AT 398 625 B Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennerstabanordnung gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs. Eine solche aus der AT-PS 3 89 373 bekannte Brennerstabanordnung weist Brennerstäbe auf, denen Kühlstäbe aus gasdurchlässigem keramischen Material zugeordnet sind, wobei das Material über den gesamten Querschnitt des Kühlstabs gleichmäßig ausgestattet ist. Durch den Einsatz von Flammenkühlstäben oberhalb eines Brennerstabes, wobei der beziehungsweise die Flammenkühlstäbe in den Bereich der über die Ausströmöffnungen des Brennerstabes gespeisten Flammen hineinragen und diese kühlen. Dadurch heizen sich die Flammenkühlstäbe, die meist aus einer Keramik hergestellt sind, auf, wodurch es aufgrund der Wärmeabstrahlung des beziehungsweise der Flammenkühlstäbe zu einer Aufheizung des Brennerstabes kommt. Da die Brennerstäbe in einem nach unten zu durch einen Boden abgeschlossenen Brennraum angeordnet sind, wobei die Brennerstäbe meist in einem geringen Abstand vom Boden des Brennraumes gehalten sind, kommt es durch die Strahlung des beziehungsweise der Flammenkühlstäbe auch zu einer entsprechend hohen Aufheizung des Bodens des Brennraumes. Dies führt zu entsprechend hohen Abstrahlungsverlusten in den Aufstellungsraum der Heizeinrichtung. Außerdem kommt es durch Erhitzung des beziehungsweise der Brennerstäbe zu einem vorzeitigen Verschleiß der Brennerstäbe. Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Brennerstabanordnung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei der eine zu starke Erwärmung des Brennerstabes vermieden ist. Erfindungsgemäß wird dies bei einer Brennerstabanordnung der eingangs näher bezeichneten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs erreicht. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die durch die Flammen erhitzten und gegebenenfalls glühenden Flammenkühlstäbe ihre Wärme zum überwiegenden Teil nach oben in den Brennraum und gegen einen in diesem gegebenenfalls angeordneten Wärmetauscher abstrahlen und nur einen geringeren Teil ihrer Wärmeenergie nach unten gegen den Brennerstab und gegen den Boden des Brennraumes zu abstrahlen. Durch diese Maßnahmen wird die Wärmebelastung des Brennerstabes wesentlich vermindert, so daß sich für diesen ein erheblich geringerer Verschleiß ergibt. In Ausgestaltung der Erfindung können die Merkmale des abhängigen Patentanspruchs vorgesehen werden. Auf diese Weise ergibt sich eine erheblich unterschiedliche Abstrahlung der Wärme an der oberen beziehungsweise unteren Hälfte des jeweiligen Flammenkühlstabes. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird auf sehr einfache Weise eine sehr unterschiedliche Wärmeabstrahlung erreicht, wobei gleichzeitig auch eine entsprechende Wärmefestigkeit sichergestellt ist. Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch eine erfindungsgemäße Brennerstabanordnung zeigt. Bei der dargestellten Brennerstabanordnung ist oberhalb eines Brennerstabes 1, der an seiner oberen Mantelhälfte mit Ausströmöffnungen für ein Gas-Luft-Gemisch versehen ist, durch die die Flammen 5 gespeist werden. Oberhalb des Brennerstabes 1 sind vier Flammenkühlstäbe 2 angeordnet, die teilweise im Flammenbereich liegen. Diese sind aus zwei verschiedenen Keramiken hergestellt. Dabei sind die oberen Hälften 3 der Flammenkühlstäbe 2 aus einer Keramik mit hohem Emissionskoeffizienten, zum Beispiel Bindeton (Batt-clay) und die untere Hälfte der Flammenkühlstäbe aus einer Keramik mit niedrigerem Emissionskoeffizienten, zum Beispiel Magnesiumoxid hergestellt sind. Durch die unterschiedlichen Emissionskoeffizienten der oberen und der unteren Hälften der Flammenkühlstäbe 2 ergibt sich eine stark unterschiedliche Abstrahlung von Wärme an der oberen und der unteren Hälfte 3, 4, wobei die Wärme überwiegend von der oberen Hälfte 3 der Flammenkühlstäbe 2 abgestrahlt wird. Dies ist durch die unterschiedlichen Emissionskoeffizienten der verschiedenen Keramikhälften bedingt, aus denen die untere Hälfte 4 beziehungsweise die obere Hälfte 3 hergestellt sind, wobei die obere Hälfte den höheren Emissionskoeffizienten aufweist. Dadurch wird die Wärme überwiegend von der oberen Hälfte 3 eines jeden Flammenkühlstabes 2 abgestrahlt. Dadurch wird eine Aufheizung des Brennerstabes 2 und des Bodens des Brennraumes aufgrund der gegen diese gerichteten Wärmestrahlung weitgehend vermindert. Patentansprüche 1. Brennerstabanordnung mit mindestens einem Brennerstab mit entlang mindestens einer Mantellinie angeordneten Ausströmöffnungen für ein Gas-Luft-Gemisch und mindestens einem oberhalb des Brennerstabes gehaltenen Flammenkühlstab, dadurch gekennzeichnet, daß der Flammenkühlstab (2) 2 AT 398 625 B an seiner unteren, dem Brennerstab (1) zugekehrten Seite (4) eine Oberfläche aufweist, deren Emissionskoeffizient kleiner ist, als jener der Oberfläche des Flammenkühlstabes (2) an dessen oberer (3), vom Brennerstab (1) abgekehrten Seite.