AT386472B - Steuerung und einrichtung fuer oelheizgeraete und oelheizkessel - Google Patents

Steuerung und einrichtung fuer oelheizgeraete und oelheizkessel

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AT386472B
AT386472B AT333485A AT333485A AT386472B AT 386472 B AT386472 B AT 386472B AT 333485 A AT333485 A AT 333485A AT 333485 A AT333485 A AT 333485A AT 386472 B AT386472 B AT 386472B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K5/00Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
    • F23K5/02Liquid fuel
    • F23K5/04Feeding or distributing systems using pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Steuerung und Einrichtung für Ölheizgeräte und Ölheizkessel mit Verdampfungsbrenner und Verbrennungsluftzufuhr über Gebläse. Verdampfungsbrenner für Ölheizgeräte sind bekannt, sie erhalten ihre Heizölmenge aus Schwimmerreglern, welche ein bestimmtes Ölniveau über einem einstellbaren   Düsenquerschnitt halten ;   die Veränderung des
Düsenquerschnittes beeinflusst die zufliessende Heizölmenge. Die Einstellung erfolgt manuell, die Ölzuführung über solche Regler besitzt jedoch grundsätzliche Nachteile. 



   Die Regler sind lageabhängig, d. h., sie müssen genau ausgerichtet werden. Der Düsenquer- schnitt ist verhältnismässig klein und kann sich durch Verschmutzung oder Anlagerung schwererer
Heizölanteile verändern. Darüber hinaus ist der Durchfluss durch eine Düse bei konstanter Druck- höhe viskositätsabhängig, ferner ist aus Sicherheitsgründen auch ein, ebenfalls lageabhängiges
Zweitschwimmersystem erforderlich, welches abschaltet, wenn im Fehlerfall das Ölniveau im
Brennertopf über das Sollniveau im Regler ansteigt. 



   Für einen stufenlosen, automatischen Betrieb von Heizgeräten, insbesondere jedoch von
Heizkesseln sind solche Regler schlecht geeignet, da keine eindeutigen Beziehungen zwischen
Stellglied und freigegebner Ölmenge bestehen und diese daher weder vom Wärmebedarf gesteuert, noch mit optimalen Luftzahlen betrieben werden können. 



   Um diese Mängel wenigstens teilweise zu beseitigen ist weiter versucht worden, Ölheizkessel mit Schwimmerreglern auszurüsten, welche zwei starre Leistungsstufen besitzen, eine Vollaststufe bei
Nennheizleistung und eine Kleinlaststufe mit etwa 30% dieser Nennheizleistung. Solche Kessel arbeiten bei einem Wärmebedarf zwischen Voll- und Kleinleistung wechselweise auf Voll- oder
Kleinstufe, bei einem Wärmebedarf unterhalb der Kleinleistung auf Kleinstufe   oder "AUS".   Die Heizölzufuhr entspricht damit dem Wärmebedarf nur in zwei Punkten ; der zur Abdeckung aller sonstigen Werte der Wärmebedarfskurve erforderliche Wechsel zwischen den Schaltstufen führt wegen der undefinierten Übergangsphasen bis zum jeweils stationären Verbrennungszustand der nächsten Stufe zu ungünstigen Luftzahlen und schlechten Wirkungsgraden. 



   Es besteht aber noch ein weiteres Problem. Das im Ölzufluss zum Brenner und auch noch im Brennertopf selbst stehende Heizöl verdickt bei Brennerabschaltung vor allem in Bereich   der"heissen"Zuflussmündung   zum Brennertopf ; dies führt von einer Verringerung des Ölzuflusses bis zum völligen Verschluss. 



   Um diese Mängel zu beseitigen, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen für die Heizölzufuhr zum Verdampfungsbrenner eine Zahnradpumpe mit drehzahlvariablem und umkehrbarem Antrieb vorzusehen und in der Zuleitung einen Zwischenbehälter anzuordnen. Die Steuerung verändert dabei die Verbrennungsluft-und die jetzt viskositätsunabhängige Heizölzufuhr zum Brenner im Bereich von Nennheizleistung bis zu einer, dem Brenner entsprechenden kleinsten stabilen Mindestleistung, stufenlos in Abhängigkeit vom Wärmebedarf über die Antriebsdrehzahlen der Förderaggregate. 



   Dadurch wird zunächst erreicht, dass die Veränderungen von Heizölmenge, Luftmenge und die Gleichgewichtstemperaturen im Gerät und im Kamin stetig und mit optimalen Luftzahlen und Wirkungsgraden verlaufen. Die Durchsteuerung der Förderaggregate für Heizöl und Verbrennungsluft kann dabei   z. B.   mittels drehzahlvariabler Motoren erfolgen. Der Wärmebedarf als Führungsgrösse für die Ölmenge kann in bekannter Weise unter Berücksichtigung der Umlaufmenge des Wärmeübertragungsmediums,   z. B.   von Heizwasser, aus der Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf abgeleitet werden. 



   Beim Verdampfungsbrenner ist ein stufenloser Betrieb im allgemeinen zwischen 100 und 20% der Nennheizleistung möglich, darunter muss abgeschaltet werden ; der Wärmebedarf ist hier jedoch schon so gering, dass diese Abschaltungen die Jahresnutzungszahl des Gerätes kaum beeinflusen. 



   Bei Brennerabschaltung schaltet die Steuerung die Zahnradpumpe kurzzeitig auf Rücklauf und saugt damit das im Brenner und im Zufluss zum Brenner befindliche Heizöl aus diesen heissen Zonen in den Zwischenbehälter zurück. Eine Verdickung oder Rückstandsbildung dieses Heizöls wird damit vermieden. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in der Zuleitung zum Brenner ein Filter vorgesehen, um im   Rücklauffall   eine Beschädigung der Zahnradpumpe durch feste Verbrennungsrückstände aus dem Brenner zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Steuerung und Einrichtung für Ölheizgeräte und Ölheizkessel mit Verdampfungsbrenner und Verbrennungsluftzufuhr über Gebläse, dadurch gekennzeichnet, dass für die Heizölzufuhr zum Verdampfungsbrenner eine Zahnradpumpe mit drehzahlvariablem und umkehrbarem Antrieb vorgesehen und in der Zuleitung zum Brenner ein Zwischenbehälter angeordnet ist.
    2. Steuerung und Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zuleitung zum Brenner ein Filter vorgesehen ist.
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