AT377599B - Heizkoerperventil mit einer regeleinrichtung zur regelung der raumtemperatur - Google Patents

Heizkoerperventil mit einer regeleinrichtung zur regelung der raumtemperatur

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AT377599B
AT377599B AT97183A AT97183A AT377599B AT 377599 B AT377599 B AT 377599B AT 97183 A AT97183 A AT 97183A AT 97183 A AT97183 A AT 97183A AT 377599 B AT377599 B AT 377599B
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Johann Ing Schmid
Hans Dipl Ing Szeremeta
Franz Dipl Ing Voggenberger
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Schrack Elektronik Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D257/00Heterocyclic compounds containing rings having four nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D257/02Heterocyclic compounds containing rings having four nitrogen atoms as the only ring hetero atoms not condensed with other rings
    • C07D257/04Five-membered rings
    • GPHYSICS
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    • G05D23/00Control of temperature
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Heizkörperventil mit einer Regeleinrichtung zur Regelung der Raumtemperatur, bei der wenigstens ein Sollwertgeber für die Raumtemperatur und wenigstens ein Raumtemperaturfühler vorgesehen sind, die einen Regler, der mit einem Stellglied, wie z. B. ein auf den Ventilkörper des den Durchfluss durch einen Heizkörper steuernden Ventils einwirken- den Stellmotor, in Verbindung steht, beeinflussen und bei der ein Zeitgeber und eine von diesem gesteuerte Stelleinrichtung zur Änderung des Sollwertes auf einen weiteren vorgegebenen Wert vorgesehen ist. 



   In Won- un Arbeitsräumen, in denen sich Menschen aufhalten, besteht das Bestreben, eine einmal - der jeweiligen Tätigkeit   angepasste- eingestellte   Temperatur möglichst konstant zu halten. Dies ist auch im Hinblick auf möglichst geringe Energievergeudung sinnvoll. 



   Bei den weitverbreiteten Warmwasserheizungen wird dies im allgemeinen durch sogenannte
Thermostatventile, eventuell im Zusammenwirken mit einer aussentemperaturgeführten Vorlauftempera- turregelung, bewerkstelligt. Bei diesen Thermostatventilen dient im allgemeinen ein sich bei
Erwärmung ausdehnendes Material gleichzeitig als Temperaturfühler, Proportionalregler und als Stellglied, welches über einen Ventilstössel die Durchflussmenge im Heizkörper und damit die Raumtemperatur regelt. Zur Sollwertvorgabe ist auch ein eine Zufuhr der Raumluft zum
Temperaturfühler steuernder Schieber bekannt, dessen Steuerteil meist als Handrad ausgebildet ist, wobei sich auf Grund von Erfahrungswerten einer jeden Stellung des Handrades eine bestimmte
Raumtemperatur zuordnen lässt. 



   Bei solchen Thermostatventilen ist,   z. B.   durch die DE-OS 3018237, vorgeschlagen worden, in der Nähe des sich unter   Wärmeeinwirkung   ausdehnenden Materials eine elektrische Heizein- richtung anzuordnen, die über einen von einer Schaltuhr gesteuerten Kontakt mit einer gegebenen- falls steuerbaren Spannung versorgt wird und eine erhöhte Raumtemperatur vortäuscht und so zu einer Verminderung des Durchflusses des Heizmediums durch den Heizkörper führt. 



   Derartige Regeleinrichtungen weisen erhebliche Nachteile auf. So zeigen sie ein rein proportio- nales Regelverhalten, wobei aus Gründen der Stabilität die Regelkurve nicht beliebig steil sein darf. Dies führt aber dazu, dass sich bei vermehrter Fremdenergiezufuhr,   z. B.   durch Einschalten von Beleuchtungskörpern oder einer vermehrten Personenanzahl im Raum, sich die Betriebskennlinie des Raumes ändert und sich daher auf Grund der Regelkurve des Thermostatventils auch die Raumtemperatur erhöht. Das bedeutet, dass die Fremdenergie nicht voll zur Einsparung von Primärenergie genutzt werden kann, vielmehr wird ein Teil von ihr   zur-unerwünschten-Raum-   temperaturerhöhung verwendet. 



   Ähnlich wirkt die Änderung der Aussentemperatur, da   z. B.   eine Erhöhung der Aussentemperatur zusätzlicher Fremdenergiezufuhr im Raum entspricht. Wieder bedeutet dies eine Temperaturerhöhung im Raum. Hier kann insoferne Abhilfe geschaffen werden, als die Vorlauftemperatur von der Aussentemperatur abhängig gemacht wird. Allerdings besteht dann das Problem, die verschiedenen Regelkennlinien aufeinander abzustimmen, was nur in seltenen Fällen optimal möglich ist. 



   Durch reibungsbedingte Hysterese in herkömmlichen Thermostatventilen zerfällt die Thermostatventilkennlinie in je eine   Schliess- und   Öffnungskennlinie. Auch dies mindert die Möglichkeit der Ausnutzung der Fremdenergiezufuhr zur Einsparung der Primärenergie wesentlich. 



   Ein weiteres Problem tritt auf, wenn grössere Unterschiede zwischen Temperatursoll- und -istwert in einer Anlage mit vielen Thermostatventilen gleichzeitig auftreten. Dies ist   z. B.   dann der Fall, wenn eine solche Anlage in Betrieb genommen wird, oder wenn bei mit Absenkung ausgestatteten Ventilen der Sollwert erhöht wird. 



   In diesem Fall werden nämlich die der Pumpe am nächsten gelegenen Ventile bevorzugt mit dem Wärmeträger versorgt, während die strömungstechnisch ungünstiger angebrachten Heizkörper erst dann voll mit dem Wärmeträger versorgt werden, wenn die erstgenannten Ventile bereits gedrosselt haben. Diese Probleme treten besonders bei den einfachen Einrohrheizungen auf. 



   Dies bedeutet, dass die Heizkörper unterschiedlich rasch warm werden ; die neue Solltemperatur wird in einem Extremfall sehr rasch - mit beträchtlichem Überschwingen-, im andern Extremfall nur sehr langsam erreicht, wobei die Differenz zwischen den beiden Fällen in ungünstigen Fällen mehrere Stunden betragen kann. 



   Ziel der Erfindung ist es, ein Heizkörperventil mit einer Regeleinrichtung zur Regelung der Raumtemperatur zu schaffen, bei welchem die Nachteile der umseitigen Regeleinrichtungen vermieden sind. Auch 

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 soll eine entsprechende Einsparung an Primärenergie bei Fremdenergiezufuhr gewährleistet sein und eine weitgehende Konstanthaltung der Raumtemperatur auf einen gewünschten Wert ermöglicht werden. 



   Erfindungsgemäss wird dies bei einem Heizkörperventil der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Regeleinrichtung einen Mikrocomputer aufweist, der eingangsseitig an eine Bedientastatur, über welche unter anderem die Sollwertvorgabe erfolgt, angeschlossen ist, an den wenigstens ein Raumtemperaturfühler geführt ist und der über einen seiner Ausgänge das Stellglied entsprechend einem Soll-Istwertvergleich steuert und bei einer Erhöhung des Sollwertes eine Übergangskurve für den Sollwert errechnet und den Soll-Istwertvergleich nach dieser Kurve durchführt und über weitere Ausgänge die Anzeigeeinheit steuert, welche vorzugsweise hinsichtlich der Anzeige von der Bedientastatur voreinstellbar ist.

   Durch diese Massnahme ist es möglich, von der bisher üblichen Proportionalregelung abzugehen und komplexe Regelalgorithmen im Sinne einer optimalen Energieeinsparung zu verwirklichen. Insbesondere dadurch, dass das Stellglied entsprechend einem Soll-Istwertvergleich gesteuert ist und bei einer Erhöhung des Sollwertes eine Übergangskurve für den Sollwert errechnet und der Soll-Istwertvergleich nach dieser Kurve durchgeführt wird, wird erreicht, dass unabhängig von den thermischen Gegebenheiten des Aufstellungsraumes, wie   z. B.   dem Verhältnis von Heizkörperfläche zu Raumgrösse, der Vorlauftemperatur des Wärmeträgers, der Wärmedämmung des Raumes, dem Fremdenergieeinfluss, wie Sonneneinstrahlung usw., mit geringstem Energieaufwand ein Maximum an Behaglichkeit erreicht werden kann.

   Weiters wird verhindert, dass es bei einer sprunghaften Erhöhung der Solltemperatur,   z. B.   nach dem Ende einer Nachtabsenkung, zu einem vollständigen Öffnen des Ventils kommt bis die Raumtemperatur den neuen Sollwert erreicht hat, wobei ein Überschwingen der Raumtemperatur und damit eine Energievergeudung nicht zu vermeiden wäre. 



   In Weiterbildung der Erfindung kann so vorgegangen werden, dass der Mikrocomputer eine Rechen- und Steuereinheit umfasst, die bei Erhöhung des Sollwertes der Raumtemperatur von t soll-alt auf t soll-neu unter Berücksichtigung einer gegebenenfalls einstellbaren Zeitdauer T für den Übergang der Raumtemperatur auf den neuen Sollwert eine ideale Übergangskurve der Raumtemperatur im wesentlichen nach der Beziehung 
 EMI2.1 
 errechnet, wobei tau ein Abtastintervall und n die Folge der natürlichen Zahlen bedeutet, und der in Übereinstimmung hiemit den Temperatursollwert aktualisiert. 



   Durch diese Massnahme wird eine Anpassung der Raumtemperatur an den neuen Sollwert innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht, wobei der Übergang allmählich erfolgt und ein Überschwingen vermieden ist. 



   Ferner kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass der Mikrocomputer einen Differenzverstärker, der mit dem Sollwertgeber und dem Temperaturfühler verbunden ist, und dem ein oder mehrere Regelglieder mit unterschiedlichem Regelverhalten, z. B. proportionalem, integralem, differentiellem, Deadbeat, oder anderem Regelverhalten, nachgeschaltet sind, mit dem Ausgang eines jeden dieser Regelglieder verbundene variable Abschwächer oder Verstärker und eine mit deren Ausgängen verbundene Summierstufe sowie einen setzbaren Speicher und gegebenenfalls einen mit dem Stellglied verbundenen Umschalter umfasst. 



   Durch diese Massnahme wird eine sehr günstige Regelcharakteristik erreicht, die es ermögLicht, die Raumtemperatur auch bei Fremdenergiezufuhr konstant zu halten und dadurch Heizenergie zu sparen, wobei durch die in Reihe zu den Regelgliedern mit unterschiedlichem Regelverhalten geschalteten variablen Abschwächer oder Verstärker eine Änderung der Aufteilung der Einflüsse dieser Regelglieder auf die Grösse des von der Summierstufe gelieferten Stellsignals zur Anpassung in die jeweiligen Verhältnisse zur Optimierung des Regelverhaltens möglich ist. 



   Ferner kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, dass bei einer Soll-   verterhöhung   der Differenzverstärker Punkte der errechneten idealen Übergangskurve mit den   : atsächlichen   Istwerten vergleicht und die Rechen- und Steuereinheit des Mikrocomputers entsprechend den Abweichungen die Verstärkung bzw. Abschwächung der Verstärker bzw. Abschwächer 

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 verändert, um eine Anpassung des Regelverhaltens an die ideale Übergangskurve zu erreichen. Damit ist es möglich, ein adaptives Regelverhalten zu erzielen, wobei die von der Steuereinheit bestimmten   Verstärkungs- bzw.

   Abschwächungsfaktoren   der den Regelgliedern nachgeschalteten Abschwächer oder Verstärker nach der erfolgten Anpassung des Regelverhaltens an die errechnete Übergangskurve bis zur nächsten Sollwerterhöhung konstant gehalten werden können. 



   Wird ein besonders hohes Mass an Energieeinsparung angestrebt, so kann gemäss der Erfindung weiters vorgesehen sein, dass der Mikrocomputer weiters ein taktgesteuertes Schieberegister, das die Temperatur-Istwerte im Takt übernimmt, eine dem Schieberegister nachgeschaltete Differenzstufe, die die Differenz zweier zeitlich aufeinander folgender Istwerte bildet, zwei der Differenzstufe parallel nachgeschaltete Schwellwertschalter, ein dem einen auf Überschreiten eines die normalen Regelbedingungen überschreitenden negativen Temperaturgradienten ansprechenden Schwellwertschalter nachgeschaltetes Zeitglied, einen mit seinem Setzeingang diesem Schwellwertschalter nachgeschalteten Speicher, der über das Zeitglied und/oder den zweiten auf einen Temperaturgradienten   0   ansprechendem Schwellwertschalter rücksetzbar ist, aufweist,

   wobei der Speicher in seinem gesetzten Zustand einen Umschalter in einem Schaltzustand hält, in dem dieser das Stellglied im Sinne des Schliessens des Ventils beaufschlagt. Dadurch ist es möglich das Ventil während des Lüftens des Raumes, bei dem immer ein grosser negativer Temperaturgradient auftritt, automatisch zu schliessen und so eine Energievergeudung zu vermeiden. Dabei ist es zweckmässig, wenn der Ausgang des Speichers über ein weiteres Zeitglied mit einem akustischen Signalgeber verbunden ist, wodurch eine Signalabgabe nach einer vorgegebenen, für ein sinnvolles Lüften eines Raumes ausreichenden Zeit sichergestellt wird. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 ein Regeldiagramm eines herkömmlichen Thermostatventils, Fig. 2 ein Diagramm eines herkömmlichen Thermostatventils unter Berücksichtigung der Hysterese, Fig. 3 ein Blockschaltbild der Elektronik eines erfindungsgemässen Heizkörperventils, Fig. 4 ein Diagramm der Signale der Ablaufsteuerung nach Fig. 3, Fig. 5 Diagramme des Überganges auf eine höhere Solltemperatur bei herkömmlichen Ventilen und einer erfindungsgemässen Regelung und Fig. 6 ein Detail des Blockschaltbildes gemäss Fig. 3. 



   Fig. 1 zeigt deutlich den Nachteil, der herkömmlichen Thermostatventilen anhaftet. So steigt auf Grund der Neigung der Regelkennlinie 1 der herkömmlichen Thermostatventile bei höher werdendem Fremdenergieeinfluss die Raumtemperatur an, obwohl das Öffnungsverhältnis des Ventils absinkt. Berücksichtigt man dabei noch die unvermeidliche Hysterese der herkömmlichen Ventile, so wird die unvermeidliche Abweichung der Raumtemperatur vom eingestellten Sollwert noch grösser, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Erhöht sich die Raumtemperatur auf Grund eines Fremdenergieeinflusses vom Wert T auf den Wert T', so ändert sich das Ventilöffnungsverhältnis auf 
 EMI3.1 
 bis der Schnittpunkt 4 mit der Betriebskennlinie 6 erreicht ist.

   Sinkt der Fremdenergieeinfluss und damit die Raumtemperatur so ändert sich das Ventilöffnungsverhältnis nicht, bis der Punkt 5 auf der Öffnungskennlinie l'erreicht ist. Erst bei weiterem Absinken der Raumtemperatur öffnet das Ventil gemäss der Öffnungskennlinie l'wieder. Bei einem Fremdenergieeinfluss von z. B. 20%, der leicht eintreten kann, wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten oder mehrere Beleuchtungskörper eingeschaltet werden, kommt es auf Grund der Neigung der Regelkennlinie 1 und deren Hysterese zu Abweichungen der Raumtemperatur vom eingestellten Sollwert von zirka 1 bis   3 K,   wodurch aber trotz der Regelung die durch den Fremdenergieeinfluss mögliche Einsparung an Heizenergie nur zu einem unbefriedigenden Teil erreicht werden kann. 



   Diese Nachteile werden durch die als Mikrocomputer --100-- ausgebildete, in Fig. 3 gezeigte Regeleinrichtung vermieden. Gemäss Fig. 3 umfasst der Mikrocomputer --100-- die mit vollen Linien umrandeten Schaltungsblöcke. Eingangsseitig ist an den Mikrocomputer --100-- eine Bedientastatur - und wenigstens ein   Temperaturfühler --19--,   dem ein A/D Konverter zugeordnet ist, angeschlossen. Der Mikrocomputer --100-- weist einen von der   Bedientastatur --11-- setzbaren   

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 Speicher --13-- für eine Betriebsart auf, wie regeln auf einen Sollwert, wie   z. B.   jenen der automatischen Nachtabsenkung.

   Die Bedientastatur --11-- dient auch zum Setzen eines Echtzeitgebers--16--, dies allerdings nur bei einer ersten Inbetriebnahme-, eines Speichers --14-für den Beginn und das Ende von Zeitabschnitten während der ein bestimmter Sollwert gehalten werden soll, wobei die Sollwerte in den Speicher --15-- einschreibbar sind.

   Die Bedientastatur wird von einer   Ablaufsteuerung --26--,   die im wesentlichen von einem Oszillator gebildet ist und wie aus Fig. 4 ersichtlich an seinen verschiedenen Ausgängen zu verschiedenen Zeiten in regelmässigen Abständen Impulse abgibt, abgefragt und allfällige Änderungen in die entsprechenden Speicher --13 14,   15-- eingeschrieben.   Weiters steuert die Bedientastatur --11-- auch noch die ausgangsseitig an den Mikrocomputer --100-- angeschlossene Anzeige --12--, von der wahlweise die einzelnen in den Speichern --13 bis 15-- eingeschriebenen Werte zur Anzeige bringbar sind. 



   Weiters umfasst der Mikrocomputer eine Zeitbereichsbewertung 17, die vom Speicher --13-aktivierbar ist, wenn dieser auf automatische Nachtabsenkung oder eine andere Betriebsart gesetzt ist, bei der zu bestimmten vorwählbaren Zeiten der Sollwert der Raumtemperatur geändert werden soll. Im aktivierten Zustand vergleicht die Zeitbereichsbewertung 17 im Rhythmus der Ansteuerimpulse der Ablaufsteuerung --26--, die Echtzeit mit dem Speicherinhalt des Speichers - und gibt bei Übereinstimmung einen Steuerbefehl zum Auslesen des für den beginnenden Zeitabschnitt vorgegebenen Sollwerts vom Speicher --15-- in eine Regelschaltung --24-- ab.

   Die Schaltung --18-- gibt bei Eintreffen eines einem positiven Sprung des Sollwertes entsprechenden Signals von der Regelschaltung --24-- an diese für eine bestimmte, der gewünschten Dauer des Überganges von dem niedrigeren auf den höheren Sollwert entsprechenden Zeit ein Signal an die Regelschaltung --24-- ab, wobei die   Schaltung-18-z.

   B.   einfach durch einen durch ein Signal der Regelschaltung --24-- aktivierbaren Zähler gebildet sein kann, der die Signale der Ablaufsteuerung zählt und bei Erreichen eines bestimmten Zählerstandes sein Ausgangssignal ändert und stehen bleibt. 
 EMI4.1 
 --19--,übernimmt der Speicher --20-- bei jedem Ansteuersignal der Ablaufsteuerung den momentanen Wert und löscht den ältesten gespeicherten Wert, wobei immer mindestens zwei aufeinanderfolgende Werte gespeichert sind und der zuletzt übernommene Wert der   Regelschaltung --24-- zugeführt   wird.

   Im Rhythmus der Ansteuerimpulse der Ablaufsteuerung werden die im Speicher --20-gespeicherten Werte auch in einen Differenzierer --21-- ausgelesen, der aus diesen Werten den Temperaturgradienten bestimmt und der Regelschaltung --24-- zuleitet, die ein Stellglied --14-des Ventils (nicht dargestellt) steuert, wobei das Stellglied --14-- vorzugsweise durch einen auf den Ventilkörper des den Durchfluss durch einen Heizkörper steuernden Ventils einwirkenden Stellmotor gebildet ist. 



   Weiters ist noch eine Zeitverzögerung 22 vorgesehen, die bei einem von der Regelschaltung - kommenden, einem grossen negativen Temperaturgradienten, wie er beim Lüften auftritt, entsprechenden Signal nach Ablauf einer Zeit von   z. B.   3 bis 5 min einen akustischen Signal-   geber --23-- auslöst.    



   Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass die Ablaufsteuerung in einem gleichmässigen Rhythmus, jedoch zu verschiedenen Zeiten, Ansteuerimpulse auf die Leitungen --32, 33,34 und 35-- abgibt. 



   In Fig. 6 ist der in Fig. 3 mit strichpunktierten Linien umrandete, die Regelschaltung --24-umfassende Teil des Mikrocomputers im Detail gezeigt. 



   Die   Regelschaltung --24-- umfasst   im wesentlichen einen mit dem   Speicher --15-- für   die Sollwerte der Temperatur und über den als Schieberegister ausgebildeten Speicher --20-- mit dem   Temperaturfühler --19-- verbundenen Differenzverstärker --40--,   dessen Ausgang mit Regelgliedern --41, 42, 43-- verbunden ist, denen je ein variabler Verstärker oder   Abschwächer--44,   45,   46-- die   von einer Rechen- und Steuereinheit 47 gesteuert sind, welchen Verstärkern oder Abschwächern eine   Summierstufe --48-- und   dieser ein Speicher --49-- nachgeschaltet sind.

   Weiters weist die Regelschaltung --24-- noch zwei vom Differenzierer --21-- versorgte Schwellwertschalter --50, 51--, von denen der Schwellwertschalter --50-- auf einen einen bestimmten 

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Wert übersteigenden negativen Temperaturgradienten und der Schwellwertschalter --51-- auf einen Temperaturgradienten    0   anspricht, sowie ein dem Schwellwertschalter --50-- nachgeschalte- tes Zeitglied --52--, ein dessen und den Ausgang des   Schwellwertschalters --51-- verknüpfen-   des ODER-Gatter --53-- und einen weiteren Speicher --54-- sowie einen Umschalter --55-- auf, der mit dem Stellglied --14-- verbunden ist. 



   Der   Differenzverstärker --40-- vergleicht   den zuletzt in den Speicher --20-- übernommenen
Temperaturwert mit dem vorgegebenen Sollwert, wobei sein Ausgangssignal gleichzeitig von mehreren
Regelgliedern,   z. B.   einem Proportional-Regelglied --41--, einem   Integral-Regelglied --42--   und einem nach einem weiteren Algorithmus arbeitendem Regelglied --43--, das   z. B.   ein Deadbeat- -Regelglied sein kann, verarbeitet. Wie strichliert angedeutet ist, kann eine beliebige Anzahl von Regelgliedern vorgesehen werden. So kann   z. B.   auch ein Differential-Regelglied vorgesehen werden. 



   Die Ausgangssignale der Regelglieder --41 bis   43-werden   durch die jedem Regelglied nachgeschalteten variablen Verstärker oder Abschwächer 44,45, 46, dessen Verstärkungs- oder Abschwächungsfaktor von der Rechen- und Steuereinheit --47-- gesteuert wird, verändert, um ein adaptives Regelverhalten zu erzielen. 



   Die Rechen- und Steuereinheit 47 wird mit den Temperatursollwerten versorgt und errechnet bei einem positiven Sollwertsprung eine ideale Übergangskurve und gibt diese Werte während der Übergangszeit der Raumtemperatur vom ersten auf den zweiten Sollwert an den Differenzver-   stärker --40-- ab,   der sie mit dem ermittelten Ist-Wert vergleicht. 



   Ergibt sich beim Übergang der Raumtemperatur von einem niedrigen auf einen höheren
Sollwert nach einem Abtastintervall tau eine Abweichung von der errechneten idealen Übergangs- kurve 72 (Fig. 5), so ändert die Rechen-und Steuereinheit 47 den   Verstärkungs- bzw.   Ab- schwächungsfaktor der Verstärker und/oder Abschwächer 44,45, 46 im Sinne einer Annäherung an die ideale Kurve 72, wie dies aus den Knicken in den Kurven 73 und 74, die Beispiele für den möglichen Verlauf der Raumtemperatur bei einer Erhöhung des Sollwertes bei Verwendung der erfindungsgemässen Regeleinrichtung darstellen. 



   Die Kurve 71 zeigt den Verlauf der Raumtemperatur bei Verwendung eines herkömmlichen Thermostatventils, bei dem die Änderungsgeschwindigkeit seines Öffnungsverhältnisses durch entsprechende Massnahmen begrenzt ist. Dabei wird zwar ein Überschwingen der Temperatur vermieden, doch muss eine extrem lange Aufheizzeit in Kauf genommen werden, die ausserdem von verschiedenen baulichen Parametern abhängt. Die Kurve 70 zeigt den Verlauf der Raumtemperatur bei einer sprunghaften Erhöhung des Sollwertes gleichfalls bei einem bekannten Heizkörperventil, wobei   z. B.   wegen einer Überdimensionierung des Heizkörpers für den Aufstellungsraum oder einer plötzlichen Fremdenergiezufuhr durch z. B. Sonneneinstrahlung ein Überschwingen des erhöhten Sollwertes nicht zu vermeiden ist. 



   Die Ausgangssignale der Verstärker und/oder Abschwächer 44,45, 46 werden in der Summierstufe 48 zusammengefasst und dem   Speicher --49-- zugeführt,   wobei dessen Speicherwerte über den   Umschalter --55-- dem Stellglied --14-- zugeführt   werden, wobei vorausgesetzt ist, dass, wie noch erläutert werden wird, kein negativer Temperaturgradient auftritt. 



   Die vom Temperaturfühler 19 mit angeschlossenem Analog-Digitalwandler kommenden Signale werden im Takt der Ablaufsteuerung 26 in den Speicher --20-- eingeschrieben und der am längsten gespeicherte Wert wird gelöscht. Gleichzeitig wird der neu eingeschriebene Wert dem   Differenzverstärker --40-- und   dem   Differenzierer --21-- zugeführt,   wobei letzterem auch der vorher gespeicherte Wert zugeführt wird und der Differenzierer --21-- im Takt der Ablaufsteuerung 26 den Temperaturgradienten ermittelt. Dieser gelangt zu den beiden   Schwellwertschaltern --50,   51--. Dabei spricht der Schwellwertschalter --40-- auf einen, einen bestimmten Wert übersteigenden negativen Temperaturgradienten, wie er   z.

   B.   beim Lüften entsteht, an und setzt den   Speicher --54--.   Gleichzeitig wird auch das Zeitglied --52-- gestartet. Der Schwellwertschalter - --51-- spricht dagegen auf einen Temperaturgradienten    0   an und stellt über das ODER-Gatter --53--, das auch mit dem Zeitglied --52-- verbunden ist, den   Speicher --54-- zurück.   Gleiches erfolgt auch nach dem Ablauf des Zeitgliedes --52--. 



   Der Speicher --54-- gibt, während er gesetzt ist, ein Signal an den Umschalter --55-- 

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 ab, das diesen zum Umschalten bringt und in der umgeschalteten Stellung hält, in der das
Stellglied mit einer festen Signalquelle --45-- verbunden ist, deren Signale das Stellglied im
Sinne des Schliessens des Ventils beaufschlagen. 



   Gleichzeitig wird das dem gesetzten Speicher --54-- entsprechende Ausgangssignal desselben dem   Zeitglied --22-- zugeführt,   das es nach einer Verzögerungszeit von   z. B.   3 bis 5 min an den akustischen Signalgeber --23-- weitergibt und diesen aktiviert. 



   Nach Ablauf des Zeitgliedes --52-- oder Auftreten eines durch Schliessen des Fensters bedingten positiven Temperaturgradienten und damit Ansprechen des Schwellwertschalters --51-- wird der   Speicher --54-- rückgestellt   und der   Umschalter --55-- nimmt   seinen Ruhe-Schaltzu- stand ein und der allenfalls aktivierte Signalgeber --23-- wird deaktiviert. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Heizkörperventil mit einer Regeleinrichtung zur Regelung der Raumtemperatur, bei der wenigstens ein Sollwertgeber für die Raumtemperatur und wenigstens ein Raumtemperaturfühler vorgesehen sind, die einen Regler, der mit einem Stellglied, wie   z.

   B.   ein auf den Ventilkörper des den Durchfluss durch einen Heizkörper steuernden Ventils einwirkenden Stellmotor, in Verbin- dung steht, beeinflussen und bei der ein Zeitgeber und eine von diesem gesteuerte Stelleinrichtung zur Änderung des Sollwertes auf einen weiteren vorgegebenen Wert vorgesehen ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Regeleinrichtung einen Mikrocomputer (100) aufweist, der eingangsseitig an eine Bedientastatur (11), über welche unter anderem die Sollwertvorgabe erfolgt, angeschlossen ist, an den wenigstens ein Raumtemperaturfühler (19) geführt ist und der über einen seiner Ausgänge das Stellglied entsprechend einem Soll-Istwertvergleich steuert und bei einer Erhöhung des Sollwertes eine Übergangskurve für den Sollwert errechnet und den Soll-Istwertvergleich nach dieser Kurve durchführt und über weitere Ausgänge die Anzeigeeinheit steuert,

   welche vorzugsweise hinsichtlich der Anzeige von der Bedientastatur (11) voreinstellbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Heizkörperventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikrocomputer (100) eine Rechen- und Steuereinheit (47) umfasst, die bei Erhöhung des Sollwertes der Raumtemperatur von t soll-alt auf t soll-neu unter Berücksichtigung einer gegebenenfalls einstellbaren Zeitdauer T für den Übergang der Raumtemperatur auf den neuen Sollwert eine ideale Übergangskurve der Raumtemperatur im wesentlichen nach der Beziehung t ist-ideal = t soll-alt + t soll-neu (l-e n.tau T errechnet, wobei tau einen Abtastintervall und n die Folge der natürlichen Zahlen bedeutet, und der in Übereinstimmung hiemit den Temperatursollwert aktualisiert.
    3. Heizkörperventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikrocomputer (100) einen Differenzverstärker (40), der mit dem Sollwertgeber (15) und dem Temperaturfühler (19) verbunden ist, und dem ein oder mehrere Regelglieder (41,42, 43) mit unterschiedlichem Regelverhalten, z. B. proportionalem, integralem, differentiellem, Deadbeat oder anderem Regelverhalten, nachgeschaltet sind, mit dem Ausgang eines jeden dieser Regelglieder verbundene variable Abschwächer oder Verstärker (44,45, 46) und eine mit deren Ausgängen verbundene Summierstufe (48) sowie einen setzbaren Speicher (49) und gegebenenfalls einen mit dem Stellglied verbundenen Umschalter (55) umfasst.
    4. Heizkörperventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Sollwerterhöhung der Differenzverstärker (40) Punkte der errechneten idealen Übergangskurve mit den tatsächlichen Istwerten vergleicht und die Rechen- und Steuereinheit (47) des Mikrocomputers (100) entsprechend den Abweichungen die Verstärkung bzw. Abschwächung der Verstärker bzw. Abschwächer (44,45, 46) verändert, um eine Anpassung des Regelverhaltens an die ideale Übergangskurve zu erreichen.
    5. Heizkörperventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikrocomputer (100) weiters ein taktgesteuertes Schieberegister (20), das die Temperatur-Istwerte <Desc/Clms Page number 7> im Takt übernimmt, eine dem Schieberegister (20) nachgeschaltete Differenzstufe (21), die die Differenz zweier zeitlich aufeinander folgender Istwerte bildet, zwei der Differenzstufe (21) parallel nachgeschaltete Schwellwertschalter (50,51), ein dem einen auf Überschreiten eines die normalen Regelbedingungen überschreitenden negativen Temperaturgradienten ansprechenden Schwellwertschalter (50) nachgeschaltetes Zeitglied (52), einen mit seinem Setzeingang diesem Schwellwertschalter (50) nachgeschalteten Speicher (54), der über das Zeitglied (52) und/oder den zweiten auf einen Temperaturgradienten O ansprechendem Schwellwertschalter (51)
    rücksetzbar ist, aufweist, wobei der Speicher (54) in seinem gesetzten Zustand einen Umschalter (55) in einem Schaltzustand hält, in dem dieser das Stellglied im Sinne des Schliessens des Ventils beaufschlagt.
    6. Heizkörperventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Speichers (54) über ein weiteres Zeitglied (22) mit einem akustischen Signalgeber (23) verbunden ist.
AT97183A 1981-06-29 1983-03-18 Heizkoerperventil mit einer regeleinrichtung zur regelung der raumtemperatur AT377599B (de)

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