AT400499B - Kabeltrommel - Google Patents
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Description
AT 400 499 B
Die Erfindung betrifft eine Kabeltrommel, insbesondere Kabeltrommel für Telefonanschlußkabel, mit einem Gehäuseunterteil, in dem eine Eintrittsöffnung für das Kabel vorgesehen ist, und mit einem gegenüber dem Gehäuseunterteil verdrehbaren Gehäuseoberteil, der mit dem Gehäuseunterteil verbunden ist, wobei an dem Gehäuseoberteil in den Gehäuseunterteil ragend ein zylinderförmiger Kern vorgesehen 5 ist, um den herum das Kabel aufgewickelt wird, und in dem ein Schlitz für den Durchtritt des Kabels zu einer im Gehäuseoberteil montierten Steckerbuchse vorgesehen ist.
Eine solche Kabeltrommel ist aus der EP-B 290 335 bekannt. Ein Nachteil der bekannten Kabeltrommel besteht darin, daß ein in den an ihr vorgesehenen Steckerbuchsenteil eingsteckter Stecker nicht geschützt ist, da der Stecker über die Kabeltrommel nach außen vorsteht. io Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Kabeltrommel der eingangs genannten abzugeben, die insbesondere für Telefonanschlußkabel geeignet ist und welche die erwähnten Nachteile der bekannten Kabeltrommel nicht aufweist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an der Außenseite des Gehäuseoberteiis ein die Zugangsöffnung zur Steckerbuchse wenigstens teilweise umgebener Vorsprung vorgesehen ist. 75 Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Dank des die Zugangsöffnung zur Steckerbuchse umgebenden Vorsprunges ist ein in die Steckerbuchse eingesteckter Stecker geschützt, sodaß, auch wenn die Kabeltrommel einmal mit dem Stecker nach unten am Boden zu liegen kommt und versehentlich auf die Kabeltrommel getreten wird, der Stecker nicht beschädigt werden kann. 20 Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Kabeltrommel besteht in einer Ausführungsform darin, daß die Anordnung der Steckerbuchse in der Kabeltrommel sehr einfach und dennoch zuverlässig erfolgt, und daß das Zusammenbauen der Kabeltrommel (Verrasten von Oberteil und Unterteil der Kabeltrommel) zuverlässig erfolgt, ohne die Verdrehbarkeit des Gehäuseunterteils gegenüber dem Gehäuseoberteil zu beeinträchtigen. 25 Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispieles der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 'in Schrägansicht eine Kabeltrommel für ein Telefonanschiußkabel, Fig. 2 den Gehäuseoberteil geschnitten in Schrägansicht, Fig. 3 eine Innenansicht des Gehäuseoberteils, Fig. 4 den Gehäuseunterteil im Schnitt, Fig. 5 die Kabeltrommel aus Fig. 1 in auseinandergezogener Darstellung und die Fig, 6 bis 10 eine andere Ausführungsform und 30 obere Teile in verschiedenen Ansichten bzw. im Schnitt.
Eine Kabeltrommel 1 für ein Telefonanschiußkabel 2 besteht aus einem Gehäuseunterteil 3 und einem Gehäuseoberteil 4. Der Gehäuseoberteil 4 ist mit dem Gehäuseunterteil 3 drehbar verbunden.
In der Seitenwand des Gehäuseunterteils 3 ist eine Öffnung 5 vorgesehen, durch die das Telefonanschiußkabel 2 aus dem Inneren der Kabeltrommel 1 herausgeführt ist. 35 An der oberen Endwand 6 des Gehäuseoberteils 4 ist radial außen ein Kurbelgriff 7 vorgesehen, mit dem das Telefonanschiußkabel 2 in die Kabeltrommel 1 aufgespult werden kann. In der oberen Endwand 6 des Gehäuseoberteils 4 ist weiters eine Zugangsöffnung 10 für einen Steckerbuchsenteil 20 vorgesehen.
Rings um die Zugangsöffnung 10 ist ein die Zugangsöffnung 10 umgebener Vorsprung 11 in Form einer von der oberen Gehäuseendwand 6 abstehenden, kreisbogenförmig gekrümmten Wand 12 vorgese-40 hen.
Die Wand 12 umgibt die Zugangsöffnung 10 bis auf eine Unterbrechung 13, die in dem Teil der Wand 12 vorgesehen ist, der vom Kurbelgriff 7 am weitesten entfernt ist. Die Unterbrechung 13 dient dazu, den Durchgang eines Kabels zu gestatten, wenn ein am Ende dieses Kabels vorgesehener Stecker in den Steckerbuchsenteil 20 eingesetzt ist. 45 Die Wand 12 erreicht im Bereich beiderseits der Unterbrechung 13 ihre größte Höhe und wird in Richtung auf den Kurbelgriff 7 zunehmend niedriger, bis sie einen niedrigsten Bereich 14 ereicht. Durch den niedrigen Bereich 14 der Wand 12 ist gewährleistet, daß das Betätigen der Kabeltrommel 1 mit dem Kurbelgriff 7 (Verdrehen des Gehäuseoberteiis 4 gegenüber dem Gehäuseunterteil 3 um ein Telefonanschiußkabel 2 aufzuspulen) durch die Wand 12 nicht behindert wird, so Aus den Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß am Gehäuseoberteil 4, und zwar an dessen oberer Endwand 6, angeformt und sich von der Durchgangsöffnung 10 in das Innere der Kabeltrommel 1 erstreckend eine Wand 15 mit rechteckiger Form und zwei Zwischenwänden 16 vorgesehen sind. Diese Wand 15 und die Wände 16 begrenzen Aufnahmeräume 17 für den Steckerbuchsenteil 20, wie er beispielsweise in Fig. 5 gezeigt ist. 55 Um den Steckerbuchsenteil 20 in den Aufnahmeräumen 17 festzulegen, sind im Eckbereich der Wand 15 jeweils Rastmittel vorgesehen, die an dem Steckerbuchsenteil 20 angreifen. Die Rastmittel bestehen im einzelnen aus einem Stab 22, der von der oberen Endwand 6 des Gehäuseoberteiis 4 nach innen absteht und der an seinem freien Ende einen widerhakenartigen Vorsprung 21 aufweist. Die freien Enden der Stäbe 2
Claims (12)
- AT 400 499 B 22, und zwar die an der Unterseite des Steckerbuchsenteils 20 eingreifenden Flächen der widerhakenartigen Vorsprünge 21 haben von der Wand 6 des Gehäuseoberteils 4 einen größeren Abstand als der freie Rand der Wände 15 und 16. Die beschriebene Ausbildung ist nochmals in der Schnittansicht von Fig. 2 zu erkennen. Aus Fig. 2 ist auch zu erkennen, daß an der Wand 6 des Gehäuseoberteils 4 ein nach unten weisender, im wesentlichen zylinderförmige Ansatz 30 vorgesehen ist, der als Kern dient, um den herum in der Kabeltrommel 1 Kabel 2 aufgewickelt wird. Hiezu ist (siehe Fig. 5) in dem Kern 30 ein achsparallei verlaufender Schlitz 31 vorgesehen, durch den das Kabel 2 zu dem am Gehäuseoberteil 4 festgelegten Steckerbuchsenteil 20 geführt ist. Fig. 2 zeigt auch, daß an der Innenseite des freien Randes 32 des Kerns 30 kreisbogenförmige, nach innen abstehende Rastvorsprünge oder Widerhaken 33 (vier Widerhaken 33) angeformt sind. Der Gehäuseunterteil 3 ist, wie Fig. 4 zeigt, von einer Wand 35 und einem Boden 36 gebildet. Vom Boden 36 des Unterteils 3 ragt ein ringförmiger Ansatz 37 in das Innere, wobei an der Außenseite des ringförmigen Ansatzes 37 drei kreisbogenförmige, widerhakenartige Rastvorsprünge 38 vorgesehen sind. Wenn der Gehäuseoberteil 4 auf den Gehäuseunterteil 3 aufgesetzt wird, dann rasten die am Kem 30 des Gehäuseoberteils 4 vorgesehenen Widerhaken 33 hinter die Rastvorsprünge 38 am Gehäuseunterteil, sodaß Gehäuseoberteil 4 und Gehäuseunterteil 3 miteinander verbunden, jedoch gegeneinander verdrehbar sind. Aus Fig. 5 sind nochmals die Bestandteile der erfindungsgemäßen Kabeltrommel 1, nämlich der Gehäuseunterteil 3 und der Gehäuseoberteil 4 ersichtlich. In Fig. 5 ist auch gezeigt, daß der obere Rand 40 der Wand 35 gestuft ausgebildet ist, damit der frei nach unten weisende Rand 41 des Gehäuseoberteils 4 bzw. dessen Wand 6 am oberen Rand 40 der Wand 35 des Gehäuseunterteils 3 geführt und die Stabilität der Kabeltrommel 1 erhöht wird. In die von der Wand 15 und den Zwischenwänden 16 gebildete Aufnahmen 17 für den Steckerbuchsenteil 20 wird der Steckerbuchsentei! 20 eingesetzt und durch die Rastmittel 21, 22 ebenso festgeiegt wie ein · Anschluß 20' für die Steckerbuchsenschnur und ein Kondensator 20", der als passiver Prüfabschluß dient. An der der Wand 6 des Gehäuseoberteils 4 gegenüberliegenden Seite liegt am Steckerbuchsenteil 20 eine Leiterplatte 20'" an, an der die Widerhaken 21 an den Stäben 22 angreifen, um den Steckerbuchsenteil 20 am Gehäuseoberteil 4 festzulegen. Zusammenfassend kann die Erfindung beispielsweise wie folgt dargestellt werden: Eine Kabeltrommel 1 für ein Telefonanschlußkabel 2 besteht aus einem Gehäuseunterteil 3 und einem Gehäuseoberteii 4. In der Seitenwand des Gehäuseunterteils 3 ist eine Öffnung 5 für den Durchgang des Kabels 2 vorgesehen. In der Endwand 6 des Gehäuseoberteils ist eine Durchgangsöffnung 10 vorgesehen, durch die ein Stecker (z.B. ein TST-Stecker) in einen im Inneren der Kabeltrommel befestigten Steckerbuchsenteil eingesteckt werden kann. Um den Stecker, der im Bereich des Gehäuseoberteils 4 eingesteckt worden ist, zu schützen, ist rings um die Zugangsöffnung 10 zum Steckerbuchsenteil eine Wand 12 vorgesehen. Die Wand 12 weist eine Unterbrechung 13 auf, durch die das Kabel des Steckers, der angesteckt worden ist, treten kann. Im Bereich einer am Gehäuseoberteil 4 vorgesehenen Kurbelgriffes 7 ist die Höhe der Wand in einem sich beiderseits des Kurbelgriffes 7 erstreckenden Bereich 14 niedriger als im Bereich der Unterbrechung 13. Patentansprüche 1. Kabeltrommel (1), insbesondere Kabeltrommel (1) für Telefonanschiußkabel (2), mit einem Gehäuseunterteil (3), in dem eine Eintrittsöffnung (5) für das Kabel (2) vorgesehen ist, und mit einem gegenüber dem Gehäuseunterteil (3) verdrehbaren Gehäuseoberteil (4), der mit dem Gehäuseunterteil (3) verbunden ist, wobei an dem Gehäuseoberteil (4) in den Gehäuseunterteil (3) ragend ein zylinderförmiger Kern (30) vorgesehen ist, um den herum das Kabel (2) aufgewickelt wird, und in dem ein Schlitz (31) für den Durchtritt des Kabels (2) zu einer im Gehäuseoberteil (4) montierten Steckerbuchse (20) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Gehäuseoberteils (4) ein die Zugangsöffnung (10) zur Steckerbuchse (20) wenigstens teilweise umgebener Vorsprung (11) vorgesehen ist.
- 2. Kabeltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (11) eine vom Gehäuseoberteil (4) abstehende, kreisbogenförmige Wand (12) ist.
- 3. Kabeltrommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (12) ungleich hohe Abschnitte aufweist. 3 AT 400 499 B
- 4. Kabeltrommel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand (12) eine Unterbrechung (13) vorgesehen ist.
- 5. Kabeltrommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung (13) im höchsten Teil der Wand (12) vorgesehen ist.
- 6. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der niedrigste Teil (14) der Wand (12) im Bereich eines an der Außenseite des Gehäuseoberteils (4) vorgesehenen Kurbelgriffes (7) vorgesehen ist.
- 7. Kabeltrommel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung (13) in der Wand (12) dem Kurbeigriff (7) gegenüberliegend angeordnet ist.
- 8. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Gehäusoberteil (4) mit dem Gehäuseunterteil (3) dadurch verbunden ist, daS der freie Rand (32)' des Kerns (30) mit einer nach innen weisenden Anformung (37) im Bereich des Bodens (36) des Gehäuseunterteils (3) verrastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Rand (32) des Kerns (30) nach innen weisend mehrere, vorzugsweise vier, Widerhaken (33) vorgesehen sind, und daß an der Anformung (37) am Boden (36) des Gehäuseunterteils (3) mehrere, vorzugsweise drei, nach außen weisende, widerhakenartige Rastvorsprünge (38) angeformt sind.
- 9. Kabeltrommel nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Wand (6) des Gehäuseoberteils (4) von diesem nach innen abstehend wenigstens eine von Wänden (15, 16) begrenzte Aufnahme (17) für den Steckerbuchsenteil (20) vorgesehen ist.
- 10. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Zugangsöffnung (10) zum Steckerbuchsenteil (20) in das Innere der Kabeltrommel (1) ragende, am Gehäuseoberteil (4) angeformte Rastvorrichtungen (21, 22) zum Festlegen einer Leiterplatte (20"’), auf der ein Steckerbuchsenteil (20) aufliegt, vorgesehen sind.
- 11. Kabeltrommel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorsprünge (21) an mehreren, vorzugsweise vier, von der Wand (6) des Gehäuseoberteils (4) abstehenden Stäben (22) angeformt sind.
- 12. Kabeltrommel nach Anspruch 10 oder’11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtungen (21, 22) für den Steckerbuchsenteil (20) außerhalb der die Aufnahme (17) begrenzenden Wände (15, 16) vorgesehen sind und daß die die Rastvorsprünge (21) tragenden Stäbe (22) länger sind als die Wände (15, 16) hoch sind. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen 4
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