AT404970B - Abdichtung von rohrstössen in wasserführenden stollen - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtung von Rohrstössen in wasserführenden Stollen, wobei die Stossfuge innen durch einen ringförmigen Kunststoffstreifen abgedeckt ist. Abdichtungen aus Kunststoffolien im Tunnel- und Stollen bau sind bekannt. Die Befestigung der Kunststoffolien an den Wandungen des Stollens erfolgt z. B. durch Kleben. Solange der Innendruck im Stollen grösser oder gleich dem Von aussen wirkenden Druck ist, sind solche Abdichtungen in der Lage, die ihnen zugedachte Aufgabe zu erfüllen. Sobald jedoch ein aussen wirkender Wasserdruck grösser als der Innendruck wird, hat sich gezeigt, dass die Kunststoffolien dieser Belastung nicht mehr standhalten können, sich nach innen zu aufblähen und teilweise reissen. Die Erfindung bat es sich zum Ziel gesetzt, eine Abdichtung zu schaffen, die auch gegen einen von aussen aufgebrachten Druck wirksam ist. Dabei soll eine derartige Abdichtung einfach anzubringen sein und auch die Möglichkeit bieten, bereits bestehende, undicht gewordene Abdichtungen zu sanieren. Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zur Anpressung des Kunststoffstreifens an die den Stoss bildenden Rohrenden in an sich bekannter Weise ein wenigstens einmal geteiltes Metallband vorgesehen ist, wobei dessen Enden, bzw. bei mehrmaliger Teilung die Enden der Bandabschnitte, mit einer Spreizvorrichtung versehen sind, und im Bereich der Spreizvorrichtung ein an wenigstens einem Rohrende verankerter, das Hineinklappen der Bandenden verhindernder Halter angeordnet ist. Bei einer erfindungsgemäss ausgebildeten Abdichtung verhindert das an dem Kunststoffstreifen angepresste Metallband, dass der Kunststoffstreifen nach innen gedruckt wird. Durch die Spreizvorrichtung kann das Metallband fest an den Kunststoffstreifen bzw. die Innenwand des Stollens gepresst werden. Die Gefahr eines Hineinklappens der Bandenden wird durch die Halter wirkungsvoll verhindert. Aus der AT 351 073 B ist es für Auskleidungen von wasserführenden Stollen bereits bekannt, schlauchförmige Kunststoffolien zu verwenden, die mittels Bändern und Spreizvorrichtungen an die Stollenwand gedrückt werden und den Stollen über eine grössere Länge gegen den Innendruck abdichten. Im Gegensatz dazu werden erfindungsgemäss Rohrstösse abgedichtet, bei denen der Aussendruck grösser als der Innendruck sein kann. Wie die praktische Erprobung gezeigt hat, genügt es für eine solche Abdichtung nicht, den Rohrstoss nur mit einer Kunststoffolie zu bedecken, die seitlich irgendwie gehalten wird. Es ist vielmehr erforderlich, die Folie direkt an den Stoss anzupressen, wobei überdies verhindert werden muss, dass das anpressende Band nach innen klappt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Spreizvorrichtungen in an sich bekannter Weise mit Abwinkelungen der Bandenden zusammenwirkende Spannschrauben, und die Halter sind als die Spannschrauben übergreifende Haken ausgebildet. Dabei ist jeder Haken an einem Haltestreifen befestigt, der an seinen beiden Enden an den Rohrenden verankert ist. Es hat sich auch als zweckmässig erwiesen, wenn jede Spreizvorrichtung drei parallele Spannschrauben aufweist, wobei die mittlere Spannschraube von dem Haken des Halters übergriffen wird. Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, ohne jedoch auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigen : Fig. 1 im Längs- EMI1.1 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-iV in Fig. 3. Gemäss Fig. 1 bilden zwei Rohre 1 und 2 einen Rohrstoss, wobei ein mit dem Rohr 2 verbundener Überschubring 3 den abgesetzten Teil 4 des Rohres 1 übergreift. Zwischen dem Teil 4 und dem Überschubring 3 ist eine Dichtung 5 eingesetzt. Zwischen den beiden Rohren 1 und 2 befindet sich ein Hartholzring 6. Ein auf die Rohre 1 und 2 aufgeklebter Kunststoffstreifen 7, z. B. eine Hypanolfolie, deckt die Stossfuge 8 ab. Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Abdichtung bei aufretendem Aussendruck nicht mehr ausreichend dicht ist. Der Hartholzring 6 löst sich teilweise auf und durch das unter Druck einsickernde Wasser wird der Kunststoffstreifen 7 nach innen gedrückt und reisst zumindest teilweise auf. Erfindungsgemäss wird daher gemäss den Fig. 2 bis 4 der Kunststoffstreifen 7 bzw. ein zusätzlich aufgebrachter Kunststoffstreifen durch ein Metallband 9 gegen die beiden Rohre 1, 2 bzw. die Fuge 8 gedrückt. Das Metallband 9 besteht im gezeichneten Beispiel aus drei Bandabschnitten 91, 92 und 93, deren Enden abgewinkelt sind. Mit diesen Abwinkelungen 10 wirken als Spannschrauben 11 ausgebildete Spreizvorrichtungen zusammen. An jeder Abwinkelung 10 greifen drei Spannschrauben 11 an. Die mittlere der Spannschrauben 11 wird von einem Haken 12 übergriffen, der an einem Haltestreifen 13 befestigt ist. Dieser Haltestreifen 13 ist ausserhalb des Kunststoffstreifens 7 an den Rohren 1 und 2 verankert. Damit wird verhindert, dass das Band 9 im Bereich der Verbindung der einzelnen Bandabschnitte 91, 92 und 93 nach innen klappen kann. Gemäss Fig. 2 kann im Bereich der Enden der Bandabschnitte 91, 92 und 93 je ein Überbrückungsblech 14 angeordnet sein.
Claims (4)
- Patentansprüche 1. Abdichtung von Rohrstössen in wasserführenden Stollen, wobei die Stossfuge (8) innen durch einen ringförmigen Kunststoffstreifen (7) abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anpressung des Kunststoffstreifens (7) an die den Stoss bildenden Rohrenden in an sich bekannter Weise ein wenigstens einmal geteiltes Metallband (9) vorgesehen ist, wobei dessen Enden bzw. bei mehrmaliger Teilung die Enden der Bandabschnitte (9" 92, 93) mit einer Spreizvorrichtung (11) versehen sind, und im Bereich der Spreizvorrichtung (11) ein an wenigstens einem Rohrende verankerter, das Hineinklappen der Bandenden verhindernder Halter (12) angeordnet ist.
- 2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizvorrichtungen (11) in an sich bekannter Weise mit Abwinkelungen (10) der Bandenden zusammenwirkende Spannschrauben (11) sind, und die Halter als die Spannschrauben (11) übergreifende Haken (12) ausgebildet sind.
- 3. Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Haken (12) an einem Haltestreifen (13) befestigt ist, der an seinen beiden Enden an den Rohrenden verankert ist.
- 4. Abdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spreizvorrichtung (11) drei parallele Spannschrauben (11) aufweist, wobei die mittlere Spannschraube (11) von dem Haken (12) des Halters übergriffen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT22097A AT404970B (de) | 1997-02-12 | 1997-02-12 | Abdichtung von rohrstössen in wasserführenden stollen |
Applications Claiming Priority (1)
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| ATA22097A ATA22097A (de) | 1998-08-15 |
| AT404970B true AT404970B (de) | 1999-04-26 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT404970B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT351073B (de) * | 1977-10-17 | 1979-07-10 | Kunz Hans Jun | Tunnelauskleidung |
| DE3001376A1 (de) * | 1980-01-16 | 1981-07-23 | Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co, 4630 Bochum | Gleitbogenausbau |
-
1997
- 1997-02-12 AT AT22097A patent/AT404970B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT351073B (de) * | 1977-10-17 | 1979-07-10 | Kunz Hans Jun | Tunnelauskleidung |
| DE3001376A1 (de) * | 1980-01-16 | 1981-07-23 | Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co, 4630 Bochum | Gleitbogenausbau |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA22097A (de) | 1998-08-15 |
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