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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verhinderung einer Alarmauslösung bei einem Feuermelder, der einen Sockel und Fühlerkopf aufweist, bei Trennung der elektrischen und mechanischen Verbindung von Fühlerkopf und Sockel, wobei der Sockel eine Kontakteinrichtung enthält, welche Schaltkontakte und Anschlussklemmen aufweist, und die Anschlussklemmen normalerweise über die Schaltkontakte miteinander verbunden sind und die Anschlussklemmen weiters über andere Feuermelder mit einer Meldeanlage in einer zentralen Feuermeldeanlage verbunden sind, und mit einer Betätigungseinrichtung zur Unterbrechung der Schaltkontakte bei Abnahme des Fühlerkopfes.
Im allgemeinen hat eine Feuermeldeanlage mehrere Feuermelder, die nacheinander an eine Leitung parallel angeschlossen sind, und eine Meldestelle, die zum Empfang eines Feuermeldersignals sowie zur Abgabe eines Alarmsignals ausgebildet ist.
Da die Alarmanlage normalerweise nicht betätigt wird und nur zu aussergewöhnlichen Zeiten, nämlich bei Ausbruch eines Feuers, arbeitet, sollte sie weitestgehend gegen Störungen gesichert sein, so dass bei Ausbruch eines Feuers sofort Alarm gegeben wird. Zur Gewährleistung dieser hohen Zuverlässigkeit der Anlage müssen nicht nur die Feuermelder, sondern auch die Leitung selbst die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen. Zu diesem Zweck ist es notwendig, einen möglichen Leitungsbruch sofort festzustellen und diesen anzuzeigen, so dass die Reparatur rasch erfolgen kann.
Es ist bereits eine Feuermeldeanlage vorgeschlagen worden, die mit einem Bruchfühler an einer Meldestelle ausgestattet und zur Leitungsüberwachung ausgebildet ist. Bei dieser Anlage fliesst dauernd oder periodisch ein geringer Strom durch die Leitung und ein Abschlusselement. Der Bruchfühler erfasst mögliche Leitungsbrüche auf Grund der dabei auftretenden Stromverläufe und ist beispielsweise ein Halbleiter-Bauelement.
Jeder Feuermelder der Feuermeldeanlage besteht gemäss Fig. 1 aus einem an der Decke od. dgl.
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Hitze usw. Der Fühlerkopf --3-- ist an dem Sockel --2-- dadurch befestigt, dass eine Kontakt- zunge --5-- des Fühlerkopfes --3-- an einem Halteglied --4-- angreift, das ein am Sockel - 2-vorgesehenes Federelement--4b--aufweist. Auf diese Weise ist der Fühlerkopf --3-- am Sockel --2-- abnehmbar angebracht. Dies ist für die Montage des Feuermelders, dessen Wartung, Austausch od. dgl. sehr bequem und erleichtert diese Arbeiten. Allerdings kann infolge dieser Ausbildung nachteiligerweise der Fühlerkopf manchmal von unachtsamen Personen oder Einbrechern entfernt werden.
Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass an der Meldestelle das Fehlen eines Fühlerkopfes nicht feststellbar ist, weil in der Feuermeldeanlage mehrere Feuermelder zueinander parallelgeschaltet sind.
Zur Lösung dieses Problems und zur Erzielung einer hohen Zuverlässigkeit ist auch schon vorgeschlagen worden, die Abnahme des Fühlerkopfes mit Hilfe des vorgenannten Bruchfühlers zu erfassen. Insbesondere wird bei einer derartigen Anlage die Leitung unterbrochen, wenn irgendeiner der Fühlerköpfe vom zugehörigen Sockel abgenommen wird, und an der Meldestelle eine entsprechende Anzeige durchgeführt.
In Fig. 2 ist eine Leitung --7-- dargestellt, die zu einer Meldestelle --6-- führt und über einen Kontakt --9--, der in jedem Feuermelder --1-- vorgesehen und bei auf den Sok- kel --2-- aufgesetztem Fühlerkopf --3-- geschlossen ist, an dem jeweiligen Feuermelder --1-sowie an ein Abschlusselement z. B. einen Widerstand --8a--, am Ende der Leitung --7-- angeschlossen ist, so dass an der Meldestelle --6-- die Abnahme eines Fühlerkopfes feststellbar ist.
Wie in Fig. l, 3A und 3B gezeigt, besteht der Feuermelder --1-- aus einer Halterung --4--, einem neben demselben angeordneten Federelement --11-- und der Kontaktzunge --5--, welche zwischen der Halterung --4-- und dem Federelement --11-- angeordnet ist sowie mit diesen in leitender Verbindung steht, wenn der Fühlerkopf --3-- am Sockel --2-- befestigt ist, wobei ein Fühler --10-- durch die Leitung --7-- an eine Speisung angeschlossen ist. Wenn anderseits der Fühlerkopf --3-- abgenommen wird, so ist die Halterung --4-- vom Federelement --11-getrennt, so dass der Kontakt --9-- und die Leitung --7-- unterbrochen sind. Auf diese Weise lässt sich die Abnahme eines Fühlerkopfes --3-- feststellen.
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Dieser Feuermelder und diese Feuermeldeanlage haben jedoch bei der praktischen Anwendung den Nachteil, dass bei Abnahme irgendeines Fühlerkopfes --3-- die Leitung --7-- unterbrochen ist und sämtliche diesem Feuermelder nachgeschaltete Feuermelder unwirksam sind. Diese Anlage ist daher nicht ausreichend zuverlässig und verbesserungsbedürftig.
Weiters ist ein Feuermelder bekannt, bei dem ein am Sockel angebrachter Kontakt bei aufgesetztem Fühlerkopf geöffnet ist und bei Abnahme desselben einen Kurzschluss in der Leitung bewirkt. Dieser Feuermelder hat wieder den Nachteil, dass an der Meldestelle nicht zwischen einem Alarmsignal zur Anzeige der Abnahme eines Fühlerkopfes und einem zur Anzeige eines Feuers unterschieden werden kann, weil beide Alarmsignale durch Kurzschliessen der Leitung ausgelöst werden. Ausserdem führt dieser Feuermelder wegen des Umstandes, dass die Abnahme eines Fühlerkopfes die Funktion der übrigen Feuermelder verhindert, zu einer geringen Zuverlässigkeit der gesamten Anlage.
Wenn bei einer Feuermeldeanlage eine eigene Prüfleitung zur Überprüfung der Funktion der Feuermelder vorgesehen ist, so können beide vorstehend dargelegten Vorschläge zur Erfassung der Abnahme eines Fühlerkopfes verwirklicht werden. Jedoch kann diese Einrichtung nicht bei Feuermeldeanlagen ohne Prüfleitung angewendet werden, weshalb eine eigene Leitung bei der Montage der Feuermeldeanlage vorgesehen werden muss, wodurch der Aufwand und die Kosten steigen. Somit ist diese Einrichtung nicht immer vorteilhaft und insbesondere dann unpraktisch, wenn das zu überwachende Gebiet verhältnismässig gross ist.
Weiters ist aus der DE-AS 2706402 eine Einrichtung zur Funktionsüberprüfung der Innenverdrahtung eines Feuermelders bekannt, bei dem mit Hilfe eines Stiels ein Haltekopf von unten in den Meldereinsatz eingeschoben wird. Am Haltekopf sind Gegenelektroden vorgesehen, die mit Druckknöpfen elektrisch verbunden werden, wobei der Meldereinsatz durch Drähte im Stiel an ein externes Gerät angeschlossen werden kann. Eine Abnahme des Fühlerkopfes ist nicht vorgesehen, vielmehr wird der abgenommene Meldereinsatz geprüft.
Wie vorstehend erläutert, kann mit keiner der genannten Feuermeldeanlagen die Abnahme eines Fühlerkopfes entweder durch Unterbrechung oder durch Kurzschliessen der Leitung wirkungsvoll festgestellt werden, ohne dabei die Funktion der andern Feuermelder nachteilig zu beeinflussen.
Ausgehend von diesen Gesichtspunkten liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass zur Feststellung der Unterbrechung der Leitung eine kurze Zeit von einigen Mikrosekunden bis zu einigen Sekunden ausreicht und dass diese zur Feststellung genügende Zeit für die Zuverlässigkeit der Anlage vernachlässigbar ist, weil praktisch zur selben Zeit kein Feuer ausbrechen wird. Weiters soll mit der Erfindung die Abnahme eines Fühlerkopfes durch kurzfristige Unterbrechung der Leitung während einer Zeitspanne, die zur Feststellung während der oder nach der Abnahme des Fühlerkopfes nötig ist, erfolgen.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zur Verhinderung einer Alarmauslösung bei einem Feuermelder, der Teil einer Feuermeldeanlage ist, die die Ausbildung einer Feuermeldeanlage ermöglicht, die zur Erfassung der Abnahme eines Fühlerkopfes ohne Unerbrechung oder Kurzschluss der Leitung für eine verhältnismässig lange Zeit und folglich praktisch ohne Störung der Funktion der übrigen Feuermelder ausgebildet ist, die ohne eigene Prüfleitung aufgebaut ist, bei der die Abnahme eines Fühlerkopfes von einer Leitungsunterbrechung unterschieden werden kann, und bei der die vorstehend beschriebenen Nachteile bekannter Anlagen beseitigt sind.
Diese Ziele werden mit einer Einrichtung der eingangs angegebenen Art dadurch erreicht, dass erfindungsgemäss die Betätigungseinrichtung eine mit der Kontakteinrichtung verbundene Alarmunterbindungseinrichtung ist, derart, dass während der Abnahme des Fühlerkopfes vom Sockel die Schaltkontakte der Kontakteinrichtung magnetisch, elektrisch oder in an sich bekannter Weise mechanisch geöffnet werden und danach oder nach einer vorbestimmten Zeitdauer wieder geschlossen werden, oder dass die Alarmunterbindungseinrichtung eine elektrische Schalteinrichtung enthält, welche bei abgenommenem Fühlerkopf die Schaltkontakte der Kontakteinrichtung dauernd geöffnet lässt, sie aber elektronisch überbrückt.
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Ist eine Feuermeldeanlage mit solchen bekannten Feuermeldern ausgestattet, bei denen der Fühlerkopf eine Kontaktzunge und der Sockel eine Halterung aufweist, wobei die Kontaktzunge und die Halterung zum parallelen Anschluss des Feuermelder an die Leitung in Querrichtung mechanisch verbindbar sind und die Kontakteinrichtung von der Halterung und einem der Halterung gegenüberliegenden leitfähigen Federelement gebildet ist, das unter Federdruck an der Halterung anliegt, die mit der Kontaktzunge unter Bildung der normalerweise geschlossenen Kontakteinrichtung in Berührung steht, so kann in vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Alarmunterbindungseinrichtung von der Kontakteinrichtung und einem daran angebrachten Isolierglied gebildet sein, das an der Kontaktzunge an einer Stelle befestigt ist,
die an die Halterung und/oder das Federelement anlegbar sowie darüber gleitbar und zum Trennen der Halterung vom Federelement während des Lösens der Kontaktzunge von der Halterung ausgebildet ist.
Bei einer derartigen Anlage kann alternativ die Alarmunterbindungseinrichtung von der Kontaktzunge und einem Isolierglied gebildet sein, das an einer der Halterung im Abstand gegen- überliegenden Stelle des Federelementes befestigt und mit der Kontaktzunge in Berührung bringbar ist, wobei das Federelement zur Trennung der Halterung vom Federelement während des Lösens der Kontaktzunge von der Halterung verlagerbar ist.
Eine weitere Alternative besteht darin, dass die Alarmunterbindungseinrichtung von einem am Fühlerkopf vorgesehenen Fortsatz gebildet ist, der zur Verlagerung des Federelementes zu dessen Trennung von der Halterung während der Abnahme des Fühlerkopfes ausgebildet ist.
Ist hingegen die Feuermeldeanlage mit solchen Feuermeldern ausgerüstet, bei denen die Kontakteinrichtung von einem am Sockel vorgesehenen Druckschalter gebildet ist, so kann gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Alarmunterbindungseinrichtung von einem am Fühlerkopf vorgesehenen und dem Druckschalter gegenüberliegenden Fortsatz gebildet sein, der zum Niederdrücken des Druckschalters während der Abnahme des Fühlerkopfes vom Sockel ausgebildet ist.
Ist anderseits die Kontakteinrichtung von einem am Sockel vorgesehenen Magnetschalter gebildet, so kann erfindungsgemäss die Alarmunterbindungseinrichtung von einem am Fühlerkopf vorgesehenen und dem Magnetschalter gegenüberliegenden Magnet gebildet sein, der zur Betätigung des Magnetschalters während der Abnahme des Fühlerkopfes vom Sockel ausgebildet ist.
Es gibt auch Feuermelder, bei denen die Kontakteinrichtung von einem Paar Federelemente, die einander gegenüberliegend am Sockel vorgesehen und gegeneinander unter Bildung eines normalerweise geschlossenen Kontaktes vorgespannt sind, und von einem Steckelement gebildet ist, das zwischen die Federelemente einführbar ist ; in einem solchen Fall kann bei der erfindungsgemässen Anlage die Alarmunterbindungseinrichtung von einem an der Spitze des Steckelementes vorgesehenen Isolierglied gebildet sein, das zur Trennung der Federelemente bei Ein- oder Ausführen des Steckelementes ausgebildet ist.
Die vorstehenden Ausführungsformen zeigen, dass die Erfindung ohne weiters an bereits bestehenden Anlagen mit verschiedenen Arten Feuermeldern angewendet werden kann, wobei gegebenenfalls die Feuermelder nur geringfügig abzuwandeln sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Schalteinrichtung einen monostabilen Multivibrator aufweisen, dessen Steuereingang mit der Kontakteinrichtung und dessen Ausgang mit einem an die Anschlussklemmen angeschlossenen Überbrückungsschalter verbunden ist.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Schalteinrichtung einen Verzögerungskreis aufweist, der parallel zur Kontakteinrichtung an die Anschlussklemmen angeschlossen ist und einen dieselben überbrückenden Überbrückungsschalter aufweist.
Bei noch einer weiteren Ausführungsform weist die Schalteinrichtung einen Schwingkreis sowie einen Überbrückungsschalter auf, die jeweils parallel zur Kontakteinrichtung an die Anschlussklemmen angeschlossen sind, wobei der Überbrückungsschalter an den Ausgang des Schwingkreises angeschlossen ist.
Schliesslich kann die Kontakteinrichtung einen zwischen den Anschlussklemmen angeordneten Folgeumschalter aufweisen, über den bei am Sockel angebrachtem Fühlerkopf die Anschlussklemmen miteinander verbunden sind und der bei abgenommenem Fühlerkopf umgeschaltet ist, wobei die Schalteinrichtung an die Anschlussklemmen angeschlossen ist.
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All diese Ausführungsformen ergeben trotz einfacher Ausgestaltung eine hohe Zuverlässigkeit im Betrieb, so dass die eingangs dargelegten Nachteile der bekannten Feuermeldeanlagen vollständig beseitigt sind und die Ausbildung einer Feuermeldeanlage ermöglicht ist, bei der an der Meldestelle eindeutig angezeigt wird, ob ein Fühlerkopf abgenommen worden ist, und wenn dies der Fall ist, die übrigen Feuermelder unbeeinflusst weiterarbeiten.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert, die in den Zeichnungen schematisch dargestellt sind ; es zeigen Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines bei einer herkömmlichen Feueralarmanlage vorgesehenen Feuermelders, Fig. 2 ein Schaltbild einer herkömmlichen Feueralarmanlage, Fig. 3A und 3B eine Seitenansicht bzw. Draufsicht einer Halterung, eines Federelementes und einer Kontaktzunge des in Fig. 1 dargestellten Feuermelders in zusammengebautem Zustand, Fig. 4 ein Schaltbild eines Feuermelders mit der erfindungsgemässen Einrichtung und einer Feueralarmanlage, Fig. 5A bis 5C, 6 und 7 Seitenansichten und Draufsichten verschiedener Kontaktelemente der in Fig. 4 gezeigten Feueralarmanlage, Fig.
SA, SB und 9 bis 12 Seitenansichten und Draufsichten verschiedener Alarmunterbindungseinrichtungen der Feueralarmanlage gemäss Fig. 4, Fig. 13 eine Draufsicht auf den Fühlerkopf, Fig. 14 und 15 Seitenansichten der Alarmunterbindungseinrichtung und der Kontaktelemente zur Verwendung bei einem steckbaren Feuermelder, Fig. 16 ein Schaltbild einer Variante der Kontaktelemente, Fig. 17 ein Schaltbild der bei der erfindungsgemässen Einrichtung vorgesehenen Meldestelle, Fig. 18 ein Schaltbild einer andern Ausführungsform des Feuermelders und der Feueralarmanlage, Fig. 19 bis 21 Schaltbilder verschiedener Ausführungsformen des bei der Feueralarmanlage gemäss Fig. 18 anwendbaren Feuermelders, Fig. 22 ein Schaltbild einer weiteren Variante des Feuermelders und Fig. 23 und 24 Schaltbilder weiterer Varianten der Feueralarmanlage.
In Fig. 4 ist das Schaltbild einer mit der erfindungsgemässen Einrichtung ausgestatteten Feuermeldeanlage dargestellt. Mehrere Feuermelder --1-- sind parallel an eine Leitung --7--
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durchgehenden Verbindung der Leitung --7-- mit nachfolgenden Feuermeldern --1--. Ferner weist der Feuermelder --1-- eine Alarmunterbindungseinrichtung zur zeitweiligen Unterbrechung des Kontaktes --12-- auf, wenn der Fühlerkopf --3-- des Feuermelders --1-- abgenommen ist.
Der Kontakt --12-- ist zwischen Anschlüsse --7a und 7b-- des Feuermelders --1-- geschaltet und im Ruhezustand unabhängig davon, ob der Fühlerkopf --3-- angebracht ist oder nicht, geschlossen, so dass die Leitung --7-- zu den andern Feuermeldern --1-- durchgeht. Als Kontakt --12-- kann eine Halterung --4-- herangezogen werden, die zur Befestigung des Fühlerkopfes --3-- dient, oder aber auch ein eigenes Bauelement vorgesehen sein. Der erste Fall ist in Fig. 5A und 5B dargestellt, wobei der Kontakt --12-- von der Halterung --4-- und einem Federelement --11-- gebildet ist. Das der Halterung --4-- gegenüberliegend am Sockel --2-angebracht ist.
Das Federelement --11-- besteht aus einem nachgiebigen und elektrisch leitfähigen Metall und ist derart montiert, dass es der Fläche --4a-- der Halterung --4-- gegenüberliegt und mit einer Kontaktzunge --5-- in Berührung treten kann. Das freie Ende-lla-- des Feder- elementes --11-- ist gegen die Fläche --4a-- der Halterung --4-- elastisch angedrückt. Derart bildet das Federelement --11-- zusammen mit der Halterung --4-- einen Ruhekontakt.
Gemäss Fig. 5C ist der Kontakt --12--, wie eben beschrieben, von der Halterung --4-und dem Federelement --11-- gebildet, doch ist letzteres bezüglich der Halterung --4-- versetzt angeordnet, um das Zurückdrücken des Federelementes --11-- mit Hilfe eines Fortsatzes --17-zu erleichtern, wie noch erläutert wird.
Fig. 6 und 7 zeigen einen Kontakt --12-- der zweiten Art, wobei ein Druckschalter, z. B. ein Mikroschalter --13-- bzw. ein Magnetschalter, z. B. ein Reedrelais--14--vorgesehen ist. Der Mikroschalter --13-- bzw. das Reedrelais --14-- sind von der Halterung --4-- getrennt auf dem Sockel --2-- angebracht. In diesem Falle bilden die (in Fig. 6 und 7 nicht gezeigte) Halterung und die (in Fig. 6 und 7 ebenfalls nicht gezeigte) Kontaktzunge keinen Kontakt und dienen einerseits zur Befestigung des Fühlerkopfes --3-- und bilden anderseits den Eingangsbzw. Ausgangsanschluss des Fühlerteils --10--. Der Druckschalter kann alternativ aus einem beweglichen und einem festen Kontakt am Sockel --2-- oder aus einem piezoelektrischen Element
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bestehen.
Als Magnetschalter kann ausser dem Reedrelais --14-- auch ein Hallelementschalter, ein Schalter mit einem Magnetwiderstandselement od. dgl. vorgesehen sein. Die Befestigungsstelle des jeweiligen Schalters ist durch die Anordnung einer Alarmunterbindungseinrichtung --15-bestimmt, wie noch beschrieben wird.
Die Alarmunterbindungseinrichtung --15-- ist im allgemeinen am Fühlerkopf --3-- angebracht und dient zur zeitweiligen Unterbrechung des Kontaktes --12-- bzw. der Leitung --7-- während der Abnahme des Fühlerkopfes --3--. Die Konstruktion der Alarmunterbindungseinrichtung--15-kann je nach Aufbau des Kontaktes --12-- verschieden sein. Die Alarmunterbindungseinrichtung --15-- kann entweder selbst an den Fühlerteil --10-- angeschlossen sein, wie bei --A-in Fig. 4 gezeigt, oder nicht (-B-in Fig. 4).
Die in Fig. SA, 8B und 9 dargestellte Alarmunterbindungseinrichtung --15-- wirkt mit dem Kontakt zusammen, der aus der Halterung --4-- und dem Federelement --11-- (vgl. Fig. 5A, 5B) besteht, die wieder die Ein- und Ausgangsanschlüsse des Fühlerteils --10-- darstellen.
Jede der in Fig. 8A und 8B gezeigten Alarmunterbindungseinrichtungen --15-- besteht aus der Kontaktzunge --5-- und einem Isolierglied--16--, das an der Kontaktzunge --5-- angebracht und an einem Teil --5a-- derselben angeordnet ist, der in Gleitberührung mit der Halterung --4-- und/oder dem Federelement --11-- steht, wodurch die Halterung --4-- gegenüber dem Federelement --11-- isoliert ist, wenn die Kontaktzunge --5-- von der Halterung --4-gelöst ist. Das Isolierglied --16-- ist an der Kontaktzunge --5-- durch Einbettung in einer U-förmigen Rille des Teils --5a-- (Fig. 8A) oder durch Einsetzen in eine Öffnung des Tels --5a-- befestigt (Fig.8B), wobei die Enden des Isoliergliedes --16-- über den Teil --5a-vorspringen.
Das Isolierglied --16-- kann alternativ auf andere, in den Zeichnungen nicht
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--16-- wirdglied --16-- gebracht, wenn es auf der Fläche --5a-- der Kontaktzunge --5-- während der Abnahme des Fühlerkopfes --3-- gleitet. Auf diese Weise ist die Halterung --4-- zeitweilig vom Federelement --11-- isoliert, wenn dessen freies Ende--lla-das Isolierglied-16-- berührt.
Die in Fig. 9 dargestellte Alarmunterbindungseinrichtung --15-- ist aus der Kontaktzunge --5-- und dem auf dem Federelement --11-- angebrachten Isolierglied --16-- zusammengesetzt, wobei das Isolierglied --16-- auf dem Federelement --11-- an der der Halterung --4-- benachbar- ten Stelle angeordnet und von der Halterung --4-- im Abstand gehalten ist, jedoch von der Kontaktzunge --5-- zur Verlagerung des Federelementes --11-- von der Halterung --4-- abgehoben werden kann, wenn die Kontaktzunge --5-- mit der Halterung --4-- in Eingriff gebracht wird.
Die Alarmunterbindungseinrichtung --15-- gemäss Fig.10A und 10B ist ebenfalls zur Bildung des Kontaktes --12-- ausgebildet, der die Halterung --4-- und das Federelement --11-- aufweist und wie der Kontakt --12-- gemäss Fig. 5C aufgebaut ist. Die Alarmunterbindungseinrichtung --15-- ist als Fortsatz --17-- des Fühlerkopfes --3-- ausgebildet und neben der Kontaktzunge --5-- angeordnet. Der Fortsatz --17-- hebt das Federelement --11--, wenn der Fühlerkopf --3-- abgenommen wird, wodurch das Federelement --11-- von der Halterung --4-- abgehoben wird.
Der Fortsatz --17-- ist an einer Stelle --C-- (Fig. 13) angeordnet, wobei seine Arbeits- fläche --17a-- den Kontakt zwischen dem Federelement --11-- und der Kontaktzunge --5-nicht behindert, wenn der Fühlerkopf --3-- am Sockel --2-- angebracht ist, drückt jedoch das Federelement --11-- kurzzeitig aufwärts, wenn der Fühlerkopf --3-- vom Sockel --2-- gelöst wird.
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--15-- wirkengungsglied --13a-- des Mikroschalters --13-- betätigt, wodurch derselbe unterbrochen wird.
Die Alarmunterbindungseinrichtung --15-- gemäss Fi.g12 ist von einem Magneten --18-- gebildet, der am Fühlerkopf --3-- gegenüber dem Reedkontakt-14-angeordnet ist und bei Abnahme
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des Fühlerkopfes--3-dem Reedkontakt--14--angenähert wird, sodann mit diesem ein Reedrelais bildet und dessen Kontakte-14a, 14b-öffnet. Die Alarmunterbindungseinrichtungen --15-sind an Stellen --D-- (Fig. 13) angeordnet, von denen sie in Anlage an den Mikroschalter --13-bzw. in den Bereich des Reedschalters --14-- gebracht werden.
Fig. 14 zeigt den Fall, bei dem der Kontakt --12-- und die Alarmunterbindungseinrich- tung --15-- für einen steckbaren Fühlerkopf --3-- ausgebildet sind. Der Kontakt --12-- weist zwei Federelemente --11-- auf, deren freie Enden einander gegenüberliegen, wobei die Alarmunterbindungseinrichtung --15-- vom Isolierglied --16-- gebildet ist, das am freien Ende eines Steckelementes --19-- angeordnet ist. Anderseits ist bei dem steckbaren Fühlerkopf --3-- auch ein Druckschalter oder Magnetschalter vorsehbar.
Zum Beispiel ist gemäss Fig. 15 der Mikroschalter --13-- an der Innenseite des U-förmigen Sockels --2-- angeordnet, wobei an der Seitenfläche des Fühlerkopfes --3-- der Fortsatz --17-- vorgesehen ist, u. zw. an einer dem Mikroschal- ter --13-- gegenüberliegenden Stelle, so dass der Fortsatz --17-- den Mikroschalter --13-- betätigt und den Kontakt --12-- zeitweilig öffnet, wenn der Fühlerkopf --3-- aus dem Sockel - gezogen wird.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen wird der als Ruhekontakt ausgebildete Kontakt --12-- unmittelbar durch Einwirkung der Alarmunterbindungseinrichtung --15-- unterbro- chen ; Fig. 16 zeigt nun im Gegensatz dazu einen Kontakt --12--, der als Arbeitskontakt eines Reedschalters --14-- sowie derart ausgebildet ist, dass bei Einschalten des Reedschalters --14-die Leitung --7-- unterbrochen wird.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 16 besitzt einen Arbeitskontakt-Reedschalter --14--, einen dazu monostabilen Multivibrator --20--, der mit seinem Steuereingang an den Reedschalter --14-- angeschlossen ist, und ein Relais --21--, dessen Spule --21a-- in Serie mit dem Multivibrator --20-- geschaltet ist und dessen Relaiskon- takt --21b-- an den Ein-bzw.
Ausgangsanschluss --7a, 7b-- angeschlossen ist. Wenn ein (in Fig. 16 nicht gezeigter) Magnet dem Reedschalter --14-- während der Abnahme des Fühlerkopfes --3- angenähert wird, wird dieser geschlossen und der Multivibrator --20-- durchgesteuert, so dass dieser einen Einzelimpuls vorbestimmter Breite an das Relais --21-- abgibt und dessen Ruhekontakt --21b-- zeitweilig geöffnet wird.
Im folgenden wird eine Feueralarmanlage mit der erfindungsgemässen Einrichtung an Hand der Fig. 4 näher erläutert. Bei dieser sind mehrere Feuermelder --1-- einer der vorstehend beschriebenen Formen nacheinander an die zur Meldestelle --6-- führende Leitung --7-- parallel angeschlossen, an deren anderem Ende ein Abschlusselement --8-- zur Bildung einer geschlossenen Schleife vorgesehen ist. Die Leitung --7-- führt jeweils über den Kontakt --12-- des einen Feuermelders --1-- zum jeweils darauffolgenden Feuermelder --1-- bzw. dessen Kontakt.
Die Meldestelle --6-- weist einen Eingangsteil --22--, einen Detektorkreis --25-- und eine Speisequelle --30-- auf, wobei diese Speisequelle --30-- über die Leitung --7-- an die
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--1-- angeschlossen ist ;Fig. 17 ist ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels der Meldestelle --6--. Der Eingangsteil --22-- besteht aus einem Relais --23--, dessen Spule --23a-- an die Leitung --7-- in Serie angeschlossen ist und dessen Kontakte --23b-- parallel zur Leitung --7-- sowie zu einer Alarmeinrichtung liegen. Die Kontakte --23b-- sind Arbeitskontakte und geschlossen, wenn das Relais --23-- durch ein Feueralarmsignal erregt ist, das aus einem Kurzschlussstrom besteht,
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und/oder akustischem Wege an. Obwohl bei dieser Ausführungsform der Eingangsteil --22-zur Erfassung eines Feueralarmsignals durch das Relais --23-- ausgebildet ist, kann auch ein Transistorschaltkreis verwendet werden, wie dies in Fig. 23 und 24 dargestellt ist.
Der Detektorkreis --25-- besteht aus zwei Relais --26 und 27-- sowie einer Alarmeinrichtung --29-- zur Erfassung einer Unterbrechung der Leitung --7-- sowie der Abnahme eines Fühlerkopfes. Die Spule --26a-- des Relais --26-- ist zur Leitung --7-- seriengeschaltet, wobei dessen Kontakte --26b-- parallel zur Leitung --7-- angeschlossen sind, wogegen die Spule --27a-- des Relais --27-- in Serie zu den Relaiskontakten --26b-- angeschlossen ist
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und die Kontakte --27b-- parallel zu den Kontakten --26b-- liegen und die Kontakte --27c-zur Leitung --7-- parallelgeschaltet sind. An diese Kontakte --27c-- ist die Alarmeinrichtung --29-- in Serie angeschlossen.
Die Kontakte --26b-- stellen Ruhekontakte dar, und die Kontakte --27b und 27c-- sind Arbeitskontakte. Die Kontakte --26b-- sind daher geöffnet, wenn durch die Leitung --7-- ein Strom fliesst, und geschlossen, wenn die Leitung --7-- durch Abnahme eines Fühlerkopfes unterbrochen ist, so dass das Relais --27-- erregt wird. In der Folge schliessen die Kontakte --27c-- und schalten die Alarmeinrichtung --29-- ein. Zur gleichen Zeit schliessen die Selbsthaltekontakte --27b-- und halten das Relais --27-- im erregten Zustand. Auf diese Weise kann eine kurzfristige Unterbrechung der Leitung --7--, im allgemeinen höchstens 1 s, erfasst werden, welche von dem Kontakt --12-- und dem Betätigungselement --15-- bewirkt worden ist.
Der Detektorkreis --25-- zur Erfassung kurzfristiger Stromunterbrechungen kann auch bei herkömmlichen Feuermeldeanlagen angewendet werden. Dies ermöglicht die Anwendung von Feuermeldern mit der erfindungsgemässen Einrichtung in bestehende Feuermeldeanlagen. Dabei dient der Detektorkreis --25-- zur Erfassung von Leitungsunterbrechungen. In diesem Fall kann zwischen einer kurzfristigen Leitungsunterbrechung ein einem Leitungsbruch auf Grund der Tatsache unterschieden werden, dass nach einer Unterbrechung der Selbsthaltung des Relais --27-- dieses im ersten Fall nicht wieder erregt wird, im zweiten Fall aber wieder erregt wird. Diese Unterscheidung kann auch automatisch erfolgen, wie nachstehend dargelegt ist.
Das Abschlusselement --8-- ist gemäss Fig. 4 von einem Widerstand --8a-- gebildet, der die Leitung --7-- zu einer geschlossenen Schleife abschliesst. Dieses Abschlusselement --8--
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Die Verbindung der Feuermelder --1-- mit der Meldestelle --6-- erfolgt folgendermassen.
Der Sockel --2-- ist mit der Leitung --7-- fest verbunden, wogegen der Fühlerkopf --3-abnehmbar am Sockel --2-- angebracht ist. Dabei sind die einzelnen Sockel --2-- parallel an die Leitung --7-- angeschlossen und verbinden die Leitung --7-- durch die Anschlüsse --7a, 7b-- mit den betreffenden nachfolgenden Sockeln.
Bei dieser Verbindung ist auf die Polarität der Meldestelle --6-- sowie die Polarität der Feuermelder --1-- zu achten.
Die Funktion zur Erfassung der Abnahme des Fühlerkopfes eines der vorerwähnten Feuermelder wird im folgenden beschrieben. Wenn gemäss Fig. 4 die Fühlerköpfe --3-- der an die Leitung - 7-- angeschlossenen Feuermelder --1-- alle an ihren Sockeln --2-- angebracht sind, so geht die Leitung --7-- durch die Kontakte --12-- jeweils von einem zum andern Feuermel- der --1-- durch, so dass der von der Speisequelle --30-- der Meldestelle --6-- abgegebene Strom durch die Leitung --7-- über das Abschlusselement --8-- fliesst und der Detektorkreis --25-- nicht anspricht.
Wenn anderseits der Fühlerkopf --3-- irgendeines Feuermelders --1-- vom Sockel --2-- abgenommen wird, so wird der zugeordnete Kontakt --12-- mittels der Alarmunterbindungseinrich- tung --15-- kurzfristig geöffnet, so dass auch die Leitung --7-- kurzfristig unterbrochen ist.
Wird der Fühlerkopf --3-- aber zur Gänze vom Sockel --2-- abgenommen, so wird der Kontakt --12-- wieder geschlossen, so dass keine Probleme für einen Feueralarm durch einen der andern Feuermelder --1-- entstehen.
Fig. 18 ist ein Schaltbild einer Variante der Feuermeldeanlage, bei der der Feuermel- der-l-einen Kontakt-9-, der geschlossen ist, wenn der Fühlerkopf --3-- unter Verbindung der Leitung --7-- zu den andern Feuermeldern --1-- am Sockel --2-- befestigt ist, und einen periodisch schliessenden Schaltkreis --31-- aufweist, der periodisch leitend bzw. nichtleitend ist und somit die Leitung --7-- periodisch unterbricht, wenn der Fühlerkopf --3-- vom Sokkel --2-- abgenommen ist.
Der Kontakt --9-- dient nicht nur der Verbindung der Leitung --7-- mit andern Feuermeldern --1--, sondern auch als Schalter zur Betriebsunterbrechung des Schaltkreises --31-durch Bildung eines Nebenschlusses. Als Kontakt --9-- kommt auch ein in alten Feuermeldern vorhandener Kontakt in Frage. Alternativ kann der Kontakt --9-- als Druck-, Magnetschalter
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dgl.'ter-33-, die zwischen dem Ein und Ausgangsanschluss --7a, 7b-- des Sockels --2-- geschaltet sind, wie in Fig. 19 gezeigt.
Der Schwingkreis --32-- weist einen Schmitt-Trigger --32a--, einen Kondensator --32b--, Widerstände --32c und 32e--, eine Diode --32d-- und einen Kondensa- tor --32f-- auf und schwingt periodisch, wenn der durch den Kontakt --9-- gebildete Nebenschluss geöffnet ist, wobei er einen Treiber für den Schalter --33-- bildet. Der Kondensator --32f-- ist zum Treiben des Schwingkreises --32-- vorgesehen und wird während der Periode, während der die Leitung --7-- durch den Schalter --33-- unterbrochen ist, aufgeladen, und er wird entladen, wenn die Leitung --7-- durchgehend leitet, wobei die Ladung an den Schwing- kreis --32-- abgegeben wird. Die Diode --32d-- dient zur unsymmetrischen Einstellung der Schliess- und Öffnungszeit.
Das Verhältnis dieser Zeiten kann durch Änderung des Widerstan- des --32e-- geändert werden.
Der Schalter --33-- ist von einem Feldeffekttransistor gebildet, der vom Schwingkreis --32-- gesteuert ist und die Leitung --7-- zwischen den Anschlüssen 7b--periodisch unterbricht.
Der Schalter --33-- kann auch ein gewöhnlicher bipolarer Transistor od. dgl. sein. Sollte es
Probleme mit den Kapazitäten des Schalters --33-- geben, so kann dieser zur periodischen
Erzeugung eines Relais --34-- (mit Spule --34a-- und Kontakt --34b--) herangezogen werden, welches die Leitung --7-- periodisch unterbricht (Fig. 20).
Bei der in Fig. 21 gezeigten Ausführungsform ist ein Kontakt --35-- als Folgeumschaltkon- takt ausgebildet, der bei Abnahme des Fühlerkopfes --3-- umschaltet. Der periodisch leitende
Schaltkreis --31-- besteht aus einem Schwingkreis --32--, der an die Leitung --7-- durch den Kontakt --35-- angeschlossen ist ; parallel zum Kontakt --35-- liegt ein Schalter --33--, der die Leitung --7-- verbindet und welcher vom Schwingkreis --32-- zum periodischen Schliessen gesteuert ist. Da bei dieser Ausführungsform der Schwingkreis --32-- durch den Kontakt --35-parallel zur Leitung --7-- geschaltet ist, erfolgt die Anspeisung während der Zeit der Leitungs- unterbrechung.
Somit ist hier der Kondensator --32f-- der Fig. 19 entbehrlich. Die Leitung --7-kann durch Erregung eines Relais durch den Schalter --33-- unterbrochen werden, so wie in
Zusammenhang mit Fig. 20 dargelegt. Der Kontakt --35-- ist von der Halterung --4--, der Kontaktzunge --5-- und dem Federelement --11-- gebildet. Alternativ kann der Kontakt --35-- als
Druckschalter, Magnetschalter od. dgl. ausgebildet sein. In diesem Fall können auch zwei Druck- schalter oder Magnetschalter, von denen normalerweise einer geschlossen und der andere geöffnet ist, vorgesehen sein.
Die Feuermeldeanlage gemäss Fig. 18 wird nachstehend erläutert. Diese Anlage besteht aus mehreren Feuermeldern --1--, die an die zur Meldestelle --6-- führende Leitung --7-- ange- schlossen sind und einen periodisch leitenden Schaltkreis --31-- aufweisen, sowie aus der Melde- stelle --6--, die mit einem Detektorkreis --36-- zur Erfassung eines Feueralarmes und einem
Detektorkreis --39-- zur Erfassung der periodischen Unterbrechung der Leitung --7-- versehen ist.
Der Feueralarm-Detektorkreis --36-- weist einen Transistor --37-- zur Erfassung eines Kurzschlusses der Leitung --7-- und ein vom Transistor --37-- erregbares Relais --38-- auf (Fig. 24). Alternativ kann der in Fig. 17 gezeigte Eingangsteil-22-verwendet werden.
Der Detektorkreis --39-- ist ähnlich wie der Detektorkreis --25-- der Fig. 17 aufgebaut.
In diesem Fall wird die erstmalige Unterbrechung der periodischen Unterbrechungen festgestellt.
Der Detektorkreis --39-- gemäss Fig. 24 besteht aus einem Fühler --45-- zur Erfassung von Stromschwankungen in der Leitung --7--, einem Integrierkreis --58-- zur Integration des erfassten Signals und aus einem Alarmkreis --59-- zur Bewertung des integrierten Betrages am Ausgang des Integrierkreises --58--, wodurch die Abnahme des Fühlerkopfes --3-- angezeigt wird, wenn dieser Betrag einen voreingestellten Bezugswert überschreitet. Der Alarmkreis --59-- besteht aus einem Vergleicher --60--, dessen Bezugswert einen Wert darstellt, der höchstens dem in einer vorbestimmten Zeit integrierten Betrag des intermittierend vom Detektorkreis nach periodischer
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Der Alarmkreis --47-- ist von einem Bezugszeitgeber --48--, der bei Auftreten des Vergleichssignals durch dieses ausgelöst wird und ein Bezugssignal einstellbarer Zeit abgibt, einem NOR-Gatter --49-- zum Vergleich des Bezugssignals mit dem Vergleichssignal, einem Speicher --50-für das Gatterausgangssignal, einem Transistor --51--, der je nach dem Ausgangssignal des Speichers --50-- durchgeschaltet oder gesperrt ist, und einem Relais --52-- gebildet, das vom Transistor --51-- zur Steuerung der Alarmeinrichtung --29-- erregt wird. Der Bezugszeit-
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erforderlichen Zeit (von einigen Sekunden) bestimmt ist. Bei dieser Ausführungsform wird das Bezugssignal in invertierter Form abgebeben.
An die Eingänge des NOR-Gatters --49-- werden das invertierte Bezugssignal und das Vergleichssignal angelegt. Das NOR-Gatter --49-- öffnet, wenn das Vergleichssignal innerhalb einer Zeit endet, während der das Bezugsssignal angelegt ist, um zeitweilige Unterbrechungen der Leitung --7-- zu erfassen.
Der Speicher --50-- besteht aus einem Flip-Flop zum Speichern des Ausgangssignals des NOR-Gatters --49-- sowie zum Durchschalten des Transistors --51--, der wieder das Relais --52-- erregt, das die Alarmeinrichtung --29-- ansteuert.
Der Alarmdetektor --53-- besteht aus einem Integrierkreis --54-- zur Integration des Ausgangssignals des Pegelkreises --46--, einem Transistor --55--, der bei Überschreiten des integrierten Betrages eines voreingestellten Wertes durchgeschaltet ist, einem vom Transistor --55-- erregba- ren Relais --56-- und einer von diesem gesteuerten Alarmeinrichtung --57--. Der Integrierkreis - hat eine Zeitkonstante, die länger als die Zeitdauer des vom Bezugszeitgeber --48-abgegebenen Bezugssignals ist, und erfasst Leitungsunterbrechungen in solcher Weise, dass die dauernde Unterbrechung von kurzzeitigen Unterbrechungen unterschieden wird.
Die in Fig. 24 dargestellte Feuermeldeanlage hat eine Meldestelle --6-- mit einem Detektorkreis --45-- zur Erfassung von Stromänderungen in der Leitung --7--, einem Integrierkreis - zum Integrieren des Alarmsignals und einen Alarmkreis --59-- zur Erfassung des Pegels des integrierten Betrages des Integrierkreises --58--, und gibt ein Alarmsignal ab, wenn der Fühlerkopf --3-- abgenommen wird bzw. wenn der Pegel einen ersten Bezugswert erreicht, und einem Alarmkreis --63-- zur Erfassung des Pegels des integrierten Betrages des Integrierkreises --58-- zur Anzeige einer Leitungsunterbrechung, wenn der Pegel einen zweiten Bezugswert erreicht.
Der erste Bezugswert liegt unter dem durch Integration über eine vorbestimmte Zeit des Alarmsignals erzielten Wert, welches von den periodischen Unterbrechungen der Leitung - stammt, während der zweite Bezugswert unter demjenigen Wert liegt, der durch Integration über eine vorbestimmte Zeit des Alarmsignals erhalten wird, welches von der konstanten Leitungsunterbrechung stammt, aber grösser ist als der erste Bezugswert. Der Detektorkreis --39-- besteht also aus dem Detektorkreis --45--, dem Integrierkreis --58-- und dem Alarmkreis --59-- und erfasst die Abnahme eines Fühlerkopfes-3-- ; zur Feuermeldung dienen der Detektorkreis --45--, der Integrierkreis --58-- und der Alarmkreis --63--, so wie bei der Variante gemäss Fig. 18.
Der Alarmkreis --63-- weist einen Vergleicher --64-- zum Vergleichen des integrierten Betrages des Integrierkreises --58-- mit dessen Bezugswert, einen in Abhängigkeit vom Ausgangssignal des Vergleichers --64-- durchgeschalteten oder gesperrten Transistor --65--, ein von diesem erregtes Relais --66-- und eine von diesem gesteuerte Alarmeinrichtung-57-- auf. Im Vergleicher --64-- wird der zweite Bezugswert auf einen unter dem durch Integration über eine vorbestimmte Zeit erhaltenen Betrag des vom Detektorkreis --45-- bei Leitungsunterbrechung konstant abgegebenen Ausgangssignals, jedoch über den Betrag des im Vergleicher --60-- eingestellten ersten Bezugswertes eingestellt. Der Vergleicher --64-- gibt das Vergleichssignal ab, wenn der integrierte Betrag des Integrierkreises-58-diesen zweiten Bezugswert erreicht.
Daraufhin schaltet der Transistor --65-- durch und erregt das Relais --66--, das die Alarmeinrichtung durch seine Arbeits- und Ruhekontakte --66c-- in Betrieb setzt. Zu dieser Zeit hält sich das Relais-66-über seine Kontakte-66b-selbst und öffnet Arbeits- und Ruhekontakte --66d-- zur Entregung des Relais --62-- im Alarmkreis --59--.
Wie vorstehend dargelegt, ermöglicht die erfindungsgemässe Einrichtung zur Verhinderung einer Alarmauslösung bei einem Feuermelder, der Teil einer Feuermeldeanlage ist, die Ausbildung
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einer Feuermeldeanlage, die zur Erfassung der Abnahme eines Fühlerkopfes ohne Unterbrechung oder Kurzschluss der Leitung für eine verhältnismässig lange Zeit und folglich praktisch ohne Störung der Funktion der übrigen Feuermelder ausgebildet ist, die ohne eigene Prüfleitung aufgebaut ist, bei der die Abnahme eines Fühlerkopfes von einer Leitungsunterbrechung unterschieden werden kann, und bei der die vorstehend beschriebenen Nachteile bekannter Anlagen beseitigt sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verhinderung einer Alarmauslösung bei einem Feuermelder, der einen Sockel und Fühlerkopf aufweist, bei Trennung der elektrischen und mechanischen Verbindung von Fühlerkopf und Sockel, wobei der Sockel eine Kontakteinrichtung enthält, welche Schaltkontakte und Anschlussklemmen aufweist, und die Anschlussklemmen normalerweise über die Schaltkontakte miteinander verbunden sind und die Anschlussklemmen weiters über andere Feuermelder mit einer Meldeanlage in einer zentralen Feuermeldeanlage verbunden sind, und mit einer Betätigungseinrichtung zur Unterbrechung der Schaltkontakte bei Abnahme des Fühlerkopfes, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung eine mit der Kontakteinrichtung (9,12) verbundene Alarmunterbindungseinrichtung (15) ist, derart, dass während der Abnahme des Fühlerkopfes (3)
vom Sockel (2) die Schaltkontakte der Kontakteinrichtung (9,12) magnetisch, elektrisch oder in an sich bekannter Weise mechanisch geöffnet werden und danach oder nach einer vorbestimmten Zeitdauer wieder geschlossen werden, oder dass die Alarmunterbindungseinrichtung eine elektrische Schalteinrichtung enthält, welche bei abgenommenem Fühlerkopf (3) die Schaltkontakte der Kontakteinrichtung (9,12) dauernd geöffnet lässt, sie aber elektronisch überbrückt.