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Gleichlaufeinrichtung für zueammenwirkende Kinematographen und Sprechma8chlnen.
Die Erfindung betrifft einen Apparat, der dazu dient, zwischen einem Kinematographen und einem oder mehreren Sprechapparaten beliebiger Art eine synchrone Verbindung herzustellen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt. In Fig. 1 hat das Treibrad A zwei Nuten a und b und eine Kurbel c, mittels welcher es mit der Hand oder mittels eines beliebigen, durch einen Treibriemen, der in der Nut b lauft, m irkenden Kraftmotors gedreht werden kann. In der Nut a lauft ein Triebriemen oder dgl. der auch auf eine auf der Achse X, Y festgekeilte Nutenscheibe P lauft. Die Spannung des genannten Treibriemens ist derart geregelt, dass dieser in der glatten Nut der Scheibe P gleiten kann. Die Achse X Y trägt weiters einen Zentrifugaltegulator R', an welchem eine Bremsvorrichtung F angebracht ist. Letztere kann mittels der Schraube M eingestellt werden.
Die Achse X Y trägt ausserdem noch den Stromverteiler D, Fig. 3 und ein Zahnrad I, welches das auf einer anderen Achse V Z verkeilte Zahnrad HI treibt. Auf dieser Achse V Z ist ein Kettenrad B fest angebracht, v elches mittels einer Kette das Rad B'treibt, dessen Nabe an der Achse irgend einer kinematographischen, zur Aufnahme oder zu Projektionen eingerichteten Maschine befestigt werden kann.
Die Bewegung des kinematographischen Apparates wird bei beliebiger Drehungsgeschwindig- keit des Rades 4 durch die Wirkung des ausgleichenden Regulators stets mit gleichförmiger Geschwindigkeit vor sich gehen. Diese Bewegung wird jedoch je nach Stellung der Bremsvorrichtung eine mehr oder weniger schnelle sein. Der Regler RI kann die vorgeschriebene Turenzahl stets beibehalten, da der Riemen lose auf dem Treibrade auflief und eine eventuelle Geschwindigkeits- änderung des Treibrades infolge Gleitens des Riemens auf dem Rade nicht zur Geltung kommt. Wenn die Triebkraft statt durch die Hand mittels einer Kraftmaschine erzeugt wird, so kann die Achse derselben mit einem Treibrad mit Nut versehen sein, in welche die nach der Nut der Scheibe laufende Treihschnur zu liegen kommt.
Bei Anwendung der vorerwähnten Einrichtung kann man auch eine Regulierung anwenden, welche durch Veränderung des in Serie oder parallel zu einem Elektromotor geschalteten Widerstandes erzielt wird und dadurch die Geschwindigkeit des Kineniatographen konstant erhält.
In FilZ. 2 ist ein eiserner Radkranz R dargestellt, m elcher innen mit einer Anzahl von Zähnen,
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der Ringe N und 7 bezw. der Achse T U mit den Drähten Q R S her. Zwei Bürsten L Lu berühren den Elektrizitätsverteiler D an zwei entgegengesetzten Punkten. Ein Generator Pi liefert den Strom. Ein Pol dieses Erzeugers ist mit der Bürste L verbunden, der andere Pol dagegen ist mit den in
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Drähten F'F"F"'verbunden.
Wenn, wie im vorliegenden Falle, der Knoten bei 0 liegt, so wird ein dreiteiliger Kommutator vorausgesetzt und nur ein Drittel aller Pole magnetisiert. Schliesst man aber an die zweite Klemme des Generators P' die Bürste L', legt diese an ein anderes Kommutatorsegment und verbindet die drei Drähte FI FII FW untereinander, so können zwei Drittel aller Pole magnetisiert werden.
Letztere Verbindung wäre erheblich besser (Fig. 4).
Bei jeder Umdrehung des Verteilers D dreht sich das innere Rad P, aus welchem Grunde diese Vorrichtung auch als Krafterzeuger dienen könnte. Im vorliegenden Falle ist dieselbe aber vorzugsweise als Regulator oder Bremsvorrichtung bestimmt. Tatsächlich ist die Achse des inneren Rades mit der des Grammophons gleichlaufend ; die Feder der Sprechmaschine ist aufgezogen, während deren Regulator sich mit der grösstmöglichen Schnelligkeit zu drehen beginnt. Wenn der Strom nicht hindurchfliesst, so dreht sich die Sprechmasehine schnell, fliesst dagegen Strom hindurch, so dreht sie sich nur so schenll, als es das Räderwerk R und P erlaubt, das eine elektrische Bremsvorrichtung bildet und sich synchron mit dem Verteiler D drehen muss.
Da das in Fig. 2 dargestellte System vorzugsweise passiv ist, so ist die benötigte elektrische Kraft nur gering ; man kann den absoluten Synchronismus der verschiedenenen Anordnung auch einfach durch einige elektrische Elemente erreichen und man wäre in der Lage, unabhängig davon, ob Nutzstrom zur Verfügung steht oder nicht, mit einer kleinen tragbaren Batterie das Auskommen zu finden.
Auf dem Kinematographenband, sowie auf der Grammophonscheibe müssen entsprechende Anfangszeichen gemacht werden, um den gleichzeitigen Beginn des Laufes der beiden Apparate
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nach Rad P geht, einen Anker an. und dieser gibt die besonderen Bremsvorrichtungen der Sprechmaschine frei. Die Sprechmaschine wird natürlicherweise eiine andere Turenzahl haben als der mit dem Kinematographen fest verbundene Kommutator. Es ist daher nötig, zwischen beide entsprechende Vorgelege einzuschaslten, um die Umlaufszahlen im richtigen Verhältisse zu er-
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Elektrische Einrichtung für das synchrone Zusammenwirken eines Aufnahme-oder Projektionskinematographen mit einer oder mehreren Sprechmaschincn. gekennzeichnet durch die Verbindung eines Stromverteilers, welcher sich mit konstanter, der Bewegung des Kinematographen entsprechender Geschwindigkeit dreht. mit einer in Form eines Elektromotors austreführten, elektromagnetischen Reguliervorrichtung, welche auf die durch einen Federmotor
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Bremsung regelnd einwirkt, so dass die Geschwindigkeit der Sprechmaschinenachse zu der des Kinematographen stets in einem bestimmten Verhältnis steht.