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Die Erfindung bezieht sich auf einen Schubkastenauszug mit mindestens einer an einer Möbel- seitenwand befestigten Möbelschiene und mindestens einer gegenüber dieser verschiebbar gelagerten
Ladenschiene mit einem L- oder Z-förmigen Profilquerschnitt, wobei der Schubkasten mit seinen
Seitenwangen vom horizontalen Schenkel des L- oder Z-Profilquerschnittes der Ladenschiene getra- gen und mit Befestigungsschrauben gehalten ist, welche durch Bohrungen in diesem Schenkel ragen.
Aus der DE-OS 2750086 ist ein Küchenschrank mit einem ausziehbaren Korbgestell und mit einer Frontauszugtür bekannt. Die Frontauszugtür ist an Auszugschienen gelagert, die an den Sei- tenwänden des Küchenschrankes in waagrechter Lage paarweise eingebaut sind. Die Auszugtür und das Korbgestell sind miteinander verbunden und ferner ist zwischen den beiden eine höhenverstell- bare Justiereinrichtung vorgesehen. Das Korbgestell stützt sich dabei schwenkbar mit seiner Rück- seite auf der Auszugschiene ab und liegt mit seiner Vorderseite auf der höhenverstellbaren Justier- einrichtung auf. Diese Justiervorrichtung ist als Schraubverbindung ausgestaltet, u. zw. als Dreh- teil mit einem Gewindezapfen, der in einen Ansatz der Laufschiene eingeschraubt ist.
Dieses Justier- element besitzt oberhalb des Gewindezapfens einen zur Auflage der Korbtragschiene vorgesehenen
Auflageflansch mit einer nach oben hin begrenzenden Nut. Diese Justiereinrichtung, die hier als
Drehteil ausgebildet ist, ist ein an sich aufwendiger Bestandteil.
Eine ähnliche Konstruktion zeigt das DE-GM 8028224. Hier ist als Justierelement oder höhen- verstellbares Element eine Gewindehülse vorgesehen mit einer zentralen Bohrung zum Durchstecken einer Befestigungsschraube. Diese Gewindehülse ist in eine Gewindebohrung im stirnseitigen Bereich des horizontalen Schenkels einer L-förmig profilierten Ladenschiene eingeschraubt, wobei das Ende der Gewindehülse als Auflage für die Seitenwange des Schubkastens dient. Die Gewindehülse besitzt an ihrer Unterseite einen breit ausladenden Kragen mit einer Rändelung. Durch Drehen dieses Kragens kann die Gewindehülse mehr oder weniger weit in die Gewindebohrung eingedreht werden, wodurch sich der abgestützte Bereich der Seitenwange des Schubkastens hebt oder senkt.
Der Nachteil dieser Einrichtung ist einmal in der aufwendigen zusätzlichen Gewindehülse zu sehen und zweitens im Umstand, dass die eigentliche Auflagezone des unterstützenden Bereichs des Schubkastens nur eine kleine Ringfläche ist, die bei entsprechender Belastung des Schubkastens leicht beschädigt werden kann oder auch dann, wenn die Verstelleinrichtung bestimmungsgemäss verwendet wird, die Befestigungsschraube jedoch zu stark angezogen sein sollte. Der Vorteil der letztbesprochenen Konstruktion gegenüber der ersterwähnten liegt anderseits darin, dass eine Korrektur der Höhenlage auch dann möglich ist, wenn aus irgendwelchen Gründen der Schubkasten verzogen ist, weil durch diese vorbekannte Konstruktion sowohl Zug- wie auch Druckkräfte auf den Schubkasten übertragbar sind.
Eine andere hier zu erwähnende Konstruktion ist aus der DE-OS 2155731 bekannt. Hier sind aus dem vertikalen Steg einer Schubkastenschiene einer Auszugeinrichtung im Querschnitt L-förmige Laschen ausgebogen, auf welchen der Schubkasten sozusagen frei aufliegt. Diese Konstruktion gestattet zwar eine einfache Montage der Lade dadurch, dass sie nur auf diese auskragenden L-förmigen Laschen aufgelegt werden muss. Sie lässt jedoch keinerlei Justier- oder Korrektureinstellung zu. Dieser Nachteil dieser vorbekannten Konstruktion wurde bald erkannt und in der DE-OS 2325236 ist bereits eine weitere Entwicklung dieser Konstruktion vorgeschlagen, nach der es möglich ist, mittels eines einfachen Werkzeuges die L-förmigen Auflagelaschen zu verbiegen, so dass eine nachträgliche Lagekorrektur leicht erzielt werden kann.
Dies allerdings nur in sehr beschränktem Umfang, da es mit dieser Konstruktion nicht möglich ist, Kräfte direkt in den Schubkasten einzuleiten, um dadurch Verformungen des Schubkastens zu erzwingen, falls dieser verzogen sein sollte.
Hier ist auch die Konstruktion nach der AT-PS Nr. 337400 zu erwähnen. Die aus dieser Vorver- öffentlichung bekannte Ausziehführung für Schubladen besitzt einen höhenverstellbaren vorderen Schienenabschnitt. Dieser ist dadurch gebildet, dass die profilierte Führungsschiene an ihrem Vertikalsteg und an einem Schenkel einen einseitig offenen Schlitz aufweist, der einen Vertikalstegabschnitt und einen Schenkelabschnitt vom übrigen Teil der Führungsschiene trennt. Diese Konstruktion ist zwar sehr einfach zu fertigen, ihr Nachteil liegt aber darin, dass durch diesen Einschnitt die Biegesteifigkeit der Schiene in dem vorderen Bereich ganz erheblich herabgesetzt und damit beeinträchtigt wird, so dass mit willkürlichen Verbiegungen beim betriebsmässigen Einsatz auf Grund der Eigenlast oder auch auf Grund von äusseren einwirkenden Kräften gerechnet werden muss.
Eine
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ähnliche Konstruktion zeigt auch die AT-PS Nr. 328127. Bei der hier geoffenbarten und gezeigten
Schubladenführung ist die Schiene im vorderen Bereich zur Gänze verformbar, indem sich an den vorderen Verstellbereich der Schiene eine Querschnittsschwächung anschliesst, die die Schiene in ihrer Gesamtheit umfasst.
Von diesem bekannten Stand der Technik ausgehend, hat sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht, die Konstruktion so zu gestalten, dass Höheneinstellungen und Höhenkorrekturen einfach vorgenommen werden können und dass darüber hinaus durch die Korrektureinrichtung Kräfte in den
Schubkasten selbst eingeleitet werden können, durch welche dieser zumindest in beschränktem Masse verformbar ist.
Solche Schubkästen, die industriell gefertigte Massengüter darstellen, sind oft "verzogen", d. h. infolge zu grosser Fertigungstoleranzen oder Fertigungsungenauigkeiten oder auch materialbedingt, stehen die einzelnen Teile des Schubkastens, wie Frontplatte, Seitenwangen, Boden u. dgl., nicht genau im rechten Winkel zueinander und dies bedingt nicht nur ein ästhetisch unbe- friedigendes Bild im fertigen Möbelstück, auch die Laufeigenschaften der Auszugsführung können dadurch erheblich beeinträchtigt werden.
Zur Lösung dieser komplexen Aufgabenstellung schlägt die Erfindung daher vor, dass im den Schubkasten tragenden horizontalen Schenkel und benachbart dem vertikalen Steg der Ladenschiene mehrere in Längsrichtung der Ladenschiene verlaufende Längs- schlitze ausgespart sind, die in Schienenlängsrichtung voneinander distanziert sind und deren
Länge nur einem geringen Bruchteil der gesamten Länge der Ladenschiene entspricht, beispiels- weise zirka 15 bis 25 mm beträgt, und dass die seitlich von diesen Längsschlitzen begrenzten Ab- schnitte des horizontalen Schenkels der Ladenschiene gegenüber der eigentlichen Ebene des horizon- talen Schenkels hochgebogen sind und als Auflager für den Schubkasten dienen.
Dank dieser Mass- nahme liegt der Schubkasten sozusagen auf einzelnen Erhöhungen auf, die gegenüber der Horizontal- ebene des den Schubkasten tragenden Schenkels etwas nach oben vorspringen. Mittels eines ge- eigneten Werkzeuges kann dieser erhabene Abschnitt verformt werden, so dass seine Höhenlage ge- genüber der erwähnten horizontalen Ebene sich verändert, wodurch die oben erwähnte Justierung und Korrektur ermöglicht wird.
Zweckmässig ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass Längsschlitze seitlich mindestens einiger der Bohrungen und benachbart dem vertikalen Steg der Ladenschiene ausgespart sind, deren Länge mindestens doppelt so gross ist wie der Durchmesser der Bohrung, und die Längsschlitze sich-bezogen auf die Längsachse der Ladenschiene - im Bereich vor und hinter der ihnen jeweils benachbarten Bohrungen erstrecken.
Dank dieses Vorschlages liegen die Bohrungen für die Aufnahme der Befestigungsschrauben im Bereich der erhabenen Abschnitte, so dass bei einer nachträglichen Lagekorrektur, bei der ja der Schubkasten bereits mit der Ladenschiene durch Schrauben verbunden ist, zwischen der Stelle, an der die Schraube im Horizontalschenkel verankert ist und der Stelle, an der sie in den Schubkasten eingedreht ist, keine Abstandsänderung eintritt, durch welche eventuell das Material des Schubkastens im Bereich der eingedrehten Schraube überbeansprucht werden könnte, mit der Folge, dass das Schraubenloch eventuell sogar ausreisst.
Als Ausgangsmaterial für die Fertigung der profilierten Schienen dienen Bandstähle, die auf entsprechende Länge zugeschnitten werden, dann werden diese Bandstähle gestanzt und gebohrt und anschliessend das so vorgefertigte bandförmige Element zur Profilschiene gebogen. Liegt dabei nach einem weiteren kennzeichnenden Merkmal der Erfindung die der Bohrung abgewendete Begrenzungskante des Längsschlitzes in der Ebene des vertikalen Steges der Ladenschiene, so kann dieser Biegevorgang ohne Zuhilfenahme von besonderen Werkzeugen vorgenommen werden.
Die Profilschienen für Schubkastenauszüge werden aus hochwertigen Stählen gefertigt, die jeder Formänderung einen nicht unerheblichen Widerstand entgegensetzen. Um die eingangs geschilderte Korrektur zu erleichtern, ist nach einem weiteren erfindungsgemässen Merkmal vorgesehen, dass der horizontale Schenkel der Ladenschiene - bezogen auf die Längsachse der Ladenschieneim Bereich vor und/oder hinter der Bohrung eine Querschnittsverjüngung aufweist. Durch diese Querschnittsverjüngung wird das nachträgliche Biegen und Verformen für Korrekturzwecke erleichtert.
Diese zweckmässige Querschnittsverjüngung kann konstruktiv einfach dadurch gestaltet werden, dass die der Bohrung benachbart liegende Begrenzungskante des Längsschlitzes - bezogen auf die Längsachse der Ladenschiene - im Bereich vor und/oder hinter der Bohrung gegen die freie Kante
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des horizontalen Schenkels vorgezogen ist. Dabei verlaufen, um Kerbwirkungen durch scharfe Ein- schnitte oder Kanten zu vermeiden, zweckmässigerweise die vorgezogenen Begrenzungskanten bogen- förmig.
In der Regel steht dem Handwerker ein Schraubenzieher zur Verfügung. Um ein solches in der Regel stets vorhandenes Werkzeug für die eventuelle Korrektur einsetzen und verwenden zu können, ist ferner vorgesehen, dass-bezogen auf die Längsachse der Ladenschiene - vor und/oder hinter der Bohrung eine zusätzliche, vorzugsweise schlitzartige, Öffnung im horizontalen Schenkel der Ladenschiene zum Ansatz eines Werkzeuges vorgesehen ist. Zu Korrekturzwecken wird die Klin- ge des Schraubenziehers in die schlitzartige Öffnung eingesetzt und die gewünschte Verformung oder Verbiegung durch Wiegen des Schraubenziehers erzwungen.
Ausführungsbeispiele veranschaulichen die Zeichnungen. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht einer im Querschnitt Z-förmigen Ladenschiene mit Schubkasten ; Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. l ; die
Fig. 3 die Draufsicht auf eine Ladenschiene nach Fig. l, jedoch bei entferntem Schubkasten ; die Fig. 4, 5 und 6 Draufsichten nach Art der Fig. 3, wobei jedoch unterschiedliche Ausführungsformen der Erfindung hier gezeigt sind, die Fig. 7 und 8 eine weitere Ausführungsform in Draufsicht und
Ansicht.
Die Fig. l zeigt in Ansicht die Ladenschiene --1-- eines Schubkastenauszuges, dessen andere
Schienen hier nicht dargestellt sind. Diese Ladenschiene --1-- hat ein im Querschnitt Z-förmiges
Profil (Fig. 2) mit einem oberen horizontalen Schenkel --2-- und mit einem unteren horizontalen
Schenkel --3-- und einem vertikalen Steg --4--. Endseitig ist eine frei drehbare Laufrolle --5-- gelagert, die beim bestimmungsgemässen Einsatz auf der möbelseitigen Laufschiene abgestützt ist.
Der Schubkasten --6-- liegt mit seinen Seiten wangen --6'-- auf dem unteren Horizontalschenkel - auf.
Dieser horizontale Schenkel --3-- der Ladenschiene --1-- besitzt über seine Länge mehrere
Bohrungen --10--, welche für die Aufnahme der Befestigungsschrauben --8-- dienen, die in die Seiten wangen --6'-- des Schubkastens --6-- von unten her eingedreht werden. Seitlich dieser
Bohrungen --10-- und benachbart dem vertikalen Steg --4-- ist ein Längsschlitz --9-- ausge- spart, dessen Länge mindestens doppelt so gross ist wie der Durchmesser der Bohrung --10-- und der sich, bezogen auf die Längsachse oder Längsrichtung der Ladenschiene --1--, zu beiden Seiten der Bohrung --10-- erstreckt. Der Längsschlitz -- 9 -- ist dabei so angeordnet, dass seine, der Bohrung --10-- abgewendete Begrenzungskante --7-- mit der Ebene des Vertikalsteges --4-praktisch zusammenfällt.
Derjenige Bereich B des Horizontalschenkels --3--, über den sich der Längsschlitz --9-- erstreckt, ist etwas hochgebogen (Fig. l), so dass die Bohrung --10-- gegenüber der eigentlichen Ebene E des Horizontalschenkels --3-- etwas erhöht liegt. Dieser Bereich B bildet eine verformbare Biegezone, die der notwendigen Höhenkorrektur im Bedarfsfalle dient.
Zur Montage des Schubkastenauszuges wird die Ladenschiene-l-an der Unterseite der Seitenwange --6'-- des Schubkastens --6-- befestigt, indem die Befestigungsschrauben --8-- einge- dreht werden, bis sie fest sitzen. Stellt sich nun nach dem Einsatz der Schublade in die Führung heraus, dass die Lade verzogen ist oder dass die Schubladenführung nicht exakt montiert ist, so dass die stirnseitigen Abschlusskanten der Lade nicht horizontal verlaufen oder bei mehreren übereinander liegenden Schubkästen ungleiche Abstände zueinander zeigen, so kann durch Verbiegen des Bereiches B dieser Mangel korrigiert werden. Es ist zweckmässig, wie Fig. 4 zeigt, vor und/oder hinter der Bohrung --10-- querstehende Schlitze --11-- anzuordnen, an welchen eine Schraubenzieherklinge im Bedarfsfall angesetzt werden kann.
Andere Varianten zeigen die Fig. 5 und 6. Hier ist die Begrenzungskante --12-- des Schlitzes --9--, die der Bohrung --10-- benachbart liegt, im Bereich vor und/oder hinter der Bohrung --10-- gegen die freie Kante --13-- des Horizontal- schenkels --3-- bogenförmig vorgezogen, wodurch gleichzeitig eine erhebliche Querschnittsverjüngung des Steges --3-- erzielt wird, die das Verbiegen und das Ansetzen eines geeigneten Biegewerkzeuges erleichtert. Das Ausmass dieser Verjüngung hängt ab von der Nutzlast, für welche der Schubkastenauszug vorgesehen ist.
Zum Verbiegen dieses Bereiches B mit der Bohrung --10-- kön- nen übliche Werkzeuge wie Schraubenzieher u. dgl. eingesetzt werden ; es ist aber auch durchaus denkbar, hier ein spezielles Werkzeug für eben diesen Fall zu entwickeln und zu konstruieren, das dann dem Möbelbauer zur Verfügung gestellt wird, der ja diese Schubkastenführungen montiert.
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Ebene E des Horizontalschenkels liegende Bereich B mit der Bohrung --10-- kann dank des erfin- dungsgemässen Vorschlages in erheblichem Ausmass verformt werden, so dass Lagekorrekturen in be- achtlichem Umfang möglich sind.
Dank der vorgeschlagenen Massnahme ist es auch möglich, zur
Höhenlagenkorrektur sowohl Zug- wie auch Druckkräfte in den Schubkasten einzuleiten, so dass dadurch nicht nur Korrekturen möglich sind, die die Auflageflächen als solche betreffen, sondern auch solche, die durch den Verzug des Schubkastens notwendig sein sollten. Bei den gezeigten
Ausführungsbeispielen hat der horizontale Schenkel --3-- die Funktion, einerseits als Verbindungs- glied zwischen dem Auflagebereich B und dem Vertikal steg --4-- zu dienen, aber auch als Verstei- fungselement für das Profil.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Ausführungsform in Draufsicht und Ansicht, bei welcher die von den Längsschlitzen --9-- begrenzten hochgebogenen Abschnitte --B-- gegenüber den Bohrungen - für die Aufnahme der Befestigungsschrauben --8-- seitlich versetzt sind. Im wesentlichen entspricht diese Ausführungsform jener, die in Fig. 3 gezeigt ist. Es ist durchaus denkbar, auch bei einer solchen Ausführungsform, wo also die hochgebogenen Bereiche B und die Bohrungen --10-für die Aufnahme der Befestigungsschrauben --8-- gegeneinander seitlich versetzt sind, die Begrenzungskanten der Längsschlitze --9-- in der Weise auszugestalten, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 5 und 6 erläutert worden ist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 liegen die Befestigungsschrauben also seitlich der Auflagebereiche oder Auflageabschnitte --B--. Eine solche Ausführungsform wird zwar nicht als besonders zweckmässig erachtet, dennoch soll sie von der Erfindung miteingeschlossen sein. Der Nachteil dieser Ausführungsform gegenüber den vorstehend besprochenen liegt darin, dass im Falle der Korrektur der Auflagebereiche B durch Verbiegung eventuell unkontrollierbare Zugspannungen in den Schubkasten eingeleitet werden, bedingt dadurch, dass Auflager- und Befestigungspunkt voneinander distanziert sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schubkastenauszug mit mindestens einer an einer Möbelseitenwand befestigbaren Möbelschiene und mindestens einer gegenüber dieser verschiebbar gelagerten Ladenschiene mit einem L-förmigen oder Z-förmigen Profilquerschnitt, wobei der Schubkasten mit seinen Seitenwangen vom horizontalen Schenkel des L- oder Z-Profilquerschnittes der Ladenschiene getragen und mit Befestigungsschrauben gehalten ist, welche durch Bohrungen in diesen Schenkel ragen, dadurch gekennzeichnet, dass im den Schubkasten (6) tragenden horizontalen Schenkel (3) und benachbart dem vertikalen Steg (4) der Ladenschiene (1) mehrere in Längsrichtung der Ladenschiene (1) verlaufende Längsschlitze (9) ausgespart sind, die in Schienenlängsrichtung voneinander distanziert sind und deren Länge (L)
nur einem geringen Bruchteil der gesamten Länge der Ladenschiene (1) entspricht, beispielsweise zirka 15 bis 25 mm beträgt, und dass die seitlich von diesen Längsschlitzen (9) begrenzten Abschnitte (B) des horizontalen Schenkels (3) der Ladenschiene (1) gegenüber der eigentlichen Ebene (E) des horizontalen Schenkels (3) hochgebogen sind und als Auflager für den Schubkasten (6) dienen.