AT397287B - Rohranker - Google Patents

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D21/00Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection
    • E21D21/0026Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection characterised by constructional features of the bolts
    • E21D21/004Bolts held in the borehole by friction all along their length, without additional fixing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

AT 397 287 B
Die Erfindung betrifft einen Rohranker, der zur Gebirgssicherung im Tunnel- und Stollenbau, gegebenenfalls aber auch für Böschungssicherungen ersetzbar ist und dessen Rohrmantel nach dem Versetzen wenigstens bereichsweise in seiner Querschnittsform im Sinne einer Aufweitung veränderbar und zu diesem Zweck im aufweitbaren Bereich mit einem Längsschlitz versehen, nach Art einer Federspreizhülse aufgeweiteten Querschnitt vorgeformt und für den Eintreibvorgang unter Überlappung der Schlitzränder durch vom Rohrinneren lösbare Halterungen auf den kleineren Eintreibquerschnitt vorspannbar ist.
Derartige Rohranker werden bevorzugt in vorgebohrte Löcher versetzt Durch die Veränderung der Querschnittsform nach dem Versetzen soll erreicht werden, daß der Anker zunächst leicht und ohne Beschädigung des Bohrloches eingeführt und dann in einem möglichst großen Teil seiner Länge an die Bohrlochwandung angepreßt wird, so daß er sich im Gebirge verankert
Ein entsprechender Rohranker ist aus der US-PS 4 314 778 und der PCT/WO 84/02375 bekannt Bei diesen bekannten Rohrankem sind nach einer Variante die Schlitzländer ins Rohrinnere abgekantet, wobei zur Vorspannung des Rohres eine einen Großteil der lichten Rohröffnung ausfüllende Haltestange dient, die eine Schwalbenschwanznut aufweist, in deren Flanken die abgekanteten Schlitzränder eingehängt werden. Durch Verschieben der Haltestange werden die Schlitzränder freigegeben, so daß der Rohranker in seine Spannstellung ausfedem kann. Nach einer anderen Variante, die aber in der Praxis wenig geeignet erscheint, sind die Schlitzränder einander überlappend vorgesehen und gegengleich abgekantet, wobei der eine Schlitzrand nach innen und der andere Schlitzrand nach außen gekantet ist, um einen Aufnahmeraum für einen Spannkeil zu schaffen, der in seinem eingetriebenen Zustand die Überlappung der Schlitzränder vergrößert Wird der Keil gezogen, so federt die Hülse auseinander, wobei der Größtdurchmesser durch die ineinanderhakenden Schlitzränder definiert ist
Nachteilig bei diesen Konstruktionen ist, daß ein komplizierter und aufwendiger Verformungsvorgang zur Herstellung der abgekanteten Schlitzränder notwendig ist, daß die abgekanteten Schlitzränder nicht zur Abstützung des Rohrankers an der Bohrlochwandung beitragen, aber in oft unerwünschter Weise die Biegesteifigkeit des Rohrankers vergrößern, daß der Rohranker bei der einen Ausführungsvariante mit teilweise offen bleibendem Schlitz versetzt werden muß, wobei Störungen der Bohrlochwandung am Schlitz auftreten können, daß aufwendige Einrichtungen zum Festhalten des Rohrankers in der vorgespannten Stellung notwendig sind und daß schließlich die Variante mit überlappenden Schlitzrändem nur bei kurzen Ankern eingesetzt werden kann, da die Federkraft der Hülse voll auf die Flanken des Keiles wirkt, also sehr große Festhaltekräfte für den Keil auftreten und nur Keile mit ganz flachem Anzug verwendet werden können. Ein neuerliches Eintreiben der Keile zum Entspannen des Ankers ist wegen der zu geringen Knicksteifigkeit der Keile unmöglich.
Es ist auch bekannt, aus geschlitzten Rohren bestehende Rohranker aus anderen Gründen zu verwenden. Dabei soll durch die Schlitzung die Biegesteifigkeit des Ankers in Längsrichtung herabgesetzt werden, so daß beim Arbeiten des Gebirges nach dem Versetzen Verbiegungen des Ankers möglich sind, die an sich den Halt im Bohrloch verbessern. Dabei wurde auch schon vorgeschlagen, kürzere, geschlitzte Rohranker durch eine Ankerplatte einzutreiben, deren Öffnungsdurchmesser etwas kleiner als der entspannte Außendurchmesser des Rohrankers ist, so daß der Mantel des Ankers nach dem Eintreiben elastisch ausfedem soll. Für diese Ausführung werden hohe Eintreibkräfte benötigt und der Anker federt bereits in einem verhältnismäßig kleinen Abstand von der Ankerplatte auseinander, so daß das Eintreiben in das Bohrloch selbst nicht wesentlich erleichtert wird. Wird der Rohranker in Bohrlöcher eingetrieben, deren Lichtweite gleich oder kleiner als der entspannte Außendurchmesser des Rohrankers ist, so sind die aufzuwendenden Eintreibkräfte gleich oder größer als die mit den Anker tatsächlich erzielte Haltekraft. Durch die Reibung an der Bohrlochwand können lockere Wandungsteile abgelöst werden. Gelangen Rückstände in den Schlitz des Rohrankers, so verhindern sie dessen Zusammendrückung und führen zu einer weiteren Vergrößerung der aufzuwendenden Eintreibkräfte.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rohranker der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß er einfacher als der bekannte Rohranker hergestellt, vorgespannt und nach dem Einsetzen in das Bohrloch für die Aufweitung freigegeben werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Rohrmantel mit einander im vorgespannten Zustand flächig aneinanderliegenden überlappenden Schlitzrändem geformt ist und die Halterungen aus abstandsweise angebrachten, beide Schlitzränder durchsetzenden und wenigstens aus dem einen Schlitzrand herausziehbaren Haltezapfen, -stiften oder -drahten bestehen.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführung hat der Rohrmantel eine äußerst einfache Grundform, wobei beim Vorspannen lediglich darauf zu achten ist, daß der eine Schlitzrand unter den anderen Schlitzrand eintritt und die Überlappung bei der Vorspannung vorgenommen wird. Die zusätzlichen Halterungen können von außen oder innen angebracht werden. Läßt man die Zapfen im Rohrinneren etwas vorstehen, so können hier Zugmittel zum Herausziehen angreifen. Auch die Zapfen, Stifte oder Drähte sind äußerst einfache Bauteile. Das Herausziehen kann dadurch erleichtert werden, daß diese Zapfen nicht normal zur Rohrachse, sondern nach der Ausziehseite spitzwinkelig zur Rorhachse verlaufend angebracht werden. Vorzugsweise werden die Haltezapfen od. dgl. mit einem gemeinsamen, durch das Rohr geführten Zugseil, Draht od. dgl. verbunden. Wenn man hier die aufeinanderfolgenden Zapfen bzw. mit ihnen verbundene Ausziehhebel od. dgl. aufeinanderfolgend mit dem Seil verbindet und das Seil dann aus dem Inneren des Rohrankras nach außen führt, -2-

Claims (2)

  1. AT 397 287 B so können mit diesem zuriickgeführten Seil die Haltezapfen nacheinander gezogen werden, wobei jeweils die gesamte auf das Seil aufgebrachte Zugkraft nur auf einen Zapfen wirkt. Ein wesentlich» Überstand der Zapfen über den außen liegenden Schlitzrand ist nicht erforderlich, so daß das Eintreiben des vorgespannten Rohrankers durch diese Zapf» nicht behindert wird. Der Rohranker kann sowohl im vorgespannten Zustand an die Baustellen geliefert als auch im Baustellenbereich selbst mit Hilfe entsprechender Einrichtungen vorgespannt und dabei mit den immer wieder verwendbaren Halterungen versehen weiden. Der Längsschlitz kann über den größten Teil der Länge bzw. die gesamte Länge des Rohrankers durchgehen. Es ist möglich, vom Längsschlitz ausgehende Querschlitze anzubringen, die für sich aufspieizbaie Längsbereiche bestimmen, so daß einzelne Abschnitte des Rohrmantels entsprechend den jeweiligen Rückhaltekräften der Bohrlochwandung verschied» stade expandieren können und die Biegesteifigkeit des Ankers gezielt verringert wird. Dadurch wird eine günstigere Anpassung im gesamten Bohrlochverlauf und eine zusätzliche Halterung durch die an den Querschlitzen lieg»den Ränder der einzelnen Abschnitte erzielt. Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes entnimmt man der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist der Eifindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 ein Bohrloch mit einem eingesetzten, vorgespannt» Rohranker schematisiert im Schnitt und Fig. 2 das gleiche Bohrloch bei aufgeweitetem Rohranker. Der dargestellte Rohranker besitzt einen insbesondere aus federndem Stahlblech gefertigten Rohrmantel (1), der einen Schlitz (2) auf weist und so vorgeformt ist, daß er das Bestreben hat, wie eine Federspreizhülse auf einen noch größeren Durchmesser als in Fig. 2 dargestellt, auszufedem, so daß im entspannten Zustand die Breite des Schlitzes (2) größer als in Fig. 2 ist Aus dieser expandierten Spreizstellung wird der Rohrmantel (1) elastisch mit Hilfe geeigneter Walz- oder Zieheinrichtungen in die gespannte Form nach Fig. 1 vorgeformt, in der die Schlitzländer (3, 4) einander überlappen. Durch beide Schlitzränder (3) und (4) abstandsweise durchsetzende Haltezapfen wird der Rohrmantel (1) im vorgespannten Zustand festgehalten. Der Rohrmantel (1) kann an einem Ende einen Gewindeanschluß und am anderen Ende eine Bohrkrone, eine Spreizhülse oder sonstige bei Ankerstangen übliche Einrichtung» tragen. Er wird im vorgenannten Zustand nach Fig. 1 in ein vorgebohrtes Loch (6) im Gebirge (7) eingeführt Mit Hilfe eines gemeinsamen Zugmittels, z. B. eines Seiles (8), werden die Haltezapfen (5) nacheinander möglichst in der Reihenfolge von innen nach anß» gezogen, so daß der Rohrmantel (1) in die Spannstellung nach Fig. 2 ausfedem kann und dadurch den Rohranker im Gebirge festhält. PATENTANSPRÜCHE 1. Rohranker, insbesondere für den Tunnelbau, dessen Rohrmantel nach dem Versetzen wenigstens bereichsweise in seiner Querschnittsform im Sinne einer Aufweitung veränderbar und zu diesem Zweck im aufweitbaren Bereich mit einem Längsschlitz versehen, nach Art einer Federspreizhülse auf einen aufgeweiteten Querschnitt vorgeformt und für den Eintreibvorgang unter Überlappung der Schlitzränder durch vom Rohrinneren her lösbare Halterungen auf den kleineren Eintreibquerschnitt vorspannbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) mit einander im vorgespannten Zustand flächig aneinanderliegend überlappenden Schlitzrändem (3,4) geformt ist und die Halterungen aus abstandsweise angebrachten, beide Schlitzränder (3, 4) durchsetzenden und wenigstens aus dem einen Schlitzrand (4) herausziehbaren Haltezapfen (5), -stiften oder -drähten bestehen.
  2. 2. Rohranker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezapfen (5) od. dgl. mit einem gemeinsamen, im Rohr geführten Zugseil (8) oder -draht verbunden sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT181288A 1988-07-14 1988-07-14 Rohranker AT397287B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4314778A (en) * 1979-11-19 1982-02-09 Ingersoll-Rand Co. Friction rock stabilizer and method for inserting thereof in an earth structure bore

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4314778A (en) * 1979-11-19 1982-02-09 Ingersoll-Rand Co. Friction rock stabilizer and method for inserting thereof in an earth structure bore

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ATA181288A (de) 1993-07-15

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