AT38225B - Betriebsweise für Quecksilberdampflampen. - Google Patents

Betriebsweise für Quecksilberdampflampen.

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AT38225B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  BetriebsweisefürQuecksilberdampflampen. 



   Wenn man die verschiedenen bisher bekannten Erzeugungsweisen von elektrischem Licht vom Standpunkt der Ökonomie, d. h. der Lichtausbeute im Verhältnis zur aufgewandten Energie- 
 EMI1.1 
 niedrigen   Dampfdichte in   der Lampe am günstigsten ist. Da die Erhöhung der Dampfdichte sich ausdrückt in einem Ansteigen des elektrischen Spannungsabfalls in der Lichtsäule, so kann man statt dessen sagen, dass die   Ökonomie einer   Lampe bei einem gewissen niedrigen Spannungabfall in der Lichtsäule am giinstigsten war. Erhöhung der Dampfdichte resp. der Spannung einer Lampe über einen bestimmten Punkt hinaus verschlechtert die Ökonomie. So sagt z.

   B. von Recklinghausen (Zentralblatt für Elektrotechnik 1902, Heft 23) :"Oberhalb 5 Amp. steigt die Spannung rapide,   der Nutzeffekt wird sehr hald ziemlich mässig."Bei   den Lampen, auf welche sich diese Angaben beziehen, handelt es sich um einen Spannungsabfall in der   Lichtsäule   von   0, 5-1 Volt   pro Centimeter   Lichtsä111enlänge   (vergl. 0 Schott, Zeitschrift für angewandte Chemie   XVIII/1905,   Seite 618).

   Dass mit weiter steigender Dampfdichte die Ökonomie der Quecksilberlampe sich noch weiter verschlechtert, beweisen dann die in letzter Zeit für wissenschaftliche Zwecke in den Handel gekommenen Quecksilberlampen aus Quarzglas, bei denen man bis zu 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 günstiger sind als die bisher bei niedriger   Belastung erzielten günstigsten Werte, und zwar wurde   eine Ökonomie von nur 0,17 Watt pro Kerze erreicht, ohne dass man bisher an die äusserste Grenze gelangt zu sein scheint. Die Belastung wurde in diesem Falle bis auf ca. 25-30 Volt pro Centi- 
 EMI1.4 
 



   Dies   gänzlich   unerwartete Verhalten der Quecksilberdampflampen kann nur s-) erklärt   werden, dass   als lichtgebender Vorgang bei einer   bestimmten Belastung   zu der Lumineszenzstrahlung der dissoziierten Quecksilberdampflampe nech ein weiterer   hinzutritt,   und zwar vermutlich Temperaturstrahlung infolge der mit erhöhter Dampfdichte höher und höher werdenden 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die für so hohe Belastung geeigneten Formen der Lampe wichen natürilich von den bisher üblichen ab. Indessen ist die Form der Lampe für die Durchführung des vorliegenden Verfahrens unwesentlich. Die Lampenkörper   müssen     bei   den in Betracht kommenden Belastungen eintretende hohe   Temperatur, ohne Schaden M nehmen, vertragen können.   



   Es möge noch hervorgehoben werden, dass die Lampenkörper, da die Lichtsäule für die   üblichen Spannungen (110-120   Volt) nur eine-Länge von wenigen Centimetern (6-15) erhält,   ausserordentlich   kompendiös werden, und dass schon dadurch ein wesentlicher Vorteil gegen- über den bisher üblichen 50-200 cm langen   Lampenkörpern   erzielt wird. 
 EMI2.1 
   Leuchtrohr   der Lampe mit einem umschmolzenen weiteren Polgefäss, welches das   Louchtrohr     von der Berührung mit der   Flüssigkeit   schützt.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Betriebsweise für Quecksilberdampflampen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Erzielung einer grösseren Betriebsökonomie die elektrische Belastung im Verhältnis zum Rauminhalt der Lampe soweit über denjenigen Punkt, bei welchem die Okonomiekurve ein Minimum erreicht, getrieben wird, bis man wieder zu Werten gelangt, welche die günstigsten bei niedriger EMI2.2
AT38225D 1906-01-08 1906-01-08 Betriebsweise für Quecksilberdampflampen. AT38225B (de)

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