AT393585B - Maeh- bzw. haeckselmaschine - Google Patents

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AT393585B
AT393585B AT0142290A AT142290A AT393585B AT 393585 B AT393585 B AT 393585B AT 0142290 A AT0142290 A AT 0142290A AT 142290 A AT142290 A AT 142290A AT 393585 B AT393585 B AT 393585B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D43/00Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/08Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

AT 393 585 B
Die Erfindung betrifft eine Mäh- bzw. Häckselmaschine mit mindestens zwei verdkalachsigen gleich- oder gegensinnig antreibbaren Rotoren mit Hauptmessem insbesondere mit V-förmig divergierenden Schneiden an den Enden von Messerträgem, vorzugsweise radialen Messerbalken, und mit Gegenmessem, welche den Hauptmessem zugeordnet sind.
Aus der EP-Al-172 160 sind Maschinen dieser Bauart bekannt, deren Messerumlaufbahnen einander nicht überschneiden und im Zwickelbereich bzw. Auswurfbereich zwischen den Umlaufbahnen der Messer ein ortsfest angeordnetes Paket von übereinander angeordneten Gegenmessem aufweisen. Damit soll eine besonders gute Zerkleinerung des Häckselgutes erreicht werden, die einer Ausführung gemäß der bloß eine oder zwei Gegenschneiden aufweisenden Maschine nach derEP-Al-116 532 überlegen ist. Die US-PS 2 968 304 zeigt mehrere umlaufende Hauptmesser, in die ortsfest an der Gehäusewand angeordnete Gegenmesser eingreifen. Diese stationären Messer begünstigen das Verstopfen der Werkzeuge.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Maschine der eingangs beschriebenen Art in ihrer Leistungsfähigkeit zu verbessern und die Störanfälligkeit insbesondere infolge von Verstopfungen sowie in Gefahr einer Beschädigung der Rotoren und Messer zu minimieren. Dies wird dadurch erreicht, daß die Gegenmesser als auf einer im Auswurfbereich der Rotoren angeordneten zur den Rotorenachsen parallelen Achse drehbar gelagerte und übereinander angeordnete Scheiben, vorzugsweise Kreisscheiben ausgebildet sind, die randseitig Schneiden aufweisen, welche zwischen die Schneiden der Hauptmesser greifen oder diesen unmittelbar benachbart angeordnet sind. Die Gegenmesser können sich somit verdrehen und gestatten das Herausdrehen von zu Verstopfungen führenden verdichteten Ballen im Auswurfbereich der Rotoren. Die Schneiden werden rundum gleichzeitig abgenützt, wodurch die Standzeit erhöht ist. Es ist zweckmäßig, wenn die Scheiben als vieleckige Platten ausgebildet sind. Dadurch wird das Weiterdrehen forciert Alternativ kann das mit kreisförmigen Scheiben ausgebildete Gegenmesser an seinem Umfang Ausnehmungen beispielsweise in Form von U-förmigen Einschnitten aufweisen. Zwischen den Einschnitten bleiben die Schneiden als Kreisbogen »-halten. In Zusammenwirken mit den erfindungsgemäß drehbaren Gegenmessem sind die den Gegenmessem gegenüberliegenden Hauptmesser auf den radialen Messerträgem der Rotoren unter Zwischenschaltung von an ihren jeweiligen Enden Drehlager aufweisenden Lenkern schwenkbar angeordnet. Diese Konstruktion erlaubt einen besonders störungsfreien Betrieb, weil die Hauptschneiden Z-artig zurückweichen können, wenn sie gegen einen Widerstand laufen. Darüber hinaus wird die Energie eines Schlages, etwa infolge eines Steines im Mähbereich durch zwei Drchlager aufgenommen und in Schwenkbewegungen des Hauptmessers und seines Lenkers umgesetzt, wodurch ein Stoß von dem Messerbalken und der Antriebswelle femgehalten wird. Die Anordnung der erfindungsgemäßen Gegenmesser führt zu einer gleichmäßigen Verteilung des geschnittenen bzw. gehäckselten Materials auch bei hoher Fahrgeschwindigkeit und dichtem, hohem Schnittgut.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. Hg. 1 zeigt ein System von Rotoren und Gegenmessem, schematisch dargestellt in Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie (H-Π) in Fig. 1, Fig. 3 eine Scheibe eines Gegenmessers und Fig. 4 eine Variante zu Fig. 1. Eine Mäh-bzw. Häckselmaschine verfügt über ein auf einem Fahrzeug angeordnetes Mäh- bzw. Häckselsystem, das aus Rotoren (1), (2), (3), (4), (5), (6) besteht, die motorisch über Kegelradgetriebe angetrieben werden. Die Drehrichtung (P) der einzelnen Rotoren kann umzuschalten sein. Jeder der angetriebenen Rotoren (1), (2), (3), (4), (5), (6) umfaßt Messer auf Messerbalken, wobei mehrere Messerbalken übereinander und im Winkel zueinander versetzt vorgesehen sein können. Fig. 2 zeigt den Rotor (1) im Querschnitt, der einen Messerträger (7) mit einem Lenker (8) und mit einem V-förmigen Hauptmesser (9) umfaßt. Die symmetrisch auf der rechten Seite angeordneten Lenker (8) und Hauptmesser (9) sind hier nicht dargestellt; Auf der Rotorenachse (10) ist ferner noch ein Messerträger (11) angeflanscht, der ein oder mehrere Bodenmesser (12) trägt
Wie Fig. 1 zeigt, liegt im Auswurfbereich der Rotoren (1), (2) ein Satz von Gegenmessem (13), (14), (15), die auf einer Achse (16), jeweils distanziert durch Hülsen drehbar gelagert sind. Die Gegenmesser (13), (14), (15) sind hier als Messerscheiben ausgebildet, die randseitig Schneiden tragen und die den Schneiden des Hauptmessers (9) unmittelbar benachbart liegen. Das Gegenmesser (14) bzw. dessen Schneide greift zwischen die Schneiden des V-förmigen Hauptmessers (9).
Das als Scheibe ausgebildete Gegenmesser (14) ist in Fig. 3 in Draufsicht dargestellt. Es weist randseitig Ausnehmungen in Form von U-förmigen Einschnitten (17) auf. Durch diese Einschnitte (17) wird die Schneide am Umfang des Gegenmessers (14) unterbrochen. Gemäß Fig. 1 ist ein weiterer Satz von Gegenmessem (18) zwischen den Rotoren (5), (6) angeordnet. Die Gegenmesser (18) liegen auf der der Fahrtrichtung entgegengesetzten Seite im Auswurfbereich der Rotoren (5), (6). Die Drehrichtung der einzelnen Rotoren (1), (2), (3), (4), (5), (6) ist durch die Pfeile (P) angegeben. Fig. 4 zeigt Rotoren (1'), (2'), (3'), (4*), (5'), (6') und sieht unterschiedliche Drehrichtungen (P') der Rotoren (3’), (4') gegenüber (1) im Mittelbereich der in Fig. 1 dargestellten Maschine vor. Diese Ausführungsform verfügt über drei Sätze von Gegenmessem (19), (20), (21). Die Anordnung nach Fig. 4 gewährleistet eine besonders gleichmäßige Verteilung des gehäckselten Materials auf dem Feld über die gesamte Arbeitsbreite der Maschine.
Aus Fig. 2 ist das Zusammenarbeiten der Hauptmesser (9), der Bodenmesser (12) und der Gegenmesser (13) , (14), (15) besonders gut ersichtlich. Die Eingriffstiefe der Messer zueinander wird dem Verwendungszweck bzw. dem Schnittgut entsprechend festgelegt. Durch die Anordnung des Satzes der Gegenmesser (13), (14) , (15) im Zwickelbereich zwischen den Rotoren (1), (2) und infolge der durch Pfeile (P) angezeigten -2-

Claims (4)

  1. AT 393 585 B Drehrichtung werden die Gegenmesser (13), (14), (15) symmetrisch belastet, sodaß diese Stillstehen. Wenn aber ungleichgewichtige Massen den Drehbereich der Rotoren (1), (2) verlassen, dann wird die symmetrische Belastung der Gegenmesser (13), (14), (15) gestört und das bzw. die Gegenmesser (13), (14), (15) drehen sich in die Richtung der Asymmetrie. Dadurch gelangen nicht nur immer wieder andere Schneiden der Gegenmesser (13), (14), (15) im Auswurfbereich der Rotoren (1), (2) zur Wirkung. Durch das Wegdrehen der Gegenmesser (13), (14), (15) wird auch verdichtetes oder zur Pfropfenbildung neigendes Material abgeführt und so Verstopfungen vermieden. Speziell bei kompakten Gegenständen, wie Ästen oder Steinen, die gelegentlich in das Mäh- oder Häckselwerk gelangen, ist diese selbsttätige Entstörung besonders vorteilhaft. Unterstützt wird dieser Effekt einerseits durch die Ausbildung von Ausnehmungen (17) in den Scheiben der Gegenmesser (13), (14), (15); (18); (19), (20), (21) und durch die über die bekannte Schwenkbarkeit der Hauptmesser (9) hinausgehende Halterung der Hauptmesser (9) über einen Drehbolzen an den Lenker (8), der selbst wieder über einen Drehbolzen an dem Messerträger (7) gelagert ist. Dadurch wird der Spielraum für ein Nachgeben der Hauptmesser (9) vergrößert und es wird eine etwa angreifende Stoßenergie in höherem Maße umgewandelt bzw. abgebaut, sodaß Beschädigungen vermieden werden können. PATENTANSPRÜCHE 1. Mäh- bzw. Häckselmaschine mit mindestens zwei vertikalachsigen gleich- oder gegensinnig antreibbaren Rotoren mit Hauptmessem insbesondere mit V-förmig divergierenden Schneiden an den Enden von Messerträgem, vorzugsweise radialen Messerbalken, und mit Gegenmessem, welche den Hauptmessem zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesser (13, 14 15; 18; 19, 20, 21) als auf einer im Auswurfbereich der Rotoren (1, 2, 3, 4, 5, 6; Γ, 2', 3', 4', 5\ 6') angeordneten zu den Rotorenachsen (10) parallelen Achse (16) drehbar gelagerte und übereinander angeordnete Scheiben, vorzugsweise Kreisscheiben aus-gebüdet sind, die randseitig Schneiden aufweisen, welche zwischen die Schneiden der Hauptmesser (9) greifen oder diesen unmittelbar benachbart angeordnet sind.
  2. 2. Mäh- bzw. Häckselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben als vieleckige Platten ausgebildet sind.
  3. 3. Mäh- bzw. Häckselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als kreisförmige Scheiben ausgebildeten Gegenmesser (13,14,15; 18; 19, 20, 21) an ihrem Umfang Ausnehmungen beispielsweise in Form von U-förmigen Einschnitten (17) aufweisen (Fig. 3).
  4. 4. Mäh- bzw. Häckselmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Gegenmessem (13,14,15; 18,19, 20,21) gegenüberliegenden Hauptmesser (9) auf den radialen Messerträgern (7) der Rotoren (1, 2, 3, 4, 5, 6; Γ, 2', 3', 4', 5', 6') unter Zwischenschaltung von an ihren jeweiligen Enden Drehlager aufweisenden Lenkern (8) schwenkbar angeordnet sind. Hiezu 1 Blau Zeichnung -3-
AT0142290A 1990-07-04 1990-07-04 Maeh- bzw. haeckselmaschine AT393585B (de)

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