<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft einen Rückhalter für Fensterläden mit einem für die starre Befestigung an der Wand vorgesehenen Schaftteil, an dessen freiem Ende ein Vorstecker mittels eines Bolzens schwenkbar gehalten ist, wobei der Bolzen sich durch eine Aussparung des Vorsteckers erstreckt und der Vorstecker aus zwei durch eine Schwenkachse miteinander verbundenen Teilen besteht, ein Anschlag für den Fensterladen starr am Schaftteil angebracht ist, und der am freien Ende des Schaftteiles vorgesehene Bolzen sich durch eine schlüssellochähnliche Aussparung des Vorsteckers erstreckt.
Ein Rückhalter dieser Art ist an sich bekannt durch die DE-PS Nr. 227932 und Nr. 636860, mit dem Unterschied, dass der sich durch eine schlüssellochähnliche Aussparung des Vorsteckers erstreckende Bolzen und der Anschlag sich an einem schwenkbaren Teil befinden. Ein Anschlag am Schaftteil und ein sich durch eine schlüssellochähnliche Aussparung erstreckender Bolzen am
Ende des Schaftteiles ist durch die CH-PS Nr. 181486 bekannt.
Bekannte Rückhalter der genannten Art haben den Nachteil, dass sie sich nicht oder nur in einem sehr begrenzten Bereich an unterschiedliche Dicken von Fensterläden anpassen lassen.
Ausserdem besteht bei verstellbaren bzw. sich anpassenden Rückhaltern die Gefahr, dass sich der Vorstecker bei stärkeren Windbelastungen am Fensterladen selbsttätig löst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen leicht herstellbaren Vorstecker zu finden, der sich in einem grossen Bereich an verschiedene Dicken von Fensterläden einfach anpassen lässt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch einen Rückhalter, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Vorstecker aus zwei mittels einer Schwenkachse miteinander verbundenen Teilen besteht, die zur Anpassung an verschiedene Dicken von Fensterläden in verschiedenen Winkelpositionen um die Schwenkachse zueinander fixierbar sind. Die Anpassung an unterschiedliche Dicken von Fensterläden erfolgt durch Verschwenken des äusseren Vorsteckerteiles gegenüber dem inneren Vorsteckerteil und anschliessendes Fixieren durch klemmende und/oder formschlüssige Halterung der Teile zueinander.
Der äussere Teil des Vorsteckers ist vorteilhaft an seinem den Anschlag des Schaftteiles gegenüberliegenden Bereich abgerundet, so dass er in jeder seiner Winkelpositionen mit dem abgerundeten Teil am Fensterladen zur Anlage gebracht werden kann.
Um den äusseren Teil des Vorsteckers leicht und angenehm bedienen zu können, Beschädigungen am Fensterladen zu vermeiden und eine Geräuschentwicklung zu verhindern, kann der äussere Teil des Vorsteckers vorteilhaft als radförmig gestalteter Kunststoffkörper ausgeführt sein, der durch übliche Kunststofformtechnik am Schaft des äusseren Vorsteckerteiles anformbar ist.
Für die Fixierung beider Vorsteckerteile in verschiedenen Winkelpositionen zueinander ist der Schaft des äusseren Vorsteckerteiles flach ausgebildet und wird zwischen einem Gabelteil des inneren Vorsteckerteiles klemmend gehalten. Die Winkelverstellung kann durch vorübergehendes Lösen der Klemmverbindung vorgenommen werden.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen die Fig. 1 eine Seitenansicht des Rückhalters in verkleinertem Massstab, Fig. 2 eine Seitenansicht des Vorsteckers in vergrössertem Massstab, und Fig. 3 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Rückhalters nach Fig. 2.
Der Rückhalter hat einen Schaftteil --2-- mit einem Befestigungsbolzen --4-- für seine Verankerung in der Hauswand und einen z. B. kreisscheibenförmig ausgebildeten Anschlag-6für den durch Strichlinien angedeuteten Fensterladen --8-- in seiner vollständig geöffneten Position.
In dem gegabelten äusseren Ende --10-- des Schaftteiles --2-- ist der Vorstecker --12-- (Fig. 2 und 3) gehalten.
EMI1.1
inneren Vorsteckerteiles --16-- an der inneren, von der Vertikalen leicht geneigten Begrenzungs- fläche --18-- des gegabelten äusseren Endes --10-- des Schaftteiles --2-- an. Ausserdem sitzt der Vorstecker --12-- bzw. sein innerer Teil --16-- mit dem Schlitzteil --20-- einer schlüssellochähnlichen Aussparung --22-- auf einem Bolzen --24-- auf, der sich durch das gegabelte Ende --10-- des Schaftteiles --2-- hindurch erstreckt. Da der Schlitzteil --20-- der Aussparung
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Winkel einschliesst, ist der Vorstecker zwischen dem Bolzen --24-- und der Anlagefläche --18-- durch sein Eigengewicht klemmend gehalten.
Wird der Vorstecker --12-- nach oben gezogen, so gelangt der Bolzen --24-- aus dem Schlitz- teil --20-- heraus in den kreisförmigen Teil --26-- der Aussparung --22-- und lässt sich nach aussen und unten schwenken, um den Fensterladen --8-- freizugeben.
Wie die Darstellung der Fig. 3 zeigt, ist der innere Vorsteckerteil --16-- an seinem mit dem äusseren Vorsteckerteil --28-- verbundenen Bereich --30-- ebenfalls gabelförmig ausgebildet und schliesst zwischen den Gabelschenkeln einen kurzen flachen Schaft --32-- des äusseren Vorstek- kerteiles --28-- ein, so dass dieser zwischen den Gabelschenkeln um den Schraubenbolzen --34-- schwenkbar geführt ist. In jeder Schwenkposition lässt sich der äussere Vorsteckerteil --28-- gegen- über dem inneren Vorsteckerteil --16-- durch Anziehen der Mutter --36-- des Schraubenbolzens - festlegen. Die Sicherung der Winkelposition kann auch durch zahnartige Profilierung der aneinanderliegenden Flächen der Klemmverbindung oder durch eine Haftscheibe --38-- verbessert werden.
Je nachdem, wie dick der Fensterladen --8-- ist, wird der äussere Teil --28-- des Vor- steckers mehr oder weniger in Richtung zu dem Anschlag --6-- hin geschwenkt und in dieser
Position auf die erwähnte Weise gesichert. Dabei gelangt ein an den flachen Schaft --32-- angeformter radförmiger Kunststoffkörper --40-- mit einer Stelle seines Umfanges zur Anlage an dem Fensterladen --8--, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Für die sichere Verbindung des flachen
Schaftes --32-- mit dem Kunststoffkörper --40-- kann der flache Schaft in dem durch den Kunststoffkörper umschlossenen Bereich eine nicht dargestellte Bohrung aufweisen, so dass sich eine besonders sichere Verbindung nach Umspritzen mit dem Kunststoffmaterial ergibt.
Aus der vorangehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass der erfindungsgemässe Rückhalter einen grossen Verstellbereich für die Anpassung an verschiedene Dicken der Fensterläden hat, leicht verstellbar ist und aus einfach herstellbaren Teilen besteht. Er gewährleistet ausserdem eine spielfreie und geräuscharme sichere Halterung des Fensterladens.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rückhalter für Fensterläden mit einem für die starre Befestigung an der Wand vorgesehenen Schaftteil, an dessen freiem Ende ein Vorstecker mittels eines Bolzens schwenkbar gehalten ist, wobei der Bolzen sich durch eine Aussparung des Vorsteckers erstreckt und der Vorstecker aus zwei durch eine Schwenkachse miteinander verbundenen Teilen besteht, ein Anschlag für den Fensterladen starr am Schaftteil angebracht ist, und der am freien Ende des Schaftteiles vorgesehene Bolzen sich durch eine schlüssellochähnliche Aussparung des Vorsteckers erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die die beiden Vorsteckerteile (16,28) verbindende Schwenkachse ein Schraubenbolzen (34) für die Fixierung einer bestimmten Winkelposition zwischen den Vorsteckerteilen (16,28) ist.