AT401670B - Sicherheits-personenschleuse - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05G—SAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
- E05G5/00—Bank protection devices
- E05G5/003—Entrance control
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
- E05Y2900/116—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof for sluices
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
AT 401 670 B
Die Erfindung betrifft eine Sicherheits-Personenschleuse mit einem Schleusenraum, der durch zwei Seitenwände begrenzt, nach zwei Seiten mit Türen abgeschlossen ist und mindestens zwei Schikanen enthält.
Eine derartige Schleuse ist aus der CH 676 621 bekannt. Im Innenraum sind leiterartig übereinander Schikanen angeordnet und über Vertikalstangen miteinander verbunden. Im Bedarfsfall können die Schikanen um horizontale Achsen nach unten gegen die eine Seitenwand geklappt werden. Diese Lösung eignet sich zwar gut als automatisch sich öffnender Fluchtweg, ist jedoch für den täglichen Gebrauch, z.B. für den Durchtritt Behinderter oder für den Materialtransport zu umständlich. Außerdem wirken die Schikanen etwas einengend.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Personenschleuse der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß die obigen Nachteile vermieden werden. Diese Aufgabe wird mit einer Schleuse der einleitend genannten Art gelöst, die sich gemäß der Erfindung dadurch auszeichnet, daß die Türen durch je zwei Falttüren pro Seite gebildet sind, und daß die Schikanen in einer Vertikalebene angeordnet sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird erreicht, daß die Schikanen sehr einfach auf unterschiedliche Breiten des freien Durchgangs eingestellt werden können. Außerdem kann der Öffnungs- und Schließvorgang der Schikanen sehr einfach automatisiert werden. Die vertikalen Schikanen wirken weit weniger einengend als die bekannten Schikanen, insbesondere wenn sie gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung transparente Platten sind, die um vertikale Achsen benachbart einer der Seitenwände schwenkbar sind. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Schikanen motorisch in beiden Richtungen schwenkbar sind.
In jedem Fall ist es besonders günstig, wenn bei einer Schleuse, bei der der Boden des Innenraumes eine erste Zone hat, die ein Kontaktelement aufweist, wie es beispielsweise aus der FR 2 409 364 an sich bekannt ist, eine zweite Zone ebenfalls mindestens ein Kontaktelement aufweist. Dadurch kann der Durchtritt von gleichzeitig zwei Personen verhindert werden.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 einen Grundriß einer ersten Ausführungsform, und Fig. 2 einen Grundriß einer zweiten Ausführungsform.
Die Schleuse 1 nach Fig. 1 hat einen quaderförmigen Innenraum 2, der seitlich durch Seitenwände 3 und nach innen und außen durch je zwei Falttüren 4, 5, 6, 7 begrenzt ist. Die Falttüren 4-7 sind an den Seitenwänden 3 um vertikale Achsen 8 schwenkbar gelagert und haben ein Mittelscharnier 9. Sie bestehen vorwiegend aus Glas und sind motorisch durch eine nicht dargestellte Steuereinrichtung aus der ausgezogen dargestellten Grundstellung in die gestrichelt gezeichnete Offenstellung schwenkbar. Der Innenraum ist annähernd zur Hälfte durch zwei Schikanen 15 belegt. Diese sind als vertikale Glasplatten 16 ausgebildet, welche um vertikale Achsen 17 benachbart der einen Seitenwand 3 motorisch aus der ausgezeichnet dargestellten Grundstellung in die gestrichelt gezeichnete Lage schwenkbar sind. Die Bodenplatte des Innenraums 2 ist unterteilt in eine runde, relativ kleine Zone 20 mittig zwischen den Türen 4, 5, den Schikanen 15 und der rechten Seitenwand 3. Unter dieser Zone 20 ist ein Schaltkontakt montiert, der einschaltet, wenn die Zone 20 durch eine Person betreten wird. Unter der übrigen Zone 21 sind mehrere solche Schaltkontakte montiert.
Im Betrieb funktioniert die dargestellte Schleuse wie folgt: Im normalen Gebrauch sind die Schikanen 15 in der Grundstellung. Wünscht eine Person durch die Schleuse in den geschützten Raum einzutreten, wird zunächst ihre Zutrittsberechtigung überprüft, z.B. mittels einer persönlichen Karte, eines Codes oder dergleichen. Hierauf öffnen die Türen 4 und 6 automatisch, die Person betritt den Innenraum 2 und steht auf die Zone 20. Nun schließen die Türen 4, 6 und anschließend öffnen die Türen 5 und 7, so daß die Person den geschützten Raum betreten kann. Ist jedoch zusätzlich die Zone 21 belastet, öffnen die Türen 5 und 7 nicht. Der Durchtritt in umgekehrter Richtung ist vereinfacht, weil in dieser Richtung die Berechtigung nicht überprüft wird.
Will nun z.B. ein Rollstuhlgänger passieren, wird die Zutrittsberechtigung z.B. durch einen Pförtner überprüft. Durch einen ihm zugänglichen Schalter oder Code werden alle Türen 4, 5, 6 und 7 geöffnet und die Schikanen 15 weggeschwenkt. Damit wird der freie Durchtritt ermöglicht, auch z.B. für den Warentransport oder im Alarmfall.
Durch den motorischen Antrieb der Türen und Schikanen ist die Verwendung für den freien Durchtritt stark vereinfacht. Die Glasplatten 16 wirken nicht einengend, sondern ästhetisch gefällig.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, so daß sich eine detaillierte Beschreibung erübrigt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der Variante nach Fig. 1 dadurch, daß sie symmetrisch aufgebaut ist. Sie hat beidseitig je zwei kleinere Schikanen 15 2
Claims (4)
- AT 401 670 B und die Zone 20 in der Mitte. Hier werden im Normalbetrieb beide Türen 4, 6 bzw. 5, 7 einer Seite, jedoch nur halb geöffnet. Abweichend von den dargestellten Ausführungsformen können die Schikanen auch als Lichtschrankenvorhänge ausgebildet werden. Patentansprüche 1. Sicherheits-Personenschleuse mit einem Schleusenraum (2), der durch zwei Seitenwände (3) begrenzt, nach zwei Seiten mit Türen abgeschlossen ist und mindestens zwei Schikanen (15) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Türen durch je zwei Falttüren (4-7) pro Seite gebildet sind, und daß die Schikanen (15) in einer Vertikalebene angeordnet sind.
- 2. Schleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schikanen (15) transparente Platten (16) sind, die um vertikale Achsen (17) benachbart einer der Seitenwände (3) schwenkbar sind.
- 3. Schleuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schikanen (15) motorisch in beiden Richtungen schwenkbar sind.
- 4. Schleuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Boden des Innenraumes eine erste Zone (20) hat, die ein Kontaktelement aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Zone (21) ebenfalls mindestens ein Kontaktelement aufweist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH301392A CH687632A5 (de) | 1992-09-25 | 1992-09-25 | Sicherheits-Personenschleuse. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA155693A ATA155693A (de) | 1996-03-15 |
| AT401670B true AT401670B (de) | 1996-11-25 |
Family
ID=4246675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT155693A AT401670B (de) | 1992-09-25 | 1993-08-04 | Sicherheits-personenschleuse |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT401670B (de) |
| CH (1) | CH687632A5 (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMI20081236A1 (it) * | 2008-07-07 | 2010-01-08 | Taemi S R L | Sbarramento mobile per il controllo di accessi in genere. |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2409364A1 (fr) * | 1977-11-22 | 1979-06-15 | Hache Claude | Procede et dispositif pour le controle d'acces afin, par exemple, de prevenir les agressions |
| CH647838A5 (de) * | 1982-09-29 | 1985-02-15 | Robert Knubel | Vorrichtung zur vereinzelung von personen zwecks verhinderung des zutritts unbefugter in die dahinterliegenden raeume. |
| CH676621A5 (en) * | 1988-03-17 | 1991-02-15 | Schneebeli Metallbau Ag | Turnstile with inner and outer gates - has swivelling baffle plate, increasing inner space in end position |
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1992
- 1992-09-25 CH CH301392A patent/CH687632A5/de not_active IP Right Cessation
-
1993
- 1993-08-03 DE DE19934325976 patent/DE4325976A1/de not_active Withdrawn
- 1993-08-04 AT AT155693A patent/AT401670B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2409364A1 (fr) * | 1977-11-22 | 1979-06-15 | Hache Claude | Procede et dispositif pour le controle d'acces afin, par exemple, de prevenir les agressions |
| CH647838A5 (de) * | 1982-09-29 | 1985-02-15 | Robert Knubel | Vorrichtung zur vereinzelung von personen zwecks verhinderung des zutritts unbefugter in die dahinterliegenden raeume. |
| CH676621A5 (en) * | 1988-03-17 | 1991-02-15 | Schneebeli Metallbau Ag | Turnstile with inner and outer gates - has swivelling baffle plate, increasing inner space in end position |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA155693A (de) | 1996-03-15 |
| CH687632A5 (de) | 1997-01-15 |
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