AT383954B - Reinigungsgeraet fuer lamellenjalousien - Google Patents

Reinigungsgeraet fuer lamellenjalousien

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AT383954B
AT383954B AT82284A AT82284A AT383954B AT 383954 B AT383954 B AT 383954B AT 82284 A AT82284 A AT 82284A AT 82284 A AT82284 A AT 82284A AT 383954 B AT383954 B AT 383954B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L4/00Cleaning window shades, window screens, venetian blinds
    • A47L4/02Hand implements for cleaning venetian blinds

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  • Cleaning In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät in Zangenform für Lamellenjalousien, dessen
Greifarme bei gleichzeitiger Bewegung entlang der Ober- und Unterseite der Lamellen an diesen anliegen, wobei die beiden Greifarme als sich über die Breite der Lamellen erstreckende, gegen die Lamellen hin offene Gehäuse ausgebildet sind. 



   Ein derartiges, aus der US-PS Nr. 2, 624, 899 bekanntgewordenes Reinigungsgerät besitzt in den beiden Gehäusen gelochte Einsätze, durch die aus einem Vorratsbehälter zugeführte Reini- gungsflüssigkeit über die Lamellen verteilt und aus dem der Unterseite der Lamellen zugeordneten
Gehäuse in einen Sammelbehälter wieder zurückgeführt wird. Die durch das bekannte Gerät erziel- bare Reinigungswirkung ist nicht hinreichend, um an den Lamellen haftenden Schmutz zu entfernen, zumal eine mechanische Einwirkung gegen die Lamellen zu gering ist. 



   Andere bekannte Reinigungsgeräte, deren Greifarme schwammartige Beläge aufweisen, können zwar eine mechanische Einwirkung auf die Lamellen ausüben, haben aber den Nachteil, dass die Reinigungswirkung trotzdem unbefriedigend ist, weil die schwammartigen Beläge der Greifarme nur eine geringe Menge an Reinigungsflüssigkeit aufzunehmen vermögen und in kurzer Zeit stark verschmutzt sind. Es ist dadurch erforderlich, diese Geräte wiederholt selbst zu reinigen, was den Arbeitsverlauf ungünstig beeinflusst. 



   Dieser Nachteil kann auch durch ein Reinigungsgerät etwa gemäss der AT-PS Nr. 361175 nicht beseitigt werden, bei dem die Beläge tragenden Greifarme in eine vibrierende, vorzugsweise schwingende Bewegung versetzt werden. Ein Reinigungsgerät, bei dem eine Zange mit zylindrischen
Rollkörpern bestückt ist, nach der CH-PS Nr. 520533, vergrössert das Fassungsvermögen der Beläge nur unwesentlich und hat aber den Nachteil, dass durch eine Rollbewegung nur eine beschränkte
Reinigungswirkung erzielbar ist. 



   Reinigungsgeräte mit angetriebenen Walzen, denen Reinigungsflüssigkeit zugeführt, gegebenen- falls verbrauchte Flüssigkeit wieder abgeführt wird, wie solche aus der AT-PS Nr. 350224 und der GB-PS Nr. 1, 365, 729 bekanntgeworden sind, weisen keine Zangenform auf und haben dadurch den Nachteil, dass sie nur schwierig über die Lamellen gebracht werden können. Auch ist es mit starr gelagerten Reinigungswalzen unmöglich, mit einem gewünschten Druck auf die Lamellen einzuwirken. 



   Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen und ein Gerät zu schaffen, welches ein Arbeiten ohne Unterbrechungen gestattet und dabei eine bessere Reinigungswirkung erzielt. 



   Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass in dem der Oberseite der Lamellen zugeordneten Gehäuse eine an sich bekannte Walze angeordnet ist, die in an sich bekannter Weise in Umlauf versetzbar ist, sich quer zu den Lamellen erstreckt und mit Borsten, einem schwammartigen Material, einem Kunststoffvlies od. dgl. besetzt ist, wobei in das Gehäuse eine an einen an sich bekannten Vorratsbehälter angeschlossene Zuleitung führt, sowie eine zu einem Sammelbehälter führende Ableitung für Reinigungsflüssigkeit angeschlossen ist, wogegen in das der Unterseite der Lamellen zugeordnete Gehäuse unterschiedliche, an sich bekannte Reinigungsbehelfe, wie mit Borsten, schwammartigem Material, Kunststoffvlies od. dgl.

   bestückte Streifen oder eine antreibbare, mit derartigem Material besetzte Walze auswechselbar einsetzbar angeordnet sind sowie eine an sich bekannte Zuführung und/oder eine gleichfalls an sich bekannte Ableitung für Reinigungsflüssigkeit an das Gehäuse angeschlossen sind. 



   Dabei sieht die Erfindung vor, dass die in dem der Oberseite der Lamellen zugeordneten Gehäuse angeordnete Walze, gegebenenfalls auch die in dem der Unterseite der Lamellen zugeordnegen Gehäuse vorgesehenen Reinigungsbehelfe in derem Gehäuse gegen die Lamellen hin, belastet durch Druckfedern, elastisch verschiebbar geführt sind. 



   Mit dem erfindungsgemässen Gerät ist ein ununterbrochener Reinigungsvorgang für eine längere Dauer, je nachdem im voraus wählbaren Vorrat an Reinigungsflüssigkeit, möglich. Durch einen ständigen Zufluss von Reinigungsflüssigkeit zu den Reinigungsbehelfen wird deren Verschmutzung hintangehalten und damit die Reinigungswirkung erheblich gesteigert. 



   Eine gute Verteilung der Reinigungsflüssigkeit über die Reinigungselemente wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass in dem der Oberseite der Lamellen zugeordneten Gehäuse und/oder dem der Unterseite der Lamellen zugeordneten Gehäuse mindestens eine Verteilerdüse für Reinigungsflüssigkeit angeordnet ist. 

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   Zum Antrieb der Walze bzw. Walzen sind gemäss der Erfindung Turbinen vorgesehen, die mittels des zugeführten Reinigungsmittels oder des abgeführten gebrauchten Reinigungsmittels antreibbar sind. 



   Zum Ausgleich der Abnutzung des Belages der Walze bzw. Walzen sowie zwecks Anpassung an verschiedenen Lamellenformen besteht eine Ausführungsform der Erfindung darin, dass die
Antriebswellen der Walzen in Führungen verschiebbar sind, in denen verstellbare Endanschläge zur Begrenzung der Lage der Walzen in der Offenstellung des Gerätes vorgesehen sind. 



   Die Reinigungswirkung durch entsprechende Abführung gebrauchter Reinigungsflüssigkeit kann ferner dadurch weiter verbessert werden, dass die quer zu den Lamellen liegenden Seiten- wände der beiden Gehäuse doppelwandig ausgeführt und durch einen mit Öffnungen versehenen
Zwischenboden unterteilt sind, wobei an die so gebildeten Kammern Ableitungen für gebrauchte
Reinigungsflüssigkeit angeschlossen sind. Dabei können die innen liegenden Wände der Kammern mit gezahnten Rändern versehen sein. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, die einige Ausführungs- formen der Erfindung schematisch und beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 eine
Gesamtansicht des Reinigungsgerätes, Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch das Gerät, Fig. 3 eine
Untersicht auf das der Oberseite der Lamellen zugeordnete Gehäuse, Fig. 4 eine Draufsicht auf das der Unterseite der Lamellen zugeordnete Gehäuse, Fig. 5 einen Querschnitt einer weiteren
Ausführungsform des der Oberseite der Lamellen zugeordneten Gehäuses und Fig. 6 eine Einzelheit der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform. 



   Das erfindungsgemässe Reinigungsgerät besitzt gemäss Fig. 1 Zangenform, wobei ein Greif- arm --1-- der Oberseite und ein Greifarm --2-- der Unterseite einer Lamelle --3-- zugeordnet ist und durch Betätigung der Griffschenkel an die Lamelle angedrückt und an dieser entlang bewegt werden können. 



   Gemäss der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsform sind die beiden Greifarme--1 und   2-- je   aus einem gegen die Lamellen --3-- hin offenen   Gehäuse --4 und 5-- ausgebildet,   wobei sich jedes dieser beiden Gehäuse über die gesamte Breite der   Lamellen --3-- erstreckt.   



   In dem der Oberseite der   Lamellen --3-- zugeordneten Gehäuse --4-- ist   als Reinigungsbehelf eine Walze --6-- angeordnet, die aus einem Kern --12-- besteht, der als   Verschleissschicht --13--   und zwecks Aufbringung einer gewünschten Reinigungswirkung mit Borsten, einem schwammartigen Material, einem Kunststoffvlies od. dgl. bestückt ist. Eine   Leitung --7-- mündet   in das Gehäuse --4-- und dient zur Zuführung von Reinigungsflüssigkeit in dieses, welche mittels   Düsen --14--   auf die Walze --6-- aufgebracht wird. Die Walze --6-- weist eine   Antriebswelle --8--,   mit der ein Antriebsmotor --9-- verbunden ist, auf.

   Die Antriebswelle --8-- ist in   Führungen --10--   verschiebbar und die Walze --6-- wird mittels Federn --11-- gegen die zu reinigende Lamel-   le --3-- gedrückt. Endanschläge --29--,   die verstellbar sein können, bestimmen die tiefste Lage der Walze --6-- und ermöglichen ein Öffnen des Gerätes. Die   Federn --11-- stützen   sich an   Anschlägen --28-- ab,   die zwecks Änderung des Anpressdruckes der Walze --6-- verstellbar sein können. Eine Leitung --19-- dient zur Abführung gebrauchter Reinigungsflüssigkeit. 



   Dank der federnden Lagerung der Walze --6-- und der verstellbaren   Anschläge --28--   kann durch entsprechendes Nachstellen der   Anschläge --29-- eine   Abnutzung der Walze --6-- (Durchmesserverkleinerung) ausgeglichen werden. 



   Die Abführung von gebrauchter Reinigungsflüssigkeit kann gemäss den Fig. 3, 5 und 6 auch dadurch erfolgen, dass die   Seitenwände     --15-- des Gehäuses --4-- doppelwandig   ausgeführt und durch einen   Zwischenboden   --16-- zu Kammern --18-- ausgebildet werden, in denen Öffnungen --17-- angeordnet sind. An die Kammern --18-- sind Ableitungen --19-- angeschlossen, die die durch die   Öffnungen --17-- abgesaugte   Reinigungsflüssigkeit abführen. Die innen liegenden   Wände-31-- des Gehäuses-4-- können   zwecks Verbesserung der Abführwirkung gezahnte   Ränder --32-- aufweisen   (s.   Fig. 6).   



   In dem der Unterseite der   Lamellen --3-- zugeordneten Gehäuse --5-- kann   in gleicher Weise wie in dem   Gehäuse --4-- als   Reinigungselement eine Walze, gleich wie die Walze --6--, angeordnet werden und gleich wie diese bestückt sein. Für die Zuführung von Reinigungsflüssigkeit kann dabei eine Leitung --7-- angeordnet werden. In der Regel ist es hinreichend, in dem 

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   Gehäuse --5-- als Reinigungsbehelfe --22-- Streifen --23-- anzuordnen,   die mit Borsten, schwamm- artigem Material,   Kunststoffvlies   bestückt sind. Derartige   Streifen --23-- können   gegen eine
Walze austauschbar sein. Im Endbereich der   Reinigungsbehelfe --23-- können Borstenreihen --24--   vorgesehen sein.

   Zur Abführung gebrauchter Reinigungsflüssigkeit dient eine Ableitung --19--, wobei die gleiche Ausbildung der Seitenwände getroffen werden kann, wie dies an Hand der
Fig. 3,5 und 6 erläutert worden ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Reinigungsgerät in Zangenform für Lamellenjalousien, dessen Greifarme bei gleichzeitiger Be- wegung entlang der Ober- und Unterseite der Lamellen an diesen anliegen, wobei die beiden
Greifarme als sich über die Breite der Lamellen erstreckende, gegen die Lamellen hin offene
Gehäuse ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in dem der Oberseite der Lamellen (3) zugeordneten Gehäuse (4) eine an sich bekannte Walze (6) angeordnet ist, die in an sich bekann- ter Weise in Umlauf versetzbar ist, sich quer zu den Lamellen erstreckt und mit Borsten, einem schwammartigen Material, einem Kunststoffvlies   od.

   dgl.   besetzt ist, wobei in das Gehäuse (4) eine an einen an sich bekannten Vorratsbehälter angeschlossene Zuleitung (7) führt, sowie eine zu einem Sammelbehälter führende Ableitung (19) für Reinigungsflüssigkeit angeschlossen ist, wogegen in das der Unterseite der Lamellen (3) zugeordnete Gehäuse (5) unterschiedliche, an sich bekannte Reinigungsbehelfe (22), wie mit Borsten, schwammartigem Material, Kunststoffvlies od. dgl. bestückte Streifen (23) oder eine antreibbare, mit derartigem Material besetzte Walze auswechselbar einsetzbar angeordnet sind sowie eine an sich bekannte Zuführung (7) und/oder eine gleichfalls an sich bekannte Ableitung (19) für Reinigungsflüssigkeit an das Gehäuse (5) angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem der Oberseite der Lamellen zugeordneten Gehäuse (4) angeordnete Walze (6), gegebenenfalls auch die in dem der Unterseite der Lamellen zugeordneten Gehäuse (5) vorgesehenen Reinigungsbehelfe (22) in deren Gehäuse gegen die Lamellen hin, belastet durch Druckfedern (11) elastisch verschiebbar geführt sind.
    3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem der Oberseite der Lamellen (3) zugeordneten Gehäuse (4) und/oder dem der Unterseite der Lamellen (3) zugeordneten Gehäuse (5) mindestens eine Verteilerdüse (14) für Reinigungsflüssigkeit angeordnet ist.
    4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Walze bzw. Walzen (6) Turbinen (9) vorgesehen sind, die mittels des zugeführten Reinigungsmittels oder des abgeführten, gebrauchten Reinigungsmittels antreibbar sind.
    5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswellen (8) der Walzen (6) in Führungen (10) verschiebbar sind, in denen verstellbare Endanschläge (28) zur Begrenzung der Lage der Walzen (6) z. B. in der Offenstellung des Gerätes vorgesehen sind.
    6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die quer zu den Lamellen liegenden Seitenwände (15) der beiden Gehäuse doppelwandig ausgeführt und durch einen mit Öffnungen (17) versehenen Zwischenboden (16) unterteilt sind, wobei an die so gebildeten Kammern (18) Ableitungen (19) für gebrauchte Reinigungsflüssigkeit angeschlossen sind.
    7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die innen liegenden Wände (31) der Kammern (18) mit gezahnten Rändern (32) versehen sind.
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