AT387868B - Verbundplatte - Google Patents

Verbundplatte

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AT387868B
AT387868B AT13387A AT13387A AT387868B AT 387868 B AT387868 B AT 387868B AT 13387 A AT13387 A AT 13387A AT 13387 A AT13387 A AT 13387A AT 387868 B AT387868 B AT 387868B
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AT13387A
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ATA13387A (de
Inventor
Heinz Ing Cibulka
Original Assignee
Polyguss Kunststoffver
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/56Insulating bodies
    • H01B17/60Composite insulating bodies

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  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Verbundplatte hoher elektrischer Durchschlagsfestigkeit, bestehend aus wenigstens drei zumindest teilweise miteinander verbundenen, rechteckigen oder quadratischen Schichten, die alle die gleichen Seitenlängen aufweisen. 



   Häufig besteht das Problem, grössere Flächen, insbesondere Wände, gegen hohe elektrische Spannungen zu isolieren, um Überschläge zu vermeiden. Zur Isolierung werden hiebei Verbundplatten verwendet, die aus mehreren Schichten bestehen, wobei für grössere Flächen mehrere Verbundplatten nebeneinander angeordnet werden müssen. An den Stossstellen benachbarter Verbundplatten ergeben sich nun kritische Bereiche, selbst dann, wenn diese Verbundplatten einander überlappend angeordnet werden, da nicht nur die Durchschlagsfestigkeit senkrecht zur Plattenoberfläche, sondern auch die Kriechstrecke entlang der Plattenoberfläche bis zu den Seitenkanten der Platte, entlang welcher gleichfalls ein Überschlag erfolgen kann, zu berücksichtigen ist. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Verbundplatte zu schaffen, die so ausgebildet ist, dass eine hohe elektrische Durchschlagsfestigkeit auch im Bereich ihrer Seitenkanten, also im Bereich der Stossstellen mit benachbart angeordneten Verbundplatten, bei geringem Materialaufwand gegeben ist, wobei eine ebene Oberfläche auch an den Stossstellen gewährleistet ist.

   Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass die beiden Aussenschichten und wenigstens eine Mittelschicht in diagonaler Richtung versetzt angeordnet sind, wobei die erste der beiden Aussenschichten mit jeder von zwei zueinander senkrecht verlaufenden Seitenkanten an zwei zueinander senkrecht verlaufende Seitenkanten der zweiten der beiden Aussenschichten um ein Mass übersteht, das etwa einem Drittel der kürzeren Seitenlänge der Schichten entspricht, dass zwei zueinander senkrecht verlaufenden Seitenkanten der Mittelschicht über jede der beiden Seitenkanten der ersten Aussenschicht, welche über die Seitenkanten der zweiten Aussenschicht überstehen, um ein Mass überstehen, welches gleichfalls etwa einem Drittel der kürzeren Seitenlänge der Schichten entspricht,

   und dass diese kürzere Seitenlänge zumindest gleich ist der einer vorgegebenen Spannung entsprechenden Kriechstrecke, bei welcher kein Aussenüberschlag stattfindet. 



   Die erfindungsgemässe Ausbildung der Verbundplatte ermöglicht eine solche Anordnung benachbarter, in gleicher Weise aufgebauter Verbundplatten an allen vier Seitenkanten, bei welcher bei entsprechender Dimensionierung der kürzeren Seitenlänge auch kein Aussenüberschlag entlang der Oberfläche der einzelnen Schichten und der Randkanten stattfindet, wobei dennoch eine ebene Oberfläche an der Stossstelle benachbart angeordneter Verbundplatten gegeben ist. 



   Weist bei einer erfindungsgemässen Ausführungsform eine der Aussenschichten Befestigungsöffnungen auf, durch die Befestigungselemente wie Schrauben, Anker   od. dgl.   für die Befestigung der Verbundplatte an einer Wand hindurchgeführt werden, so muss berücksichtigt werden, dass auch über diese Befestigungsöffnungen ein Überschlag stattfinden kann. In diesem Fall ist gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung die Anordnung so getroffen, dass bei Anordnung von Befestigungsöffnungen in einer Aussenschicht entlang zumindest einer überstehenden Seitenkante, in Abstand von dieser Seitenkante, die kürzere Seitenlänge der Schichten abzüglich dieses Abstandes zumindest gleich ist der einer vorgegebenen Spannung entsprechenden Kriechstrecke, bei der kein Überschlag stattfindet. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäss angeordnete Verbundplatte. 



  Fig. 2 stellt einen Schnitt durch die Verbundplatte nach der Linie   II-II   in   Fig. 1   dar. 



   Die erfindungsgemässe Verbundplatte besteht aus drei Schichten, nämlich aus den beiden   Aussenschichten --1, 3-- und   aus einer Mittelschicht --2--. Wie aus   Fig. 1   hervorgeht, sind die Schichten-l, 2, 3-- in diagonaler Richtung versetzt angeordnet. Die eine   Aussenschicht-l-   steht mit zwei zueinander senkrecht verlaufenden Seitenkanten --a, b-- an zwei zueinander senkrecht verlaufenden Seitenkanten --c, d--, der zweiten   Aussenschicht --3-- um   ein Mass --l-- über, das etwa einem Drittel der kürzeren   Seitenlänge --a   bzw.

   c-dieser Aussenschichten   --1, 3--entspricht.   Die Mittelschicht --2-- steht mit zwei zueinander senkrecht verlaufenden   Seitenkanten-e, f-- gleichfalls   um dieses Mass --l-- über die vorstehenden Seitenkanten --a, b-der   Aussenschicht --1-- über.   Diese Anordnung ermöglicht ein Zusammenschieben benachbarter Verbundplatten in einer Weise, dass auch in den Randbereichen überall drei Schichten vorgesehen sind, so dass bei entsprechender Materialwahl und Dimensionierung dieser Schichten ein Durchschlag 

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 bei der vorgegebenen Spannung, welche beispielsweise 100 kV beträgt, verhindert wird. Die einzelnen Schichten bestehen beispielsweise aus Polypropylenplatten. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung verhindert jedoch auch einen Aussenüberschlag entlang der in Fig. 2 strichliert eingezeichneten   Kriechstrecke --m--,   deren Länge, wie gleichfalls aus Fig. 2 hervorgeht, dreimal dem Mass --l--, also der kürzeren   Seitenlänge --a,   c, e-- der Schich-   ten-l,   2,   3-- entspricht, u. zw.   dann, wenn diese kürzere Seitenlänge so bemessen ist, dass bei der auftretenden Spannung von beispielsweise 100 kV kein Aussenüberschlag stattfindet. 



   Zur Befestigung der Verbundplatten an einer Wand können entlang der überstehenden Seiten-   kanten --c, d-- der Aussenschicht --3-- Befestigungsöffnungen --4-- vorgesehen   sein, durch welche Schrauben, Anker   od. dgl.   hindurchgeführt werden. Bei Anordnung dieser Befestigungsöffnun-   gen --4-- muss   berücksichtigt werden, dass ein Überschlag auch im Bereich dieser Befestigungsöffnungen bzw. über die in die Befestigungsöffnungen eingesetzten Verankerungselemente stattfinden kann.

   Um dies zu verhindern, muss bei Anordnung dieser   Befestigungsöffnungen --4-- die   kürzere   Seitenlänge-a, c, e-der Schichten-l,   2,   3-- so   gewählt werden, dass diese Seitenlänge abzüglich des   Abstandes --g--,   den die   Befestigungsöffnungen --4-- von   den Seitenkanten aufweisen, zumindest gleich ist jener Kriechstrecke, bei der bei einer vorgegebenen Spannung von beispielsweise 100 kV kein Überschlag stattfindet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verbundplatte hoher elektrischer Durchschlagsfestigkeit, bestehend aus wenigstens drei zumindest teilweise miteinander verbundenen, rechteckigen oder quadratischen Schichten, die 
 EMI2.1 
 verlaufenden Seitenkanten (a, b) an. zwei zueinander senkrecht verlaufende Seitenkanten (c, d) der zweiten (3) der beiden   Aussenschichten   um ein Mass (1) übersteht, das etwa einem Drittel der kürzeren Seitenlänge (a, c, e) der Schichten (1, 2,3) entspricht, dass zwei zueinander senkrecht verlaufenden Seitenkanten (e, f) der Mittelschicht (2) über jede der beiden Seitenkanten (a, b) der ersten Aussenschicht   (1),   welche über die Seitenkanten (c, d) der zweiten Aussenschicht (3) überstehen, um ein Mass (1) überstehen, welches gleichfalls etwa einem Drittel der kürzeren Seitenlänge (a, c, e)

   der Schichten (1, 2,3) entspricht, und dass diese kürzere Seitenlänge (a, c, e) zumindest gleich ist der einer vorgegebenen Spannung entsprechenden Kriechstrecke (m), bei welcher kein Aussenüberschlag stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Verbundplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Aussenschicht (3) entlang zumindest einer überstehenden Seitenkante (c, d), in Abstand (g) von dieser, Befestigungs- öffnungen (4) vorgesehen sind und dass die kürzere Seitenlänge (a, c, e) der Schichten (1, 2,3) abzüglich dieses Abstandes (g) zumindest gleich ist der einer vorgegebenen Spannung entsprechenden Kriechstrecke (m), bei der kein Überschlag stattfindet.
AT13387A 1987-01-26 1987-01-26 Verbundplatte AT387868B (de)

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ATA13387A ATA13387A (de) 1988-08-15
AT387868B true AT387868B (de) 1989-03-28

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