AT395294B - Einrichtung mit in einem sich in seinem unteren bereich verjuengenden behaelter eingeordnetem koernigen material - Google Patents

Einrichtung mit in einem sich in seinem unteren bereich verjuengenden behaelter eingeordnetem koernigen material Download PDF

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AT395294B
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Description

AT 395 294 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung mit in einem sich in seinem unteren Bereich verjüngenden Behälter eingeordnetem körnigen Material und mindestens einem in das Innere des Behälters führenden, mit seiner Öffnung nach unten gerichteten Einlaß zur Einleitung eines zu filternden oder mit dem körnigen Gut in Kontakt zu bringenden gasförmigen Mediums, sowie mit einer oberhalb des körnigen Gutes angeordneten Gas-Abzugseinrichtung. 5 Mit den herkömmlichen Elektrofiltern oder trockene, halbtrockene oder auch kalte Gasreinigungsanlagen zur
Reinigung von Abgasen ist es nicht möglich feine Partikel in einem ausreichenden Ausmaß aus dem Gasstrom äbzusondem, um eine zu starke Belastung eines nachgeschalteten Filters zur Adsorption organisch»' und oder organogenerSchadstoffeaus dem GassUomzu vermeiden. So führteine höhere Belastung solcher Filter mitStäuben, Aschepartikel oder Schwefel- und Chlorverbindungen zu einem unerwünscht hohen Verbrauch an Filtermaterial, 10 wodurch sich ein entsprechend teuerer Betrieb solcher Filteranlagen »gibt.
Weiters wurde durch die AT-PS 249 015 ein Filter der eingangs erwähnten Art vargeschlagen, bei dem ein durchlaufendes Bett aus körnigem Material vorgesehen und das zu reinigende Gas in einem zentral angeordneten Rohr dem Inneren des Behälters zugeführt wird. Dabei tritt das zu reinigende Gas über eine relativ kleine Fläche v»teilt in das Filterbett ein. Dies führt zu einer ungleichmäßigen Belastung des Filterbettes und damit zu einer nur 15 g»ingen Ausnutzung des Filtermaterials. So kommt es erst ab einer Höhe von 0,5 m über der Eintrittsöffnung zu einer ausreichend gleichmäßigen Verteilung des zu reinigenden Gases über den Filterquerschnitt. Außerdem ergibt sich bei diesem bekannten Füter ein hoher Aufwand, der durch den hohen Verbrauch an körnigem Gut bedingt ist.
Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich besonders dafür eignet, zwischen Rauchgasreinigungsanlagen und Filtern zur Entfernung organischer und organogener Schadstoffe 20 aus vorgereingten Rauchgasen eingesetzt zu werden, um die Belastung der Filter weitgehend zu minimieren und bei d» sich ein geringer Verbrauch an körnigem Gut ergibt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das körnige Gut im Behälter in Form eines Festbettes angeordnet ist und die Einlässe zur Einleitung des gasförmigen Mediums an mindestens einem den Mantel des Behälters durchsetzenden und in das Innere des Behälters hineinragenden Rohr angeordnet sind. 25 Durch die Ausbildung des Filterbettes als Festbett wird ein gering» Verbrauch an Filtermaterial sichergestellt.
Dabei ist es möglich das körnige Gut langsam von dem zu reinigenden Gasstrom durchströmen zu lassen, wodurch sich die Feinstoffe in einem sehr großen Ausmaß an das körnige Gut anlegen und an diesem haften bleiben. Dabei läßt sich die langsame Durchströmung durch einen relativ geringen Druck des zuströmenden Gases sicherstellen, wobei aber durch die Anordnung der Austrittsöffnungen der Einlässe verhindert ist, daß das körnige Gut in die 30 Einlässe eintritt. Außerdem ermöglicht die Einbringung des zu reinigenden Gases über den Mantel des Behälters durchsetzende Einlässe eine sehr gute Verteilung des zu reinigenden Gases über das Filterbett. Dadurch wird eine sehr gleichmäßige Belastung desselben sichergestellt, wodurch ein sehr gut» Reinigungserfolg gewährleistet ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann bei einer »findungsgemäßen Einrichtung mit einer zum Behälter führenden Leitung für das gasförmige Medium vorgesehen sein, daß d» Behält» mittels mindestens ein» 35 v»tikalen Trennwand in mindestens zwei getrennte Räume unterteilt ist und die zum Behälter führende Leitung für das gasförmige Medium in der Anzahl der Räume entsprechende Zuleitungen aufgeteilt ist, an denen die für jed»i der Räume vorgesehenen Einlässe angeschlossen sind.
Auf diese Weise läßt sich eine Behandlung des Gasstromes auch während der Erneuerung des kömig»i Materials in einem der Räume eines Behälters aufrecht erhalten. 40 Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Behälter in seinem obersten Bereich mit für je einen Raum vorgesehenen Zuführeinrichtungen für das körnige Gut und in seinem untersten B»eich mit in jedem der Räume vorgesehen Austragungsöffnungen für das körnige Gut versehen sind, die über ein Sperrorgan steuerbar sind.
Auf diese Weise ist es möglich einen reibungslosen Abzug des beladenen körnigen Gutes sicherzustellen. 45 Bei dies» Ausführungsform kann des körnige Gut kontinuierlich od» quasi-kontinuierlich erneuert werden. In diesem Falle kann die Beaufschlagung der einzelnen Räume mit dem zu reinigenden Gas in Abhängigkeit von der Menge des anfallenden zu reinigenden Gases gesteuert werden, sodaß die Einrichtung mit einem nur wenig schwankenden Gasdurchsatz durch die einzelnen Räume betrieben werden kann. Dazu ist es lediglich notwendig bei einem geringeren Anfall von zu reinigendem Gas eine entsprechend geringere Anzahl von Räumen, bzw. das in 50 diesen enthaltene körnige Gut, mit dem zu reinigenden Gas zu beaufschlagen.
Um einen über den Querschnitt des mit dem körnigen Gut gebildeten Bettes gleichmäßige Beaufschlagung mit dem zureinigenden Gas zu erreichen,kann vorgesehen sein, daß die Austrittsöffnungen der Einlässe in unterschiedlichen radialen Abständen von der Mittelachse des Behälters angeordnet sind.
Dabei kann weiters vorgesehen sein, daß die Einlässe den Behälter in dessen sich konisch verjüngendem 55 Abschnitt angeordnet sind, bzw. in diesem Bereich die Wand des Behälters durchsetzen, wobei die Einlässe im wesentlichen um ein gleiches Maß in das Innere des Behälters vorstehen und diese vorzugsweise im rechten Winkel durchsetzen. -2-
AT 395 294 B
Auf diese Weise ergibt sich eine in konstruktiver Hinsicht sehr einfache Lösung, bei der die Biegeibelastung der Einlässe auch dann gering gehalten werden kann, wenn das körnige Gut kontinuierlich zu- und abgefuhit wird und daher langsam nach unten rutscht So genügt es aufgrund da- Anordnung der Einlässe in dem konischen Bereich des Behälters, wenn die einzelnen Einlässe nur um ein geringes Maß in das Innere des Behälters hineinragen, wobei aber trotzdem eine über den Querschnitt des Bettes des körnigen Gutes gleichmäßige Beaufschlagung mit dem zu reinigenden Gas gegeben ist
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß in dem Behälter Leitbleche angeordnet sind, die mit Durchbrechungen versehen sind, die vorzugsweise einen Flächenanteil von 30 % der in da mittleren Eintrittshöhe des Gasstromes gegebenen Durchströmungsfläche in deren Vertikalprojektion aufweisen, wobei die Leitbleche vorzugsweise senkrecht zur Wand des Behälters in dessen sich kegelförmig verjüngendem Abschnitt angeordnet sind.
Durch die Anordnung der Leitbleche wird erreicht, daß das körnige Gut bei geöffneta Austragungsöffnung zwar langsam nach unten rutschen kann, aber ein Mitreißen von Partikeln des körnigen Gutes durch den nach oben steigendem zu reinigenden Gasstrom verhindert wird.
Dabei wird durch die im wesentlichen senkrecht zur Wand des Behälters in dessen sich kegelförmig verjüngenden Abschnittes verlaufende Anordnung der Leitbleche das Absinken des körnigen Gutes in Richtung zur Austragungsöffnung erleichtert
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Zuführeinrichtung durch einen mit ein»1 antreibbaren hohlen, mit dem körnigen Gut beschickbaren Welle drehfest verbundenen und von der hohlen Welle abstehenden hohlen Verteilarm gebildet ist der mit mindestens einer Auslaßöffnung, vorzugsweise ab»* mit einer Vielzahl von Auslaßöffnungen versehen ist.
Auf diese Weise ergibt sich eine gleichmäßige Ablagerung des neu zugeführten körnigen Gutes auf der Oberseite des Festbettes. Dies ermöglicht auf einfache Weise eine Überwachung des Füllgrades des Behälters bzw. dessen Räume, da eine solche z. B. mit Hilfe relativ einfacher Lichtschrankensysteme möglich ist
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß an der zur Zufuhreinrichtung gehörenden hohlen Welle den Gasdurchtritt behindernde, vorzugsweise kegelmantelförmige Abweisbleche, die nach unten zu offen sind, dicht befestigt sind, die zwischen im wesentlichen gegengleich ausgebildeten weiteren, an den Innenwänden des Behälters bzw. der in diesem vorgesehenen Räumen angeordneten Abweisblechen umlaufen, wobei ein Auslaß für das gereinigte Gas oberhalb der Abweisbleche angeordnet ist
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß das an der Oberseite des aus dem körnigen Gut bestehenden Festbettes austretende gereinigte Gas einen im wesentlichen labyrinthartigen Weg nehmen muß. Dadurch kommt es zur Abscheidung feinster Partikel an den Abweisblechen und dadurch zu einer Verbesserung der Reinheit des aus tretenden Gases.
Dabei kann weiters vorgesehen sein, daß an den an den Wänden des Behälters befestigten Abweisblechen Abstreifelemente zum Abstreifen von an den an der Hohlwelle befestigten Abweisblechen haftenden Staubpartikel angeordnet sind.
Durch diese Maßnahmen ist eine ständige Reinigung der Abweisbleiche sichergestellt, wobei weiters vorgesehen sein, kann, daß für die an den Behälterwänden befestigten Abweisbleche mindestens ein Abstreifer vorgesehen ist, der die an diesen haftenden Staubpartikeln in den Bereich der Ansaugöffnung einer intermittierend aktivierbaren Absaugeinrichtung fördert.
Auf diese Weise ist gleichzeitig sichergestellt, daß zumindest der größte Teil der sich an den Abweisblechen ablagemden Feinpartikel aus dem Bereich derselben entfernt wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß im Bereich des Austrittes des gasförmigen Mediums aus dem durch das körnige Gut gebildeten Bett ein Feinststaubabscheider, vorzugsweise in Form von Waschdüsen oder ein Elektrofilter, das vorzugsweise mit einer Venturidüse kombiniert ist.
Auf diese Weise ist eine besonders weitgehende Reinigung des Gases möglich.
Bei einer erfindungsgemäßen Einrichtung, bei der mehrere Behälter vorgesehen sind, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, daß die Einrichtung modulartig aufgebaut ist und die Zuleitungen für das zu behandelnde gasförmige Medium zu den einzelnen Behältern, bzw. deren Räumen über vorzugsweise als Umschalter ausgebildete Steuerorgane gesteuert sind, deren Ventilkörper nur mit geringer Geschwindigkeit bewegbar sind, sodaß sich eine Öffnungs- bzw. Schließzeit von mindestens 2 s »'geben.
Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß bei ein» Änderung der Beaufschlagung eines Raumes oder eines Behälters dies nicht zu einer plötzlichen Änderung der Verhältnisse im aus dem körnigen Gut bestehenden Festbett führt. Dadurch wird auch ein Aufwirbeln des körnigen Gutes durch ein plötzliches Einleiten von Gas vermieden. Auß»dem »gibt sich durch den modularen Aufbau d» Einrichtung der Vorteil, daß eine erfindungs-gemäße Einrichtung sehr leicht für verschieden große Gasmengen ausgelegt w»den kann. Dabei kann auf eine spezielle Dimensionierung für die jeweils zu behandelnden Gasmengen verzichtet werden. So kann ein Behält» für -3-
AT 395 294 B eine bestimmte Gasmenge ausgelegt werden und für größere Gasmengen werden dann eben die entsprechende Anzahl von solchen Behältern aufgestellt und mit entsprechenden Teil-Gasströmen beaufschlagt
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Einrichtung, 5 Fig. 2 ein Detail einer gegenüber der Fig. 1 abgewandelten erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 3 ein Detail der Einlässe der Einrichtung nach der Fig. 1,
Fig. 4 schematisch eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Einrichtung mit einem modulartigen Aufbau.
Bei der Einrichtung nach der Fig. 1 ist ein Behälter (3) vorgesehen, der durch eine vertikale Wand (12) in zwei Räume (4), (5) unterteilt ist Der Behälter (3) verjüngt sich in seinem unteren Bereich (13), der in den für jeden der 10 beiden Räume (4), (5) getrennten Austragungsöffnungen (14) endet
An diese Austragungsöffnungen (14) sind Ausleitungen (7) angeschlossen, in denen Sperrorgane (15) angeordnet sind. Mit diesen ist die Menge des abzuziehenden körnigen Gutes (16), das in den beiden Räumen (4), (5) des Behälters (3) in Form eines Festbettes angeordnet ist steuerbar.
Die Zufuhr des körnigen Gutes (16) erfolgt über antreibbare hohle Wellen (17), die mit im wesentlichen radial 15 abstehende hohle Verteilarme (18) verbunden sind, die mit Auslaßöffnungen versehen sind. Dadurch wird das körnige Gut (16) gleichmäßig verteilt auf die Oberseite des Bettes abgelagert
An der Oberseite des Behälters (3) ist eine Gashaube (19) angeordnet in der das aus dem körnigen Gut (16) austretende gereinigte Gas gesammelt und über die Auslässe (20) abgezogen wird.
In diesen Gashauben (19) sind Abweisbleche (21), (22) angeordnet von denen die Abweisbleche(21), dieinForm 20 eines Kegelmantels ausgebildet sind, an der drehbaren hohlen Welle (17) befestigt sind, wogegen die Abweisbleche (22), dieim wesentlichen gegengleich ausgebildet sind undzwischen die Abweisbleche(21)eingreifen, an denWänden der Gashauben (19) befestigt sind. Dadurch ergibt sich ein im wesentlichen labyrinthartiger Weg für das aufsteigende Gas.
Dabei sind an den am Behälter (3), bzw. den Wänden der Gashauben (19) befestigten Abweisblechen (22) nicht 25 dargestellte Abstreifelemente zum Abstreifen von an den an der hohlen Welle (17) haftenden Staubpartikel angeordnet sind. Weiters ist ein an der hohlen Welle (17) angeordnetes Abstreifelement (nicht dargestellt) angeordnet, das Staubpartikel von den an den Wänden der Gashauben (19) befestigten Abweisblechen (22) abstreift und in den Bereich einer intermittierend aktivierbaren Absaugeinrichtung (23) bringt, die die Staubpartikel absaugt.
Die Einbringung des zu reinigenden Gases in den Behälter (3), bzw. dessen Räume (4) und (5) erfolgt über eine 30 Zuleitung (11), in der ein Gebläse (24) angeordnet ist, an dem eine Leitung (1) angeschlossen ist, die sich in den Bereich des sich verjüngenden Abschnittes (13) des Behälters erstreckt.
Von dieser Leitung (1) zweigen die Einlässe (2) ab, die die Wände des Behälters im wesentlichen senkrecht durchsetzen. Dabei sind die Einlässe ausschließlich im sich veijüngenden Bereich (13) des Behälters (3) angeordnet. Dabei erstrecken sich die Einlässe (2) im wesentlichen gleich weit in das Innere des Behälters (3). Die Austritts-35 Öffnungen (25) sind dabei in einem Winkel nach unten gerichtet, sodaß das Gas nach unten gerichtet in das aus dem körnigen Gut (16) gebildeten Festbett eintritt
Im Inneren der Räume (4), (5) sind Leitbleche (26) angeordnet, die im wesentlichen senkrecht zu den schrägen Wänden des sich veijüngenden Bereiches (13) des Behälters (3) verlaufen. Dabei weisen die Leitbleche (26) Durchbrechungen auf, die einen Flächenanteil von ca. 30 % der in der mittleren Eintrittshöhe des Gasstromes 40 gegebenen Durchströmungsflächen in deren Vertikalprojektion aufweisen.
Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, münden die Absaugungen (23) über die Leitung (10) in die Leitung (1), sodaß das mitPartikel beladene Gas der Absaugung (23) in den zu reinigenden Gasstiom zugeführt wird. Dabei sind in den Leitungen (10) der Absaugungen (23) Verdichter (26) angeordnet, die einerseits für die Absaugung, wie auch zum Einpressen des abgesaugten Gases aus den Gashauben (19) in den zu reinigenden Gasstrom in den Leitungen (1) 45 dienen.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 2 ist im sich verjüngend») Bereich des Behälters (3) eine Leitung (2') angeordnet, die sich durch den Behälter (3) hindurch erstreckt und mit nach unten gerichteten Austrittsöffnungen (2") versehen ist
Dabei ist das Rohr (2') im Bereich der Trennwand (12) abgeschlossen und an der Außenseite des Behälters (3) 50 eineUmgehungsleitung (30) angeordnet, sodaß das Rohr (2') von beiden Seiten her mit Gas beaufschlagbar ist Dabei sind Steuerorgane (6) vorgesehen, mit denen die Beaufschlagung der beiden Eingänge des Rohres (2*) regelbar sind.
Weiters sind im Austragungsbereich des Behälters mechanische Rüttler (8) angeordnet die vorzugsweise mit Preßluft betreibbar sind.
Die Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Einlaß (2) nach der Fig. 1. Dabei münden die Einlässe (2) in einen 55 Winkel (a') zur Vertikalen. Dabei beträgt der Winkel (a') zumindest 5°, wobei die Ebene der Öffnung (25) im wesentlichen senkrecht zur Achse (31) des Einlasses (2) verläuft
Fig.4zeigt eine erfindungsgemäße Einrichtung für die Reinigung einer größeren Gasmenge. Dabei sind mehrere Behälter (3) vorgesehen, sodaß sich für die gesamte Einrichtung ein modulartiger Aufbau ergibt -4-

Claims (13)

  1. AT 395 294 B Die Aufteilung des zu reinigenden Gasstromes erfolgt dabei über eine entsprechende Anzahl von Leihingen zur Führung von Teilströmen, wobei zur Steuerung der Teilströme Steuerorgane vorgesehen sind, wie sie z. B. in der Fig. 2 schematisch dargestellt sind. Dabei sind diese Steuerorgane (6) mit einem Antrieb versehen, der die Ventilkörper dieser Steuerorgane (6) mit einer Geschwindigkeit bewegt, bei der eine Schließ- bzw. Öffnungsbewegung S etwa 2 s beträgt PATENTANSPRÜCHE 10 1. Einrichtung mit in einem sich in seinem unteren Bereich verjüngenden Behälter eingeordnetem körnigen Material 1S und mindestens einem in das Innere des Behälters führenden, mit seiner Öffnung nach unten gerichteten Einlaß zur Einleitung eines zu filternden oder mit dem körnigen Gut in Kontakt zu bringenden gasförmigen Mediums, sowie mit einer oberhalb des körnigen Gutes angeordneten Gas-Abzugseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das körnige Gut (16) im Behälter (3) in Form eines Festbettes angeordnet ist und die Einlässe (2', 2") zur Einleitung des gasförmigen Mediums an mindestens einem den Mantel des Behälters (3) durchsetzenden und in das Innere des 20 Behälters (3) hineinragenden Rohr (2', 2") angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit einer zum Behälter führenden Leitung für das gasförmige Medium, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) mittels mindestens einer vertikalen Trennwand (12) in mindestens zwei getrennte Räume (4,5) unterteilt ist und die zum Behälter (3) führende Leitung (11) für das gasförmige Medium in der 25 Anzahl der Räume (4,5) entsprechende Zuleitungen (1) aufgeteilt ist, an denen die für jeden der Räume (4,5) vorgesehenen Einlässe (2) angeschlossen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) in seinem obersten Bereich mit für je einen Raum (4,5) vorgesehenen Zuführeinrichtungen (17,18) für das körnige Gut (16) und in seinem untersten 30 Bereich mit in jedem der Räume (4,5) vorgesehenen Austragungsöffnungen (14) für das körnige Gut (16) versehen ist, die über ein Sperrorgan (15) steuerbar sind.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (25) der Einlässe (2,2') in unterschiedlichen radialen Abständen von der Mittelachse des Behälters (3) angeordnet sind. 35
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlässe (2) in den Behälter (3) in dessen sich konisch verjüngendem Abschnitt (13) angeordnet sind bzw. in diesem Bereich den Mantel des Behälters (3) durchsetzen, wobei die Einlässe (2) im wesentlichen um ein gleiches Maß in das Innere des Behälters (3) vorstehen und diesen vorzugsweise im rechten Winkel durchsetzen. 40
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter (3) Leitbleche (26) angeordnet sind, die mit Durchbrechungen versehen sind, die vorzugsweise einen Flächenanteil von 30% der in der mittleren Eintrittshöhe des Gasstromes gegebenen Durchströmungsfläche in deren Vertikalprojektion aufweisen, wobei die Leitbleche (26) vorzugsweise senkrecht zur Wand des Behälters (3) in dessen sich kegelförmig verjün- 45 gendem Abschnitt (13) angeordnet sind.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung durch einen mit einer antreibbaren hohlen, mit dem körnigen Gut beschickbaren Welle (17) drehfest verbundenen und von der hohlen Welle (17) abstehenden hohlen Verteilarm (18) gebildet ist, der mit mindestens einer Auslaßöffnung, vor- 50 zugsweise aber mit einer Vielzahl von Auslaßöffnungen versehen ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der zur Zuführeinrichtung gehörenden hohlen Welle (17) den Gasdurchtritt behindernde, vorzugsweise kegelmantelförmige Abweisbleche (21), die nach unten zu offen sind, dicht befestigt sind, die zwischen im wesentlichen gegengleich ausgebildeten weiteren, an den 55 Innenwänden des Behälters (3) bzw. der in diesem vorgesehenen Räume (4,5) angeordneten Abweisblechen (22) umiaufen, wobei ein Auslaß (20) für das gereinigte Gas oberhalb der Abweisbleche (21,22) angeordnet ist. -5- AT 395 294 B
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den an den Wänden des Behälters (3) befestigten Abweisblechen (22) Abstreifelemente zum Abstreifen von an den an der Hohlwelle (17) befestigten Abweisblechen (21) haftenden Staubpartikeln angeordnet sind.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die an den Behälterwänden befestigten Ab· weisbleche (22) mindestens ein Abstreifer vorgesehen ist, der die an diesen haftenden Staubpartikel in den Bereich der Ansaugöffnung einer intermittierend aktivierbaren Absaugeinrichtung (23) fördert
  11. 11. Einrichtung nach einem der Anbrüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Austrittes des 10 gasförmigen Mediums aus dem durch das körnige Gut (16) gebildeten Bett ein Feinststaubabscheider, vorzugsweise in Form von Waschdüsen oder ein Elektrofilter, das vorzugsweise mit einer Venturidüse kombiniert ist vorgesehen ist
  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der mehrere Behälter vorgesehen sind, dadurch gekenn-15 zeichnet, daß die Einrichtung modulartig aufgebaut ist und die Zuleitungen für das zu behandelnde gasförmige Medium zu den einzelnen Behältern (3) bzw. deren Räumen (4,5) über vorzugsweise als Umschalter ausgebildete Steuerorgane gesteuert sind, deren Ventilköiper nur mit geringer Geschwindigkeit bewegbar sind, sodaß sich eine öffnungs- bzw. Schließzeit von mindestens 2 s ergeben.
  13. 13.Einrichtungnacheinemder Ansprüche Ibis 12,dadurchgekennzeichnet,daßdaskömigeGut(16)eineKomgröße von 0,001 bis 20 mm aufweist. 25 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -6-
AT13691A 1991-01-22 1991-01-22 Einrichtung mit in einem sich in seinem unteren bereich verjuengenden behaelter eingeordnetem koernigen material AT395294B (de)

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AT249015B (de) * 1961-12-27 1966-08-25 Aluminium Lab Ltd Vorrichtung zum Abscheiden mitgerissener fester Stoffe aus einem Gasstrom
US4861354A (en) * 1988-07-29 1989-08-29 Battelle Memorial Institute Removing pollutant

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