AT38239B - Verfahren zur Herstellung von Thermoelementen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Thermoelementen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Thermoelementen. 



   Bei den bisherigen   Thermosäulen   waren die Bestandteile der einzelnen Thermoelemente selbstständige Platten oder dergleichen, die erst durch   Lötung   mit einander verbunden werden   mussten.   Gemäss vorliegender Erfindung wird eine besonders einfache Herstellung der Thermoelemente bei besonders hohem thermoelektrischen Wirkungsgrad dadurch erzielt, dass das eine Element des Thermoelementes z.   H.     Knpfe.   durch einen galvanoplastischen Niederschlag auf dem anderen Element z.   B.   Eisen gebildet wird.

   Man erreicht   hierdurch   unter Vermeidung jeden störenden   Zwischenmitteis   (Lötmittels) eine äusserst innige, gewissermassen molekulare Berührung des einen Teiles mit dem anderen und zwar auf einer beliebig gross zu haltenden   Fläche.   



   Auch hat die   Konstruktion   der vorliegenden   Thermosäule   in einer besonderen Ausführungsform den Vorteil, dass die einzelnen Elemente, ohne die   Saute   auseinander montieren zu müssen, leicht zugänglich sind. Die einzelnen Elemente haben nämlich ringförmige Aussparungen, mit welchen sie über die cylindrische Oberfläche des Heizkörpers geschoben werden.   Sin können alsdann um   die Achse des Heizkörpers gedreht und in eine für die betreffende Reparatur erforderliche seitliche Stellung auf diese Weise sehr bequem gebracht werden.

   Eine Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung der Elemente ist folgende : 
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 ist schematisch ein Läangsschnitt dargestellt.)
Ans einer Eisenplatte (Nickelplatte, Neusilberplatte oder dergl.) wird ein ringförmiger Teil mit entsprechendem grossen Ansatz ausgestanzt, während zwei kleine Lappen an jedem 
 EMI1.2 
 des   Hin/einen KJonentes   wird   nun   wie folgt fortgesetzt :
Die Fläcchen a und c und die Lappen k und b des ausgestanzten Elementteiles und zwar   Vorder-und Rückseite werden vollständig   mit einer Lackschicht x (man vergl. Fig. 2) überzogen, an Stelle des Lackes kann auch Email oder eine sonst geeignete isolierende Schicht treten.

   Alsdann werden   die Tfi ! f) a   und   c und der Lappen A*, a) so   mit Ausnahme der Lappen b wieder vorder- und rückseitig auf der Oberfläche des Lackes dadurch leitend gemacht, dass man entweder Graphit, Metallpulver, Staniol oder Schwefelsilber etc. auf die Oberflächeaufträgt. 



   Der Lappen b bleibt also von diesem leitenden Überzug frei. Alsdann wird der gesamte, in oben angedeuteter Weise präparierte ausgestanzte Elementteil in einem elektro- 
 EMI1.3 
 bleibt der Lappen b von dem galvanischen Niederschlage y (man vergl. Fig. 2) frei. sodass an demselben das Eisen ete. blank liegt, wenn der Lack entfernt wird. 



   Es entsteht so ein Thermoelement, dessen Kontaktflächen sich über den ganzen Ring d erstrecken. Der Teil a der relativ kurz und mit grossem Querschnitt dimensioniert ist, 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gegen Strahlung von der Heizquelle aus gut geschützt sind. Die Ringe der gesamten Elemente werden nämlich, nachdem letztere mit Hilfe der Ringe auf ein Heizrohr aufgeschoben worden sind, durch eine   Wärmeisolierungspackung von   aussen vollständig bekleidet. 



   In der Figur ist das   Heizrohr   mit f, der Abzug innerhalb desselben mit   9   und der Rost (für den Fall, dass direkte Feuerung und nicht Abgase benutzt werden sollen, ist ein solcher etwa nötig) mit h bezeichnet. Mit i ist das Ölbad bezeichnet. 



   Als Vorteile gegenüber den bisherigen Konstruktionen sind auch zu nennen, dass also die Lötung wegfällt, weil die   Anfügung   des zweiten Bestandteiles des Elementes auf elektro- 
 EMI2.1 
 bildung der Thermoelemente hat den bedeutenden Vorteil, dass eine grosse Anzahl derselben auf relativ begrenzten Raum angeordnet werden können, was überaus wesentlich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 eine Anschlussstelle völlig mit einem galvanoplastischen Überzug aus dem Metall des zweiten   Klementbestandteiles versehen   wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausfithrnngsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Grundbestandteil des Elementes Eiseu und als galvanoplastisch niederzuschlagender Bestandteil Kupfer verwendet wird. EMI2.3
AT38239D 1908-06-09 1908-06-09 Verfahren zur Herstellung von Thermoelementen. AT38239B (de)

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