AT37896B - Apparat zur Regenerierung der Atmungsluft. - Google Patents
Apparat zur Regenerierung der Atmungsluft.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Apparat zur Regenerierung der Atmungsluft.
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Alkalisuperoxyden zum Gegehstande. Während bei dem Stammpatent und dem genannten Xusatzpatent die Anreicherung der ausgeatmeten Luft mit Sauerstoff und die Beseitigung von Wasserdampf und Kohlensäure aus derselben dadurch erfolgt, dass die ausgeatmete Luft gezwungen wird, durch Alkalisuperoxydschichten hmdurch ineinen A@@ingssack zu sreichen und aus letzterem auf demselben Wege wieder in den Mund des Benützers zurückzukehren, so dass sie einer zweimaligen Filtration durch die Alkalisuperoxydschichte unterzogen wird, ist leim Gegenstand vorliegender Erfindung die Einrichtung vorzugsweise so getroffen,
dass die ausgeatmete Luft zunächst durch die Alkalisuperoxydschichte streicht und in den Atmungssack getaugt, von dort aber unmittelbar, d. i. ohne nochmals durch die Superoxydschichte zu streichen, wieder ein- geatmet wird.
Dies wird durch Anordnung geeigneter Ventile erreicht. Bezweckt wird dabei, die Temperatur in der atembar gemachten Luft niedriger zu halten als es bei zweimaligem Filtrieren durch das
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genannten Zusatzpatent der Fall ist. Im Zusammenhang mit dieser Ventilatmung ist nach vorliegender Erfindung eine Einrichtung getroffen, welche das sichere Auswechseln erschöpfter Alkali- supt'roxydpatronen in dem mit nicht atembaren Gasen erfüllten Raume gestattet.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht bezw. Schnitt einer Ausführungsform der
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mit Sauerstoff zu füllen gestattet.
Ist, wie in Fig. 1 angedeutet, die linke Patrone ('eingeschaltet, so wird beim Ausatmen
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streicht durch die Leitung h und das Innere des Schiebers in das linksseitige Rohr e und von dort über Rohr d und Stutzen b durch das Superoxyd in der linksseitigen Patrone, wobei sie regeneriert
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Sollten die Ventile nicht ordnungsmässig arbeiten, oder wird die ziemlich hohe Temperatur der einzuatmenden Luft nicht für allzu lästig erachtet, so kann man das Ventil i durch geeignete
Vorrichtungen bekannter Art, von denen in Fig. 1 eine beispielsweise angedeutet ist, dauernd offen halten und das Ventil j fest schliessen. Die ausgeatmete Luft nimmt dann denselben Weg wie vorstehend angegeben, beim Einatmen kehrt die Luft auf gleichem Wege zurück. Das Atmen geht dann in der im Stammpatent beschriebenen Weise vor sich, wobei aber nur eine Patrone eingeschaltet ist, die andere ist in Reserve. Ist der Inhalt der ersteren Patrone erschöpft, so braucht man nur den Schieber 37 mittelst eines Handrades 38 oder dergl. zu verstellen.
Die beschriebene Einrichtung gestattet aber auch, in dem mit nicht atembaren Gasen ge- füllten Raum ohne jede Gefahr und ohne das Atmen durch die zweite Patrone im geringsten zu stören, eine erschöpfte Patrone durch eine frische zu ersetzen. Nach dem Ausschalten der aus- zuwechselnden Patrone mittelst des Schiebers 37 und dem Lösen der Mutter r derselben wird diese Patrone abgenommen. An einer frischen Patrone.
Fig. 2 wird die auf den Stützen b aufge- gesehraubte Verschlussmutter n gelöst und auf den Stutzen b der bereits verbrauchten Patrone geschraubt und der Stutzen b der frischen Patrum'wnu't den Stutzen d und Rohr fangesetzt und durch die Mutter c festgezogen ; die frische Patrone ist dann gebrauchsbereit. Die erschöpfte
Patrone kann nach dem Lösen der Verschlussmutter n und einer Füllmutter o am Boden, aus gewaschen und nach dem Trocknen mit frischem Superoxyd gefüllt werden.
Um zu verhindern, dass versehentlich die eben in Betrieb stehende Patrone statt der ausgeschalteten abgenommen werde, sind die Muttern c mit Sperrzähnen versehen, deren Sperrklinken p unter der Einwirkung einer mit dem Schieber. 37 oder dem Handrad 38 verbundenen Stange q derart stehen, dass die
Klinke der jeweils eingeschalteten Patrone in die Zähne der zugehörigen Mutter r eingreift, die
Klinke der Mutter der ausgeschalteten dagegen ausgehoben ist, so dass die Patrone nicht von ihrei
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'Ersatzes verbrauchter Patronen durch frische ohne Unterbrechung des Atmens gestattet, die
Dauer des Aufenthaltes in dem mit nicht atembaren Gasen erfüllten Raume sehr wesentlich zu erhöhen.
PATENT-ANSPRUCHE : 1. Vorrichtung zum Wiederatembarmachen ausgeatmeter Luft mittels Alkalisuperoxyden
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durch einfachen Anschluss des Rohres und Stutzens an die genannten Leitungen in Betriel) szustand gelangt.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Rohr und Stutzen der Patrone zu einander konzentrisch sind und an konzentrische, zu den in An- EMI2.3 und 711 vereinfachen.3. Ausfhrungsform der Einrichtung nach anspruch 1 mit mehreren abwechselnd einschalt- EMI2.4 eingeschaheten Patrone durch einen sich mit diesem Organ verstellenden Teil verriegelt, der Anschluss der anderen Patrone dagegen entriegelt ist, um ein versehentliches Ausheben der jeweils eingeschalteten Patrone zu verhüten, und das Ausheben der ausgeschalteten Patrone zu gestatten.4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, da Anschluss der Patronen an die Leitungen durch auf die Stutzen an den Patronen aufgeschraubte Muttern erfolgt, die mit Sperrzähnen verschen sind, in welche von dem Absperrorgan betätigte Klinken gedrckt bezw. daraus ausgehoben werden.5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher beim Ausatmen die Luft durch die Patronenfüllung in den Atmungssack streicht und von da aus infolge geeigneter Anordnung von Ventilen unmittelbar wieder eingeatmet wird, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welche das den Weg vom Mundstück zur Patrone überwachende Ventil dauernd offen EMI2.5
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT37896D AT37896B (de) | 1904-02-24 | 1908-06-03 | Apparat zur Regenerierung der Atmungsluft. |
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| AT37896B true AT37896B (de) | 1909-07-10 |
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Family Applications (1)
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1908
- 1908-06-03 AT AT37896D patent/AT37896B/de active
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