AT379937B - Verfahren zum steuern der groesse einer zu stopfenden nahrungsmittelhuelle - Google Patents

Verfahren zum steuern der groesse einer zu stopfenden nahrungsmittelhuelle

Info

Publication number
AT379937B
AT379937B AT750278A AT750278A AT379937B AT 379937 B AT379937 B AT 379937B AT 750278 A AT750278 A AT 750278A AT 750278 A AT750278 A AT 750278A AT 379937 B AT379937 B AT 379937B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
casing
food
sausage
stuffed
ring
Prior art date
Application number
AT750278A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA750278A (de
Original Assignee
Union Carbide Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/686,425 external-priority patent/US4077090A/en
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Priority to AT750278A priority Critical patent/AT379937B/de
Publication of ATA750278A publication Critical patent/ATA750278A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT379937B publication Critical patent/AT379937B/de

Links

Landscapes

  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern der Grösse einer zu stopfenden Nahrungsmittelhülle, bei welchem die zu stopfende Hülle durch ein, durch Umfangsberührung an der Innenseite erfolgendes Entraffen und anschliessend durch Umfangsberührung an der Aussenseite reibungsgebremst wird, wobei der Abstand zwischen der Umfangsberührung an der Innenseite und der Umfangsberührung an der Aussenseite verändert wird. 



   In der Fleischverpackungsindustrie sind Verfahren zum automatischen und halbautomatischen Stopfen von verschiedenen Typen von Nahrungsmittelhüllen mit viskosen Fleischemulsionen bekannt. Im allgemeinen bestehen diese Verfahren darin, dass ein geraffter kontinuierlicher Film einer Nahrungsmittelhüllenlänge über einem Stopfhorn angeordnet und danach kontinuierlich entrafft und die entraffte Hülle mit viskoser Fleischemulsion gestopft wird, die unter Druck durch das 
 EMI1.1 
 die eine relativ grosse Bohrung enthalten, die gerafft und in kurze kompakte selbst zusammenhaltende Längen zusammengerückt sind oder aus einer Packung von geraffter und zusammengedrückter Hülle bestehen, die innen mit einer Hülse zum Zusammenhalten versehen sind.

   Vorrichtungen und Verfahren zum Herstellen von gerafften schlauchförmigen Zellulosenahrungsmittelhüllen sind beispielsweise in den US-PS Nr. 2, 983, 949 und   Nr. 2, 984, 574   beschrieben. Diese Vorrichtung kann zur Herstellung von gefalteten und zusammengedrückten schlauchförmigen Nahrungs- 
 EMI1.2 
 



  Bei Verwendung geeigneter Stopfmaschinen können Nahrungsmittelhüllenlängen in Stücken mit einheitlicher Grösse mit teilchenförmigem oder zerkleinertem viskosen Material wie Fleischemulsion   od. dgl.   gestopft werden. 



   Bei der Herstellung von Würsten   od. ähnl.   Nahrungsmittelprodukten werden die feinteiligen Fleischmischungen, die allgemein als Emulsion bezeichnet werden, gewöhnlich in das schlauchförmige Nahrungsmittelhüllenmaterial grosser Länge gestopft, das, wie bereits weiter oben ausgeführt wurde, aus natürlichen oder künstlichen Materialien bestehen kann. Grosse Wurstprodukte, die für Mehrscheibenpackungen in Scheiben geschnitten werden, werden üblicherweise in Hüllen hergestellt, deren Grösse von 73 mm Durchmesser bis zu 129 mm Durchmesser reicht. 



  Bei der Herstellung grosser Wurstprodukte wird zunächst manuell ein mit einer Klammer verschlossenes Hüllenende vorbestimmter Länge über das Ende eines Stopfhorns gestülpt und dann mit der Nahrungsmittelemulsion gestopft. Wenn der Stopfvorgang fortschreitet, bewegt sich das mit der Klammer geschlossenen Ende der Hülle von dem Stopfhorn weg und die Hülle entrafft sich selbst und nimmt wieder ihre ursprüngliche Länge oder eine Länge nahe ihrer ursprünglichen Länge an. Die gestopfte Hülle wird dann in zylindrische Stücke mit vorbestimmter einheitlicher Länge abgebunden, gedreht oder geklammert.

   Die auf diese Weise in die Hülle gestopfte Nahrungsmittelemulsion wird anschliessend abhängig vom herstellten Produkt nach einem der üblichen Verfahren gekocht und geräuchert, und wird danach üblicherweise in Scheiben geschnitten und in Einheiten mit vorbestimmtem Gewicht und vorbestimmter Scheibenzahl für den Kleinhandel verpackt. Die schnellaufenden Einrichtungen zum in Scheiben Schneiden, die bei derartigen Verpackungsvorgängen verwendet werden, sind voreingestellt, um ein bestimmtes Gewicht pro Scheibe zu liefern, um Einheitspackungen von gleichem Gewicht für eine bestimmte Scheibenzahl zu erhalten.

   Für ein kommerziell annehmbares grosses Wurstprodukt ist es daher wichtig, dass die aus der Hülle endgültig hergestellte Wurst einen im wesentlichen gleichmässigen Durchmesser von einem Ende zum andern und in nachfolgenden Stücken der gleichen vorbestimmten Grösse aufweist. Ferner muss der Durchmesser der Scheiben gleichmässig genau sein, um sicherzustellen, dass die Scheiben in vorgeformte feste Verpackungen, die häufig verwendet werden, passen. 



   Da eine grosse Wursthülle, die mit einer Nahrungsmittelemulsion gestopft ist, zwei allgemein halbkugelförmige gerundete Enden aufweist, werden diese gerundeten Enden im allgemeinen nicht bei der Herstellung von Packungen mit gleichem Gewicht verwendet und entweder entfernt oder 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wieder verarbeitet. Es ist daher kommerziell wichtig, eine grosse Wursthülle zu erhalten, die mit gleichmässig prallen Enden gestopft ist, um auf diese Weise den von dem gleichmässigen zylindri-   schen   Abschnitt abzutrennenden Teil des Nahrungsmittelproduktes so klein wie möglich zu halten. 



  Jahre kommerzieller Verwendung von künstlichen Wursthüllen, die aus unverstärkter oder faserverstärkter Zellulose hergestellt wurden, haben die Erfahrung zum Bestimmen der optimalen Stopfund Verarbeitungsbedingungen für verschiedene Klassen von Wurstprodukten geliefert. Wurst erfordert im allgemeinen, dass sie auf   einen"Grün-"oder   unverarbeiteten Durchmesser gestopft wird, der auf Grund dieser Erfahrung gewählt wird und für einen optimalen Betrieb empfohlen wird. 



  In der kommerziellen Praxis wird ein Stopfdurchmesser je Grösse und Typ einer Nahrungsmittelhülle empfohlen und in empfohlenen Betriebsweisen als Führer für die Wursthersteller durch den Wursthüllenhersteller in Tabellen aufgeführt. 



   Wenn eine Hülle bezüglich des   empfohlenen "Gründurchmessers" unterstopft   ist, ergibt sich im allgemeinen ein verarbeitetes Produkt, das in seinem Durchmesser von einem Ende zum andern und von Stück zu Stück nicht gleichmässig ist. Das Produkt besitzt ein unerwünschtes runzeliges Aussehen, während die verarbeitete Wurst eine Auflösung der Emulsion aufweisen kann, die zu ungewünschten Fett- oder Flüssigkeitstaschen führt. 



   Wenn eine Wursthülle gegenüber dem   empfohlenen "Gründurchmesser" überstopft   ist, kann die Hülle bei der Stopfeinrichtung oder später beim Transport oder beim Kochen oder Räuchern reissen oder auseinanderbrechen. Dies ergibt einen teuren Verlust an Emulsion und erfordert zusätzliche Reinigungsarbeiten. 



   Lange Jahre beruhten die Vorrichtungen und Verfahren, die zum Herstellen von in Hüllen verpackten Nahrungsmittelprodukten verwendet wurden, insbesondere für Nahrungsmittelprodukte, die in Hüllen mit grossem Durchmesser verpackt wurden, weitgehend, wenn nicht ausschliesslich, auf manueller Steuerung des Stopfens der Wurstemulsion in vorbestimmte Längen von Wurststücken. 



  Fortschritte wurden erzielt durch Einführen einer maschinellen Steuerung des Stopfvorganges mit Mitteln zum Herstellen von gleichmässig grossen Produkten wie sie beispielsweise in den US-PS   Nr. 2, 871, 508, Nr. 2, 999, 270, Nr. 3, 264, 679, Nr. 3, 317, 950, Nr. 3, 454, 980, Nr. 3, 457, 588, Nr. 3, 553, 769,      Nr. 3, 621, 513, Nr. 3, 659, 317   und Nr. 3, 751, 764 beschrieben sind. Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang die DE-OS 2649249.

   Beim automatischen Stopfen von Wursthüllen entsprechend dieser Druckschrift wird die Kombination eines Bemessungsrings oder einer Bemessungsscheibe vorgeschlagen, welche (r) im Innern der zustopfenden Hülle angeordnet ist und mit einem Einschnürring zusammenarbeitet, der an der Aussenseite der Hülle in einem wahlweise veränderbaren Abstand längs der Hüllenlänge von dem Bemessungsring angeordnet ist. Der Bemessungsring besitzt einen äusseren Randumfang, der grösser als der Innenumfang der Hülle ist, und der Einschnürring besitzt einen Innendurchgangsumfang, der kleiner als der Aussenumfang des endgültigen herzustellenden Wurstproduktes ist.

   Sowohl die Bemessungsscheibe als auch der Einschnürring sind mit dem Stopfhorn der Wurstherstellungsmaschinen koaxial ausgerichtet, während Vorkehrungen getroffen sind, um den linearen Abstand zwischen der Bemessungsscheibe und dem Einschnürring steuerbar zu verändern. 



   Durch Verringerung dieses linearen Abstandes wird die Änderung des Weges der Hülle, die sich aus ihrem gestreckten Zustand, wenn sie über der Bemessungsscheibe entrafft wird, zu dem eingeschnürten Umfang bewegt, wenn sie durch den Raum zwischen der Aussenfläche des Stopfhorns und dem inneren Durchgang des Einschnürrings verläuft, abrupter und vergrösserte Reibkräfte in den Bereichen, in denen die Hülle mit diesen Steuerelementen in Berührung steht, vergrössern eine Brems- oder Rückhaltewirkung, die auf die Hülle ausgeübt wird.

   Umgekehrt wird durch Vergrössern des linearen Abstandes zwischen der Bemessungsscheibe und dem Einschnürring die Änderung in dem Weg der Hülle zwischen diesen beiden mit der Hülle in Berührung stehenden Elementen weniger abrupt, wodurch eine Abnahme der Reibkräfte in den Bereichen hervorgerufen wird, in denen die Hülle mit den Elementen in Berührung steht, wodurch folglich eine Abnahme der Brems- oder Rückhaltewirkung auf die Hülle hervorgerufen wird.

   Es ist daher offensichtlich, dass für einen vorgegebenen und ziemlich eng gehaltenen Satz von Betriebsparametern, umfassend Typ und Zustand der Hülle, Konsistenz der Emulsion, Emulsionspumpgeschwindigkeit und Austrittsdruck und etwa der Verschleisszustand bei der Stopfvorrichtung, eine vergrösserte Rückhaltekraft, die auf die Hülle ausgeübt wird, zu einem höheren Innendruck in der Hülle und zu einem grösseren 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Produktumfang führen wird, während eine verringerte Rückhaltekraft der Hülle den Innendruck in der Hülle verringert und zu einem Produkt mit geringerem Umfang führen wird. 



   Da es jedoch wünschenswert ist, einen konstanten Produktumfang für die oben genannten Zwecke zu erhalten, ist der lineare Abstand zwischen der Bemessungsscheibe und dem Einschnürring steuerbar veränderlich, um Änderungen und Abweichungen in den andern obigen Betriebsparametern zu kompensieren, die nicht so leicht kontrollierbar sind. 



   Bei der DE-OS 2649249 wird eine Steuerung der Rückhaltekraft durch Verändern des Abstandes zwischen der Bemessungsscheibe und dem Einschnürring erhalten. Während durch Vergrössern des   Bemessungsscheibendurchmessers   die Hüllenrückhaltekraft vergrössert und ein gewisser Grad an Zunahme am überstopfenden Ende des kontrollierten Bereichs erzielt werden kann, hat ein solcher Schritt nicht nur keinen Einfluss auf das unterstopfende Ende dieses Bereichs, sondern könnte, falls zu weit geführt, die Hülle derart über den Durchmesser des endgültigen Wurstproduktes hinausstrecken, dass die elastische Grenze des Hüllenmaterials überschritten oder die Hülle in anderer Weise schädlich beeinflusst wird.

   Wird eine im Durchmesser zu kleine Bemessungsscheibe verwendet, um das unterstopfende Ende des Bereichs zu vergrössern, so sind die Ergebnisse verschieden, jedoch ebenfalls unerwünscht, da die Hülle nicht genügend gestreckt wird, um eine gleichmässig gestreckte Grösse zu erzielen, um einen genauen gleichmässigen gestopften Produktdurchmesser zu erreichen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, einen grösseren als bisher möglichen erreichbaren Grad an Steuerung und Bereich zwischen überstopftem und unterstopftem Durchmesser bei Nahrungsmittelhüllenstopfvorgängen zu erzielen. 



   Dies wird ausgehend von einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Bereich der Umfangsberührung an der Aussenseite von einer ersten Position mit minimaler äusserer Umfangsberührung zu einer zweiten Position mit maximaler äusserer Umfangsberührung vergrössert wird, wobei die Hülle beim Durchlaufen der zweiten Position zur Erzielung der maximalen äusseren Umfangsberührung eine zur Fortschreitrichtung entgegengesetzte Richtung durchlaufen gelassen wird. 



   Die Erfindung führt zu einer stark verbesserten Möglichkeit des Einstellens, Kompensierens und Korrigierens einer grösseren als bisher möglichen Anzahl und Vielfalt von Betriebsschwankungen, Paramentervariationen, Fehleinstellungen und Abnutzungen von Maschinenteilen beim Stopfen von Nahrungsmittelhüllen. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 schematisch im Schnitt eine Vorrichtung an einer Stopfeinrichtung in Zusammenwirken mit andern Stopfeinrichtungsteilen und Fig. 2 die Vorrichtung von Fig. 1 mit ihren Elementen in einer andern Betriebsstellung. In den Zeichnungen ist ein Abschnitt einer Länge einer   Nahrungsmittelhülle --11-- auf   einem Stopfhorn --13-- einer Stopfmaschine für Nahrungsmittelhüllen gezeigt. Nur diejenigen Teile der Stopfeinrichtung, die zum Verständnis der Erfindung wesentlich sind, sind in den Zeichnungen dargestellt. Die Hülle - ist auf der rechten Seite der Zeichnungen gerafft dargestellt.

   Sie wird beim Überführen von rechts nach links in den gefüllten Endzustand, wie er in beiden Zeichnungen auf der linken Seite dargestellt ist, entrafft und gefüllt. Innerhalb der   Fülle --11-- ist   konzentrisch auf dem Stopfhorn --13-- eine Bemessungsscheibe --15-- mit ihrem   Aussenrand --17-- in   Gleitkontakt mit 
 EMI3.1 
 des endgültigen gestopften Produktes angeordnet. Ein Dichtring --25-- am Ende des Stopfhorns - dient zum bündigen Halten der   Hülle --11-- gegen   die Aussenfläche des Stopfhorns --13-und damit zum Verhindern eines Rückflusses der Emulsion in die noch ungefüllten Bereiche der entrafften Hülle.

   Der   Einschnürring --19-- besitzt   einen ringförmigen Ansatz --27--, der sich in den Zeichnungen nach rechts in einer Richtung entgegen der Fortbewegungsrichtung der zu stopfenden   Hülle --11-- erstreckt.   Die die   Hülle --11-- berührende Fläche --29-- des ringförmigen   Ansatzes --27-- ist in Fortbewegungsrichtung der   Hülle --11-- gekrümmt   und, in der dargestellten Ausführungsform, insgesamt gekrümmt bis zur Rückseite des   Einschnürrings-19-zurückgeführt.   



  Die Bemessungsscheibe --15-- ist auf einer hin-und herverschiebbaren   Hülse --31-- angeordnet,   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 die koaxial auf dem Stopfhorn --13-- angeordnet ist und die durch die gezeigte Mittel gesteuert über den Abstand --X--, der in Fig. 1 maximal und in Fig. 2 minimal gezeigt ist, bewegt werden kann. Eine Wurstemulsion --23--, die von einer Emulsionspumpeinrichtung her unter Druck steht, wird in die   Hülle --11-- durch   das   Stopfhorn-13-eingeführt,   wobei die Hülle derart gefüllt wird, wie es links in den Zeichnungen dargestellt ist.

   Die   Hülle --11-- wird   kontinuierlich aus ihrer gerafften Stellung, die rechts in den Zeichnungen dargestellt ist, über den Rand --17-der Bemessungsscheibe --15-- entrafft, dann in Umfangsrichtung freigegeben und durch die Öff-   nung --21-- des Einschnürrings --19-- einwärts   gefaltet, wobei ihre Aussenfläche die gekrümmte   Fläche --29-- des   ringförmigen   Ansatzes-27-des Einschnürrings-19-unter   einem Winkel e berührt, der in der Tat ein Mass dafür darstellt, inwieweit sich die Hülle um die Bremsfläche des   Einschnürrings-19-legt.   Die Einstellung des Abstandes --X-- zwischen der Bemessungsscheibe --15-- und dem   Einschnürring--19--in   Kombination mit irgendeinem vorgegebenen Satz von Betriebsparametern,

   etwa dem Durchmesser der Bemessungsscheibe   u. dgl.   Faktoren, bestimmt den Winkel e der Berührung der Aussenfläche der   Hülle --11-- mit   der   Fläche --29-- und   steuert daher das Ausmass, bis zu dem sich die Reibungskräfte auf Grund des Herumlegens entwickeln, 
 EMI4.1 
 die Hülle dazu neigt, nicht genügend gestopft zu werden, während eine Abnahme des Abstandes --X--, etwa gemäss Fig.   2,   eine Vergrösserung des Winkels e hervorruft, so dass die Rückhaltekraft vergrössert wird und damit die Hülle dazu neigt, überstopft zu werden.

   Wenn der Abstand --X-- von seinem maximalen, in   Fig. 1   dargestellten Wert zu seinem minimalen, in Fig. 2 dargestellten Wert geändert wird, ändert sich die Fortbewegungsrichtung der   Hülle --11--,   von einer normalen entraffenden und füllenden Richtung gegen und schliesslich in eine Richtung, die der entraffenden und füllenden Richtung entgegengesetzt ist. In diesem Zusammenhang kann der ringförmige Ansatz --27-- mit seiner   Flache-29-,   um die sich die   Hülle --11-, - herumlegt,   als ein Hüllenumlenkungselement betrachtet werden. Als Material für die Herstellung von   Einschnür-   ringen --19-- wurde als am meisten geeignet Polyäthylen und Polystyrol sowie Kombinationen von beiden gefunden.

   Die Erfindung ist mit irgendwelchen   Bemessungsseheiben   durchführbar, die eine Berührung der Hüllenaussenfläche über einen maximalen Winkel   o   gegen die Fläche-29des   Ansatzes-27-- des Einschnürrings-19-- ermöglichen.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Steuern der Grösse einer zu stopfenden Nahrungsmittelhülle, bei welchem die zu stopfende Hülle durch ein, durch Umfangsberührung an der Innenseite erfolgendes Entraffen und anschliessend durch Umfangsberührung an der Aussenseite reibungsgebremst wird, wobei der Abstand zwischen der Umfangsberührung an der Innenseite und der Umfangsberührung an der Aussenseite verändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich der Umfangsberührung an der Aussenseite von einer ersten Position mit minimaler äusserer Umfangsberührung zu einer zweiten Position mit maximaler äusserer Umfangsberührung vergrössert wird, wobei die Hülle beim Durchlaufen der zweiten Position zur Erzielung der maximalen äusseren Umfangsberührung eine zur Fortschreitrichtung entgegengesetzte Richtung durchlaufen gelassen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle in der ersten Position durch inneres Dehnen und in der zweiten Position durch Einschnüren reibungsgebremst wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich der äusseren Umfangsberührung durch die Änderung der Vorschubrichtung der Hülle vergrössert wird.
AT750278A 1976-05-14 1978-10-19 Verfahren zum steuern der groesse einer zu stopfenden nahrungsmittelhuelle AT379937B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT750278A AT379937B (de) 1976-05-14 1978-10-19 Verfahren zum steuern der groesse einer zu stopfenden nahrungsmittelhuelle

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/686,425 US4077090A (en) 1976-05-14 1976-05-14 Food casing stuffing sizing control apparatus
AT344677A AT354287B (de) 1976-05-14 1977-05-13 Vorrichtung zum stopfen von nahrungsmittel- huellen
AT750278A AT379937B (de) 1976-05-14 1978-10-19 Verfahren zum steuern der groesse einer zu stopfenden nahrungsmittelhuelle

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA750278A ATA750278A (de) 1985-08-15
AT379937B true AT379937B (de) 1986-03-10

Family

ID=27149434

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT750278A AT379937B (de) 1976-05-14 1978-10-19 Verfahren zum steuern der groesse einer zu stopfenden nahrungsmittelhuelle

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT379937B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA750278A (de) 1985-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2760303C2 (de)
EP0092131B1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von gefüllten Schlauchhüllen
DE2648876A1 (de) Vorverpackte geraffte schlauchfoermige wursthuelle
EP0004013B2 (de) Anordnung zum Befüllen einer gerafften, schlauchförmigen Hülle
DE2601595C3 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Stopfen von flexiblen Hüllen mit einem fließfähigen Vislosen Nahrungsmitelprodukt
DE3752105T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Füllen von Nahrungsmittelhüllen zur Erzielung von Produkten einheitlicher Dimension
DE2650040A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum fuellen von nahrungsmittelhuellen
EP1847177B1 (de) Zusatzüberspreitzung mit zweiter Zopflänge
DE2741291A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum stopfen eines fliessfaehigen produktes
DE2653490A1 (de) Bemessungsscheibe
EP0004620B2 (de) Verfahren zum gleichzeitigen Befüllen und Wenden einer schlauchförmigen, aussenbeschichteten Verpackungshülle
EP0944326B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen wurstartiger produkte mit schlauch- oder beutelförmiger verpackungshülle
DE2908784A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum einsetzen einer kalibrierscheibe in eine geraffte schlauchfoermige huelle
DE4032097A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur fuellung schlaff gefuellter nahrungsmittelhuellen
EP0068342B1 (de) Zum gleichzeitigen Entraffen, Glätten und Bremsen einer gerafften Schlauchhülle geeignete funktionelle Einheit
AT379937B (de) Verfahren zum steuern der groesse einer zu stopfenden nahrungsmittelhuelle
EP3641551B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum abtrennen von wurst
AT358944B (de) Einschnuerring
DE102017115090B4 (de) Vorrichtung zum Abtrennen von Wurst
DE69930550T2 (de) Umhüllung für fleischprodukte mit maximal ausziehbarem durchmesser
DE2721581A1 (de) Stopfvorrichtung und -verfahren und bemessungsscheibe
DE3216011C3 (de)
DE3221922C2 (de)
DE2828337C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Stopfen von Nahrungsmittelhüllen
EP0799571A1 (de) Falthülle für einzeln abzufüllende Produkte

Legal Events

Date Code Title Description
EIH Change in the person of patent owner
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee