AT400326B - Einstelleinrichtung für ein fahrrad - Google Patents

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AT400326B
AT400326B AT49693A AT49693A AT400326B AT 400326 B AT400326 B AT 400326B AT 49693 A AT49693 A AT 49693A AT 49693 A AT49693 A AT 49693A AT 400326 B AT400326 B AT 400326B
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Neuschmid Gerald
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/04Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
    • B62K25/28Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with pivoted chain-stay
    • B62K25/30Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with pivoted chain-stay pivoted on pedal crank shelf

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einstelleinrichtung für ein Fahrrad - insbesondere mit Trapezrahmen mit Sattel- und Horizontalrohr - zur Verstellung der relativen Höhe des Tretkurbellagers und der Hinterradachse, welche auf einer um das Tretkurbellager schwingbaren Hinterradgabel gelagert ist, wobei die   Hinterradgabel   durch mindestens eine hintere Strebe zwischen ihr und dem Sattelrohr abgestützt ist. 



   Bei einem herkömmlichen Rad ist durch den Fahrradrahmen die Lage der Hinterachse relativ zur Antriebsachse fixiert. In steilerem Gelände wird dadurch beim Bergauffahren vergleichsweise mehr Belastung auf die Hinterachse bzw. beim Bergabfahren mehr Belastung auf die Vorderachse verteilt. Um beim Bergabfahren mehr Druck auf die Hinterachse (Bremswirkung) zu bekommen, muss der Radfahrer bei einem herkömmlichen Rad die Sattelhöhe verringern, weil dadurch mehr Druck auf das Hinterrad ausgeübt wird. Beim Bergauffahren wiederum muss die   Sattelhöhe   erhöht werden, weil auf diese Weise das Gewicht des Radfahrers stärker auf die Vorderachse verteilt wird.

   Da jedoch der Abstand des Sattels zur Antriebsachse (bzw. zu den Pedalen) exakt auf die Beinlänge abgestimmt werden muss, wenn optimale Kraftumsetzung erfolgen soll, führt eine Korrektur der Lastverteilung durch Verstellung der Sattelhöhe automatisch auch zu einer Verstellung des Abstands des Sattels zu den Pedalen. Dadurch kann wesentlich weniger Drehmoment erzielt werden als bei einem optimal auf die Biomechanik des Radfahrers abgestimmten Abstands von Sattelhöhe zu den Pedalen. 



   Als wesentlichster Vorteil der vorliegenden Erfindung kann die Möglichkeit der Verstellung der Belastungsaufteilung des Fahrrades (durch Veränderung der Lage der Hinterachse zur Antriebsachse), ohne dass durch diese Verstellung eine Änderung der Kettenlänge bzw. eine Änderung des Abstands des Sattels zu den Pedalen erfolgt, angesehen werden. 



   Es sind bereits die verschiedensten Ausbildungen von Fahrrädern und Motorrädern bekanntgeworden, die sich insbesondere mit dem Zweck der Federung (Stossdämpfung), mit dem veränderbaren Abstand der hinteren Radachse zur Sattelhöhe beschäftigen. So beschreibt   z. B.   die AT-PS 33 70 10 ein Fahrrad, bei dem die Vorder- und Hinterachse an den freien Enden einer in sich starren   Schwinggabel   gelagert ist, die an einer mit dem Rahmen verbundenen Führungsgabel angelenkt und deren anderes Ende mit einer Feder verbunden ist, bei dem die freien Enden der Führungsgabel über den   Anlehnungspunkt   der   Schwinggabel   hinaus verlängert und mit der auf Druck beanspruchten in der Drehebene des Rades liegenden Feder verbunden sind.

   Dadurch verändert sich im Gegensatz zur gegenständlichen Patentanmeldung, bei der die Verstellachse und die Antriebsachse koaxial gelagert sind, laufend die Kettenlänge. Zur Kompensation dieser veränderten Kettenlänge wird im Patent auch ein Kettenspanner beschrieben. 



   Die DE-OS 30 33 294 beschreibt unter anderem ebenfalls eine Vorrichtung zur Stossdämpfung der Hinterachse eines Fahrrads, in deren Folge es zu einer Änderung der Sattelhöhe ohne Veränderung des Abstands zu den Pedalen kommt, allerdings ist auch bei dieser Erfindung der Drehpunkt nicht koaxial mit der Antriebsachse, wie bei der vorliegenden Erfindung, gewählt, wodurch bei Veränderung der Sattelhöhe   (z. B.   Stossdämpfung) es zu einer   Veränderung   der Kettenlänge kommt. 



   Die FR-PS 996. 586 beschreibt wiederum eine Schwingungsdämpfungseinrichtung für die Hinterachse eines Zweirades. Auch bei dieser Patentschrift ist im Gegensatz zur gegenständlichen Patentanmeldung der schwenkbare Teil nicht koaxial mit der Antriebsachse gelagert, wodurch in Folge der Auslenkung es ebenfalls zu einer Veränderung der   Kettenlänge   kommen kann. 



   Die US-PS   3. 459. 441 schliesslich   beschreibt eine Dämpfungseinrichtung für ein Fahrrad oder motorbetriebenes Fahrrad. Eine Verstellung der Achse des Hinterrades relativ zur Höhe des Antriebs ist mit dieser Konstruktion genausowenig möglich und wird auch nicht beansprucht oder beschrieben. Genausowenig wird die Lagerung der   Hinterradgabei   zur Erzielung der Dämpfungswirkung nicht koaxial mit der Nabe oder Antriebsachse beschrieber
Die DE-OS 4041 375 zeigt eine um das Tretkurbellager schwenkbare   Hinterradgabel,   die, wenn auch nur geringfügig, durch Wahl verschiedener Federangriffspunkte höhenverstellbar ist. Infolge dieser Höhenverstellung kommt es Jedoch ebenfalls zu einer Veränderung der Kettenlänge. 



   Da die angeführten Patentschriften in erster Linie eine stossdämpfende Wirkung und keine Verstellung des Abstands der Sattelhbhe beabsichtigten, waren die vorgesehenen Auslenkungen der drehbar gelager- 
 EMI1.1 
 Kettenabstände durch Vorsehung von Kettenspannern kompensiert werden konnten. 



   Im Gegensatz dazu soll mit der vorliegenden Erfindung die Sattelhöhe des Fahrrades verstellt werden, ohne dass sich durch diese Verstellung eine Änderung der Kettenlänge bzw. des Abstands von Sattelhöhe zu den Pedalen ergibt. Dies wird dadurch erreicht, dass zur Höhenverstellung während der Fahrt die hintere Strebe mittels einer mechanischen, pneumatischen oder hydraulischen Einrichtung längerveränderlich ausgebildet ist. Praktisch angewandt wird diese Erfindung für Mountain- und Trekkingbikes, zur kontinuierlichen Anpassung des Rades an unterschiedlich ansteigendes oder abfallendes Gelände. 

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   Durch diese Anpassungsmöglichkeit ergeben sich für den Fahrer wesentliche Vorteile. Der Fahrer kann durch die mögliche Verstellung der Sattelhöhe die Gewichtsaufteilung auf Vorder- und Hinterachse entsprechend dem vorliegenden Gelände und entsprechend seiner Biomechanik auswählen und dadurch eine wesentlich günstigere   Belastungsaufteilung   bei Bergauffahrt bzw. eine wesentlich stärkere Bremswirkung bei Bergabfahrt erzielen. 



   Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Erfindung ist auch, dass die Verstellung bzw. Anpassung der Sattelhöhe an die Biomechanik des Radfahrers während der Fahrt erfolgen kann. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass die Vorrichtung zur Geländeanpassung in dieser Form auch in Verbindung mit Stossdämpfern eingebaut werden kann. 



   Wie in Fig. 1 beschrieben, wird dies erfindungsgemäss durch Anbringen des Hinterrades (1) am Fahrradrahmen (2) mittels einer Hinterradgabel (3) samt Lagerungen (4) gelöst. Die Lagerung der Hinterradgabel muss koaxial mit der Nabe (5) oder Antriebsachse (6) erfolgen. Auf diese Weise ist es möglich, über die hintere Strebe (7) die   Hinterradgabel   mit dem Hinterrad stufenlos je nach steigendem oder fallendem Gelände so zu verstellen, dass dadurch die Höhe der Hinterachse (4) relative zur Antriebsachse (6) oder vergrössert wird, ohne dass sich dadurch die   Ketteniänge   ändert. Als hintere Strebe (7) kommen   z. B.   pneumatische oder hydraulische Zylinder in Frage, die mit einer Handpumpe (8) betätigt werden können. 



  Figur 2 zeigt eine andere Möglichkeit, die Verstellung über einen Seilzug (9) und einen am Horizontalrohr (10) befestigbaren Hebelmechanismus (11) durchzuführen. 



  Patentansprüche 1. Einstelleinrichtung für ein Fahrrad - insbesondere mit Trapezrahmen mit   Sattel- und Horizontalrohr - zur  
Verstellung der relativen Höhe des Tretkurbellagers und der Hinterradachse, welche auf einer um das
Tretkurbellager schwingbaren Hinterradgabel gelagert ist, wobei die Hinterradgabei durch mindestens eine hintere Strebe zwischen ihr und dem Sattelrohr abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Höhenverstellung während der Fahrt die hintere Strebe (7) mittels einer mechanischen, pneumatischen 
 EMI2.1 


Claims (1)

11 ; 8) längenveränderlichLängenverstelleinrichtung einen Seilzug (9) und einen am Horizontalrohr (10) befestigbaren, verstellbaren Hebelmechanismus (11) umfasst. EMI2.2
AT49693A 1993-03-15 1993-03-15 Einstelleinrichtung für ein fahrrad AT400326B (de)

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Citations (7)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR996586A (fr) * 1945-04-25 1951-12-21 Cadre élastique pour cycle
US3459441A (en) * 1967-06-05 1969-08-05 Guyton Ellis Hornsby Air cushion shock absorber for bicycles,motorcycles and similar vehicles
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