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Die Erfindung betrifft eine Aufhängung für einen Fahrzeugsitz mit einem mechanischen ScherenSchwingsystem, das mittels einer Luftfeder abgefedert ist.
Ein mechanisches Schwingsystem, insbesondere ein Scherensystem, für Fahrzeugsitze ist beispielsweise aus der US 5 358 305 A bekannt.
Nachteile bisheriger Lösungen sind die hohe Bauhöhe bei zusammengeklapptem Scherensystem, eine unzureichende Querstabilität des Systems und eine aufwendige Fertigung der Laufrollen.
Aufgabe der Erfindung ist daher, einen Fahrzeugsitz mit einem Scheren- Schwingsystem zu schaffen, bei dem diese Nachteile vermieden werden.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Pressform von Oberdeckel und Unterdecke ident ist, dass die Laufrollen an den Lenkerenden aus einem Endlosrohr gefertigt sind und dass Beilagscheiben oder Platten an die Stirnseiten der Köpfe der Imbusschrauben angeschweisst sind bzw. dieser Form entsprechende Bolzen vorgesehen sind.
Durch diese Lösung der Aufgabenstellung wird ein kompaktes, stabiles Scherensystem vorgeschlagen , dessen weitere Vorteile Produktionskostensenkung und niedrigste Bauhöhe sind.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand von Zeichnungen erläutert.
Die Fig. 1 u. 6 zeigen einen Auf- und einen Grundriss des erfindungsmässigen Scheren- Schwingsystems,
Fig. 2 (Seitenansicht) zeigt eine mögliche niedrigste Bauhöhe S des Scherensystems (eingefederter
Zustand),
Fig. 3 zeigt den Unterdeckel (Draufsicht auf geschnittenes System
Fig. 4 (Seitenansicht) zeigt die höchste Position H des Scherensystems (ausgefederter Zustand) und
Fig. 5 zeigt den Oberdeckel (Ansicht von unten auf geschnittenes System).
Wie aus Fig. 2, 3, 4 und 5 ersichtlich, besteht der Fahrzeugsitz aus folgenden Komponenten : Aussenlenker 1, Innenlenker 2, Unterdeckel 3, Oberdeckel 4, Kompressor 5, Magnetventil 6, Gasdruckfeder 7, Luftfeder 8. Die Aussen- und Innenlenker 1, 2 sind mittels Imbusschrauben 9, Federnngen 10 und Sechskantmuttern 11 verbunden. Diese spezielle, aus Fig. 3 ersichtliche Verbindung und Lagerung ermöglicht eine Drehbewegung Um Reibung der Bauteile zu vermeiden werden im Innenlenker 2 Lagerbuchsen 12 eingepresst. Die Verbindung der Lenker 1,2 mit Ober- und Unterdeckel 4 und 3, also die Lenkerführung, erfolgt dementsprechend.
Die Lenkerführung erfolgt also einerseits hinten durch die Lenkerbefestigungsplatten 15 und die Imbusschraubenverbindung, vorne durch die Stirnseite der Laufrollen 13, die, eingeklemmt von der Seitenwand von Ober - bzw. Unterdeckel 4 und 3 und der Lenkerseitenwand, die Querstabilität des Scherensystems gewährleisten (siehe Fig. 2, 3 und 5). Um die Querstabillität zu erhöhen und um eine Versteifung des Systems, insbesondere gegen das mögliche Verdrehen der Lenker, zu erreichen, sind Beilagscheiben 40 an den Köpfen der Imbusschrauben 9 stirnseitig angeschweisst bzw. der Form entsprechende Bolzen vorgesehen (siehe Fig. 1 u. 6). Die Lagerbuchsen 12 werden in die Seitenteile der Lenker 1,2 eingepresst (siehe Fig. 3 und 5).
Um ein Auf- und Abbewegen des Scherensystems zu gewährleisten, befinden sich jeweils an den Lenkerenden Laufrollen 13. Die Führungsbahnen 14 der Laufrollen 13 sind durch Ober- und Unterdeckel 4 und 3 gegeben (siehe Fig. 2, 3, 4 u. 5). Die Laufrollen 13 werden aus einem Endlosrohr aus Ertalon ( Kunststoff) gefertigt, auf das entsprechende Mass abgestochen und mit einer Fase versehen, damit das Gleiten der Laufrollen 13 in den Führungsbahnen 14 gewährleistet ist. Das Auf- und Absenken des Schwingsystems erfolgt mittels der Luftfeder 8 Die im Kompressor 5 erzeugte Luft wird mittels Schläuchen zu einem Magnetventil 6 gepumpt und gelangt von dort aus zur Luftfeder 8 (siehe Fig. 2, 3 und 4).
Das Magnetventil 6 dient zur Steuerung der Luftmenge durch Be-und Entlüften der Luftfeder 8. Eine elektronische Schaltung 39 steuert das Magnetventil 6. Der Federweg des Scherensystems beträgt 120 mm bezogen auf eine Gesamtbauhöhe H von 210 mm und eine minimale Höhe S von 90 mm (siehe Fig. 2 und 4). Eine möglichst niedere Position S ist, bedingt durch den Aufbau des Scherensystems, bei Berührung von Ober- und Unterdeckel 4 und 3 mit einer Höhe S = 62 mm gegeben.
Eine Gasdruckfeder 7 mindert starke Stösse, die z. B. bei Geländefahrt auftreten. Ober- und Unterdeckel 4 und 3 haben eine idente Pressform, Unterschiede ergeben sich lediglich durch nachträgliches Einschweissen der Lenkerbefestigungsplatten 15 und der Gasdruckfederbefestigung 16 (siehe Fig. 2,3 u. 5).
Die Lenkerbefestigungsplatten 15 bestehen aus einem Flacheisen, das gelocht wird. Die Lenker 1, 2 bestehen aus Flacheisen aus schweissfähigem Vierkantstahl bzw. Rundstahl (siehe Fig. 2,3, 4 und 5).
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