AT396455B - Vorrichtung zum entleeren eines sammelbehälters, insbesondere für müll oder wiederverwertbare stoffe - Google Patents

Vorrichtung zum entleeren eines sammelbehälters, insbesondere für müll oder wiederverwertbare stoffe Download PDF

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Description

AT396455B
Die Eifindung beseht sich auf eine Vorrichtung zum Entleeren eines Sammelbehälters, insbesondere für Müll oder wiederverwertbare Stoffe, bestehend aus einem an ein Hebezeug anschließbanen Betätigungskopf für den über eine Einhängekupplung an den Betätigungskopf aufhängbaren Sammelbehälter, der wenigstens zwei zumindest um eine obere Schwenkachse auseinanderschwenkbare Klappteile auf weist, die mit einer zwischen ihnen pendelnd 5 gelagerten, mit ihnen wahlweise vemegelbaren Trennwand je eine Aufhahmekammer bilden und jeweils mit radialem Abstand von der Klappachse den einen Teil der Einhängekupplung tragen, deren jeweils anderer Teil quer zur Klappachse verstellbar auf dem Betätigungskopf angeordnet ist.
Um einen Sammelbehälter zu entleeren, dessen beide Klappteile um eine gemeinsame obere Schwenkachse unten auseinandergeschwenkt werden können, ist es bekannt (EP-PS 143 197), den Sammelbehälter Aber 10 Einhängeösen an den beiden Klappteilen an einen Betätigungskopf eines Kranauslegers anzuhängen und die Ein hängehaken am Betätigungskopf gegensinnig zueinander quer zur Schwenkachse der Klappteile zu verschieben, so daß bei einem Zusammenschieben der Einhängehaken die Klappteile auseinandergeschwenkt und beim Auseinanderschieben der Hakenteile wieder geschlossen werden. Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist zunächst, daß aufgrund der Notwendigkeit, die gesamten Kräfte über die horizontale Verschiebeführung der 15 Einhängehaken aufzunehmen, der Betätigungskopf vergleichsweise schwer ausgeführt werden muß. Dazu kommt, daß bei dem üblichen Vorsehen einer den Sammelbehälter in zwei Aufnahmekammem unterteilenden Trennwand zwischen den Klappteilen eine gesonderte Verriegelungseinrichtung zwischen der Trennwand und wenigstens einem Klappteil vorgesehen werden muß, um mit dem Auseinanderschwenken der beiden Klappteile zunächst den nicht mit der Trennwand verriegelten Klappteil und dann nach dem Entriegeln der Trennwand den anderen 20 Klappteil entleeren zu können. Diese Verriegelungseinrichtungen müssen zusätzlich von Hand aus betätigt werden, was die Handhabung gegenüber trennwandloscn Sammelbehältern erschwert, für deren Entleerung lediglich das Hebezeug mit dem Betätigungskopf zu bedienen ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art mit einfachen konstruktiven Mitteln so zu verbessern, daß eine wahlweise Entleerung 25 der einzelnen Aufnahmekammem sichergestellt wird, ohne eine Verriegelung der Trennwand zwischen den Klappteilen gesondert betätigen zu müssen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die auf dem Betätigungskopf vorgesehenen Teile der Einhängekupplung je für sich verstellbar sind und daß der Betätigungskopf jeweils in Verstellrichtung der verstellbaren Teile der Einhängekupplung gegenüber der Trennwand abgestützt ist 30 Durch diese einfachen konstruktiven Maßnahmen kann jeder der vorgesehenen Klappteile gegenüber der ihm zugeoidneten Trennwand unabhängig von den anderen Klappteilen verschwenkt werden, weil sich ja bei einer Verstellung eines der auf dem Betätigungskopf vorgesehenen Teile der Einhängekupplung aufgrund der Abstützung des Betätigungskopfes an der Trennwand lediglich eine Schwenkverstellung für den Klappteil ergibt der mit dem jeweils verstellten Einhängekupplungsteil verbunden ist Jeder andere Klappteil kann über den ihm 35 zugeordneten Verstelltrieb der Einhängekupplung verschlossen bleiben. Die Abstützung des Betätigungskopfes an der Trennwand bringt ja im Zusammenwirken mit den verstellbaren Einhängeteilen der Einhängekupplung jeweils für sich wirksam werdende Schwenktriebe zwischen der Trennwand und den einzelnen Klappteilen mit sich.
Die Abstützung des Betätigungskopfes gegenüb» der Trennwand in Verstellrichtung der Einhängekupplung 40 kann in unterschiedlicher Weise erfolgen. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse »geben sich, wenn der Betätigungskopf in eine in der Grundstellung des Sammelbehälters vertikale Verschiebeführung der Trennwand eingreift, wobei durch eine nach oben offene Schiebeführung der Führungseingriff beim Anhängen des Sammelbehälters an den Betätigungskopf selbsttätig erfolgt Die vertikale Verschiebeführung stellt das notwendige Widerlager dar, um beim Verstellen eines Einhängeteiles der Einhängekupplung den eingehängten Klappteil 45 gegenüb» der Trennwand zu verschwenken.
Mit dem Verschwenken d» Klappteile ist im allgemeinen auch eine Schwenkbewegung d» Trennwand verbunden. Ist der Betätigungskopf in weiterer Ausbildung der Erfindung gegenüber der Trennwand um eine Klappachsenparallele verschwenkbar, so können durch die Trennwandverschwenkung bedingte Zwangskräfte einfach vermieden werden, ohne den Öffnungs- und Schließvorgang für die Klappteile zu beeinträchtigen. Die 50 Abstützung des Betätigungskopfes gegenüber der Trennwand quer zur Verstellrichtung d» Einhängekupplung bleibt ja »halten, wenn beispielsweise d» in die VerschiebefÜhrong eingreifende Teil des Betätigungskopfes die Schwenkachse bildet.
Da es für die erfindungsgemäße Betätigung der Klappteile darauf ankommt, über die verstellbare Ein-hängekupplung für jeden Klappteil einen gesonderten Schwenktrieb vorzusehen, was im Zusammenhang mit der 55 Abstützung des Betätigungskopfes an der Trennwand durch eine gesonderte Beaufschlagung der Stelltriebe für die verstellbaren Teile der Einhängekupplung sichergestellt wird, können die Stelltriebe sehr unterschiedlich aufgebaut sein und in herkömmlicher Weise mit in Verschiebefiihrungen gelagerten Einhängeteilen Zusammenwirken. Eine solche Konstruktion nimmt allerdings die mit diesen Verschiebeführungen verbundenen Nachteile hinsichtlich der Verschmutzungsgefahr, des Verschleißes und d» Belastungen in Kauf. Um vorteilhafte 60 Konstruktionsverhältnisse zu schaffen, wird daher vorgeschlagen, die auf dem Betätigungskopf vorgesehenen Teile d» Einhängekupplung auf Schwenkhebeln mit klappachsenparallelen Anlenkachsen anzuordnen und mit je einem Schwenktrieb zu verbinden. Die Kraftübertragung über Schwenkhebel bedingt nicht nur einen g»ingen -2-
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Verschleiß und eine minimale Verschmutzungsgefahr, sondern bringt auch einfache Belastungsverhältnisse und eine gewichtssparende Konstruktion mit sich.
Die Erfindung ist keineswegs auf das Vorsehen von nur zwei Aufnahmekammem beschränkt So können auch drei und mehr Aufnahmekammem vorgesehen werden, die Ober den Betätigungskopf wahlweise einzeln, gruppenweise oder gemeinsam entleert werden können. Voraussetzung ist lediglich, daß jedem Klappteil ein für sich verstellbarer Teil der Einhängekupplung zugeordnet ist Waden drei oder mehr Aufnahmekammem gebildet so können deren Trennwände starr miteinander verbunden werden, was besonders einfache Konstruktionsverhältnisse schafft Bei mehreren Aufnahmekammem kann auf eine gesonderte Abstützung des Betätigungskopfes gegenüber da Trennwand verzichtet werden, wenn die Schwenkachsen der einzelnen Klappteile nicht parallel valaufen. Die Winkellage da Schwenkachsen beispielsweise von drei zueinander um je 120° winkelversetzten Klappteilen bedingt ja, daß sich da Betätigungskopf bei der Schwenkverstellung eines Klappteiles über die Einhängeteile da beiden anderen Klappteile verschiebefest gegenüber der Trennwand abstützt, wenn die Stelltriebe eine Verlagerung der Eirihängeteile dieser Klappteile sperren.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Entleeren eines Sammelbehälters in einer vereinfachten, zum Teil aufgerissenen Seitenansicht in Richtung der Schwenkachsen zwischen den Klappteilen, Fig. 2 diese Vorrichtung in einer Seitenansicht quer zu den Schwenkachsen, Fig. 3 die Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 in einer Öffnungsstellung, Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende, abschnittsweise Darstellung einer Konstruktionsvariante, Fig. 5 eine weitere Konstruktionsvariante, Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Sammelbehälter mit drei Aufnahmekammem und Fig. 7 einen Schnitt nach da Linie (VII-VII) der Fig. 6 des an einen entsprechenden Betätigungskopf angehängten Sammelbehältos.
Der Sammelbehälter (1) nach Fig. 1 bis 3 besteht im wesentlichen aus zwei Klappteilen (2) und (3), zwischen denen eine Trennwand (4) vorgesehen ist, die den Sammelbehälta (1) in zwei Aufnahmekammem unterteilt. Zum Einfüllen des zu sammelnden Gutes, beispielsweise Altglas, sind die Klappteile (2) und (3) mit Füllansätzen (5) versehen. Der Sammelbehälter (1), der in seina Gebrauchsstellung in einer Aufnahmetasse (6) abgestellt sein kann, trägt an da Trennwand (4) Anlenklaschen (7) für die beiden Klappteile (2) und (3), die über Schwenkachsen (8) angelenkt und um diese Achsen unten auseinanderklappbar sind. Zum Anhängen des Sammelbehälters (1) an den Betätigungskopf (9) eines Hebezeuges (10), beispielsweise eines Kranauslegas, ist eine Einhängekupplung vorgesehen, die aus mit radialem Abstand von den Anlenkachsen (8) an den Klappteilen (2) und (3) vorgesehenen Teilen (11) besteht, die mit kuppelbaren Teilen (12) auf dem Betätigungskopf (9) Zusammenwirken. Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 werden die Einhängeteile auf den Klappteilen (2) und (3) durch Einhängebolzen (13) gebildet, die von nach oben offenen Haken (14) des Betätigungskopfes (9) aufgenommen werden können. Die Haken (14) werden von Schwenkhebeln (15) getragen, die über klappachsenparallele Anlenkachsen (16) an dem Betätigungskopf (9) angelenkt sind und üba je einen Stelltrieb (17), vorzugsweise einen Schwenkzylinder, verschwenkt werden können.
Die Anlenklaschen (7) für die Klappteile (2) und (3) sind mit einer vertikalen Verschiebeführung (18) in Form eines nach oben offenen Langschlitzes versehen, in den Führungsrollen (19) des Betätigungskopfes eingreifen und den Betätigungskopf in Verstellrichtung der Einhängeteile (12) gegenüba der Trennwand (4) abstützen. Wird nun da Betätigungskopf (9) üba das Hebezeug (10) auf den Sammelbehälta (1) aufgesetzt, wobei die Führungsbolzen (19) in die vertikale Führung (18) eingreifen, so können durch ein Auseinanda-schwenken der Schwenkhebel (15) über die Schwenkzylinder (17) die Haken (14) die Einhängebolzen (13) erfassen, so daß der Sammelbehälter angehoben werden kann. Solange der Abstand zwischen den Führungsrollen (19) und dem Einhängebolzen (13) nicht verändert wird, bleibt der Sammelbehälter geschlossen, insbesondere wenn durch eine Beaufschlagung der Schwenkzylinda (17) ein zusätzliches Schließmoment auf die Klappen (2) und (3) ausgeübt wird, falls das Gewichtsmoment hiefür nicht ausreicht. Zum öffnen beispielsweise des Klappteiles (3) wird der zugehörige Schwenkzylinder (17) im Öffnungssinn beaufschlagt, wodurch der Schwenkhebel (15) eingeschwenkt und aufgrund da Achsenanordnung der Klappteil (3) von der Trennwand (4) weggeschwenkt wird, wie dies in der Fig. 3 angedeutet ist Da der Schwenkzylinder (17) zur Betätigung des Klappteiles (2) in der Schließstellung verharrt, bleibt der Klappteil (2) durch die Trennwand (4) verschlossen. Die durch den Klappteil (3) gebildete Aufhahmekammer wird daher für sich entleert. Die beim Verschwenken des Klappteiles (3) auftretende Gewichtsverlagerung bewirkt ein Ausschwenken des anderen Klappteiies (2). Diese Schwenkbewegung wird über die Führungsbolzen (19) des Betätigungskopfes (9) zugelassen, die innerhalb der vertikalen Führung (18) der Trennwand (4) eine Schwenkachse bilden, so daß keine unzulässigen Zwangskräfte über die vertikale Führung (19) aufgenommen werden müssen. Zum Entleeren des Klappteiles (2) braucht lediglich der diesem Klappteil zugeordnete Schwenkzylinda (17) im Sinne eines Einschwenkens des Hebels (15) beaufschlagt zu waden, was ein Auseinanderschwenken da Trennwand (4) und des Klappteiles (2) zur Folge hat.
Zum Schließoi des Sammelbehälters (1) waden die Schwenkzylinder (17) auseinandergefahren, wodurch die Klappteile (2) und (3) an die gemeinsame Trennwand (4) angedrückt werden.
Die Einhängekupplung kann sehr unterschiedlich ausgebildet sein. So zeigt Fig. 4 eine Einhängekupplung, bei da die Einhängehaken (14) durch die mit den Klappteilen (2) und (3) verbundenen Kupplungsteile (11) -3-

Claims (5)

  1. AT 3% 455 B gebildet werden, während die Einhängebolzen (13) an den Schwenkhebeln (15) vorgesehen sind. Der Bewegungsablauf wird durch diese kinematische Umkehrung nicht beeinflußt Nach den Fig. 1 bis 4 sind die Schwenkhebel (15) am Betätigungskopf (9) Aber die Anlenkachsen (16) oben angelenkt und weisen nach unten. Wie Fig. 5 entnommen werden kann, ist dies nicht erforderlich. Die Schwenkhebel (15) weisen nach diesem Ausführungsbeispiel von einer gemeinsamen Anlenkachse (20) V-förmig nach oben, wobei der Betätigungskopf (9) in eine mittige Aussparung des Sammelbehälters hineinragt Wegen des Schüttkegels wird das Aufnahmevolumen des Sammelbehälters durch diese Ausbildung nicht verringert Es kann jedoch an Bauhöhe eingespart werden. Entsprechend Fig. 6 und 7 weist der Sammelbehälter (1) drei Klappteile (21,22) und (23) auf, die durch eine gemeinsame, sternförmige Trennwand (4) voneinander getrennt sind. Diese Trennwand (4) ist wiederum mit Anlenklaschen (7) versehen, wobei die Anlenkachsen (8) jedoch senkrecht zur Symmetrieebene zwischen den sternförmigen Wandteilen verlaufen, wie dies der Fig. 6 entnommen werden kann. Die einzelnen Klappteile (21,22) und (23) können daher wiederum um ihre Anlenkachsen (8) von der Trennwand (4) weggeschwenkt werden, wenn die Kupplungsteile (11) in entsprechende Gegenteile einer Einhängekupplung eines für drei Aufnahmekammern ausgelegten Betätigungskopfes (9) eingehängt werden. Dieser Betätigungskopf (9) muß entsprechend der Anzahl der Aufnahmekammern drei je für sich verstellbare Kupplungsteile (12) aufweisen, um in analoger Weise die Klappteile (21,22) und (23) wahlweise entleeren zu können. Gemäß Fig. 7 ist die Trennwand (4) wiederum mit einer vertikalen Verschiebeführung (18) verbunden, die in diesem Ausführungsbeispiel jedoch als vertikaler Führungsbolzen ausgebildet ist, der in eine Führungsbohrung (24) des Betätigungskopfes (9) eingreift. Die begrenzte Verschwenkbarkeit des Betätigungskopfes (9) gegenüber der Trennwand (4) wird durch eine kugelkopfartige Ausbildung des Führungsbolzens sichergestellt. Uber diese vertikale Führung (18) kann sich der Betätigungskopf in Richtung der Verstellbewegung der Einhängekupplungsteile an der Trennwand äbstützen, was zu einer entsprechenden Schwenkverstellung zwischen der Trennwand und dem jeweiligen Klappteil führt. Eine solche vertikale Führung ist allerdings nicht zwingend erforderlich, weil beispielsweise bei einer Betätigung des Klappteiles (21) über den zugehörigen Schwenkzylinder der Betätigungskopf (9) sich in Schwenkrichtung des Klappteiles (21) unverschiebbar gegenüber der Trennwand (4) abstützen kann, und zwar über die Kupplungsteile (11) der beiden anderen Klappteile (22). Nach der Erfindung können die Stelltriebe zur Verstellung der Einhängekupplung sowie die Einhängekupplung in vielfältiger Weise gestaltet werden, weil es lediglich auf das Kuppeln des Behälters mit dem Betätigungskopf, die Möglichkeit der Einzelverstellung der Kupplungsteile und die Abstützung des Betätigungskopfes gegenüber der Trennwand ankommt. Außerdem brauchen die Klappteile nicht jeweils über gesonderte Achsen mit der Trennwand gelenkig verbunden zu sein. Die Trennwände könnten auch über gemeinsame Schwenkachsen auseinandergeklappt werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Entleeren eines Sammelbehälters, insbesondere für Müll oder wiederverwertbare Stoffe, bestehend aus einem an ein Hebezeug anschließbaren Betätigungskopf für den über eine Einhängekupplung an den Betätigungskopf aufhängbaren Sammelbehälter, der wenigstens zwei zumindest um eine obere Schwenkachse auseinanderschwenkbare Klappteile aufweist, die mit einer zwischen ihnen pendelnd gelagerten, mit ihnen wahlweise verriegelbaren Trennwand je eine Aufnahmekammer bilden und jeweils mit radialem Abstand von der Klappachse den einen Teil der Einhängekupplung tragen, deren jeweils anderer Teil quer zur Klappachse verstellbar auf dem Betätigungskopf angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Betätigungskopf (9) vorgesehenen Teile (12) der Einhängekupplung je für sich verstellbar sind und daß der Betätigungskopf (9) jeweils in Verstellrichtung der verstellbaren Teile (12) der Einhängekupplung gegenüber der Trennwand (4) abgestützt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungskopf (9) in eine in der Grundstellung des Sammelbehälters (1) vertikale, insbesondere nach oben offene Verschiebeführung (18) der Trennwand (4) eingreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungskopf (9) gegenüber der Tramwand (4) um eine Klappachsenparallele verschwenkbar ist. -4- AT 396 455 B
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Betätigungskopf (9) vorgesehenen Teile der Einhängekupplung auf Schwenkhebeln (15) mit klappachsenparallelen Anlenkachsen (16) angeordnet und mit je einem Schwenktrieb (17) verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (1) wenigstens drei Aufnahmekammem auf weist, deren Trennwände (4) starr miteinander verbunden sind. 10 Hiezu 5 Blatt Zeichnungen -5-
AT2192A 1992-01-09 1992-01-09 Vorrichtung zum entleeren eines sammelbehälters, insbesondere für müll oder wiederverwertbare stoffe AT396455B (de)

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