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ausserdem die Aufgabe die Oxydation zu befördern. Ein Rostbrikett aus mitKupferamalgam über- zogenen Eisenspänen wird, wenn dasselbe in feuchtem Sägemehl oder in einem anderen luftabsorbierenden Stoff eingebettet wird, schon nach etwa 24 Stunden hart genug, um unmittelbar verwendet werden zu können.
Bei der Herstellung von Elektroden aus Rostkitt verfährt man in folgender Weise :
40 Gewichtsteile amalgamierter Eisenspäne werden mit 1 Teil Schwefelblüte gemischt und dann mit denaturiertem Spiritus zu einem festen Teig angerührt. Dieser Teig wird wi8chell lange und schmale) gelochte Eisenplatten hineingepresst, und die Kanten zusammengefaltet sodass Taschen gebildet werden.
Sobald der Alkohol verdunstet ist, was ohne Oxydation des Eisen,
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Nickelmehl, mit Schwefel gemischt, welches wiederholt mit einer, mit Schwefelsäure versetzten Salmiaklösung angefeuchtet und inzwischen zur Oxydation während etwa 24 Stunden der Luft ausgesetzt wird, wird nach ein paar Wochen in einen steinharten, porösen Kitt verwandelt, welche I mit dem Nickelteilchen molekular zusammenhaltendes, elektrolytisch wirksames Nickelhydroxyd enthält und seine feste Konsistenz stets beibehält. Durch Zusatz eines geeigneten Oxydations mittels zu der schwefelsauren Salmiaklösung, welches nicht als eine Verunreinigung wirkt z. B. Salpetersäure, kann die Oxydation bezw. das Hartwerden beschleunigt werden.
Die Elektroden aus Nickelkitt können in ähnlicher Weise wie die EiFenkittelektrode hergestellt werden, nur wird zweckmässig der Gehalt an Schwefel verdoppelt. Selbstverständlich
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von 25-50% des (Gewichts des Nickelmehles einmischen.
Obwohl die oben beschriebenen Kitte in vorteilhafter Weise bei allen Zusammenstellungen von Nickel-Eisen-Sammlern verwendet werden können, sj eignen sie sich doch am besten für solche Sammler, bei denen die Elektroden aus dünnen Platten oder Netzen bestehen, velche
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wird die Elektrode herausgenommen und unter einem Druck von etwa l kg auf den c 12 gepresst. Eine in dieser Weise hergestellte Elektrode besitzt eine grosse Festigkeit, weil der eingemischte Kautschuk infolge seiner elastischen Eigenschaften den Volumenveränderungen der Masse
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Lösung von Kollodium in Äther, eine Viscoselösung, eine Schellaklösung, u. s. w.
Doch ist Kautschuk infolge seiner Elastizität und anderen Eigenschaften immer vorzuziehen.
Da bei der Luftoxydation des auf der Platte oder dem Netze ausgewalzten porösen Kittes auch die Platte oder das Netz selbst gleichzeitig mit einer Rostschicht überzogen wird : so erzielt man auf diese Weise ein vollkommen molekulares Anhaften zwischen dem Träger und der Kitt-
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wendet werden, wenn nur dafür gesorgt wird, dass z. B. durch eine vorläufige Oxydation der Metalloberfäche ein gutes, molekulares Anhaften zwischen dem Träger und der wirksamen Masse erzeugt wird.
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Analoge Elektroden aus Nickelkitt können in folgender Weise hergestellt werden :
Eine Mischung von 40 Gewichtsteilen Nickelmehl und 2 Gewichtsteilen Schwefel werden mit einem geeigneten Elektrolyt, z. B. einer gesättigten Lösung eines Ammoniumsalzes, mit Schwefelsäure und Salpetersäure versetzt und zu einem festen Teig angerührt. Dieser Teig wird in einem Nickeldrahtnetze eingewalzt oder auf einer Nickelplatte in dünner Schicht ausgebreitet.
Die Elektrode wird dann während etwa 24 Stunden zum Oxydieren an die Luft gelegt und dann mit der Salzlösung noch einmal angefeuchtet. Dieses Verfahren wird wiederholt, bis der Kitt die nötige Festigkeit erreicht hat. Die Säureradikale werden sodann durch Anodenelektrolyse ill Alkali fortgeschafft, wobei das Nickelhydroxyd allmählich in das hochoxydierte, elektrolitisch wirksame Hydrat übergeht.
Gleich wie bei der Präparierung der Eisenelektrode, wird auch hier die Oberfläche des metallischen Leiters gleichzeitig mit einer Oxydschicht überzopen, wodurch das molekulare
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leiters im Voraus auf elektrolytischem Wege zu oxydieren. Die oben beschriebenen Kittelektroden aus Eisen und Nickel können in bekannter Weise mit einander zu Zellen zusammengestellt werden.
Jede für sich kann selbstverständlich auch mit Eisen bezw. Nickelelektroden anderer Bauart zusammengestellt werden.
Die Vorteile bei den in der oben beschriebenen Weise hergestellten Elektroden liegen in erster Linie in der erzeugten mechanischen Festigkeit derselben.
Der Rostkitt hat ausserdem noch in chemischer Beziehung eine grosse Beständigkeit, da bei diesem Kitte sich keine Neigung, in einen passiven Zustand zurückzukehren, geltend macht.
In zweiter Linie haben diese Kitte den Vorteil, in der Zeiteinheit grösserer Mengen elektrischer Energie aufnehmen zu können. So z. B. können Eisenelektroden, welche mit einer dünnen Rostschicht überzogen sind, während etwa 5-10 Minuten 70-90 Prozent der normalen Kapazität aufnehmen.
Die Arbeitsspannung zwischen diesem Elektroden ist durchschnittlich 1, 05 Volt, der gesamte Wirkungsgrad bei gebräuchlichen Ladungs- und Entladungszeiten (etwa 45 Minuten) ungefähr 70 Prozent.
Ausserdem besitzt der Rostkitt die Eigenschaft, während des Stillstehens des Sammlers in geladenem Zustande die ganze ursprüngliche Kapazität beizubehalten. Ferner wird durch Verwendung des Kitte :- die kostspielige Vernickelung des Eisenleiters überflÜssig. Auch ist eine
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Luft ausgesetzt werden.
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also the task of promoting the oxidation. A rust briquette made from iron filings coated with copper amalgam, if embedded in moist sawdust or in another air-absorbent material, becomes hard enough to be used immediately after about 24 hours.
The procedure for making electrodes from rust putty is as follows:
40 parts by weight of amalgamated iron filings are mixed with 1 part of sulfur blossom and then mixed with denatured alcohol to form a firm dough. This dough is pressed into it using long and narrow perforated iron plates, and the edges are folded together to form pockets.
As soon as the alcohol has evaporated, which without oxidation of the iron,
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Nickel powder, mixed with sulfur, which is repeatedly moistened with an ammonia solution mixed with sulfuric acid and meanwhile exposed to the air for about 24 hours for oxidation, is transformed into a rock-hard, porous putty after a few weeks, which is molecularly cohesive with the nickel particle, contains electrolytically active nickel hydroxide and always maintains its solid consistency. By adding a suitable oxidizing agent to the ammonium sulfuric acid solution, which does not act as an impurity e.g. B. nitric acid, the oxidation can BEZW. hardening are accelerated.
The electrodes made of nickel cement can be manufactured in a similar manner to the iron cement electrode, except that the sulfur content is suitably doubled. Of course
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Mix in from 25-50% of the weight of the nickel flour.
Although the above-described putties can be used to advantage in all sets of nickel-iron collectors, they are best suited to collectors where the electrodes are thin plates or meshes
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the electrode is removed and pressed onto the c 12 under a pressure of about 1 kg. An electrode produced in this way has a high strength because the mixed rubber, due to its elastic properties, changes in volume of the mass
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Solution of collodion in ether, a viscose solution, a shellac solution, etc. s. w.
However, due to its elasticity and other properties, rubber is always preferable.
Since during the air oxidation of the porous cement rolled out on the plate or the net, the plate or the net itself is covered with a layer of rust at the same time: in this way a completely molecular adhesion between the carrier and the cement
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be applied if only it is ensured that z. B. by a preliminary oxidation of the metal surface a good, molecular adhesion between the carrier and the effective mass is generated.
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Analog electrodes made of nickel putty can be made in the following ways:
A mixture of 40 parts by weight of nickel powder and 2 parts by weight of sulfur are mixed with a suitable electrolyte, e.g. B. a saturated solution of an ammonium salt, mixed with sulfuric acid and nitric acid and mixed into a solid dough. This dough is rolled into a nickel wire mesh or spread in a thin layer on a nickel plate.
The electrode is then placed in the air for about 24 hours to oxidize and then moistened again with the saline solution. This process is repeated until the putty has achieved the necessary strength. The acid radicals are then removed by anode electrolysis of alkali, the nickel hydroxide gradually changing into the highly oxidized, electrolytically active hydrate.
As with the preparation of the iron electrode, the surface of the metallic conductor is covered with an oxide layer at the same time, creating the molecular
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to oxidize the conductor in advance by electrolytic means. The above-described iron and nickel gauze electrodes can be combined with one another to form cells in a known manner.
Each for itself can of course bezw with iron. Nickel electrodes of a different design can be put together.
The advantages of the electrodes produced in the manner described above are primarily the mechanical strength they produce.
In addition, the rust putty has great chemical resistance, since this putty has no tendency to return to a passive state.
Secondly, these putties have the advantage of being able to absorb larger amounts of electrical energy in the unit of time. So z. For example, iron electrodes that are coated with a thin layer of rust can take up 70-90 percent of normal capacity for about 5-10 minutes.
The working voltage between these electrodes is on average 1.05 volts, the total efficiency with usual charge and discharge times (about 45 minutes) about 70 percent.
In addition, the rust putty has the property of maintaining the entire original capacity in the charged state while the collector is idle. Furthermore, by using the cement: - the costly nickel-plating of the iron conductor becomes superfluous. Also is one
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Exposed to air.