AT396857B - Gerät zum wiedergeben von auf einem aufzeichnungsträger aufgezeichneten aufzeichnungen - Google Patents
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Description
AT396857B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Wiedergeben von auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Aufzeichnungen mit einem Gehäuse, das eine Deckenwand und eine in der Deckenwand vorgesehene Öffnung aufweist, durch die hindurch der Aufzeichnungsträger in das Gerät einsetzbar und aus dem Gerät enmehmbar ist, mit einem in dem Gehäuse vorgesehenen Chassis, mit einer zwischen einer Offenstellung 5 und einer Schließstellung verstellbaren Verschlußeinrichtung, die einen Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist, mit einer zwischen einer Ladeposition und einer Betriebsposition verstellbaren Aufnahmeeinrichtung, die einen zum Deckel parallel verlaufenden Träger zum Tragen des Aufzeichnungs-trägers aufweist und die mit der Verschlußeinrichtung über eine Führungseinrichtung verbunden ist, die die Aufnahmeeinrichtung und die Verschlußeinrichtung in einer zu dem Deckel und dem Träger parallelen 10 Bewegungsrichtung gegenüber einander verschiebbar führt, und mit mindestens einer mit dem Chassis beweglich verbundenen und sowohl an der Verschlußeinrichtung als auch an der Aufnahmeeinrichtung angreifenden Steuereinrichtung, die die Verschlußeinrichtung und die Aufnahmeeinrichtung bei einer Herstellung dieser beiden Einrichtungen zum Erhalten einer parallel zu der Bewegungsrichtung verlaufenden Relativbewegung derselben gegenüber einander ansteuert, wobei durch diese Ansteuerung durch die IS Steuereinrichtung einerseits die Verschlußeinrichtung ihre Offenstellung und die Aufnahmeeinrichtung ihre Ladeposition gleichzeitig einnehmen, wobei der Aufzeichnungsträger in die Aufnahmeeinrichtung einsetzbar ist, und andererseits die Verschlußeinrichtung ihre Schließstellung und die Aufnahmeeinrichtung ihre Betriebsposition gleichzeitig einnehmen, wobei der Aufzeichnungsträger sich in einer Betriebslage befindet.
Ein solches Gerät gemäß der im ersten Absatz angeführten Gattung ist beispielsweise aus der US-PS 4 498 20 161 bekannt. Bei diesem bekannten Gerät handelt es sich um ein Gerät zum Wiedergeben von auf einem plattenartigen kreisscheibenförmigen Aufzeichnungsträger aufgezeichneten, auf optoelektrische Weise wiedergebbaren Aufzeichnungen, welches Gerät allgemein als sogenannter CD-Spieler bekannt ist Das bekannte Gerät weist eine mit dem Chassis über ein Schwenklager verschwenkbar verbundene Verschlußeinrichtung mit einem plattenförmigen Deckel auf, an der eine ladenförmige Aufnahmeeinrichtung 25 für einen Aufzeichnungsträger in einer zu der Schwenkachse der Verschlußeinrichtung senkrechten, parallel zu dem plattenförmigen Deckel der Verschlußeinrichtung verlaufenden Bewegungsrichtung verschiebbar geführt ist Hiebei dient der zu dem Deckel der Verschlußeinrichtung parallel verlaufende Boden der ladenförmigen Aufnahmeeinrichtung als Träger zum Tragen des Aufzeichnungsträgers. Bei dem bekannten Gerät weist die Steuereinrichtung einen mit dem Chassis verschwenkbar verbundenen Arm auf, der gelenkig mit der 30 ladenförmigen Aufnahmeeinrichtung verbunden ist und der einen Fortsatz aufweist an dem eine Zugfeder angreift die andererseits an einem Hebel angreift, der seinerseits Bestandteil der Verschlußeinrichtung ist. Infolge der Schwenklagerung der Verschlußeinrichtung nimmt bei dem bekannten Gerät die Aufnahmeeinrichtung samt der Verschlußeinrichtung eine gegenüber dem Gerät bzw. gegenüber der Deckenwand des Gerätes geneigte Lage ein, wenn die Verschlußeinrichtung sich in ihrer Offenstellung und 35 dabei gleichzeitig die Aufnahmeeinrichtung sich in ihrer Ladeposition befindet Wegen dieser geneigten Lage müssen in der Aufnahmeeinrichtung Vorkehrungen getroffen sein, die sicherstellen, daß ein Aufzeichnungsträger nach dessen Einsetzen in die Aufnahmeeinrichtung in einer gewünschten Position auf dem Boden der ladenförmigen Aufnahmeeinrichtung verbleibt. Wegen der Schwenklagerung der Verschlußeinrichtung ist es weiters erforderlich, daß oberhalb des Gerätes stets ein relativ großer Freiraum 40 zur Verfügung steht, um ein einwandfreies Öffnen der Verschlußeinrichtung und ein unbehindertes und bequemes Einsetzen eines Aufzeichnungsträgers in die mit der Verschlußeinrichtung verbundene Aufnahme-einrichtung zu gewährleisten. Bei dem bekannten Gerät ist aufgrund der Ausbildung der Steuereinrichtung mit derselben nur ein relativ kleiner Verstellhub hinsichtlich der Relativbewegung zwischen der Verschlußeinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung erzielbar, so daß nur ein relativ kleiner Teil der ladenförmigen 45 Aufiiahmeeinrichtung zum Einsetzen eines Aufzeichnungsträgers frei zugänglich ist, wenn die Verschlußeinrichtung sich in ihrer Offenposition und gleichzeitig die Aufnahmeeinrichtung sich in ihrer Ladeposition befindet Wegen dieser eingeschränkten Zugänglichkeit muß der plattenförmige Aufzeichnungsträger parallel zu dessen Hauptflächen in die Aufnahmeeinrichtung eingefuhrt werden, wodurch die Gefahr relativ groß ist daß jene Hauptfläche des Aufzeichnungsträgers, an der die Aufzeichnungen gespeichert sind, 50 beschädigt wird. Weiters ist es hiedurch notwendig, daß zum Einsetzen eines plattenförmigen Aufzeichnungsträgers in die Aufnahmeeinrichtung der Aufzeichnungsträger an seinen beiden Hauptflächen mit je einem Finger, nämlich mit dem Daumen und vorzugsweise dem Zeigefinger, berührt wird, was zu unerwünschten Beschädigungen des Aufzeichnungsträgers und zu unerwünschten Ablagerungen am Aufzeichnungsträger führen kann, was insbesondere dann nachteilig ist, wenn diese störenden Einflüsse an jener 55 Hauptfläche auftreten, an der die Aufzeichnungen gespeichert sind. Die Ausbildung der Steuereinrichtung des bekannten Gerätes ist auch noch ungünstig hinsichtlich einer möglichst einfachen Montage, da das Montieren der bei dieser Steuereinrichtung vorgesehenen Zugfeder relativ zeitaufwendig ist und in der Praxis nur sehr schwierig automatisierbar ist und daher praktisch immer hündisch durchgefühlt werden muß.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die vorstehend angeführten Schwierigkeiten zu vermeiden und 60 ein Gerät der im ersten Absatz angeführten Gattung in der Weise verbessert auszubilden, daß oberhalb des Gerätes nur ein relativ niedriger Freiraum erforderlich ist, daß ein großer Verstellhub zwischen der Verschlußeinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung mittels der Steuereinrichtung erzielt wird, so daß ein -2-
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Aufzeichnungsträger bequem und unbehindert in die Aufnahmeeinrichtung eingesetzt werden kann und daß durch das Einsetzen des Aufzeichnungsträgers in die Aufnahmeeinrichtung keine Gefahr einer Beschädigung des Aufzeichnungsträgers besteht, daß nach dem Einsetzen eines Aufzeichnungsträgers in die Aufnahme-, einrichtung derselbe praktisch ohne separate Hilfsmittel in seiner Position in der Aufnahmeeinrichtung verbleibt und daß die Steuereinrichtung eine einfache Ausbildung aufweist und auch einfach und auf automatisierte Weise montierbar ist. Zur Lösung dies» Aufgabe ist »findungsgemäß vorgesehen, daß zwischen dem Chassis und der Aufnahmeeinrichtung eine weitere Führungseinrichtung vorgesehen ist, mit der die Aufnahmeeinrichtung entlang einer im wesentlichen L-förmig verlaufenden Bewegungsbahn geführt ist, die einen im wesentlichen parallel zu dem Deckel und im wesentlichen parallel zu der durch die zwischen der Verschlußeinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung vorgesehene Führungseinrichtung bestimmten Bewegungsrichtung verlaufenden ersten Bahnabschnitt und einen im wesentlichen senkrecht zu dieser Bewegungsrichtung und im wesentlichen senkrecht zu dem Deckel verlaufenden zweiten Bahnabschnitt aufweist, und daß die Steuereinrichtung einen parallel zu dem zweiten Bahnabschnitt an dem Chassis verstellbar geführten Gleitteil und ein an dem Gleitteil drehbar gelagertes Zahnrad aufweist, das sowohl mit einer an der Aufnahmeeinrichtung vorgesehenen, parallel zu dem ersten Bahnabschnitt verlaufenden Verzahnung als auch mit ein» an der Verschlußeinrichtung vorgesehenen, parallel zu dem ersten Bahnabschnitt verlaufenden Verzahnung in Eingriff steht. Durch die vorgesehene Verstellung der Aufnahmeeinrichtung entlang der im wesentlichen L-förmig verlaufenden Bewegungsbahn ist erreicht, daß die Verschlußeinrichtung und die Aufnahmeeinrichtung auch in ihr» Offenstellung bzw. in ihrer Ladeposition eine zur Deckenwand des Gerätes parallele Lage einnehmen, so daß oberhalb des Gerätes mit einem relativ kleinen Freiraum zum Aufnehmen der Verschlußeinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung das Auslangen gefunden wird. Weiters ist hiedurch »reicht, daß die Aufnahmeeinrichtung und folglich auch ein in die Aufnahmeeinrichtung eingesetzter Aufzeichnungsträger praktisch stets in einer im wesentlichen parallel zur Deckenwand des Gerätes verlaufenden Lage verbleiben, so daß praktisch keine separaten Mittel in d» Aufnahmeeinrichtung erford»lich sind, um den Aufzeichnungsträger beim Überführen in seine Betriebslage stets in d»selben Relativlage in der Aufnahmeeinrichtung zu positionieren. Mit der vorgesehenen Steuereinrichtung wird vorteilhafterweise ein großer Verstellhub hinsichtlich der Relativbewegung zwischen der Verschlußeinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung »zielt, wodurch erreicht ist, daß der zum Aufnehmen des Aufzeichnungsträgers vorgesehene Aufnahmeraum in der Aufnahmeeinrichtung bei in ihrer Ladeposition befindlicher Aufnahmeeinrichtung praktisch zur Gänze freiliegt und von der Verschlußeinrichtung unbedeckt ist, so daß der Aufzeichnungsträger praktisch unbehindert von oben her auf bequeme und schonende Weise in die Aufnahmeeinrichtung einsetzbar ist Für den Fall, daß das »findungsgemäße Gerät zum Wiedergeben von auf einem kreisscheibenförmigen, mit einem zentralen Zentrierloch versehenen Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Aufzeichnungen ausgebildet ist, ist der Vorteil »halten, daß dies» Aufzeichnungsträger zum Einsetzen in die Aufnahmeeinrichtung des Gerätes mit dem Daumen und einem weiteren Finger zwischen dem Zentrierloch und dem Rand des Aufzeichnungsträgers gehalten werden kann, so daß ein solcher Aufzeichnungsträgers beim Einsetzen nicht im Bereich seiner Hauptflächen berührt zu werden braucht Dadurch, daß ein solcher kreisscheibenförmiger Aufzeichnungsträger unmittelbar von oben her in die Aufnahmeeinrichtung des Gerätes eingesetzt werden kann, besteht auch keine Gefahr, daß ein Zerkratzen bzw. eine ähnliche Beschädigung des Aufzeichnungsträgers im Bereich seiner Hauptflächen auftritt Die vorgesehene Steu»einrichtung ist auch noch dahingehend vorteilhaft, als dieselbe einen sehr einfachen Aufbau mit nur sehr wenigen Einzelteilen aufweist und auf einfache und gewünschtenfalls automatisierte Weise montiert werden kann.
Es kann erwähnt werden, daß aus der EP-0 302 176 Al ein Gerät bekannt ist, das ein Gehäuse mit einer Deckenwand und einer in der Deckenwand vorgesehenen Öffnung, ein in dem Gehäuse vorgesehenes Chassis, eine am Gehäuse um eine Schwenkachse verschwenkbar gelagerte Verschlußeinrichtung mit einem Deckel zum Verschließen der Öffnung und eine erste Aufnahmeeinrichtung mit einem Träger zum Tragen und Hindurchführen eines Aufzeichnungsträgers durch die Öffnung aufweist, wobei die erste Aufnahmeeinrichtung mit einer Scherenhebeleinrichtung am Chassis verstellbar gehalten ist. Zum Unterschied von einem erfindungsgemäßen Gerät verläuft bei diesem bekannten Gerät der Träger der ersten Aufnahmeeinrichtung nicht stets parallel zum Deckel der Verschlußeinrichtung, es ist die erste Aufnahmeeinrichtung mit der Verschlußeinrichtung nicht über eine Führungseinrichtung verbunden und es ist keine mit dem Chassis des Gerätes beweglich verbundene, sowohl an der Verschlußeinrichtung als auch an der ersten Aufnahmeeinrichtung angreifende Steuereinrichtung vorgesehen, die die Verschlußeinrichtung und die erste Aufnahmeeinrichtung bei einer Verstellung dieser beiden Einrichtungen ansteuert. Schließlich ist bei diesem bekannten Gerät auch zwischen dem Chassis und der ersten Aufnahmeeinrichtung keine Führungseinrichtung vorgesehen, mit der die erste Aufnahmeeinrichtung entlang einer im wesentlichen L-förmig verlaufenden Bewegungsbahn geführt ist, und ist auch keine Steuereinrichtung mit einem verstellbar geführten Gleitteil und einem an dem Gleitteil drehbar gelagerten Zahnrad vorgesehen, das mit einer Verzahnung an der ersten Aufnahmeeinrichtung und mit ein» Verzahnung an der Verschlußeinrichtung in Eingriff steht. Dieses bekannte Gerät weist auch noch eine zweite Aufnahmeeinrichtung auf, die zwar mit einer Führungseinrichtung entlang einer L-förmig verlaufenden Bewegungsbahn verstellbar geführt ist, aber es ist diese Aufnahmeeinrichtung zum Tragen eines -3-
AT396857B durch eine Seitenwand des Gerätes in das Gerät eingeführten Aufzeichnungsträgers vorgesehen und es liegt weder eine diese Aufnahmeeinrichtung mit einer Verschlußeinrichtung verbindende Führungseinrichtung noch eine an dieser zweiten Aufnahmeeinrichtung angreifende, mit dem Chassis beweglich verbundene Steuereinrichtung, die zusätzlich auch noch an einer Verschlußeinrichtung angreift, vor.
Aus der EP-0 293 023 Al ist ein Gerät mit einer durch eine Führungseinrichtung entlang einer L-förmig verlaufenden Bewegungsbahn geführten Aufnahmeeinrichtung bekannt, die zur Aufnahme eines durch eine Seitenwand des Gerätes in das Gerät eingeführten Aufzeichnungsträgers dient. Dieses bekannte Gerät weist aber keine Öffnung in einer Deckenwand des Gerätes zum Hindurchführen eines Aufzeichnungsträgers, keine Verschlußeinrichtung für eine solche Öffnung, keine mit einer Verschlußeinrichtung über eine Führungseinrichtung verbundene Aufnahmeeinrichtung und auch keine sowohl an einer Verschlußeinrichtung als auch an einer Aufnahmeeinrichtung angreifende Steuereinrichtung auf.
Bezüglich der Ausbildung der weiteren Führungseinrichtung für die Aufnahmeeinrichtung und der Verstellung der Aufnahmeeinrichtung bestehen mehrere Möglichkeiten. Als besonders vorteilhaft hat sich aber in vorliegendem Zusammenhang erwiesen, wenn die Aufnahmeeinrichtung zwei senkrecht zu ihrem Träger verlaufende seitliche Wandteile aufweist, von denen jeder stimseitig eine im wesentlichen L-förmig verlaufende Verzahnung aufweist, die einen zum ersten Bahnabschnitt parallel verlaufenden ersten Verzahnungsabschnitt und einen zum zweiten Bahnabschnitt parallel verlaufenden zweiten Verzahnungsabschnitt aufweist und die mit einem Antriebszahnrad einer zumindest teilweise an dem Chassis angebrachten Antriebseinrichtung für die Aufnahmeeinrichtung in Eingriff steht, wobei die beiden Antriebszahnräder über eine am Chassis drehbar gelagerte Welle drehfest miteinander verbunden sind, und die weitere Führungseinrichtung je zwei von den beiden seitlichen Wandteilen der Aufnahmeeinrichtung seitlich abstehende, in der durch die zwischen der Verschlußeinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung vorgesehene Führungseinrichtung bestimmten Bewegungsrichtung mit Abstand voneinander liegende Führungsstifte aufweist, von denen jeder in einen in einem parallel zu den beiden seitlichen Wandteilen der Aufnahmeeinrichtung verlaufenden Chassisteil vorgesehenen, im wesentlichen L-förmig ausgebildeten Führungsschlitz ragt, und mit jedem der beiden von den zweiten Veizahnungsabschnitten weiter entfernt liegenden Führungsstifte eine Zusatzverstelleinrichtung zusammenwirkt, mit der der betreffende Führungsstift parallel zum zweiten Bahnabschnitt verstellbar ist. Auf diese Weise wird neben einer besonders guten Führung der Aufnahmeeinrichtung zusätzlich auch eine sehr betriebssichere Verstellung der Aufnahmeeinrichtung erreicht, da die Verstellung der Aufnahmeeinrichtung nicht nur über die beiden je mit einer Verzahnung zusammenwirkenden Antriebszahnräder erfolgt, sondern zusätzlich hiefür auch noch die beiden Zusatzverstelleinrichtungen vorgesehen sind, die für eine einwandfreie Verstellung der Aufnahmeeinrichtung in ihrem von den Antriebszahnrädem abgewandten Bereich sorgen.
Als Zusatzverstelleinrichtungen können an den zu den beiden seitlichen Wandteilen der Aufnahmeeinrichtung parallel verlaufenden Chassisteilen in Richtung des ersten Bahnäbschnittes verschiebbar geführte Schieber vorgesehen sein, die an ihren beiden Enden je eine zur Verschiebungsrichtung geneigt verlaufende Schrägfläche aufweisen, von denen eine Schrägfläche mit dem näher zum zweiten Verzahnungsabschnitt liegenden Führungsstift und die andere Schrägfläche mit dem von dem zweiten Verzahnungsabschnitt weiter entfernt liegenden Führungsstift zusammenwirkt. Als besonders vorteilhaft hat sich aber erwiesen, wenn jede Zusatzverstelleinrichtung eine auf der die beiden Antriebszahnräder tragenden Welle sitzende Steuerscheibe, die im Bereich einer Seitenwand mit einer in sich geschlossenen Steuernut versehen ist, und einen am Chassis verschwenkbar gelagerten Verstellhebel aufweist, der an einem in den Bereich der Steuerscheibe ragenden Ende einen seitlich abstehenden Steuerstift aufweist, der in die Steuemut der Steuerscheibe ragt, und der an einem in den Bereich des von dem zweiten Verzahnungsabschnitt weiter entfernt liegenden Führungsstiftes ragenden Ende einen im wesentlichen quer zu dem zweiten Bahnabschnitt verlaufenden Mitnehmerschlitz aufweist, mit dem der Führungsstift zu dessen Verstellung zusammenwiikt. Solche Zusatzverstelleinrichtungen finden mit einem geringen Raumbedarf das Auslangen und bei solchen Zusatzverstelleinrichtungen treten vorteilhafterweise nur sehr geringe Reibungsverluste auf, wodurch eine relativ leichtgängige Verstellung der Aufnahmeeinrichtung erreicht wird.
Als besonders vorteilhaft hat sich hiebei erwiesen, wenn der Mitnehmerschlitz zu dem zweiten Verzahnungsabschnitt hin offen ausgebildet ist und der mit dem Mitnehmerschlitz zusammenwirkende Führungsstift bei der Verstellung der Aufnahmeeinrichtung längs des ersten Bahnabschnittes der L-förmigen Bewegungsbahn sich außerhalb des Mitnehmerschlitzes befindet. Hiedurch ist vorteilhafterweise erreicht, daß die Zusatzverstelleinrichtungen nur bei der Verstellung der Aufnahmeeinrichtung parallel zum zweiten Bahnabschnitt wirksam sind und daher die Zusatzverstelleinrichtungen mit einer sehr einfachen Ausbildung das Auslangen finden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, auf das die Erfindung jedoch nicht beschränkt sein soll. Die Fig. 1 zeigt in natürlicher Größe in einer Seitenansicht bei teilweise weggeschnittenem Gehäuse einen Teil eines Gerätes zum Wiedergeben von auf einem kreisscheibenförmigen Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Aufzeichnungen, das eine verstellbare Verschlußeinrichtung zum Verschließen einer Öffnung in der Deckenwand des Gerätegehäuses und eine verstellbare Aufnahmeeinrichtung zum Aufnehmen des Aufzeichnungsträgers aufweist, wobei die -4-
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Verschlußeinrichtung in ihrer Offenstellung und die Aufnahmeeinrichtung in ihrer Ladeposition befindlich dargestellt sind. Die Hg. 2 zeigt auf analoge Weise wie die Figur 1 den Teil des Gerätes gemäß Hg. 1, wobei die Verschlußeinrichtung in ihrer Schließstellung und die Aufnahmeeinrichtung in ihrer Betriebsposition befindlich dargestellt sind. Die Fig. 3 zeigt in einem gegenüber der natürlichen Größe gemäß den Figuren 1 und 2 verkleinerten Maßstab in einer Draufsicht den in Figur 2 dargestellten Teil des Gerätes gemäß den Figuren 1 und 2, wobei jedoch das Gerätegehäuse und ein Deckel der Verschlußeinrichtung nicht dargestellt sind. Die Fig. 4 zeigt in einem gegenüber Figur 3 größeren Maßstab einen Ausschnitt des in Fig. 3 dargestellten Geräteteiles.
In den Figuren 1 bis 4 ist ein Teil eines Gerätes (1) dargestellt, das zum Wiedergeben von auf einem plattenartigen kreisscheibenförmigen Aufzeichnungsträger (2) aufgezeichneten Aufzeichnungen ausgebildet ist. Der Aufzeichnungsträger (2) ist in den Figuren 1 bis 4 schematisch mit einer strichpunktierten Linie dargestellt.
Das Gerät (1) weist ein Gehäuse (3) auf, von dem in den Figuren 1 und 2 eine Deckenwand (4) und eine Seitenwand (5) dargestellt sind. In der Deckenwand (4) ist eine Öffnung (6) vorgesehen, die einen rechteckigen Querschnitt aufweist und durch die hindurch der Aufzeichnungsträger (2) in das Gerät (1) einsetzbar und aus dem Gerät (1) entnehmbar ist
Das Gerät (1) weist ein in dem Gehäuse (3) untergebrachtes Chassis (7) auf. Das Chassis (7) ist rahmenförmig ausgebildet und besteht im wesentlichen aus einer Rückwand (8), einer Vorderwand (9), einer ersten Seitenwand (10) und einer zweiten Seitenwand (11). Die vier Wände (8), (9), (10) und (11) sind einstückig miteinander verbunden und verlaufen je senkrecht zur Deckenwand (4) des Gehäuses (3). In seinen der Deckenwand (4) zugewandten Eckenbereichen ist das Chassis (7) mit seitlich abstehenden Befestigungslappen (12), (13), (14) und (15) versehen, mit denen das Chassis (7) auf gehäuseseitig vorgesehenen Befestigungsstegen (16) und (17) aufliegt, an denen die Befestigungslappen (12), (13), (14) und (15) über nicht dargestellte Schraubverbindungen befestigt sind.
Das Gerät (1) weist zum Verschließen der Öffnung (6) in der Deckenwand (4) des Gehäuses (3) eine Verschlußeinrichtung (18) auf, die zwischen einer in Fig. 1 dargestellten Offenstellung und einer in Fig. 2 dargestellten Schließstellung verstellbar ist. Die Verschlußeinrichtung (18) weist einen im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Hauptteil (19) auf, der aus zwei senkrecht zur Deckenwand (4) verlaufenden Schenkelteilen (20) und (21) und aus einem parallel zur Deckenwand (4) verlaufenden, die beiden Schenkelteile (20) und (21) miteinander verbindenden Stegteil (22) besteht. In dem Stegteil (22) ist eine zentral angeordnete Öffnung (23) vorgesehen, in der auf nicht näher dargestellte Weise eine in den Figuren 1 bis 4 nur schematisch mit einer strichpunktierten Linie dargestellte Andruckeinrichtung (24) angeordnet und befestigt ist, die dazu dient, einen - wie nachfolgend beschrieben - in eine Betriebslage im Gerät gebrachten Aufzeichnungsträger (2) gegen einen rotierend antreibbaren Antriebsteller (25) für den Aufzeichnungsträger (2) zu drücken. In den Figuren 1 bis 4 ist der Antriebsteller (25) nur schematisch mit einer strichpunktierten Linie dargestellt.
Die Verschlußeinrichtung (18) weist weiters einen parallel zur Deckenwand (4) verlaufenden plattenförmig ausgebildeten Deckel (26) zum Verschließen der Öffnung (6) in der Deckenwand (4) auf. Der Deckel (26) ist mit Fortsätzen (27) und (28) versehen, über die der Deckel (26) mit dem Stegteil (22) verbunden ist.
Das Gerät (1) weist zum Aufnehmen eines Aufzeichnungsträgers (2) eine verstellbare Aufnahmeeinrichtung (29) auf. Die Aufnahmeeinrichtung (29) ist zwischen einer in Fig. 1 dargestellten Ladeposition und einer in den Figuren 2, 3 und 4 dargestellten Betriebsposition verstellbar. Die Aufnahmeeinrichtung (29) ist ebenso wie die Verschlußeinrichtung (18) im wesentlichen U-förmig ausgebildet. Die Aufnahmeeinrichtung (29) besteht hiebei aus einem zum Deckel (26) parallel verlaufenden, im wesentlichen plattenförmigen Träger (30) zum Tragen des Aufzeichnungsträgers (2) und aus zwei senkrecht zu dem Träger (30) verlaufenden seitlichen Wandteilen (31) und (32). In dem Träger (30) ist eine kreisförmige seichte Vertiefung (33) vorgesehen, die zur Aufnahme des Aufzeichnungsträgers (2) dient. Der Träger (30) ist mit einem zentral angeordneten Durchgangsloch (34) versehen, durch das hindurch der Antriebsteller (25) mit dem Aufzeichnungsträger (2) in Wirkverbindung treten kann. Ausgehend von dem Durchgangsloch (34) ist der Träger (30) mit einem gekrümmten Durchbruch (35) versehen, durch den hindurch eine nicht dargestellte optoelektrische Abtasteinrichtung mit dem Aufzeichnungsträger (2) Zusammenwirken kann.
Bei dem Gerät (1) übergreift der U-förmig ausgebildete Hauptteil (19) der Verschlußeinrichtung (18) die U-förmig ausgebildete Aufnahmeeinrichtung (29) in der Weise, daß der Stegteil (22) über dem Träger (30) liegt und die beiden Schenkelteile (20) und (21) bezüglich der beiden seitlichen Wandteile (31) und (32) der Aufnahmeeinrichtung (29) außenseitig liegen, wobei der Stegteil (22) und der Träger (30) zueinander parallel verlaufen und wobei ebenso die beiden seitlichen Wandteile (31) und (32) und die beiden Schenkelteile (20) und (21) zueinander parallel verlaufen. Dabei ist die Aufnahmeeinrichtung (29) mit der Verschlußeinrichtung (18) über eine Führungseinrichtung (36) verbunden, die die Aufnahmeeinrichtung (29) und die Verschlußeinrichtung (18) in einer zu dem Deckel (26) und dem Träger (30) parallelen Bewegungsrichtung gegenüber einander verschiebbar führt Die durch die Führungseinrichtung (36) bestimmte Bewegungsrichtung ist in den Figuren 1 bis 4 mit einem Doppelpfeil (37) angegeben. Die Führungseinrichtung (36) besteht aus zwei von dem Träger (30) seitlich abstehenden Führungsleisten (38) und (39) und aus zwei in den Schenkelteilen (20) und (21) -5-
AT 396 857 B vorgesehenen Führungsnuten (40) und (41), in die die beiden Führungsleisten (38) und (39) hineimagen.
Bei dem Gerät (1) sind weiters zwei mit dem Chassis (7) beweglich verbundene und sowohl an der Verschlußeinrichtung (18) als auch an der Aufhahmeeinrichtung (29) angreifende Steuereinrichtungen (42) und (43) vorgesehen. Die beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) steuern die Verschlußeinrichtung (18) und die Aufhahmeeinrichtung (29) bei einer Verstellung dieser beiden Einrichtungen (18) und (29) zum Erhalten einer parallel zu der Bewegungsrichtung (31) verlaufenden Relativbewegung derselben gegenüber einander an. Je nachdem, welche von den beiden möglichen gegensinnigen Verstellungen dieser beiden Einrichtungen (18) und (29) erfolgt, wird von den beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) eine von zwei möglichen gegensinnigen Relativbewegungen der beiden Einrichtungen (18) und (29) gegenüber einander bewirkt Die von den beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) bewirkten Relativbewegungen sind so festgelegt, daß in der Offenstellung der Verschlußeinrichtung (18) die Aufnahmeeinrichtung (29) ihre Ladeposition einnimmt und der Aufzeichnungsträger (2) in die Aufnahmeeinrichtung (29) ersetzbar ist und daß in der Schließstellung der Verschlußeinrichtung (18) die Aufnahmeeinrichtung (29) ihre Betriebsposition einnimmt und der Aufzeichnungsträger (2) sich in einer Betriebslage befindet, die in Fig. 2 dargestellt ist und in der der Aufzeichnungsträger (2) mittels der Andruckeinrichtung (24) gegen den Antriebsteller (25) gedrückt ist. Die beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) sind nachfolgend noch detailliert beschrieben.
Bei dem Gerät (1) ist zwischen dem Chassis (7) und der Aufnahmeeinrichtung (29) eine weitere Führungseinrichtung (44) vorgesehen. Die weitere Führungseinrichtung (44) weist je zwei von den beiden seitlichen Wandteilen (31) und (32) der Aufnahmeeinrichtung (29) seitlich abstehende, in der durch die zwischen der Verschlußeinrichtung (18) und der Aufnahmeeinrichtung (29) vorgesehenen Führungseinrichtung (36) bestimmten Bewegungsrichtung (37) mit Abstand voneinander liegende Führungsstifte (45) und (46) sowie (47) und (48) auf, von denen jeder in einen in der parallel zu den beiden seitlichen Wandteilen (31) und (32) der Aufhahmeeinrichtung (29) verlaufenden Seitenwand (10) bzw. (11) des Chassis (7) vorgesehenen, im wesentlichen L-förmig ausgebildeten Führungsschlitz (49) bzw. (50) und (51) bzw. (52) ragt Dabei weisen die Führungsstifte (45), (46), (47) und (48) in ihrem an die beiden seitlichen Wandteile (31) und (32) des Chassis (7) angrenzenden Bereich einen gegenüber ihrem in die Führungsschlitze (49), (50), (51) und (52) ragenden freien Ende stärkeren Abschnitt (53) und (54) sowie (55) und (56) auf. Diese stärkeren Abschnitte (53), (54), (55) und (56) dienen als Distanzhalter, mit denen die Aufhahmeeinrichtung (29) zwischen den beiden Seitenwänden (10) und (11) des Chassis (7) in ihrer seitlichen Position positioniert ist Mit der weiteren Führungseinrichtung (44) ist die Aufhahmeeinrichtung (29) entlang einer im wesentlichen L-förmig verlaufenden Bewegungsbahn (57) geführt, die einen parallel zu dem Deckel (26) und parallel zu der durch die zwischen der Verschlußeinrichtung (18) und der Aufnahmeeinrichtung (29) vorgesehene Führungseinrichtung (36) bestimmten Bewegungsrichtung (37) verlaufenden ersten Bahnabschnitt (58) und einen im wesentlichen senkrecht zu dieser Bewegungsrichtung (37) und im wesentlichen senkrecht zu dem Deckel (26) verlaufenden zweiten Bahnabschnitt (59) aufweist, wobei der erste Bahnabschnitt (58) und der zweite Bahnabschnitt (59) gemäß einem kreisbogenförmig verlaufenden Bahnabschnitt (60) ineinander übergehen.
Zur Verstellung der mittels der weiteren Führungseinrichtung (44) entlang der im wesentlichen L-förmig verlaufenden Bewegungsbahn (57) verstellbar geführten Aufnahmeeinrichtung (29) weist jeder der beiden seitlichen Wandteile (31) und (32) der Aufnahmeeinrichtung (29) stimseitig eine im wesentlichen L-förmig verlaufende Verzahnung (61) und (62) auf. Der L-förmige Verlauf der Verzahnungen (61) und (62) ist dem L-förmigen Verlauf der Führungsschlitze (49), (50), (51) und (52) der weiteren Führungseinrichtung (44) angepaßt Die beiden stimseitigen Verzahnungen (61) und (62) weisen je einen zum ersten Bahnabschnitt (58) parallel verlaufenden ersten Verzahnungsabschnitt (63) bzw. (64) und einen zum zweiten Bahnabschnitt (59) parallel verlaufenden zweiten Verzahnungsabschnitt (65) bzw. (66) auf. Die Verzahnungsabschnitte (63) und (65) sowie (64) und (66) sind dabei über kreisbogenförmig verlaufende Verzahnungsabschnitte verbunden, die keine Bezugszeichen aufweisen.
Die beiden stimseitigen Verzahnungen (61) und (62) stehen je mit einem Antriebszahnrad (67) bzw. (68) einer bei dem Gerät (1) zur Gänze an dem Chassis (7) angebrachten Antriebseinrichtung (69) für die Aufhahmeeinrichtung (29) in Eingriff. Die beiden Antriebszahnräder (67) und (68) sitzen unverdrehbar auf einer am Chassis (7) drehbar gelagerten Welle (70), so daß die beiden Antriebszahnräder (67) und (68) über die Welle (70) diehfest miteinander verbunden sind und daher eine synchrone Drehbewegung ausführen. Das Antriebszahnrad (67) liegt mit geringem Spiel in einer Bohrung (71) in der ersten Seitenwand (10) des Chassis (7), wodurch die Bohrung (71) zugleich zur drehbaren Lagerang des Antriebszahnrades (67) und damit der Welle (70) dient Im Bereich ihres anderen Endes ist die Welle (70) durch eine weitere Bohrung (72) in der zweiten Seitenwand (11) des Chassis (7) hindurchgeführt, wobei mittels dieser Bohrung (72) die Welle (70) drehbar gelagert ist
Im Bereich jenes Endes der Welle (70), in dem das Antriebszahnrad (67) mit der Welle (70) verbunden ist ist mit der Welle (70) weiters ein Zwischenzahnrad (73) der Antriebseinrichtung (69) drehfest verbunden. Das Zwischenzahnrad (73) steht in Eingriff mit einem Ritzel (74), das auf einem von der ersten Seitenwand (10) des Chassis (7) seitlich abstehenden Lagerstift (75) drehbar gelagert ist Mit dem Ritzel (74) ist ein Pesenrad (76) der Antriebseinrichtung (69) einstückig verbunden. Das Pesenrad (76) steht über eine Pese (77) mit einem weiteren Pesenrad (78) in Antriebsverbindung. Das weitere Pesenrad (78) sitzt auf der Antriebswelle (79) -6-
AT 396 857 B eines in seiner Drehrichtung umschaltbaren Motors (80), der in einer hülsenförmigen Motorhalternng (81) befestigt ist, die mit dm- ersten Seitenwand (10) des Chassis (7) einstückig verbunden ist. Von dem Motor (80) sind über die vorstehend beschriebene Antriebseinrichtung (69) die Antriebszahnräder (67) und (68) synchron antreibbar und auf diese Weise die Aufnahmeeinrichtung (29) entlang der durch die weitere Fährungseinrichtung (44) festgelegten Bewegungsbahn (57) verstellbar.
Mit jedem der beiden von den zweiten Veizahnungsabschnitten (65) und (66) der beiden stirnseitigen Verzahnungen (61) und (62) weiter entfernt liegenden Fahrungsstifte (45) und (47) wirkt eine Zusatzverstelleinrichtung (82) bzw. (83) zusammen. Mit den beiden Zusatzverstelleinrichtungen (82) und (83) sind die betreffenden Führungsstifte (45) und (47) parallel zum zweiten Bahnabschnitt (59) verstellbar. Jede der beiden Zusatzverstelleinrichtungen (82) und (83) weist eine auf der die beiden Antriebszahnräder (67) und (68) tragenden Welle (70) sitzende Steuerscheibe (84) und (85) auf. Bei dem Gerät (1) ist dabei die Steuerscheibe (84) auf nicht näher dargestellte Weise mit dem Antriebszahnrad (73) verbunden. Jede der beiden Steuerscheiben (84) und (85) ist im Bereich ihrer dem Chassis (7) zugewandten Seitenwand (86) bzw. (87) mit einer in sich geschlossenen Steuemut (88) bzw. (89) versehen. Weiters weist jede Zusatzverstelleinrichtung (82) bzw. (83) einen am Chassis (7), und zwar an den beiden Seitenwänden (10) und (11) des Chassis (7), verschwenkbar gelagerten Verstellhebel (90) und (91) auf. Die beiden Verstellhebel (90) und (91) sind dabei an zwei von den Seitenwänden (10) und (11) des Chassis seitlich abstehenden Lagerbolzen (92) und (93) verschwenkbar gelagert. In ihrer in den Figuren dargestellten Ausgangslage liegen die beiden Verstellhebel (90) und (91) an zwei von den Seitenwänden (10) und (11) des Chassis (7) seitlich abstehenden Anschlagstiften (94) und (95) an. Die beiden Verstellhebel (90) und (91) weisen an ihren in den Bereich der Steuerscheiben (84) und (85) ragenden Enden je einen seitlich abstehenden Steuerstift (96) und (97) auf. Die Steuerstifte (96) und (97) ragen in die Steuemuten (88) und (89) der Steuerscheiben (84) und (85). Die beiden Verstellhebel (90) und (91) weisen an ihren anderen in den Bereich der von den zweiten Verzahnungsabschnitten (65) und (66) weiter entfernt liegenden Führungsstifte (45) und (47) ragenden Enden je einen im wesentlichen quer zu dem zweiten Bahnabschnitt (59) verlaufenden Mitnehmerschlitz (98) bzw. (99) auf, mit dem der betreffende Führungsstift (45) bzw. (47) zu dessen Verstellung zusammenwirkt, indem der betreffende Führungsstift (45) bzw. (47) in den Mitnehmerschlitz (98) bzw. (99) hineinragt. Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, sind die Mitnehmerschlitze (98) und (99) zu den zweiten Verzahnungsabschnitten (65) und (66) der stimseitigen Verzahnungen (61) und (62) hin offen ausgebildet. Wie hiebei weiters aus Fig. 1 ersichtlich ist, befinden sich die mit den Mitnehmerschlitzen (98) und (99) zusammenwirkenden Führungsstifte (45) und (47) bei der Verstellung der Aufnahmeeinrichtung (29) längs des ersten Bahnabschnittes (58) der L-förmigen Bewegungsbahn (57) außerhalb der Mitnehmerschlitze (98) und (99).
Wie bereits vorstehend erwähnt, weist das Gerät (1) zwei Steuereinrichtungen (42) und (43) auf, die je mit dem Chassis (7) beweglich verbunden sind und die je sowohl an der Verschlußeinrichtung (18) als auch an der Aufnahmeeinrichtung (29) angreifen, um bei einer Verstellung dieser beiden Einrichtungen (18) und (29) eine parallel zu der Bewegungsrichtung (37) verlaufende Relativbewegung derselben gegenüber einander zu erhalten. Jede dieser beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) weist nunmehr einen parallel zu dem zweiten Bahnabschnitt (59) der Bewegungsbahn (57) an dem Chassis (7) verstellbar geführten Gleitteil (100) bzw. (101) auf. Hiefür ist in jeder der beiden Seitenwände (10) und (11) des Chassis (7) ein rechteckiges Fenster (102) bzw, (103) vorgesehen, in dem der im wesentlichen quaderförmige Gleitteil (100) bzw. (101) verschiebbar aufgenommen ist, wobei der Gleitteil (100) bzw. (101) einerseits mit zwei von ihm seitlich abstehenden Leisten (104) und (105) bzw. (106) und (107) und andererseits mit zwei von dem Gleitteil (100) bzw. (101) abstehenden federnden Haken (108) und (109) bzw. (110) und (111) an der betreffenden Seitenwand (10) bzw. (11) des Chassis verschieblich festgehalten ist Zum Montieren der beiden Gleitteile (100) und (101) werden dieselben einfach mit ihren federnden Haken (108) und (109) sowie (110) und (111) durch die Fenster (102) und (103) hindurchgesteckt, bis die Haken hinter den Seitenwänden (10) und (11) des Chassis (7) einfallen. Jede der beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) weist weiters ein an dem Gleitteil (100) bzw. (101) drehbar gelagertes Zahnrad (112) bzw. (113) auf, das auf einer mit dem Gleitteil (100) bzw. (101) einstückig verbundenen Lagerachse (114) bzw. (115) drehbar gelagert ist Jede der beiden Lagerachsen (114) und (115) ragt mit ihrem freien Ende in einen Führungsschlitz (116) bzw. (117) in dem seitlichen Wandteil (31) bzw. (32) der Aufnahmeeinrichtung (29), wodurch eine stabile Abstützung der Lagerachsen (114) und (115) und damit eine sichere Lagerung der Zahnräder (112) und (113) erreicht ist. Jedes der beiden Zahnräder (112) und (113) steht hiebei sowohl mit einer an der Aufnahmeeinrichtung (29) vorgesehenen, parallel zu dem ersten Bahnabschnitt (58) verlaufenden Verzahnung (118) bzw. (119) als auch mit einer an der Verschlußeinrichtung (18) vorgesehenen, parallel zu dem ersten Bahnabschnitt (58) verlaufenden Verzahnung (120) bzw. (121) in Eingriff. Die Verzahnungen (118) und (119) sind dabei an von den seitlichen Wandteilen (31) und (32) der Aufnahmeeinrichtung (29) seitlich abstehenden Leisten (122) und (123) vorgesehen. Die Verzahnungen (120) und (121) sind unmittelbar an den parallel zu dem ersten Bahnabschnitt (58) verlaufenden Stirnseiten der Schenkelteile (20) und (21) des Hauptteiles (19) der Verschlußeinrichtung (18) vorgesehen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist bei dem vorliegenden Gerät oberhalb der Deckenwand (4) desselben nur ein geringer Freiraum erforderlich, um die Verschlußeinrichtung (18) in ihre Offenstellung und die Aufnahmeeinrichtung (29) in ihre Ladeposition bringen zu können. Bei in ihrer Offenstellung befindlicher -7-
AT396857B
Verschlußeinrichtung (18) nimmt gleichzeitig die Aufnahmeeinrichtung (29) ihre Ladeposition ein. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist beim vorliegenden Gerät (1) praktisch die gesamte Aufnahmeeinrichtung (29) zum Einsetzen eines Aufzeichnungsträgers (2) frei zugänglich, was im Hinblick auf ein einfaches und bequemes Einsetzen vorteilhaft ist, wodurch praktisch keine Gefahr einer Beschädigung des Aufzeichnungsträgers (2) beim Einsetzen in die Aufnahmeeinrichtung (29) besteht Um nach dem erfolgten Einsetzen eines Aufzeichnungsträgers (2) in die in ihrer Ladeposition befindliche Aufnahmeeinrichtung (29) den Aufzeichnungsträger (2) in seine Betriebslage im Gerät (1) zu bringen, wird der Motor (80) auf nicht näher dargestellte Weise eingeschaltet und zwar in der Weise, daß der Motor (80) über die Antriebseinrichtung (69) die Welle (70) entgegen dem Uhrzeigersinn antreibt Hiedurch wird die Aufnahmeeinrichtung (29) über die Antriebszahnräder (67) und (68) und die Verzahnungen (61) und (62) zuerst in Richtung des ersten Bahnabschnittes (58) verstellt Durch diese Verstellung werden auch die beiden an der Aufnahmeeinrichtung (29) vorgesehenen Verzahnungen (118) und (119) verstellt, wobei diese beiden Verzahnungen (118) und (119) die beiden Zahnräder (112) und (113) der beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) antreiben und folglich über diese beiden Zahnräder (112) und (113) die Verzahnungen (120) und (121) an der Verschlußeinrichtung (18) angetrieben werden. Hiedurch wird die Verschlußeinrichtung (18) ebenfalls parallel zum ersten Bahnabschnitt (58) verstellt, jedoch erfolgt aufgrund der Wirkung der Zahnräder (112) und (113) die Verstellung der Verschlußeinrichtung (18) in entgegengesetzter Richtung wie die Verstellung der Aufnahmeeinrichtung (29). Bei dieser Verstellung der beiden Einrichtungen (18) und (29) sind dieselben mit der Führungseinrichtung (36) gegenüber einander verschiebbar geführt Während der parallel zum ersten Bahnabschnitt (58) erfolgenden Verstellung der Aufnahmeeinrichtung (29) und der Verschlußeinrichtung (18) werden die beiden Verstellhebel (90) und (91) über die Steuerscheiben (84) und (85) aus ihrer in Figur 1 dargestellten Ausgangslage verschwenkt und zwar in eine solche Schwenklage, die in den Figuren der Einfachheit halber nicht dargestellt ist, daß die Mitnehmerschlitze (98) und (99) auf demselben Niveau zu liegen kommen wie die parallel zu der osten Bewegungsbahn (58) verlaufenden Abschnitte der L-förmigen Führungsschlitze (49) und (51). Beim weiteren Antreiben der Antriebszahnräder (67) und (68) und der dabei erfolgenden weiteren Verstellung der Aufnahmeeinrichtung (29) kommen die von der Aufnahmeeinrichtung (29) seitlich abstehenden Führungsstifte (45) und (47) mit den Mitnehmerschlitzen (98) und (99) der in ihrer verschwenkten Lage befindlichen Verstellhebel (90) und (91) in Eingriff. Beim weiteren Verstellen der Aufnahmeeinrichtung (29) wird dieselbe entlang der kreisförmig verlaufenden Bewegungsbahn (60) verstellt, wobei sich dann infolge der Wirkung der beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) die Verschlußeinrichtung (18) praktisch schon zur Gänze über der Aufnahmeeinrichtung (29) befindet Bei der weiteren Verstellung der Aufnahmeeinrichtung (29) parallel zu dem zweiten Bahnabschnitt (59) erfolgt der Antrieb der Aufnahmeeinrichtung (29) einerseits über die beiden Antriebszahnräder (67) und (68) und andererseits über die Mimehmerschlitze (98) und (99) der beiden Verstellhebel (90) und (91). Auf diese Weise ist ein besonders sicheres und gleichmäßiges Verstellen der Aufnahmeeinrichtung erreicht, wobei zusätzlich gewährleistet ist, daß die Aufnahmeeinrichtung (29) samt der an ihr verstellbar geführten Verschlußeinrichtung (18) stets genau in Richtung der zweiten Bewegungsbahn (59) verstellt wird und kein Verkippen und dergleichen auftreten kann. Während der Verstellung der Aufnahmeeinrichtung (29) und der Verschlußeinrichtung (18) parallel zu dem zweiten Bahnabschnitt (59) erfolgt zwischen diesen beiden Einrichtungen (18) und (29) keine Relativbewegung mehr, weil die Gleitteile (100) und (101) innohalb der Fenster (102) und (103) ebenfalls genau parallel zu dem zweiten Bahnabschnitt (59) verschoben woden und die auf den Gleitteilen (100) und (101) gelagerten Zahnräder (112) und (113) Stillstehen. Sobald die Aufnahmeeinrichtung (29) ihre Betriebsposition erreicht hat, wobei sich dann der Aufzeichnungsträger (2) in seiner in Hg. 2 dargestellten Betriebslage befindet, wird auf nicht näher dargestellte Weise der Motor (80) abgeschaltet.
Um den Aufzeichnungsträger wieder aus dem Gerät (1) zu entfernen, wird der Motor in der zu dem vorstehend beschriebenen Vorgang entgegengesetzten Drehrichtung angetrieben, wobei dann von dem Motor (80) über die Antriebseinrichtung (69) die Welle (70) im Uhrzeigersinn angetrieben wird. Über die Antriebszahnräder (67) und (68) und über die Verstellhebel (90) und (91) der Zusatzverstelleinrichtungen (82) und (83) wird dann die Aufnahmeeinrichtung (29) zuerst genau in Richtung des zweiten Bahnabschnittes (59) angehoben, wobei zwischen den Verzahnungen (118) und (119), den Zahnrädern (112) und (113) und den Verzahnungen (120) und (121) keine Relativbewegungen stattfinden und somit auch die Verschlußeinrichtung (18) parallel zu dem zweiten Bahnabschnitt (59) angehoben wird. Erst wenn bei der weiteren Verstellung der Aufnahmeeinrichtung (29) eine Bewegungskomponente in Richtung des ersten Bahnabschnittes (58) auftritt, wird über die beiden Steuereinrichtungen (42) und (43) zwischen der Aufnahmeeinrichtung (29) und der Verschlußeinrichtung (18) eine Relativbewegung bewirkt, die zur Folge hat, daß diese beiden Einrichtungen (18) und (29) eine zueinander gegenläufige Bewegung ausführen, die zur Folge hat, daß, nachdem die Aufnahmeeinrichtung (29) wieder vollständig in ihre Ladeposition verstellt wurde, die Verschlußeinrichtung (18) die Aufnahmeeinrichtung (29) praktisch zur Gänze freigibt, so daß ein unbehindertes und einfaches Entnehmen des Aufzeichnungsträgers (2) aus der Aufnahmeeinrichtung (29) gewährleistet ist.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Gerät zum Wiedergeben von auf einem kreisscheibenförmigen Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Aufzeichnungen. Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf solche Geräte beschränkt, sondern auch vorteilhaft bei Geräten anwendbar, die zum -8-
Claims (4)
- AT396857B Wiedergeben von auf einem in einer Kassette untergebrachten Magnetband aufgezeichneten Aufzeichnungen ausgebildet sind. Die Erfindung kann nicht nur bei reinen Wiedergabegeräten, sondern auch bei Geräten, die zum Wiedageben und zusätzlich zum Aufzeichnen geeignet sind, zur Anwendung kommen. PATENTANSPRÜCHE 1. Gerät zum Wiedageben von auf einem Aufzeichnungsträga aufgezeichneten Aufzeichnungen mit einem Gehäuse, das eine Deckenwand und eine in der Decken wand vorgesehene Öffnung auf weist, durch die hindurch der Aufzeichnungsträger in das Gerät einsetzbar und aus dem Goät entnehmbar ist, mit einem in dem Gehäuse vorgesehenen Chassis, mit einer zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung verstellbaren Verschlußeinrichtung, die einen Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist, mit einer zwischen einer Ladeposition und einer Betriebsposition verstellbaren Aufhahmeeinrichtung, die einen zum Deckel parallel verlaufenden Träger zum Tragen des Aufzeichnungsträgers aufweist und die mit der Verschlußeinrichtnng über eine Führungseinrichtung verbunden ist, die die Aufnahmeeinrichtung und die Verschlußeinrichtung in einer zu dem Deckel und dem Träger parallelen Bewegungsrichtung gegenüba einander verschiebbar führt, und mit mindestens einer mit dem Chassis beweglich verbundenen und sowohl an der Vaschlußeinrichtung als auch an der Aufhahmeeinrichtung angreifenden Steuereinrichtung, die die Verschlußeinrichtung und die Aufhahmeeinrichtung bei einer Verstellung dieser beiden Einrichtungen zum Erhalten einer parallel zu der Bewegungsrichtung verlaufenden Relaüvbewegung derselben gegenüber einanda ansteuert, wobei durch diese Ansteuerung durch die Steuereinrichtung einerseits die Verschlußeinrichtung ihre Offenstellung und die Aufnahmeeinrichtung ihre Ladeposition gleichzeitig einnehmen, wobei der Aufzeichnungsträger in die Aufhahmeeinrichtung einsetzbar ist, und andererseits die Verschlußeinrichtung ihre Schließstellung und die Aufhahmeeinrichtung ihre Betriebsposition gleichzeitig einnehmen, wobei der Aufzeichnungsträger sich in einer Betriebslage befindet, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Chassis (7) und der Aufnahmeeinrichtung (29) eine weitere Führungseinrichtung (44) vorgesehen ist, mit der die Aufhahme-einrichtung (29) entlang einer im wesentlichen L-förmig verlaufenden Bewegungsbahn (57) geführt ist, die einen im wesentlichen parallel zu dem Deckel (26) und im wesentlichen parallel zu der durch die zwischen der Verschlußeinrichtung (18) und der Aufnahmeeinrichtung (29) vorgesehene Führungseinrichtung (36) bestimmten Bewegungsrichtung (37) verlaufenden ersten Bahnabschnitt (58) und einen im wesentlichen senkrecht zu dieser Bewegungsrichtung (37) und im wesentlichen senkrecht zu dem Deckel (26) valaufenden zweiten Bahnabschnitt (59) aufweist, und daß die Steuereinrichtung (42,43) einen parallel zu dem zweiten Bahnabschnitt (59) an dem Chassis (7) verstellbar geführten Gleitteil (100,101) und ein an dem Gleitteil (100, 101) drehbar gelagertes Zahnrad (112,113) aufweist, das sowohl mit einer an der Aufhahmeeinrichtung (29) vorgesehenen, parallel zu dem ersten Bahnabschnitt (58) verlaufenden Verzahnung (118,119) als auch mit eina an der Verschlußeinrichtung (18) vorgesehenen, parallel zu dem ersten Bahnabschnitt (58) verlaufenden Verzahnung (120,121) in Eingriff steht
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (29) zwei senkrecht zu ihrem Träger (30) verlaufende seitliche Wandteile (31, 32) aufweist, von denen jeder stimseitig eine im wesentlichen L-förmig verlaufende Verzahnung (61, 62) aufweist, die einen zum ersten Bahnabschnitt (58) parallel verlaufenden ersten Verzahnungsabschnitt (63,64) und einen zum zweiten Bahnabschnitt (59) parallel verlaufenden zweiten Verzahnungsabschnitt (65, 66) aufweist und die mit einem Antriebszahnrad (67, 68) einer zumindest teilweise an dem Chassis (7) angebrachten Antriebseinrichtung (69) für die Aufhahmeeinrichtung (29) in Eingriff steht, wobei die beiden Antriebszahnräder (67,68) über eine am Chassis (7) drehbar gelagerte Welle (70) drehfest miteinander verbunden sind, und daß die weitere Führungseinrichtung (44) je zwei von den beiden seitlichen Wandteilen (31,32) der Aufnahmeeinrichtung (29) seitlich abstehende, in der durch die zwischen der Verschlußeinrichtung (18) und der Aufnahmeeinrichtung (29) vorgesehene Führungseinrichtung (36) bestimmten Bewegungsrichtung (37) mit Abstand voneinander liegende Führungsstifte (45, 46, 47, 48) aufweist, von denen jeder in einen in einem parallel zu den beiden seitlichen Wandteilen (31, 32) der Aufnahmeeinrichtung (29) verlaufenden Chassisteil (10, 11) vorgesehenen, im wesentlichen L-förmig ausgebildeten Führungsschlitz (49,50,51,52) ragt, und daß mit jedem da beiden von den zweiten Verzahnungsabschnitten (65, 66) weiter entfernt liegenden Führungsstifte (45, 47) eine Zusatzverstelleinrichtung (82, 83) zusammenwirkt, mit der der betreffende Führungsstift (45, 47) parallel zum zweiten Bahnabschnitt (59) verstellbar ist (Fig. 1 bis 4). -9- AT396857B
- 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zusatzverstelleinrichtung (82,83) eine auf der die beiden Antriebszahnräder (67,68) tragenden Welle (70) sitzende Steuerscheibe (84,85), die im Bereich einer Seitenwand (86,87) mit einer in sich geschlossenen Steuemut (88,89) versehen ist, und einen am Chassis (7) verschwenkbar gelagerten Verstellhebel (90,91) aufweist, der an einem in den Bereich der Steuerscheibe (84, 5 85) ragenden Ende einen seitlich abstehenden Steuerstift (96, 97) aufweist, der in die Steuemut (88,89) der Steuerscheibe (84,85) ragt, und der an einem in den Bereich des von dem zweiten Veizahnungsabschnitt (65,66) weiter entfernt liegenden Führungsstiftes (45,47) ragenden Ende einen im wesentlichen quer zu dem zweiten Bahnabschnitt (59) verlaufenden Mitnehmerschlitz (98,99) aufweist, mit dem der Führungsstift (45,47) zu dessen Verstellung zusammenwirkt (Fig. 1 bis 4). 10
- 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerschlitz (98, 99) zu dem zweiten Verzahnungsabschnitt (65, 66) hin offen ausgebildet ist und daß der mit dem Mitnehmerschlitz (98, 99) zusammenwirkende Führungsstift (45,47) bei der Verstellung der Aufnahmeeinrichtung (29) längs des ersten Bahnabschnittes (58) der L-förmigen Bewegungsbahn (57) sich außerhalb des Mitnehmerschlitzes (98,99) 15 befindet (Fig. 1). Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 20 -10-
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- 1992-05-15 JP JP3225592U patent/JPH0515150U/ja active Pending
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