AT381720B - Maischebehaelter - Google Patents

Maischebehaelter

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AT381720B
AT381720B AT351383A AT351383A AT381720B AT 381720 B AT381720 B AT 381720B AT 351383 A AT351383 A AT 351383A AT 351383 A AT351383 A AT 351383A AT 381720 B AT381720 B AT 381720B
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Piriwe Gerhard Ing
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12GWINE; PREPARATION THEREOF; ALCOHOLIC BEVERAGES; PREPARATION OF ALCOHOLIC BEVERAGES NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES C12C OR C12H
    • C12G1/00Preparation of wine or sparkling wine
    • C12G1/02Preparation of must from grapes; Must treatment and fermentation
    • C12G1/0209Preparation of must from grapes; Must treatment and fermentation in a horizontal or rotatably mounted vessel

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Maischebehälter mit zumindest einem zum Wenden der Maische um die horizontale Behälterachse mittels einer liegenden Antriebswelle drehbaren Flügel und einem in einer unterseitigen Auslasskammer angeordneten Längsförderer,   z. B.   einer Förderschnecke, zur Entnahme der Feststoffe. 



   Ein solcher Maischebehälter ist in der DE-OS 3102134 beschrieben. Bei diesem vorbekannten Maischebehälter ist zwischen dem den Wende-Flügel aufnehmenden Raum des Behälters und der Auslasskammer ein Sieb angeordnet und muss - sobald der flüssige Behälterinhalt mehr oder weniger weitgehend abgeflossen ist-herausgezogen werden, damit dann der Trester in die Auslasskammer absackt und abbefördert werden kann. Dieses Herausziehen in Längsrichtung des Behälters ist begreiflicherweise zeit- und müheaufwendig und bildet die Ursache von Betriebsstörungen. 



   Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Maischebehälter so zu gestalten, dass er eine günstigere Anordnung des Siebes in bezug zu den vom Behälter umschlossenen Räumen aufweist. 



   Erfindungsgemäss ist dem den drehbaren Flügel aufnehmenden Raum des Behälters stirnseitig ein durch ein Sieb gesonderter, einen Saftauslass aufweisender Raum zur Aufnahme des Saftes benachbart. 



   Diese konstruktive Lösung erbringt den Vorteil, dass das Sieb an Ort und Stelle bleiben kann, wenn der Trester abgezogen wird. Dieser Trester setzt sich nämlich von vornherein allmählich im Bereich des unterseitig der Auslasskammer angeordneten Förderers ab, und der das Sieb durchsetzende Saft kann-zur wünschenswerten ehestmöglichen Verringerung des Behälterinhaltesschon früher als bisher aus dem Behälter abgezogen werden. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird das als die stirnseitige Abschlusswand des den drehbaren Flügel aufnehmenden Raumes ausgebildete Sieb von der Antriebswelle des Flügels durchsetzt, wobei dieser Raum und der zur Aufnahme des Saftes dienende benachbarte Raum gemeinsam von der Wandung des zylindrischen Behälters umschlossen und begrenzt sind. 



   Diese Anordnung erweist sich insofern als besonders günstig, als dann die Auslässe des zur Aufnahme des Saftes dienenden Raumes sowie des den Förderer aufnehmenden Troges an der einen Stirnseite des Behälters, hingegen die zum Antrieb des Förderers und der mit dem Flügel versehenen Antriebswelle dienenden Antriebe an der gegenüberliegenden Stirnseite des Behälters vorgesehen werden können. Diese Ausführungsform erlaubt es, dem Rührwerk eine besonders kompakte und gedrungene Form zu geben, die für die Unterbringung in vergleichsweise kleinen Räumen besonders vorteilhaft ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt und nachstehend an Hand dieser Zeichnungen erläutert. 



   Im einzelnen zeigt Fig. l einen Längsschnitt durch den Behälter nach I-I der   Fig. 3, Fig. 2   eine Stirnansicht des Behälters nach II-II der   Fig. 1, Fig. 3   einen Querschnitt nach III-III der   Fig. 1   und Fig. 4 eine Antriebsanordnung in grösserem Massstab in einer schematischen Draufsicht bzw. einem Teilschnitt nach IV-IV der Fig.   l.   



   Das beispielsweise dargestellte Rührwerk umfasst einen die mit   Perforationen --1'-- versehe-   nen und durch   Verstrebungen --1"-- gehaltenen Flügel --1-- aufnehmenden,   von der in den Lagern --2 und 3-- liegend gelagerten Antriebswelle --4-- durchsetzten, zumindest einen Einlass --5-- aufweisenden Raum --6-- und einen benachbarten, durch ein Sieb --7-- vom Raum --6-getrennten, zur Aufnahme des Saftes dienenden Raum --8-- mit einem   Auslass --9--.   



   Unterhalb dieser beiden Räume--6 und 8-- ist ein Schneckenförderer --10-- zur Entnahme der nach Abzug des Saftes zurückbleibenden Feststoffe der Maische vorgesehen. Die rotierenden Flügel sorgen dank dieser Anordnung für eine optimale Austragung der vorentsafteten Maische in den   Schneckenförderer --10--.   



   Das Sieb --7-- ist als stirnseitige Abschlusswand des zylindrischen, die   Flügel --1-- aufneh-   menden Raumes --6-- ausgebildet und wird von der Antriebswelle --4-- zentral durchsetzt, wobei dieser Raum --6-- und der benachbarte Raum --8-- gemeinsam von der Wandung eines zylindri-   schen   Behälters --11-- umschlossen und begrenzt sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 im Rahmen der Erfindung sehr weitgehend automatisiert werden, etwa programmgesteuert in Abhängigkeit vom jeweiligen Gärungszustand, von der Stehzeit, der Beschaffenheit der Maische usw.

   Durch am Deckel des Einlasses --5-- anzuordnende Ventile kann für einen mehr oder weniger gro- ssen, geregelten Zustrom atmosphärischer, sauerstoffhaltiger Luft bzw. für einen den Kohlendioxydgehalt der Behälterluft verringernden Durchzug atmosphärischer Luft gesorgt werden. 



   Nach Ablauf der optimalen Stehzeit der Maische wird zunächst der Saft, der das Sieb-7durchtreten hat und feststofffrei ist, aus dem   Raum --8-- über   den Auslass --9-- abgezogen und unmittelbar in den Lagerbehälter,   z. B.   ein Fass, überführt. 



   Der Presse brauchen lediglich die sich im Bodenbereich des Behälters demnach im Trog --13-- der Schnecke, verbleibenden Feststoffe der Maische über den   Schneckenförderer --10--   und den   Auslass --12-- zugeführt   zu werden, so dass die Pressenleistung auf ein Minimum beschränkt werden kann, weil die Feststoffe in einem bereits vorentsafteten Zustand bei der Presse einlangen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Maischebehälter mit zumindest einem zum Wenden der Maische um die horizontale Behälterachse mittels einer liegenden Antriebswelle drehbaren Flügel und einem in einer unterseitigen Auslasskammer angeordneten Längsförderer,   z. B.   einer Förderschnecke, zur Entnahme der Feststoffe, dadurch gekennzeichnet, dass dem den drehbaren Flügel   (1)   aufnehmenden Raum (6) des Behälters (11) stirnseitig ein durch ein Sieb (7) gesonderter, einen Saftauslass (9) aufweisender Raum (8) zur Aufnahme des Saftes benachbart ist.

Claims (1)

  1. 2. Maischebehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das als die stirnseitige EMI3.1 me des Saftes dienende benachbarte Raum (8) gemeinsam von der Wandung des zylindrischen Behälters (11) umschlossen und begrenzt sind.
    3. Maischebehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslässe (9 bzw. 12) des zur Aufnahme des Saftes dienenden Raumes (8) sowie des den Förderer (10) aufnehmenden Troges (13) an der einen Stirnseite des Behälters (11), die zum Antrieb des Förderers (10) und der mit dem Flügel (1) versehenen Antriebswelle (4) dienenden Antriebe (17 bzw. 24) an der gegenüberliegenden Stirnseite des Behälters (11) vorgesehen sind.
    4. Maischebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (4) mit mehreren zentralsymmetrisch angeordneten, gegebenenfalls mit Perforationen (1') versehenen Flügeln (1) besetzt ist, die sich im wesentlichen über die gesamte Länge und über den gesamten Halbmesser des die Flügel (1) aufnehmenden Raumes (6) erstrecken.
AT351383A 1983-10-04 1983-10-04 Maischebehaelter AT381720B (de)

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ATA351383A ATA351383A (de) 1986-04-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0337060A1 (de) * 1988-03-22 1989-10-18 Georg Speidel Behälter zum Vergären von Maische, insbesondere Rotweinmaische

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1060120A (fr) * 1952-06-10 1954-03-30 Anciens Etablissements Mabille Perfectionnements aux fouloirs égrappoirs à vendanges
AU423232B2 (en) * 1969-06-06 1972-04-12 Lindemans Wines Pty. Limited Improvements in drainers
AT326074B (de) * 1973-03-05 1975-11-25 Seitz Werke Gmbh Maischeentsaftungsbehälter
FR2277888B1 (de) * 1974-07-08 1979-10-05 Coteau Const Soudees
DE3102134A1 (de) * 1981-01-23 1982-10-07 Herbert Rieger Behälterbau, 7121 Ingersheim Maischetank

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ATA351383A (de) 1986-04-15

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