AT375969B - Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen - Google Patents

Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen

Info

Publication number
AT375969B
AT375969B AT447879A AT447879A AT375969B AT 375969 B AT375969 B AT 375969B AT 447879 A AT447879 A AT 447879A AT 447879 A AT447879 A AT 447879A AT 375969 B AT375969 B AT 375969B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
transverse
longitudinal
fleece
elongation
Prior art date
Application number
AT447879A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA447879A (de
Inventor
Heinrich Dipl-Chem Schneider
Johann Hammerschmidt
Original Assignee
Chemie Linz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT25079A external-priority patent/AT366427B/de
Application filed by Chemie Linz Ag filed Critical Chemie Linz Ag
Priority to AT447879A priority Critical patent/AT375969B/de
Publication of ATA447879A publication Critical patent/ATA447879A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT375969B publication Critical patent/AT375969B/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H3/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length
    • D04H3/005Synthetic yarns or filaments
    • D04H3/007Addition polymers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H3/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length
    • D04H3/08Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of strengthening or consolidating
    • D04H3/10Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of strengthening or consolidating with bonds between yarns or filaments made mechanically
    • D04H3/105Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of strengthening or consolidating with bonds between yarns or filaments made mechanically by needling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Gegenstand des Stammpatentes Nr. 266427 ist ein Verfahren zur Nachbehandlung von Spinnvliesen aus thermoplastischen Kunststoffen, die durch Ablage von frisch gesponnenen, praktisch endlosen Fäden nach Verstreckung in einer annähernden Wirrlage erhalten wurden und die in einer Richtung eine wesentlich höhere Reissfestigkeit besitzen als in der dazu senkrecht liegenden Richtung durch Verstrecken bei erhöhter Temperatur unter gleichzeitiger Vergrösserung der Fläche, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vliese in vernadeltem Zustand der Verstreckung unterworfen werden und die Verstreckung bei einer Temperatur, die 85 bis   25 C   unterhalb des Kristallitschmelzpunktes jenes thermoplastischen Kunststoffes liegt, aus dem die Fäden hergestellt sind, in jener Richtung, in der das Vlies die geringere Reissfestigkeit besitzt, vorgenommen wird,

   während das Vlies in der senkrecht dazu liegenden Richtung soweit unter Spannung gehalten wird, dass sich dessen Länge in dieser Richtung vor oder während der Verstreckung gar nicht oder   höchstens um 10%   ändert. Der Grad der Verstreckung beträgt hiebei vorzugsweise 20 bis 100% der ursprünglichen Länge. 



   Es konnte nun gefunden werden, dass es möglich ist, die Verstreckung in der Richtung der geringeren Reissfestigkeit bis auf 200% der ursprünglichen Länge durchzuführen und dabei Vliese mit wesentlich günstigerem Verhältnis von   Längs- und   Querreissfestigkeit zu erhalten, ohne dass eine Lochbildung oder auch nur die Ausbildung dünner Stellen auftreten würde, was bei derart hohen Verstreckungsgraden sehr überraschend ist. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies in der Richtung der geringeren Reissfestigkeit um 100 bis 200% der ursprünglichen Länge verstreckt wird. 



   Hiebei ist zu beachten, dass auch bei diesem Verstreckungsvorgang die Länge in der senkrecht dazu liegenden Richtung nicht mehr als 10% verändert wird. 



   Voraussetzung für das Gelingen des erfindungsgemässen Verfahrens ist, dass von einem durch Vernadelung verfestigten Vlies ausgegangen wird. Für die Erzielung guter Eigenschaften, vor allem bei höheren Dehnverhältnissen ist es zweckmässig, keine allzu leichte Vernadelung zu wählen. 



  Bevorzugt wird von Vliesen ausgegangen, die so weit vernadelt sind, dass ihr Festigkeitszuwachs durch die Vernadelung mindestens 50% des optimal erzielbaren Festigkeitszuwachses durch Vernadelung beträgt. Das ist   z. B.   bei Verwendung von Nadeln der Type 15 x 18 x 34/3 Zoll bei etwa 100 Einstichen/cm2 bzw. bei solchen der Type 15 x 18 x 36/3 Zoll bei 120   Einstichen/cm2   gegeben. 



  Besonders günstige Ergebnisse werden erhalten, wenn man Vliese einsetzt, die mit den genannten Nadeltypen mit etwa 180 bis 200 Einstichen/cm2 verarbeitet wurden. 



   Endlosfadenvliese der oben genannten Art besitzen meist in der Querrichtung eine geringere Reissfestigkeit. Diese Vliese werden gemäss der Erfindung in der Querrichtung im erfindungsgemässen Ausmass gereckt, was   z. B.   in einem an sich bekannten Spannrahmen möglich ist. Es können aber auch Streckapparate dienen, bei denen das Vlies durch am Umfang mit Zähnen versehene Scheiben aufgenommen wird, deren Ebene annähernd senkrecht zur Vliesebene steht und die im spitzen Winkel zur Laufrichtung des Vlieses so angeordnet sind, dass das Vlies beim Passieren des Umfanges der Scheiben auseinandergezogen wird. Eine solche Vorrichtung ist   z. B.   in der DE-OS 2401614 beschrieben. 



   Wird das Endlosfadenvlies jedoch vor der Nadlung durch Täfeln auf eine bestimmte Vliesdicke gebracht, so ist es meist die Längsrichtung, die die geringere Reissfestigkeit aufweist. In diesem Fall muss das Vlies dann in Längsrichtung verstreckt werden, was beispielsweise besonders günstig durch ein an sich bekanntes Walzenstreckverfahren mit kurzem Walzspalt gemacht werden kann. Es ist aber auch jedes andere bekannte Längsstreckverfahren brauchbar, wobei ein zu starkes Einspringen des Vlieses vermieden werden muss, um die erfindungsgemässen Grenzen einzuhalten. Dies kann man   z. B.   dadurch erreichen, dass man Längsreckzonen durch Zonen unterbricht, in denen man das Vlies in einer Querspannvorrichtung wieder auf die erfindungsgemäss vorgeschriebene Breite, die innerhalb von 10% der ursprünglichen Breite liegen soll, bringt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist auf Endlosfadenvliese aus allen thermoplastischen Kunststoffen wie Polyamid, Polyester, Polyolefin anwendbar. Besonders bevorzugt sind Vliese aus Propylenhomo- und copolymeren und Polyester. Das erfindungsgemässe Verfahren soll an Hand der vorliegenden Beispiele näher erläutert werden. Die darin angegebenen   Reissfestigkeits- und   Bruchdehnungswerte sind nach DIN 53857 bestimmt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Beispiel 1 : Ein genadeltes Endlosfadenvlies aus Polypropylen mit folgenden Kennzahlen : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Fadentiter <SEP> 11 <SEP> dtex
<tb> Flächengewicht <SEP> 386 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 1139 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 110%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 514 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 152%
<tb> Vernadelung <SEP> 120 <SEP> Einstiche/cm2
<tb> Nadeltype <SEP> 15 <SEP> x <SEP> 18 <SEP> x <SEP> 36/3" <SEP> c. <SEP> b. <SEP> (=close <SEP> barb) <SEP> - <SEP> 
<tb> geprägt
<tb> 
 wird im Spannrahmen ohne vorherigen Längsverzug bei   135 C   in kontinuierlicher Fahrweise um 100% quer verstreckt.

   Nach dem Verlassen des Heissluftofens hat das Vlies folgende Kennzahlen : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Flächengewicht <SEP> 216 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 701 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 51%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 545 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 82%
<tb> 
 der ursprüngliche hohe Unterschied in der Reissfestigkeit von längs : quer   = 2, 2 : 1   könnte durch Streckverfahren auf das Verhältnis längs : quer   = 1, 2 : 1 egalisiert   werden, wobei die Querreissfestigkeit nach dem Strecken des um 44   Gew.-%   leichteren Vlieses um 6% von 514 N auf 545 N zugenommen hatte. 



   Beispiel 2 : Ein genadeltes Endlosfadenvlies aus Polypropylen mit folgenden Kennzahlen : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Fadentiter <SEP> 11 <SEP> dtex
<tb> Flächengewicht <SEP> 238 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 600 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 107%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 320 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 146%
<tb> Vernadelung <SEP> 120 <SEP> Einstiche/cm2
<tb> Nadeltype <SEP> 15 <SEP> x <SEP> 18x36/3"c. <SEP> b.-geprägt, <SEP> 
<tb> 
 
 EMI2.4 
 Abkühlen nach dem Heissluftofen hat das Vlies folgende Kennzahlen :

   
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> Flächengewicht <SEP> 112 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 400 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 39%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 240 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 82%
<tb> 
 Bei einer Abnahme des Flächengewichtes um 53% wurde die Längsreissfestigkeit nur um 33%, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 die Querreissfestigkeit nur um 25% vermindert, das Verhältnis von Längs : Querreissfestigkeit jedoch von 1, 87 auf 1, 66 : 1 angeglichen. 



   Beispiel 3 : Ein genadeltes Vlies nach Beispiel 1 mit folgenden Kennzahlen : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Fadentiter <SEP> 11 <SEP> dtex
<tb> Flächengewicht <SEP> 184 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 503 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 94%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 224 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 133%
<tb> Vernadelung <SEP> 120 <SEP> Einstiche/cm2
<tb> Nadeltype <SEP> 15 <SEP> x <SEP> 18 <SEP> x <SEP> 36/3" <SEP> c. <SEP> b. <SEP> -geprägt <SEP> 
<tb> 
 wird im Spannrahmen ohne vorherige Längsverstreckung bei 1350C um 140% quer verstreckt.

   Nach dem Abkühlen aus dem Heissluftofen hat das Vlies folgende Kennzahlen : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Flächengewicht <SEP> 86 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 285 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 39%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 171 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 76%
<tb> 
 
Bei einer Abnahme des Flächengewichtes um 53% nahm die Längsreissfestigkeit um 43%, die Querreissfestigkeit nur um 25% durch den Reckvorgang ab, dagegen wurde das Verhältnis der Längs- : Querreissfestigkeit von   2, 2 : 1   auf 1, 66 : 1 angeglichen. 



   Beispiel 4 : Ein genadeltes Vlies nach Beispiel 1 mit folgenden Kennzahlen : 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> Fadentiter <SEP> 11 <SEP> dtex
<tb> Flächengewicht <SEP> 298 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 620 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 101%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 320 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 163%
<tb> Vernadelung <SEP> 120 <SEP> Einstiche/cm2
<tb> Nadeltype <SEP> 15 <SEP> xl8 <SEP> x36/3"c. <SEP> b.-geprägt, <SEP> 
<tb> 
 
 EMI3.4 
 verstreckt.

   Nach dem Abkühlen hat das Vlies folgende Kennzahlen : 
 EMI3.5 
 
<tb> 
<tb> Flächengewicht <SEP> 116 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 480 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 29%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 260 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 102%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Bei einer Abnahme des Flächengewichtes um 62% nahm die Längsreissfestigkeit nur um 33%, die Querreissfestigkeit nach dem Reckvorgang nur um 36% ab, das Verhältnis der Längs- : Querreissfestigkeit wurde von 1, 93 : 1 auf 1, 84 : 1 etwas angeglichen. 



   Beispiel 5 : Ein genadeltes Vlies nach Beispiel 1 mit folgenden Kennzahlen : 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Fadentiter <SEP> 11 <SEP> dtex
<tb> Flächengewicht <SEP> 184 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 503 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 94%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 224 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 133%
<tb> Vernadelung <SEP> 120 <SEP> Einstiche/cm2
<tb> Nadeltype <SEP> 15 <SEP> x <SEP> 18x <SEP> 36/3"c. <SEP> b.-geprägt, <SEP> 
<tb> 
 wird im Spannrahmen mit 10% Längsverzug bei einer Temperatur von 1350C um 140% quer verstreckt.

   Nach dem Abkühlen hat das Vlies folgende Kennzahlen : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Flächengewicht <SEP> 82 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 290 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 37%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 168 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 78%
<tb> 
 
Bei einer Abnahme des Flächengewichtes um 66% nahm die Längsreissfestigkeit nur um 42%, die Querreissfestigkeit durch den Reckvorgang nur um 25% ab, dagegen wurde das Verhältnis der Längs- : Querreissfestigkeit von 2, 25 : 1 auf 1, 72 : 1 angeglichen. 



   Beispiel 6 : Ein genadeltes Vlies nach Beispiel 1 mit folgenden Kennzahlen : 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Fadentiter <SEP> 11 <SEP> dtex
<tb> Flächengewicht <SEP> 184 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 503 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 94%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 224 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 133%
<tb> Vernadelung <SEP> 180 <SEP> Einstiche/cm2
<tb> Nadeltype <SEP> 15 <SEP> x <SEP> 18 <SEP> x <SEP> 36/3"c. <SEP> b.-geprägt, <SEP> 
<tb> 
 wird im Spannrahmen mit 10% Längsschrumpfung bei einer Temperatur von   135 C   um 140% quer verstreckt.

   Nach dem Abkühlen hat das Vlies folgende Kennzahlen : 
 EMI4.4 
 
<tb> 
<tb> Flächengewicht <SEP> 91 <SEP> g/m2
<tb> Reissfestigkeit <SEP> längs <SEP> 281 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> längs <SEP> 42%
<tb> Reissfestigkeit <SEP> quer <SEP> 175 <SEP> N
<tb> Dehnung <SEP> quer <SEP> 73%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
Bei einer Abnahme des Flächengewichtes von 51% nahm die Längsreissfestigkeit nur um 44%, die Querreissfestigkeit nach dem Reckprozess sogar nur um 22% ab, dagegen wurde das Verhältnis der Längs- : Querreissfestigkeit von 2, 25 : 1 auf 1, 60 : 1 angeglichen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Nachbehandlung von Spinnvliesen aus thermoplastischen Kunststoffen, die durch Ablage von frisch gesponnenen, praktisch endlosen Fäden nach Verstreckung in einer annähernden Wirrlage erhalten wurden und die in einer Richtung eine wesentlich höhere Reissfestigkeit besitzen als in der dazu senkrecht liegenden Richtung durch Verstrecken bei erhöhter Temperatur unter gleichzeitiger Vergrösserung der Fläche, wobei die Vliese in vernadeltem Zustand der Verstreckung unterworfen werden und die Verstreckung bei einer Temperatur, die 85 bis   25 C   unterhalb des Kristallitschmelzpunktes jenes thermoplastischen Kunststoffes liegt, aus dem die Fäden hergestellt sind, in jener Richtung, in der das Vlies die geringere Reissfestigkeit besitzt, vorgenommen wird,

   während das Vlies in der senkrecht dazu liegenden Richtung soweit unter Spannung gehalten wird, dass sich dessen Länge in dieser Richtung vor oder während der Verstreckung gar nicht oder höchstens um   :     10%   ändert, gemäss Stammpatent Nr. 366427 (Anmeldung A 250/79), dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies um 100 bis 200% der ursprünglichen Länge verstreckt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von Spinnvliesen ausgegangen wird, die in einem Ausmass vernadelt sind, dass sie durch diese Vernadelung mehr als 50% des durch Vernadelung erzielbaren optimalen Festigkeitszuwachses aufweisen.
AT447879A 1979-01-15 1979-06-27 Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen AT375969B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT447879A AT375969B (de) 1979-01-15 1979-06-27 Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT25079A AT366427B (de) 1979-01-15 1979-01-15 Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen
AT447879A AT375969B (de) 1979-01-15 1979-06-27 Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA447879A ATA447879A (de) 1984-02-15
AT375969B true AT375969B (de) 1984-09-25

Family

ID=25592036

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT447879A AT375969B (de) 1979-01-15 1979-06-27 Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT375969B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA447879A (de) 1984-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2632875C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines genadelten Vliesstoffes aus kristallisierten Poly-(m-phenylenisophthalamid)-Fasern und daraus hergestellte genadelte, dimensionsstabile Vliesstoffe
DE68916981T2 (de) Bauschiger, verstärkter Vliesstoff.
DE69414549T2 (de) Verfahren zur herstellung eines vliesstoffs und dadurch erhaltener vliesstoff
DE69529768T2 (de) Verfahren und herstellung zur hydroverwirrung von vliesstoffen
DE68914936T2 (de) Elastische Vliesstoffe und Verfahren zur Herstellung derselben.
DE3782724T2 (de) Verfahren zur herstellung von vliesstoffen.
DE2121966A1 (de) Verfahren zur Herstellung querfasriger Schichten
DE2639466B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines nichtgewebten Textilmaterials
DE2620093A1 (de) Verstaerkungseinlage fuer tarnmaterial und tarntuch fuer funkmesstarnung (radartarnung)
DE2157830A1 (de) Verfahren zur Herstellung von teilweise fibrillierten Filmen aus thermoplastischem Material und daraus hergestellte Faserstruktur laminate
EP1964956B1 (de) Hochfester leichter Tuftingträger und Verfahren zu seiner Herstellung
EP1277865A1 (de) Dreidimensionale regelmässig strukturierte Vliesstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE2840827A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines non-woven-vlieses aus synthetischen filamenten
EP0013355B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Spinnvliesen
DE1964060C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Wirrvliesen aus Hochpolymeren
EP3382080A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines vlieses aus fasern
EP0481092B1 (de) Dehnbarer vliesstoff aus polyolefinen und seine herstellung
AT375969B (de) Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen
DE1635711A1 (de) Luftdurchlaessige,netzverstaerkte,nichtgewebte Textilien und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE4424636C2 (de) Mehrschichtiger, voluminöser Kaschiervliesstoff
DE10345953B4 (de) Vliesstoff und Verfahren zur seiner Herstellung
AT366427B (de) Verfahren zur nachbehandlung von spinnvliesen
DE2900888A1 (de) Verfahren zur herstellung von spinnvliesen
DE69707916T2 (de) Verfahren zur herstellung eines bandförmigen vliesstoffes mit erhöter zugfestigkeit
DE2426302A1 (de) Verfahren zum recken einer geformten kunststoffolie

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee