AT39896B - Gleichlaufeinrichtung für zusammenwirkende Kinematographen und Sprechmaschinen. - Google Patents

Gleichlaufeinrichtung für zusammenwirkende Kinematographen und Sprechmaschinen.

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AT39896B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Gleichlaufeinrichtung für zueammenwirkende Kinematographen   und   Sprechma8chlnen.   



   Die Erfindung betrifft einen Apparat, der dazu dient, zwischen einem Kinematographen und einem oder mehreren Sprechapparaten beliebiger Art eine synchrone Verbindung herzustellen. 



    In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt. In Fig. 1 hat das Treibrad A zwei Nuten a und b und eine Kurbel c, mittels welcher es mit der Hand oder mittels   eines beliebigen, durch einen Treibriemen, der in der Nut b lauft,   m   irkenden Kraftmotors gedreht werden kann. In der Nut a lauft ein Triebriemen oder dgl. der auch auf eine auf der Achse X, Y festgekeilte Nutenscheibe P lauft. Die Spannung des genannten Treibriemens ist derart geregelt, dass dieser in der glatten Nut der Scheibe P gleiten kann. Die Achse X Y trägt weiters einen Zentrifugaltegulator   R',   an welchem eine Bremsvorrichtung F angebracht ist. Letztere kann mittels der Schraube M eingestellt werden.

   Die Achse X Y trägt ausserdem noch den Stromverteiler D, Fig. 3 und ein Zahnrad I, welches das auf einer anderen Achse V Z verkeilte Zahnrad   HI treibt. Auf   dieser Achse V Z ist ein Kettenrad B fest angebracht,   v elches   mittels einer Kette das Rad B'treibt, dessen Nabe an der Achse irgend einer kinematographischen, zur Aufnahme oder zu Projektionen eingerichteten Maschine befestigt werden kann. 



   Die Bewegung des kinematographischen Apparates wird bei beliebiger   Drehungsgeschwindig-   keit des Rades 4 durch die Wirkung des ausgleichenden Regulators stets mit gleichförmiger Geschwindigkeit vor sich gehen. Diese Bewegung wird jedoch je nach Stellung der Bremsvorrichtung eine mehr oder weniger schnelle sein. Der Regler RI kann die vorgeschriebene Turenzahl stets beibehalten, da der Riemen lose auf dem Treibrade   auflief   und eine eventuelle Geschwindigkeits-   änderung des Treibrades   infolge Gleitens des Riemens auf dem Rade nicht zur Geltung kommt. Wenn die Triebkraft statt durch die Hand mittels einer Kraftmaschine erzeugt wird, so kann die Achse derselben mit einem Treibrad mit Nut versehen sein, in welche die nach der Nut der Scheibe laufende   Treihschnur   zu liegen kommt.

   Bei Anwendung der vorerwähnten Einrichtung kann man auch eine Regulierung anwenden, welche durch Veränderung des in Serie oder parallel zu einem Elektromotor geschalteten Widerstandes erzielt wird und dadurch die Geschwindigkeit des Kineniatographen konstant erhält. 



   In   FilZ.   2 ist ein eiserner Radkranz R dargestellt,   m   elcher innen mit einer Anzahl von Zähnen, 
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   der Ringe N und 7   bezw. der Achse T U mit den Drähten Q R S her. Zwei Bürsten L Lu berühren den Elektrizitätsverteiler D an zwei entgegengesetzten Punkten. Ein Generator Pi liefert den Strom. Ein Pol dieses Erzeugers ist mit der Bürste L verbunden, der andere Pol dagegen ist mit den in 
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 Drähten   F'F"F"'verbunden.   



   Wenn, wie im vorliegenden Falle, der Knoten bei 0 liegt, so wird ein dreiteiliger Kommutator vorausgesetzt und nur ein Drittel aller Pole magnetisiert. Schliesst man aber an die zweite Klemme des Generators P' die Bürste L', legt diese an ein anderes Kommutatorsegment und verbindet die drei Drähte   FI FII FW untereinander, so   können zwei Drittel aller Pole magnetisiert werden. 



  Letztere Verbindung wäre erheblich besser (Fig. 4). 



   Bei jeder Umdrehung des Verteilers D dreht sich das innere Rad P, aus welchem Grunde diese Vorrichtung auch als Krafterzeuger dienen könnte. Im vorliegenden Falle ist dieselbe aber vorzugsweise als Regulator oder Bremsvorrichtung bestimmt. Tatsächlich ist die Achse des inneren Rades mit der des Grammophons gleichlaufend ; die Feder der Sprechmaschine ist aufgezogen, während deren Regulator sich mit der grösstmöglichen Schnelligkeit zu drehen beginnt. Wenn der Strom nicht   hindurchfliesst,   so dreht sich die   Sprechmasehine   schnell, fliesst dagegen Strom hindurch, so dreht sie sich nur so schenll, als es das   Räderwerk R und   P erlaubt, das eine elektrische Bremsvorrichtung bildet und sich synchron mit dem Verteiler D drehen muss. 



   Da das in Fig. 2 dargestellte System vorzugsweise passiv ist, so ist die benötigte elektrische Kraft nur gering ; man kann den absoluten Synchronismus der verschiedenenen Anordnung auch einfach durch einige elektrische Elemente erreichen und man wäre in der Lage,   unabhängig   davon, ob Nutzstrom zur Verfügung steht oder nicht, mit einer kleinen tragbaren Batterie das Auskommen zu finden. 



   Auf dem Kinematographenband, sowie auf der Grammophonscheibe müssen entsprechende   Anfangszeichen   gemacht werden, um den gleichzeitigen Beginn des Laufes der beiden Apparate 
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 nach Rad P geht, einen Anker an. und dieser gibt die besonderen Bremsvorrichtungen der Sprechmaschine frei. Die Sprechmaschine wird natürlicherweise eiine andere Turenzahl haben als der mit dem Kinematographen fest verbundene Kommutator. Es ist daher nötig, zwischen beide entsprechende Vorgelege einzuschaslten, um die Umlaufszahlen im richtigen Verhältisse zu er- 
 EMI2.3 
 
1.

   Elektrische Einrichtung für das synchrone Zusammenwirken eines Aufnahme-oder   Projektionskinematographen   mit einer oder mehreren Sprechmaschincn. gekennzeichnet durch die Verbindung eines   Stromverteilers,   welcher   sich mit konstanter, der Bewegung des   Kinematographen entsprechender Geschwindigkeit dreht. mit einer in Form eines Elektromotors   austreführten,     elektromagnetischen Reguliervorrichtung, welche   auf die durch einen Federmotor 
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   Bremsung regelnd einwirkt,   so dass die   Geschwindigkeit der Sprechmaschinenachse   zu der des   Kinematographen   stets in einem bestimmten Verhältnis steht.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Reguliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einerseits aus einem äusseren festen Magnetkranz (R) mit drei Windungagruppeu bestellt, die entweder einzeln oder in Gruppen zu zwei von einem Verteiler abgeleiteten Strömen durchnossen werden, welche Ströme ein variables Magnetfeld hervorrufen, anderseits aus einem drehbaren inneren, zu dem äusseren Magnetkranze konzentrisch angeordneten Magnetkranz (P). der entweder mit magnetisierenden Wicklungen ausgestattet ist oder aus einem Kranze permanenter Magnete besteht.
AT39896D 1908-03-04 1908-03-04 Gleichlaufeinrichtung für zusammenwirkende Kinematographen und Sprechmaschinen. AT39896B (de)

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