AT391531B - Spaltabdichtung eines torsionsantriebes, insbesondere im stahlwasserbau - Google Patents
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Claims (2)
- Nr. 391 531 Die Erfindung betrifft eine Spaltabdichtung eines Torsionsantriebes gegen Spritzwasser undl/oder Druckwasser bis 1 bar, insbesondere im Stahlwasserbau, bei der der Antrieb eines bewegten Bauteiles, wie vorzugsweise einer Wehrklappe, in einem Pfeiler geschützt angeordnet ist. Zur Abdichtung von Antriebswellen sind im Stahl Wasserbau Stopfbüchsen bekannt, die allerdings den Nachteil haben, daß sie Durchbiegungskräfte in die Wand bzw. den Flansch einleiten und so die Dichtung verformen und gegebenenfalls undicht werden bzw. einen erhöhten Wartungsumfang bewirken. Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, diesen Nachteilen zu begegnen und ist dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle bzw. einem auf der Antriebswelle aufgezogenen Ring ein Dichtungsring mit einer Dichtlippe befestigt ist, die an einem feststehenden Flansch senkrecht berührend bzw. durch den Wasserdruck anliegend angeordnet ist, wobei die Berührungsflächen am Flansch oberflächenveredelt, insbesondere verchromt, sind. Die Erfindung wird anhand der angeschlossenen Fig. erklärt. Die Fig. zeigt in einem Grundriß die Anordnung eines Dichtungsringes (2), die auf einem mit der Antriebswelle befestigten Ring (1) aufgezogen ist. Der Dichtungsring (2) weist eine Lippe (3) auf, die an einem Flansch (4) schleifend anliegt, wobei der Flansch (4) und die Dichtungslippe (2) Berührungsflächen aufweisen, die im wesentlichen senkrecht zur Antriebswelle angeordnet sind, so daß die Antriebswelle berührungslos durch die Durchtrittsöffnung des Flansches (4) hindurchtreten kann, ohne daß Verformungskräfte in die feste Konstruktion (6) eingeleitet werden. Der Dichtungsring (2) ist durch einen Spannring (5) am Ring (1) befestigt und die Dichtungslippe (3) kann durch den Wasserdruck an die Berührungsfläche angepreßt werden, wobei die Berührungsfläche oberflächenveredelt bzw. in bekannter Weise verchromt ist. Diese Dichtungsart eignet sich besonders für Torsionsantriebe, wie sie im Wasserbau bei Klappenwehren verwendet werden, wobei die Antriebswelle bis zu 8 m unterhalb des Oberwasserspiegels bei Aufsatzklappen angeordnet ist, so daß Wasserdrücke bis zu etwa 1 bar auftreten können. Durch den unterschiedlichen Wasserstand bedingt kommt es auch zu unterschiedlichen Durchbiegungen, wodurch es als besonders wesentlich erachtet wird, daß im Spalt zwischen der Antriebswelle und der Durchtrittsöffnung keine kraftübertragenden Dichtungen wie z. B. Stopfbüchsen verwendet werden, weil derartige Dichtungen nach relativ kurzer Betriebszeit hart werden und dadurch insbesondere bei wechselndem Wasserdruck undicht werden. Komplizierte Dichtungsringe wie z. B. Labyrinthdichtungen scheiden aus, da im Flußwasser feine Sandpartikel, zumindest zeitweise, auftreten, die derartige Dichtungen verhärten bzw. unbrauchbar machen. Die erfindungsgemäße Dichtung läßt sich so durch Abnahme des Flansches (4) leicht reinigen bzw. auch schnell ersetzen, so daß Niedrigwasserstände für derartige Instandhaltungsarbeiten verwendet werden können. In der Fig, sind ferner der Wasserdruck (7) bzw. die Bewegungsmöglichkeiten der Dichtungen und auch die oszillierenden Bewegungen des Antriebes durch die Bezugszeichen (8) und (9) angegeben. PATENTANSPRÜCHE 1. Spaltabdichtung eines Torsionantriebes gegen Spritzwasser und/oder Druckwasser bis 1 bar, insbesondere im Stahlwasserbau, bei der der Antrieb eines bewegten Bauteiles, wie vorzugsweise einer Wehrklappe, in einem Pfeiler geschützt angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle bzw. einem auf der Antriebswelle aufgezogenen Ring (X) ein Dichtungsring (2) mit eine Dichtlippe (3) befestigt ist, die an einem feststehenden Flansch (4) senkrecht berührend bzw. durch den Wasserdruck (7) anliegend angeordnet ist, wobei die Berührungsflächen am Flansch (4) oberflächenveredelt, insbesondere verchromt, sind.
- 2. Spaltabdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen Ring (1) und der Durchtrittsöffnung des Flanschs (4) annähernd 5 mm beträgt und über die an diesen Teilen befestigte Lippendichtung (2) einen berührungslosen Durchtritt der sich durchbiegenden Antriebswelle erlaubt. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -2-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT297588A AT391531B (de) | 1988-12-05 | 1988-12-05 | Spaltabdichtung eines torsionsantriebes, insbesondere im stahlwasserbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT297588A AT391531B (de) | 1988-12-05 | 1988-12-05 | Spaltabdichtung eines torsionsantriebes, insbesondere im stahlwasserbau |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA297588A ATA297588A (de) | 1990-04-15 |
| AT391531B true AT391531B (de) | 1990-10-25 |
Family
ID=3543351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT297588A AT391531B (de) | 1988-12-05 | 1988-12-05 | Spaltabdichtung eines torsionsantriebes, insbesondere im stahlwasserbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT391531B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3017799A1 (de) * | 1979-05-28 | 1980-12-11 | Forsheda Gummifabrik Ab | Wellendichtungsring |
| DE3705030A1 (de) * | 1986-03-04 | 1987-09-10 | Forsheda Ab | Dichtungsring |
-
1988
- 1988-12-05 AT AT297588A patent/AT391531B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3017799A1 (de) * | 1979-05-28 | 1980-12-11 | Forsheda Gummifabrik Ab | Wellendichtungsring |
| DE3705030A1 (de) * | 1986-03-04 | 1987-09-10 | Forsheda Ab | Dichtungsring |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA297588A (de) | 1990-04-15 |
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