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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verglasungsprofil für Türen, Fenster od. dgl., bestehend aus zwei miteinander senkrecht zur Türblattebene verrastbaren Fussteilen, die in Richtung der Blattebene verlaufende Schenkel zur Befestigung an dem Tür- oder Fensterblatt bzw. -rahmen aufweisen, wobei mit einem Fussteil ein erster Halteteil für die Verglasung einstückig ausgebildet ist und der andere Fussteil einen zweiten einrastbaren Halteteil aufweist, und der erste einstückige Halteteil einen parallel zur Blattebene verlaufenden Längssteg und an diesen anschliessend einen senkrecht zur Blattebene verlaufenden Quersteg aufweist, an dessen Ende eine Abstützung für die Verglasung vorgesehen ist und der zweite Halteteil gleichfalls eine Abstützung für die Verglasung aufweist, die durch eine Dichtung od.
dgl. von den Abstützungen der beiden Halteteile gehalten ist.
Bekannte Verglasungsprofile dieser Art werden vor allem zur Aufnahme einer Verglasung in die Glaslichten von Türen und Toren verwendet. Je nach den Anforderungen oder Kundenwünschen muss das Profil Glastafeln unterschiedlicher Qualität und Stärke aufnehmen können. Soferne die Stärken der Glastafeln nur um wenige mm variieren, können solche Stärkedifferenzen durch die üblicherweise verwendete Gummi- oder Kunststoffdichtung ausgeglichen werden, die zwischen der Glastafel und den Abstützungen der Halteteile liegt. Soll jedoch an Stelle einer Einfachverglasung mit einer typischen Stärke von 4 bis 6 mm eine Isolierverglasung mit einer typischen Stärke von 16 bis 20 mm Verwendung finden, muss ein anderes Verglasungsprofil mit entsprechendem Abstand zwischen den Abstützungen herangezogen werden. Dies verteuert den Einbau und die Lagerhaltung.
Ziel der Erfindung ist es demnach, ein Verglasungsprofil zu schaffen, das in gleicher Weise für zumindest zwei erheblich unterschiedliche Glasstärken verwendbar ist.
Dieses Ziel lässt sich mit einem Verglasungsprofil der eingangs angegebenen Art erreichen, bei dem erfindungsgemäss in dem Quersteg des ersten einstückigen Halteteils eine Sollbruchstelle, z. B. eine Brechkerbe, ausgebildet ist und an dem nach Abbrechen des abbrechbaren Querstegteils verbleibenden Restteil eine zusätzliche Abstützung für die Verglasung vorgesehen ist.
Ein Profil nach der Erfindung bietet den Vorteil einer vereinfachten Lagerhaltung unter Beibehaltung der Herstellungskosten. Entscheidet man sich für eine Einfachverglasung, so wird das Profil in der hergestellten Form verwendet, will man jedoch mit Isolierglas verglasen, muss lediglich ein Teil des Quersteges an der hiefür vorgesehenen Sollbruchstelle abgebrochen werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Sollbruchstelle an einem sich von dem Quersteg nach innen erstreckenden Haltesteg der zusätzlichen Abstützung vorgesehen ist, wobei der abbrechbare Teil des Quersteges im Bereich der Sollbruchstelle nach innen versetzt ist. In diesem Fall ist die Gefahr einer Verletzung an dem scharfen, beim Abbrechen entstehenden Grat vermieden.
Die Erfindung samt ihren weiteren Merkmalen und Vorteilen ist im folgenden an Hand beispielsweiser Ausführungen näher beschrieben, die in den Zeichnungen veranschaulicht sind. In diesen zeigen Fig. 1 ein Verglasungsprofil nach der Erfindung vor dem Zusammenbau, Fig. 2 dieses Profil nach dem Zusammenbau an einem Türblatt und mit Einfachverglasung, Fig. 3 das Profil nach Abbrechen eines Querstegteils, zusammengebaut und mit einer Isolierverglasung,
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Fig. 4 eine andere Ausbildung der Sollbruchstelle.
Gemäss Fig. 1 besteht ein Verglasungsprofil nach der Erfindung aus, drei Einzelteilen, nämlich aus zwei Fussteilen --1 und 2-- und aus einem Halteteil --3--. Jeder der Fussteile-l, 2-- besitzt einen Schenkel --4 bzw. 5--. Die Schenkel --4, 5-- erstrecken sich bei montiertem Profil parallel zur Ebene e des Türblattes, Fensterrahmens od. dgl. (vgl. Fig. 2, 3). Einstückig mit einem Fussteil, in den Zeichnungen mit dem rechten Fussteil --2--, ist ein Halteteil --6-für die Verglasung ausgebildet, der einen parallel zur Ebene e verlaufenden Längssteg --7-- und an diesen anschliessend einen parallel zur Ebene e verlaufenden Quersteg --8-- aufweist.
Der Quersteg --8-- besitzt an seinem Ende eine Abstützung --9-- für die Verglasung, die, wie hier gezeigt, beispielsweise aus einem kurzen, sich nach innen erstreckenden Haltesteg --10-- und einem Winkelteil-11-- bestehen kann, dessen einer Schenkel --12-- von dem Quer-
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steg --8-- nach innen verläuft und dessen daran anschliessender zweiter Schenkel --13-- sich parallel zum Quersteg --8-- bis zur Endebene des Haltesteges --10-- erstreckt,
Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, sind die beiden Fussteile --1, 2-- senkrecht zur Ebene miteinander verrastbar.
Zu diesem Zweck ist, wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, einstükkig mit dem Längssteg --7-- ein Raststeg --14-- ausgebildet, der an seinem Ende einen Ha-
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einandergeschoben, wobei der Basissteg --16-- des Fussteils --1-- auf einem Basissteg --18-des Fussteils --2-- gelitet, wird das Ende des Raststeges --14-- mit dem Haken --15-- angeschoben, bis es in eine Raste --17-- einrastet. Hiedurch ist eine einfache Verbindung mit einem Tür- blatt --19-- (vgl. Fig. 2, 3) sowie eine Anpassung an dessen Stärke möglich.
Der Halteteil --3-- kann mit dem in den Zeichnungen linken Fussteil --1-- lösbar verrastet werden. Beispielsweise kann zu diesem Zweck der Halteteil --3-- zwei Schenkel --20, 21-aufweisen, die an ihren unteren Enden Haken --22, 23-- besitzen. Diesen Haken ist eine Aufnah- me --24-- am Basissteg --16-- des Fussteils --1-- zugeordnet. Durch Eindrücken des Halteteils --3-- in Richtung des Pfeils B in die Aufnahme --24-- kann der Halteteil --3-- mit dem Fussteil --1-- verrastet werden. Aus Fig. 2 ist das Profil in zusammengesetztem Zustand ersichtlich, wobei alle drei Einzelteile miteinander verrastet sind.
Auch der zweite, verrastbare Halteteil --3-- weist eine Abstützung --25-- für die Verglasung auf, die der Abstützung --9-- spiegelbildlich gleicht. Zwischen den beiden Abstützungen --9, 25-- kann eine Verglasung --26-- unter Vermittlung eines Gummi- oder Kunststoffdichtprofils --27-- gehalten werden, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Einfachverglasung mit einer Stärke D 1 von z. B. 4 bis 6 mm.
Wie dem Detail nach Fig. 4 genau entnehmbar, ist in dem Quersteg --8-- des mit dem Fussteil --2-- einstückigen Halteteils --6-- eine Sollbruchstelle, im vorliegenden Fall eine Brechkerbe --28--, ausgebildet, die ein Wegbrechen eines Teils --29-- des Quersteges --8-ermöglicht. In Fig. 1 ist dieser Teil --29-- - nach seinem Wegbrechen - strichliert gezeigt.
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Gestalt aufweist wie die Abstützung-9-des wegbrechbaren Teils-29--. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Abstützungen für die Verglasung verschiedene Gestalt aufweisen und im einfachsten Fall bloss von einem Ende eines Steges, z. B. des Quersteges, gebildet sein können.
Es ist aus Fig. 3 ersichtlich, dass das erfindungsgemässe Verglasungsprofil nach Wegbrechen des Teils --29-- eine Verglasung --26'-- grösserer Stärke, beispielsweise eine Isolierverglasung, aufnehmen kann. Die Stärke D2 dieser Verglasung beträgt beispielsweise 16 bis 20 mm.
Um allfällige Verletzungen an dem nach dem Abbrechen des Teils --29-- verbleibenden Grat zu vermeiden, kann gemäss Fig. 5 eine Sollbruchstelle --32-- an dem Haltesteg--10'- der zusätzlichen Abstützung --31-- vorgesehen sein, wobei der wegbrechbare Teil --29-- des Quersteges --8-- zur Sollbruchstelle --32-- hin nach innen versetzt ist.
In eine aus den Zeichnungen ersichtliche Nut --33-- an den Innenseiten der Schenkel --4, 5-- kann bei Bedarf eine Dichtung oder - zur Verbindung an den Ecken - ein abgekanteter Metallstreifen eingelegt werden.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Halteteil --3-- in den Fussteil --1-- einrast- bar, doch ist auch eine Ausführung möglich, bei welcher der Halteteil --3-- mit dem Fussteil - l-einstückig ausgebildet ist, so dass das Profil in diesem Fall bloss aus zwei Endteilen besteht.
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The invention relates to a glazing profile for doors, windows or the like. Consisting of two foot parts which can be locked at right angles to the door leaf plane and which have legs extending in the direction of the leaf plane for attachment to the door or window leaf or frame, with one Foot part is a one-piece holding part for the glazing and the other foot part has a second snap-in holding part, and the first one-piece holding part has a longitudinal web running parallel to the plane of the sheet and then a transverse web running perpendicular to the plane of the sheet, at the end of which a support for the Glazing is provided and the second holding part also has a support for the glazing, which od.
Like. Is held by the supports of the two holding parts.
Known glazing profiles of this type are mainly used to accommodate glazing in the glass lights of doors and gates. Depending on the requirements or customer requirements, the profile must be able to accommodate glass panels of different quality and thickness. If the thicknesses of the glass sheets vary by only a few mm, such thickness differences can be compensated for by the rubber or plastic seal that is usually used, which lies between the glass sheet and the supports of the holding parts. However, if instead of a single glazing with a typical thickness of 4 to 6 mm an insulating glazing with a typical thickness of 16 to 20 mm should be used, another glazing profile with the appropriate distance between the supports must be used. This makes installation and warehousing more expensive.
The aim of the invention is therefore to provide a glazing profile that can be used in the same way for at least two significantly different glass thicknesses.
This goal can be achieved with a glazing profile of the type specified, in which, according to the invention, a predetermined breaking point in the crosspiece of the first one-piece holding part, e.g. B. a crushing notch is formed and on the remaining part after breaking off the breakable crossbar part, an additional support for the glazing is provided.
A profile according to the invention offers the advantage of simplified storage while maintaining the manufacturing costs. If you opt for single glazing, the profile is used in the form it was made, but if you want to glaze with insulating glass, only part of the crosspiece has to be broken off at the intended breaking point.
An advantageous development of the invention is characterized in that the predetermined breaking point is provided on a holding web of the additional support which extends inwards from the transverse web, the breakable part of the transverse web being offset inwards in the region of the predetermined breaking point. In this case, the risk of injury to the sharp burr that occurs when breaking off is avoided.
The invention together with its further features and advantages is described in more detail below on the basis of exemplary embodiments which are illustrated in the drawings. 1 shows a glazing profile according to the invention before assembly, FIG. 2 shows this profile after assembly on a door leaf and with single glazing, FIG. 3 shows the profile after breaking off a crosspiece part, assembled and with insulating glazing,
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Fig. 4 shows another design of the predetermined breaking point.
1, a glazing profile according to the invention consists of three individual parts, namely two base parts --1 and 2-- and a holding part --3--. Each of the foot parts-l, 2-- has a leg --4 or 5--. The legs --4, 5-- extend parallel to plane e of the door leaf, window frame or the like when the profile is mounted (cf. Fig. 2, 3). In one piece with a foot part, in the drawings with the right foot part --2--, a holding part --6- is formed for the glazing, which has a longitudinal web --7-- running parallel to plane e and then a parallel one to this Level e extending crossbar --8--.
The cross bar --8-- has a support --9-- for the glazing at its end, which, as shown here, consists of a short, inwardly extending retaining bar --10-- and an angle part -11-- can exist, one leg --12-- of the transverse
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web --8-- runs inwards and its adjoining second leg --13-- extends parallel to the crossbar --8-- to the end plane of the holding web --10--,
As can also be seen from FIG. 1, the two foot parts --1, 2-- can be locked together perpendicular to the plane.
For this purpose, as shown in this exemplary embodiment, a locking web --14-- is formed in one piece with the longitudinal web --7--, which has a handle at its end.
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pushed together, whereby the base web --16-- of the foot part --1-- on a base web --18-of the foot part --2-- lits, the end of the locking web --14-- is hooked --15- - pushed until it clicks into a notch --17--. This enables a simple connection to a door leaf --19-- (see Fig. 2, 3) and an adjustment to its thickness.
The holding part --3-- can be detachably locked with the left foot part --1-- in the drawings. For example, for this purpose the holding part --3-- can have two legs --20, 21- which have hooks --22, 23-- at their lower ends. A hook --24-- on the base web --16-- of the foot section --1-- is assigned to this hook. By pressing the holding part --3-- in the direction of arrow B into the receptacle --24--, the holding part --3-- can be locked with the foot part --1--. 2 shows the profile in the assembled state, all three individual parts being locked together.
The second, lockable holding part --3-- also has a support --25-- for the glazing, which is mirror-image similar to the support --9--. Glazing --26-- can be held between the two supports --9, 25-- by means of a rubber or plastic sealing profile --27--, as can be seen in Fig. 2. In the present case, it is a single glazing with a thickness D 1 of z. B. 4 to 6 mm.
As can be seen in detail from FIG. 4, a predetermined breaking point, in the present case a breaking notch --28--, is formed in the crosspiece --8-- of the holding part --6-- which is integral with the foot part --2-- , which allows a part --29-- of the crossbar --8- to break away. This part is shown in broken lines in FIG. 1 after it has broken away.
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Shaped like the support-9-of the breakable part-29--. It should be mentioned at this point that the supports for the glazing have different shapes and in the simplest case only from one end of a web, e.g. B. the crossbar can be formed.
It can be seen from FIG. 3 that the glazing profile according to the invention can accommodate glazing of greater thickness, for example insulating glazing, after the part --29-- has been broken away. The thickness D2 of this glazing is, for example, 16 to 20 mm.
In order to avoid any injuries to the ridge remaining after the part --29-- has been broken off, a predetermined breaking point --32-- can be provided on the retaining web - 10'- of the additional support --31-- as shown in FIG. 5 , whereby the breakaway part --29-- of the crosspiece --8-- is offset inwards towards the predetermined breaking point --32--
If necessary, a seal or - for connection at the corners - a folded metal strip can be inserted into a groove --33-- on the inside of the legs --4, 5-- shown in the drawings.
In the exemplary embodiment shown, the holding part --3-- can be snapped into the foot part --1--, but an embodiment is also possible in which the holding part --3-- is made in one piece with the foot part - l, so that in this case the profile only consists of two end parts.
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