AT 394 919 B In der EP-A 177 362 ist eine Breitband-Antenne für tragbare Funkgeräte beschrieben. Sie besteht aus zwei abgewinkelten Resonatoren unterschiedlicher Resonanzfrequenz. Beide Resonatoren werden von einer gemeinsamen Leitung aus über eine Abzweigung in der Art einer "Inverted-F-Antenne" gespeist. Die Antennenresonatoren wirken unabhängig voneinander und bilden keine Einheit Daher ist auch der Wirkungsgrad nicht besonders groß. Der Abstand zwischen den parallelen Schenkeln ist konstant In der US 4,876,552 wird in Fig. 5 eine Mikrostreifen-Antenne gezeigt deren Resonatoren ähnlich wie bei der EP-A 177 362 unterschiedlich groß sind. Auch hier sind die Resonatoren zueinander parallel. Die Antennencharakteristik wird wesentlich durch einen Schlitz bestimmt, der zwischen die Antennenresonatoren in eine leitfähige Grundplatte gesägt ist. Die Grundplatte wird mit Hochfrequenzenergie gespeist Die US 4,625,212 zeigt in Fig. 5 eine Antenne mit U-förmigen Querschnitt. Die beiden Schenkel werden von jeweils rechteckigen Resonatoren gebildet. Mit Zapfen im Endbereich werden sie in zwei unterschiedlich große Antennenteile unterteilt Die Antennencharakteristik wird durch die Dimensionierung der beiden aneinandergebauten Teile, somit durch die Position der Zapfen, bestimmt In die Antenne ist eine Platine eingeschoben, die allenfalls im Basisbereich mit ihr verbunden ist (Fig. 6). Die beiden Schenkeln bleiben im wesentlichen frei und stehen nur über die Zapfen mit der Platine in loser Verbindung (Fig. 7). Eine Sicherung gegen mechanische Beanspruchung ist dadurch nicht gegeben. Die Erfindung betrifft eine Sende- und/oder Empfangsanordnung für tragbare Geräte, bestehend aus einem Abschirmgehäuse und einer damit verbundenen Antenne, die über mindestens eine Speiseleitung mit einem Senderausgang bzw. Empfängereingang verbunden ist, wobei das Abschirmgehäuse aus Metall und die Antenne aus zwei zueinander im wesentlichen parallelen Blechwinkeln besteht, wobei nur ein Blechwinkel mit der Speiseleitung verbunden ist, eine koaxiale Durchführung für die Speiseleitung vorhanden und die Speiseleitung über ein Duplexfilter mit Senderausgang und Empfängereingang verbunden ist und zum Variieren der Eingangsimpedanz der Antenne die beiden Blechwinkel im Bereich ihrer Enden derart verbreitert sind, daß der Abstand zwischen den Blechwinkeln im Endbereich kleiner als an der Knickkante der Scheitellinie ist, nach Patent-Nr. 393 054. Die Erfindung betrifft weiters eine Sende- und/oder Empfangsanordnung für tragbare Geräte, bestehend aus einem Abschirmgehäuse und einer damit verbundenen Antenne, die über mindestens eine Speiseleitung mit einem Senderausgang bzw. Empfängereingang verbunden ist, wobei das Abschirmgehäuse aus Metall und die Antenne aus zwei zueinander im wesentlichen parallelen Blechwinkeln besteht und jeder Blechwinkel mit einer Speiseleitung verbunden ist, wobei eine koaxiale Durchführung für jede Speiseleitung vorhanden und die Speiseleitungen über je einen Sende- und Empfangsfilter mit dem Senderausgang und Empfängereingang verbunden sind und zum Variieren der Eingangsimpedanz der Antenne die beiden Blechwinkel im Bereich ihrer Enden derart verbreitert sind, daß der Abstand zwischen den Blechwinkeln im Endbereich kleiner als an der Knickkante der Scheitellinie ist, nach Patent-Nr. 393 054. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die mechanische Belastbarkeit der Antenne zu erhöhen. Dies wird gemäß Patentanspruch 1 und 2 dadurch erreicht, daß die Blechwinkel U-förmigen Längsschnitt aufweisen und der nicht gespeiste, bzw. nicht strahlungsgekoppelte Schenkel an einer aus dem Abschirmgehäuse herausragenden Platine leitend befestigt und über eine Massefläche mit dem Abschirmgehäuse verbunden ist Durch diese Maßnahme ist die Antenne auf der Platine integrierbar. Eine besondere Steifigkeit wird dadurch erreicht daß die Platine zwischen die freien Resonatorenden der Blechwinkel ragt und die Resonatorenden mit der Platine verbunden sind. Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles und einer Zeichnung näher erläutert Die Fig. zeigt den Aufbau des Ausführungsbeispieles. Bei einem Mobilteil eines Schnurlostelefons nach der Figur besteht ein Abschirmgehäuse (1) aus zwei Teilen und umschließt eine Platine (12), auf der die Bauelemente des Gerätes angeordnet sind. Die Platine (12) ragt auf der oberen Schmalseite zwischen den Teilen des Abschirmgehäuses (1) heraus und ist mit einer Massefläche (14) versehen. Die Antenne besteht aus Blechwinkeln (10,11), die einen U-förmigen Längsschnitt aufweisen. Sie sind durch eine Lötstelle (13) über die ganze Länge des jeweils unteren Schenkels der Blechwinkel (10,11) mit der Massefläche (14) verbunden und an der Platine (12) befestigt Die Speisung erfolgt über eine Leiterbahn durch die Durchführung (5) im Abschirmgehäuse (1) und eine Ausnehmung im unteren Schenkel des Blechwinkels (10) zum Speisepunkt (15). Auch hier ist der Blechwinkel (10) mit der Platine (12) verbunden. Falls erforderlich, kann auch das freie Resonatorende mit der Platine (12) verbunden werden. Es ist sowohl eine getrennte als auch eine gemeinsame Speisung der Blechwinkel (10,11) möglich. PATENTANSPRÜCHE 1. Sende- und/oder Empfangsanordnung für tragbare Geräte, bestehend aus einem Abschirmgehäuse und einer damit verbundenen Antenne, die üb» mindestens eine Speiseleitung mit einem Senderausgang bzw. Empfängereingang verbunden ist, wobei das Abschirmgehäuse aus Metall und die Antenne aus zwei zueinander im wesent- -2- AT 394 919 B liehen parallelen Blechwinkeln besteht, wobei nur ein Blechwinkel mit der Speiseleitung verbunden ist, eine koaxiale Durchführung für die Speiseleitung vorhanden und die Speiseleitung über ein Duplexfilter mit Senderausgang und Empfängereingang verbunden ist und zum Variieren der Eingangsimpedanz der Antenne die beiden Blechwinkel im Bereich ihrer Enden derart verbreitert sind, daß der Abstand zwischen den Blechwinkeln im Endbereich kleiner als an der Knickkante der Scheitellinie ist, nach Patent-Nr. 393 054, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechwinkel (10,11) U-förmigen Längsschnitt aufweisen und der nicht gespeiste, bzw. nicht strahlungsgekoppelte Schenkel an einer aus dem Abschirmgehäuse (1) herausragenden Platine (12) leitend befestigt und über eine Massefläche (14) mit dem Abschirmgehäuse (1) verbunden ist.