AT388701B - Verfahren zur herstellung eines fahrzeugreifens und fahrzeugreifen - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines fahrzeugreifens und fahrzeugreifen

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AT388701B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugreifens aus   giess- bzw.   spritzbaren Elastomeren, wobei auf einen Formkern eine Radialarmierung sowie Wulstringe aufgebracht werden und die Armierung zusammen mit den Wulstringen in einer Aussenform umspritzt bzw. umgossen wird. Ferner ist Gegenstand der Erfindung ein Fahrzeugreifen aus   giess- bzw.   spritzbaren Elastomeren. 



   Um eine sichere Verankerung der Radialarmierung an den Wulstringen zu erreichen, werden bei den bekannten Verfahren der genannten Art die Schnüre der Radialarmierung um die Wulstringe gelegt bzw. verknotet. Hiezu sind verhältnismässig komplizierte Einrichtungen erforderlich, wodurch die Herstellung der Reifen verteuert wird. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugreifens zu schaffen, das einfacher als die bisher angewendeten Verfahren ist, bei dessen Anwendung jedoch trotzdem eine ausreichende Festigkeit erhalten wird. Erreicht wird dies, ausgehend von einem Verfahren der eingangs charakterisierten Art dadurch, dass die Radialarmierung um den gesamten Umfang des in an sich bekannter Weise einen mit dem Querschnitt des herzustellenden Reifens im wesentlichen übereinstimmenden Querschnitt aufweisenden Formkernes herumgewickelt wird, und dass die nach Umspritzen bzw. Umgiessen von Wulstringen und Radialarmierung jeweils über die Wulstbereiche des Reifens radial nach innen vorstehenden Abschnitte der Radialarmierung abgeschnitten werden.

   Das Herumwickeln der Radialarmierung um den gesamten Kern ist weit einfacher durchzuführen als das Legen von Schlingen um die Wulstringe. Die erreichte Festigkeit des Haltes der Enden der Radialarmierung im Reifenkörper ist für viele Fälle ausreichend. 



   Eine besonders hohe Festigkeit dieses Haltes wird erreicht, wenn nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung zunächst nur jede zweite Windung der aufzubringenden Radialarmierung um den Formkern herumgewickelt wird, dass anschliessend die Wulstringe aufgelegt werden und darnach die restlichen Windungen der Radialarmierung um den Formkern und die darauf angeordneten Wulstringe gewickelt werden. Ein erfindungsgemässer Fahrzeugreifen zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Wirkungen der Radialarmierung im Bereich der Wulstringe abwechselnd auf verschiedenen Seiten der nicht umschlungenen Wulstringe liegen. Die Haftfestigkeit der Radialarmierung ist bei einem solchen Reifen äusserst hoch, obwohl die Wulstringe nicht umschlungen sind. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei sind in den Figuren 1 bis 6, die jeweils einen halben Kern bzw. Reifen im Querschnitt darstellen, die einzelnen Verfahrensschritte des bevorzugten Verfahrens veranschaulicht. 



   Auf den nach Fig. 1 blossen Formkern   (1)   wird gemäss Fig. 2 eine Radialarmierung (2) herumgewickelt. 



  Eventuell verwendete Abstandshalter, die die Armierung (2) in einem vorgegebenen Abstand vom Formkern   (1)   festlegen, sind, weil für vorliegende Erfindung nicht wesentlich, nicht dargestellt. Bei diesem ersten Verfahrensschritt werden von der Gesamtzahl der aufzubringenden Windungen der Radialarmierung (2) nur annähernd die Hälfte aufgebracht, derart, dass zwischen den einzelnen aufgebrachten Windungen noch jeweils eine weitere Windung Platz findet und die erste Hälfte der Windungen über den gesamten Kernumfang gleichmässig verteilt ist. 



   Anschliessend wird von beiden Seiten her je ein Wulstring (3) auf die erste Hälfte der Windungen (2) der Radialarmierung aufgelegt (Fig. 3). 



   Nun wird gemäss Fig. 4 der restliche Teil (4) der Radialarmierung, etwa deren Hälfte, um den Formkern   (1)   herumgewickelt, wobei die beiden Wulstringe (3) eingeschlossen und an die Wicklungen (2) gedrückt werden. 



   Es können nun nach Aufbringen eines Gürtels und Herumlegen einer Form um den   Formkern (l)   unter Belassung eines entsprechenden Hohlraumes der Korpus (5) sowie die Lauffläche (6) des Reifens gespritzt werden   (Fig. 5).   



   Schliesslich wird der Formkern   (1)   entfernt und es werden, wie in Fig. 6 angedeutet ist, die aus dem Korpus (5) vorstehenden Teile der Radialarmierung (2,4) abgeschnitten. 



   Bei durchgeführten Vergleichsversuchen mit Reifen der Grösse 195/70-14 wurde festgestellt, dass ein nach dem eben beschriebenen Verfahren hergestellter Reifen erst bei einem Druck von 12, 5 bar geplatzt ist
Bei Reifen, die nach herkömmlichen Verfahren hergestellt wurden, war der entsprechende Berstdruck (19) bar. 



  Dieser Druck ist demnach zwar grösser, jedoch reicht ein Berstdruck von 12, 5 bar für nicht allzu hoch beanspruchte Reifen völlig aus. 



   Ein Reifen mit nur auf einer Seite der Wulstringe liegender Radialarmierung wurde bei etwa (10) bar defekt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugreifens aus giess- bzw. spritzbaren Elastomeren, wobei auf einen Formkern eine Radialarmierung sowie Wulstringe aufgebracht werden und die Armierung zusammen mit den Wulstringen in einer Aussenform umspritzt bzw. umgossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialarmierung (2, 4) um den gesamten Umfang des in an sich bekannter Weise einen mit dem Querschnitt des EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> abgeschnitten werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst nur jede zweite Windung (2) der aufzubringenden Radialarmierung um den Formkern (1) herumgewickelt wird, dass anschliessend die Wulstringe (3) aufgelegt werden und darnach die restlichen Windungen (4) der Radialarmierung um den Formkern (1) und die darauf angeordneten Wulstringe (3) gewickelt werden.
    3. Fahrzeugreifen aus giess- bzw. spritzbaren Elastomeren, mit Wulstringen und von Wulstring zu Wulstring reichender Radialarmierung, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Windungen (2, 4) der Radialarmierung im Bereich der Wulstringe (3) abwechselnd auf verschiedenen Seiten der nicht umschlungenen Wulstringe liegen.
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