AT401335B - Sitz- und/oder liegemöbel - Google Patents

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AT401335B
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Hoppe Kg Hodry Metallfab
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
    • A47C20/04Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
    • A47C20/041Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination by electric motors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
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Description

AT 401 335 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitz- und/oder Liegemöbel mit mindestens einem mittels eines Motors aus einem Gestell ausfahrbaren Ausschub, wobei Organe vorgesehen sind, die die motorische Ausschubbewegung bei Auftreffen des Ausschubes auf ein Hindernis unterbrechen
In immer stärkerem Maße werden Sitz- und Liegemöbel mit einem motorischen Antrieb versehen, sodaß eine händische Betätigung nicht mehr notwendig ist. Derartige Antriebe sind sowohl bei Möbeln in Gebrauch, die von einer Sitzstellung in eine Liegestellung und umgekehrt verbracht werden können, als auch bei Sitzmöbeln, bei denen zur Anpassung an die Bedürfnisse des Benutzers der Sitz- und Rückenteil in verschiedene Stellungen gebracht werden kann.
Es hat sich bei den bekannten, durch einen Motor betätigten Möbeln gezeigt, daß es unter Umständen zu Verletzungen bzw. zu Beschädigungen von Gegenständen kommen kann, die sich in der Ausfahrrichtung des Ausschubes befinden. Um dies zu verhindern, wurden in den Antrieb schon Rutschkupplungen oder andere Einrichtungen zur Unterbrechung der Verbindung zwischen Motor und Ausschub eingebaut, die bei Überschreiten einer bestimmten Ausschiebekraft ansprechen, sodaß eine zu große Kraft auf die in der Ausschubrichtung befindliche Person bzw. den dort liegenden oder stehenden Gegenstand nicht ausgeübt wird. Eine derartige Wirkung kann auch mittels einer Messung des Induktionsstromes erreicht werden, wobei bei Überschreitung einer vorgegebenen Stromschwelle, wie sie bei einem Anfahren an einen Gegenstand oder an eine Person auftritt, den Motor abschaltet.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine exakte Einstellung der bekannten Einrichtungen praktisch nicht möglich ist. Bei der Betätigung von Ausschüben kommt es nämlich immer wieder zu Kraftspitzen, was z.B. durch ein leichtes Verkanten des Ausschubes oder eine örtlich erhöhte Reibung verursacht wird. Wird die Rutschkupplung oder der Strom diesen Kraftspitzen angepaßt, wird beim Anfahren auf ein Hindernis eine zu große Kraft auf dieses Hindernis ausgeübt. Wird eine eventuelle Kraftspitze im normalen Betrieb nicht berücksichtigt, kann es zu einem Stehenbleiben des Ausschubes auch ohne Anfahren auf ein Hindernis kommen.
Aus der US-PS- 3 028 607 ist eine Einrichtung bekannt geworden, bei der der schwenkbar gelagerte Antriebsmotor bei Auftreffen des Ausschubes auf ein Hindernis aus einer Zahnstange gehoben wird. Eine solche Einrichtung hat jedoch ebenfalls die vorstehend beschriebenen Nachteile.
Die Erfindung hat es sich daher zum Ziel gesetzt, ein Möbel der eingangs genannten Art mit einer Sicherung auszustatten, die die aufgezeigten Nachteile der bekannten Sicherungen nicht aufweist, die daher nur beim Anfahren an ein Hindernis anspricht, trotzdem aber eine genügend hohe Kraft für den Normalbetrieb des Möbels aufgebracht werden kann. Erreicht wird dies auf einfache Weise dadurch, daß der ausfahrbare Ausschub an seinem dem Gestell abgekehrten Ende einen in Ausschubrichtung beweglich gelagerten Teil aufweist, der zum Zusammenwirken mit einem den Stromkreis des Motors beeinflussenden Schalter ausgebildet ist.
Bei einem erfindungsgemäß ausgestatteten Möbel wird daher dieser, im Bereich des Endes beweglich gelagerte Teil, beim Auffahren auf ein Hindernis gegen das Möbel zu bewegt und der Schalter betätigt. Dieser Schalter hat jedoch keinerlei Einfluß auf den Normalbetrieb.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist am Ausschub eine Frontblende schwenkbar gelagert und durch Gewichts- und/oder Federkraft in einer den Schalter nicht beeinflußenden Stellung gehalten.
Es ist im Rahmen der Erfindung aber auch möglich, daß ein wenigstens einen Teil des Ausschubes bildender Polster mit einem gegenüber dem Hauptteil des Polsters beweglich gelagerten Ende versehen ist.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei zeigt jeweils schematisch im Schnitt die Fig. 1 das Ende eines nicht durch ein Hindernis gestörten Ausschubes und Fig. 2 dieses Ende nach dem Auffahren auf ein Hindernis. In den beiden Figuren ist überdies auch ein Polster mit einem beweglich gelagerten Ende angedeutet.
Gemäß den Zeichnungen ist ein Ausschub 1 mittels Rollen 2 am Boden abgestützt. Auf dem Ausschub 1 liegt ein Polster 3. Der Ausschub 1 kann Teil eines Möbels sein, das von einer Sitzstellung in eine Liegestellung und umgekehrt umwandelbar ist. Derartige Möbel sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt, wobei die spezielle Ausführung für die Erfindung nicht wesentlich ist.
Der Ausschub 1 wird durch einen motorischen Antrieb bewegt, was z.B. mittels einer Spindel oder zu einer Seiltrommel führenden Seilen bewirkt werden kann. Auch die Art des motorischen Antriebes ist für die Erfindung nicht wesentlich.
Erfindungsgemäß ist an einem Holm 4 des Ausschubes 1 mittels eines Scharnieres 5 eine Frontblende 7 um eine Achse 6 schwenkbar gelagert. Gegenüberliegend der Achse 6 ist die Frontblende 7 mit einem Schaltstößel 8 versehen, der von einer Feder 9 umgeben ist, die die Frontblende 7, bezogen auf die Zeichnung, nach rechts drängt. Der Schaltstößel 8 wirkt auf einen Schalter 10, der den zum Motor (nicht dargestellt) führenden Schaltkreis 11 beeinflußt. 2

Claims (3)

  1. AT 401 335 B Wie in Fig. 2 beispielhaft dargestellt, wird bei einem Auffahren des Ausschubes 1 auf ein Hindernis 16 die Frontblende 7 entgegen der Kraft der Feder 9 bzw. auch der Schwerkraft nach links, d.h. im Sinne des Uhrzeigers um die Achse 6 verschwenkt, wodurch der Schaltstößel 8 eingedrückt und der Schalter 10 den Stromkreis 11 unterbricht. Der Ausschub 1 bleibt daher stehen. Es wäre aber auch möglich, daß der Schalter 10 den Stromkreis 11 derart beeinflußt, daß bei seiner Betätigung ein Zurückfahren des Ausschubes 1 eingeleitet wird. Ebenfalls möglich wäre es, den Motor nur in seiner Vorwärtsbewegung zu unterbrechen, sodaß ein händisch oder motorisch eingeleitetes Zurückfahren möglich ist. In den Zeichnungen ist überdies angedeutet, daß der Polster 3 mit einem Endstück 12 versehen ist, das durch Federn 13 im Abstand vom Polster 3 gehalten ist (Fig. 1). Der das Polster 3 bedeckende Oberzugsstoff umgibt auch das Endstück 12, sodaß der Zwischenraum zwischen dem Polster 3 und dem Endstück 12 von einem Stoffschlauch 14 überdeckt wird. Im Zwischenraum ist überdies eine Schalteranordnung 15 ähnlich dem Stößel 8 und dem Schalter 10 angeordnet. Fährt der Polster 3 beim Ausschub gegen ein Hindernis, wird das Endstück 12 gegen den Polster 3 zu bewegt und die Schalteranordnung 15 spricht an (Fig. 2). Eine derartige Anordnung mit einem beweglichen Polsterteil kommt insbesondere für solche Möbel in Betracht, bei denen im wesentlichen nur ein Polster bewegt wird, wie es z.B. bei Fernsehsesseln oder Ruhesesseln der Fall ist. Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So könnte die Normallage der Frontblende auch nur durch Gewichtswirkung erzwungen werden. Patentansprüche 1. Sitz- und/oder Liegemöbel mit mindestens einem mittels eines Motors aus einem Gestell ausfahrbaren Ausschub (1), wobei Organe vorgesehen sind, die die motorische Ausschubbewegung bei Auftreffen des Ausschubes (1) auf ein Hindernis unterbrechen, dadurch gekennzeichnet, daß der ausfahrbare Ausschub (1) an seinem dem Gestell abgekehrten Ende einen in Ausschubrichtung beweglich gelagerten Teil (7) aufweist, der zum Zusammenwirken mit einem den Stromkreis (11) zum Motor beeinflußen-den Schalter (10,15) ausgebildet ist. (FIG. 1)
  2. 2. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausschub (1) eine Frontblende (7) schwenkbar gelagert und durch Gewichts- und/oder Federkraft in einer den Schalter (10,15) nicht beeinflußenden Stellung gehalten ist. (Fig. 2)
  3. 3. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß ein wenigstens einen Teil des Ausschubes (1) bildender Polster (3) mit einem gegen den Hauptteil des Polsters beweglich gelagerten Endstück (12) versehen ist. (Fig. 1) Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 3
AT26493A 1993-02-12 1993-02-12 Sitz- und/oder liegemöbel AT401335B (de)

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DE19944401954 DE4401954A1 (de) 1993-02-12 1994-01-24 Sitz- und/oder Liegemöbel
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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HU9400408D0 (en) 1994-05-30
HUT72123A (en) 1996-03-28
ATA26493A (de) 1996-01-15

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