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Die Erfindung betrifft eine Lauffläche für Luftreifen von Kraftfahrzeugen, mit einer ersten und einer zweiten Reihe von Vorsprüngen, die im wesentlichen in zwei Ebenen parallel zueinander und senkrecht zur Achse des Reifens verlaufen, wobei jeweils zwei in Axialrichtung des Reifens aneinandergrenzende Vorsprünge der beiden Reihen in einer ersten Ebene liegen, die sich in einem
Winkel zur Mittelachse des Reifens erstreckt.
Derartige Laufflächen sind in den verschiedensten Strukturen bzw. Mustern bekannt. Die mit der Strasse in Kontakt stehenden Laufflächen müssen dabei den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. So ist es immer wieder ein Ziel der Reifentechniker und-konstrukteure, die Rei- fenlauffläche insoweit zu verbessern, dass sie unter den verschiedensten Wetterbedingungen und
Witterungseinflüssen des Alltags eine ausgezeichnete Haftung an der Strassenoberfläche gewährlei- sten. Gleichzeitig soll der Abrieb so gering wie möglich gehalten werden. Eine weitere Aufgabe besteht auch darin, einen möglichst ruhigen, ausgeglichenen Rundlauf des Reifens sicherzustellen, wenn die Strassenverhältnisse schlecht sind.
Die vorstehend genannten Ziele und Aufgaben werden erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass jeweils zwei in Reifenumfangsrichtung aneinandergrenzende Vorsprünge der gleichen Reihe relativ zur entsprechenden Parallelebene in Axialrichtung des Reifens um einen Teilbetrag ihrer axialen
Breite versetzt sind, wobei in Axialrichtung des Reifens auf einer Seite der ersten und auf einer
Seite der zweiten Reihe der Vorsprünge eine dritte und eine vierte Reihe von Vorsprüngen ange- ordnet sind, welche Vorsprünge auf einer zweiten Ebene liegen, die im wesentlichen parallel zu der ersten Ebene verläuft, auf der die Vorsprünge der beiden andern Reihen angeordnet sind.
Ferner sind zwei in Reifenumfangsrichtung aneinander angrenzende Vorsprünge der gleichen Reihe relativ zur entsprechenden Parallelebene in Axialrichtung des Reifens um einen Teilbetrag ihrer axialen Breite versetzt, wobei die Vorsprünge der dritten und der vierten, jeweils am Laufflächen- rand angeordneten Reihen Vorsprünge unterschiedlicher Grösse umfassen, die abwechselnd angeordnet sind. Hiebei umfassen die grösseren Vorsprünge einen im wesentlichen C-förmigen Abschnitt, der sich in die Schultern des Reifens erstreckt.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemässen Lauffläche weist jeder Vorsprung der ersten und zweiten Reihe eine Kontur in Form einer unterbrochenen Linie auf und ist mit einer aussermittigen Kerbe versehen, die vom Umriss zum Zentrum verläuft. Hiebei verlaufen die Kerben der beiden jeweils in Reifenumfangsrichtung aneinandergrenzenden Vorsprünge der gleichen Reihe und der beiden mittleren Reihen jeweils senkrecht zueinander. Von besonderem Vorteil ist es, dass die kleineren Vorsprünge der dritten und vierten Reihe eine Kontur bzw. einen Umriss mit vier
Seiten, und die grösseren Vorsprünge eine Kontur bzw. Umriss in Form einer unterbrochenen Linie aufweisen.
Der erfindungsgemässe Aufbau der Lauffläche besitzt dabei nicht nur in optischer Hinsicht ein ansprechendes Aussehen, sondern stellt in technischer Hinsicht durch die reihenmässige Anordnung der Vorsprüge in ihrer besonderen Form sicher, dass auch unter ungünstigen Bedingungen beste Haftungseigenschaften an der Strassenoberfläche vorliegen. Dieses gilt auch im Hinblick auf Regen- und Schneeverhältnisse, die der erfingungsgemässen Lauffläche keine Schwierigkeiten bereiten.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Lauffläche und Fig. 2 eine Seitenansicht derselben.
In Fig. 1 ist die abgerollte erfindungsgemässe Lauffläche allgemein mit --1-- bezeichnet. Sie umfasst eine erste und zweite Reihe--2, 3--von Vorsprüngen, die in zwei Ebenen parallel zueinander und senkrecht zur Achse des Reifens liegen und derart angeordnet sind, dass zwei aneinandergrenzende Vorsprünge der beiden Reihen in einer Ebene liegen, die sich in einem vorbestimmten Winkel zur Mittelebene des Reifens erstreckt, und wobei zwei aneinandergrenzende Vorsprünge der gleichen Reihe etwas relativ zur entsprechenden parallelen Ebene versetzt sind.
Auf einer Seite der ersten und auf einer Seite der zweiten Vorsprungsreihe --2, 3-- sind entsprechend eine dritte und vierte Reihe-4-, 5- vor Vorsprüngen angeordnet, wobei die Vorsprünge jeder dieser dritten und vierten Reihe auf einer Ebene angeordnet sind, die im wesentlichen parallel zu der Ebene liegt, auf der die Vorsprünge der beiden andern Reihen angeordnet sind.
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Die Vorsprünge der dritten und vierten Reihe--4, 5--umfassen Vorsprünge--6, 7--ver- schiedener Grösse, die abwechselnd angeordnet sind, wobei die grösseren Vorsprünge --6-- einen im wesentlichen C-förmigen Teil umfassen, der sich zu den Schultern des Reifens erstreckt.
Jeder Vorsprung der ersten und zweiten Reihe --2, 3-- besitzt eine Kontur in Form einer durchbrochenen Linie und ist mit einem Schlitz versehen, wobei die Schlitze--8, 9--der zwei benachbarten Vorsprünge der gleichen Reihe und der beiden Reihen derart angeordnet sind, dass sie senkrecht zueinander verlaufen.
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Umriss in Form einer unterbrochenen Linie aufweisen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lauffläche für Luftreifen von Kraftfahrzeugen, mit einer ersten und einer zweiten Reihe von Vorsprüngen, die im wesentlichen in zwei Ebenen parallel zueinander und senkrecht zur Achse des Reifens verlaufen, wobei jeweils zwei in Axialrichtung des Reifens aneinandergrenzende Vorsprünge der beiden Reihen in einer ersten Ebene liegen, die sich in einem Winkel zur Mittelebene des Reifens erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei in Reifenumfangsrichtung aneinandergrenzende Vorsprünge der gleichen Reihe (2,3) relativ zur entsprechenden Parallelebene in Axialrichtung des Reifens um einen Teilbetrag ihrer axialen Breite versetzt sind, wobei in Axialrichtung des Reifens auf einer Seite der ersten und auf einer Seite der zweiten Reihe der Vorsprünge eine dritte und eine vierte Reihe (4,5) von Vorsprüngen angeordnet sind,
welche Vorsprünge auf einer zweiten Ebene liegen, die im wesentlichen parallel zu der ersten Ebene verläuft, auf der die Vorsprünge der beiden andern Reihen angeordnet sind, und dass zwei in Reifenumfangsrichtung aneinander angrenzende Vorsprünge der gleichen Reihe relativ zur entsprechenden Parallelebene in Axialrichtung des Reifens um einen Teilbetrag ihrer axialen Breite versetzt sind, wobei die Vorsprünge der dritten und der vierten, jeweils am Laufflächenrand angeordenten Reihen (4,5) Vorsprünge (6,7) unterschiedlicher Grösse umfassen, die abwechselnd angeordnet sind, und dass die grösseren Vorsprünge einen im wesentlichen C-förmigen Abschnitt umfassen, der sich in die Schultern des Reifens erstreckt.