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Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit zwei Einlass- und/oder AuslaRventilen je Zylinder und einer obenliegenden Nockenwelle, bei der je Zylinder die Achsen der gleichartigen Ventile in einer Ebene
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gen Ventile verbindende und von einem Nocken der Nockenwelle direkt angetriebene Brücke vorgesehen ist, die ihrerseits diese gleichartigen Ventile betätigt, und zwischen diesen gleichartigen Ventilen je ein Zapfen zur Führung der Brücke und eine zu diesem konzentrische Ventilfeder vorgesehen ist, die sich auf einem diese gleichartigen Ventile verbindenden Federteller abstützt und diese Ventile in Schliessrichtung belastet,
wobei zwischen jedem dieser Ventile und dem Federteller ein den Ventilschaft umfassendes Verdrehausgleichselement zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen und unterschiedlichen Wärmedehnungen dieser Ventile mit auf der Seite des Federtellers ballige Auflagefläche angeordnet ist.
Bel einer bekannten Brennkraftmaschine werden zwei gleichartige, parallele Ventile von einer mit der Achse In der durch die beiden Ventilachsen bestimmten Ebene liegenden Nockenwelle über zwei gleiche Nocken und einem den beiden Ventilen gemeinsamen, jochartigen Ventilstössel betätigt. Es ist auch eine die belden Ventilschäfte umschliessende Rückstellfeder vorgesehen, die sich an einem gemeinsamen, an den Ventilschäften befestigten Ventilteller abstützt. Diese Ausführung ist zufolge der Anwendung zweier gleicher, im Abstand voneinander angeordneter Nocken und der die beiden Ventilschäfte umschliessenden Rückstellfeder relativ aufwendig, insbesondere was den Platzbedarf betnfft.
Letzteres hat zur Folge, dass bel der Anordnung von zwei Einlass- und zwei Auslassventilen Im Zylinderkopf zwei Nockenwellen erforderlich sind.
Aus der GB 380 709 A ist eine Brennkraftmaschine bekannt, bei der die gleichartigen Ventile durch einen Federteller verbunden sind, der aus einer Scheibe und zwei Sitzen besteht. Die drei konzentrischen Ventilfedern stützen sich auf diesem Federteller ab und belasten die Ventile m Schliessrichtung. Die ballig
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Federtellers gegenüber dem Ventil ausgeglichen werden kann, ohne dass ein Moment auf das Ventil ausgeübt wird. Eine solche Schrägstellung der Ventilachse kann z. B. durch eine unterschiedliche Wärmedehnung der beiden Ventile verursacht werden Eine solche ballige Lagerung kann jedoch eine Änderung des Abstandes zwischen den beiden Lagern des Federtellers nicht ausgleichen. Diese Längenänderung kann thermisch bedingt seine oder durch eine Schrägstellung des Federtellers verursacht sein.
Daher neigen die Ventile bei der bekannten Einrichtung zum Klemmen. Dieselben Probleme können ausserdem aufgrund von Ungenauigkeiten bei der Fertigung und der Montage auftreten.
Es sind auch Brennkraftmaschinen mit zwei Einlass- und zwei Auslassventilen sowie einer im Kurbelgehäuse liegenden Nockenwelle bekannt. In diesem Falle werden für die Ventilsteuerung Stösselstangen, Kipphebel und Brücken benötigt. Bei Verwendung einer Pumpe-Düse benötigt man auch für diese Einheit einen Kipphebel. Weiters sind Brennkraftmaschinen mit vier Ventilen und einer im Zylinderkopf seitlich liegenden Nockenwelle bekannt. Bei dieser Ausführung benötigt man zwar keine Stösselstange, aber KIpphebel und Brücken sind nach wie vor notwendig.
Schliesslich sind auch Brennkraftmaschinen mit vier Ventilen mit je einer über den Einlass- und den Auslassventilen liegenden Nockenwelle bekannt. Bei dieser Ausführung benötigt man zur Betätigung der Ventile Tassenstössel. Bei Verwendung einer Pumpe-Düse benötigt man auch bel dieser Ausführung Kipphebel.
Diesen bekannten Ausführungen ist der Nachteil gemeinsam, dass der Aufwand sehr gross ist und solche Konstruktionen hochbauen, teuer und für die Wartung grösstenteils schwer zugänglich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden-und eine Brennkraftmaschine zu schaffen, deren Ventilbetätigungsmechanismus ungeachtet aller thermischen Längenänderungen und Produktionstoleranzen leichtgängig bleibt, wobei eine möglichst einfache Ausführung angestrebt wird. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zusätzlich bei einem dieser Ventile unter dem Verdrehausgleichselement ein ringförmiges Längenausgleichselement zum Ausgleich von Längenänderungen des Federtellers mit ebener Auflagefläche am Federteller vorgesehen 1St.
Diese Konstruktion ermöglicht den Antrieb von zwei Einlass- und zwei Auslassventilen mit einer einzigen Nockenwelle auch bei kleineren Zylinderabmessungen. Für die Steuerung der Einlass- und der Auslassventile können die gleichen verhältnismässig einfachen und gedrängt bauenden Elemente verwendet werden. Der Antrieb einer zusätzlichen Pumpe-Düse kann von derselben Nockenwelle aus über einen separaten Nocken, der zwischen den Nocken für die Einlass- und die Auslassventile angeordnet ist, erfolgen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch den Zylinderkopf einer erfindungsgemässen Brennkraftmaschine mit einem drehbaren
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InDraufsicht, Fig. 4 ein Detail aus Fig. 1 in grösserem Massstab und Fig. 5 dazu einen Schnitt nach der Linie VV in Fig 4, allerdings mit einer mit der Brücke fest verbundenen Hülse.
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Im Zylinderkopf 1 befinden sich zwei Einlassventile und zwei Auslassventile, von denen nur ein Paar genauer dargestellt und mit 2 bezeichnet ist. Die Achsen 2'dieser Ventile 2 verlaufen zueinander und zur Zylinderachse 3 parallel und bestimmen eine Ebene, die senkrecht steht zur Achse 4'der im Zylinderkopf 1 gelagerten Nockenwelle 4. Die Nockenwelle 4 trägt je einen Nocken 5 bzw. 6 für die Einlass- und Auslass- Ventilpaare 2. Dazwischen ist der Nocken 7 zum Antrieb der Pumpe-Düse 8 vorgesehen.
Je zwei gleichzeitig gesteuerte Ventile 2 sind durch eine am Zapfen 11 gleitbar gelagerte Brücke miteinander verbunden. Die Lagerung der Brücke 10 am Zapfen 11 erfolgt über die Hülse 12, welche einerseits am Zapfen 11 gleitbar und andererseits mit der Brücke 10 fest oder drehbar verbunden ist. Die Brücken 10 tragen je ein Ventileinstellplättchen 13, welche die Kontaktflächen für die Nocken 5 bzw. 6 bilden. Die Hülse 12 kann, wie In Fig. 1 und 4 als Ausführungsvariante dargestellt, an Ihrer oberen Stirnseite einen drehbaren Stössel 9 aufweisen, der das Ventileinstellplättchen 13 trägt, das sich so im Betrieb drehen kann, wodurch seine Abnützung möglichst gering gehalten wird. Fig. 5 zeigt dagegen eine einfachere Vanante, bei der die Hülse 12 mit der Brücke fest verbunden ist.
Konzentrisch zum Zapfen 11 ist die Ventilfeder 14 angeordnet, welche sich einerseits am Zylinderkopf 1 und andererseits am Federteller 15 abstützt, welcher die Schäfte der beiden Ventile 2 miteinander verbindet. Diese Verbindung geschieht dabei In an sich bekannter Weise unter Verwendung von Ventfikeilen 16. Die damit im Zusammenhang stehenden Verdrehausgleichselemente 17 und die Längenausgleichselemente 18 dienen zum Ausgleich sowohl von Toleranzen In der Fertigung als auch unterschiedlicher Wärmedehnungen der Ventile.
Durch die Ventilfeder 14 werden die beiden Ventile 2 in Schussrichtung belastet. Die Brücke 10 wird In Position zwischen dem Nockengrundkreis 5', 6'und den Schäften der Ventile 2 bel Ventilspiel gehalten. wenn die Ventile 2 geschlossen sind. Beim Öffnen der Ventile 2 wird die Brücke 10 vom Nocken 5, 6 auf die Schäfte der Ventile 2 gedrückt. Dabei greift die Brücke 10 auf einer Seite unmittelbar an einem Ventil 2 an und an der anderen Seite mittelbar über eine Einstellschraube 19 an dem zweiten Ventil 2.
Zum Antneb der Pumpe-Düse 8 durch den Nocken 7 auf der Nockenwelle 4 ist ein Kipphebel 20 vorgesehen. Dieser Antneb wird, da er nicht erfindungswesentlich ist, nicht näher erläutert.
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