AT375289B - Schutzschaltung fuer ein elektronisches schweiss- geraet - Google Patents

Schutzschaltung fuer ein elektronisches schweiss- geraet

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AT375289B
AT375289B AT229582A AT229582A AT375289B AT 375289 B AT375289 B AT 375289B AT 229582 A AT229582 A AT 229582A AT 229582 A AT229582 A AT 229582A AT 375289 B AT375289 B AT 375289B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/09Arrangements or circuits for arc welding with pulsed current or voltage
    • B23K9/091Arrangements or circuits for arc welding with pulsed current or voltage characterised by the circuits

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Schutzschaltung für ein elektronisches Schweissgerät, wobei als Stellglied für den Schweissstrom und/oder die Schweissspannung ein geregeltes Schaltnetzgerät vorgesehen ist, welches primärseitig geregelt und mit Transistoren als Schalter ausgebildet ist. 



   Durch den Einsatz von spannungsfesten Leistungsschalttransistoren können Schweissgeräte, bei einer primären Spannung von 380V-Drehstrom, von 13 KVA bis 50KVA Nennleistung hergestellt werden. Bei solchen Transistoren ist jedoch zu beachten, dass die zulässigen Transistorparameter, insbesondere die Sättigungsspannung    UCEsat   und der maximale Kollektorstrom   ICmax   nicht überschritten werden, um eine Zerstörung der Transistoren zu vermeiden.

   Beim praktischen Schweissbetrieb treten jedoch ständige Lastschwankungen, sowie dynamische und statische Kurzschlüsse auf, wodurch zwei zueinander kontäre Forderungen resultieren : a) Um einerseits die Transistoren wirkungsvoll zu schützen, ist es notwendig, sie unmittelbar nach dem Auftreten eines Überstroms im Kurzschlussfall abzuschalten, wobei Verzögerungszeiten von zirka 200 bis 300 ns zwischen Eintreten des Kurzschlusses und Abschalten des Transistors die obere Grenze sind. b) Um anderseits den während des Schweissvorganges stattfindenden Kurzschluss durch den kontinuierlichen Vorgang des Tropfenablösens so ablaufen zu lassen, dass befriedigende Schweissergebnisse erzielt werden, benötigt man relativ hohe Kurzschlussströme, bzw. hohe Leistungen. 



   Um diese beiden Forderungen zu erfüllen, ist es Aufgabe der Erfindung, eine Schutzschaltung zu schaffen, welche erstens den Sättigungszustand der Transistoren überwacht, zweitens den Kollektorstrom begrenzt, und drittens die Stromanstiegsgeschwindigkeit im Kurzschlussfall begrenzt. 



  Die erfindungsgemässe Schutzschaltung für ein elektronisches Schweissgerät der eingangs genannten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Überwachung der Sättigungsspannung der Transistoren erste Komparatoren vorgesehen sind, dass zur Begrenzung des Kollektorstromes der Transistoren zweite Komparatoren vorgesehen sind, wobei die Ausgänge der ersten und der zweiten Komparatoren dem Setz-Eingang zweier Kippglieder zugeführt sind, deren Ausgänge, gegebenenfalls über Verstärker, den Treiberstufen der Transistoren zugeführt sind, so dass beim Auftreten einer zu hohen Sättigungsspannung und/oder eines zu hohen Kollektorstromes eine Abschaltung der Transistoren erfolgt, und dass zur Begrenzung der Stromanstiegsgeschwindigkeit der Kollektorströme der Transistoren im Sekundärkreis des Schalttransformators ein zusätzlicher Übertrager vorgesehen ist,

   dessen   Primär- und   Sekundärwicklung in Serie liegend, gegensinnig gewickelt sind, so dass durch die Gegenspannung der Sekundärwicklung der Stromanstieg in Abhängigkeit vom Schweissstrom begrenzt wird. 



   In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass jeweils der Ausgang eines der beiden Kippglieder, gegebenenfalls über zusätzliche Verstärker, mit dem Setz-Eingang des andern Kippgliedes verbunden ist, so dass beim Setzen eines Kippgliedes gleichzeitig auch das andere Kippglied gesetzt wird. Erfolgt daher eine Abschaltung eines Transistors, so wird der andere Transistor zwangsläufig ebenfalls abgeschaltet, damit eine Zerstörung des zweiten Transistors durch die auftretende Überspannung verhindert wird. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnungen beschrieben. 



  Es zeigen Fig. 1 ein Blockschaltbild eines elektronischen Schweissgerätes mit der erfindungsgemässen Schutzschaltung, und Fig. 2a bis 2c Stromzeitdiagramme zur Erläuterung der Schutzschaltung. 



   In   Fig. l bezeichnet-l-einen   Netzgleichrichter und --2-- den Schaltteil (strichpunktiert). 
 EMI1.1 
 werden. Der Eingang des Pulsbreiten-Modulators --6-- ist mit dem Ausgang eines Analogreglers - verbunden, welchem die Soll- und Istwertsignale für die Schweissspannung U und dem Schweissstrom I zugeführt werden. Die angeführten Bauteilgruppen bilden den wesentlichen Teil des Schaltnetzgerätes für das elektronische Schweissgerät. 



   Anschliessend wird die erfindungsgemässe Schutzschaltung erläutert. Im Stromzweig jedes Tran-   sistors-Tl und T.-ist   jeweils ein Stromwandler --8 und 9-- vorgesehen, welcher jeweils ein 

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 Signal an einen zugehörigen Strom-Komparator --10 und 11-- abgibt. Überschreitet dieses Signal einen vorbestimmten, einstellbaren Pegel, so tritt am Ausgang des jeweiligen Komparators --10, 11-- ein Signal auf, welches jeweils dem Setz-Eingang S eines Kippglieds   (RS-Kippglied) --12,   13--, zugeführt wird, und dieses beispielsweise in den Ein-Zustand bringt.

   Dieses Ein-Zustands- 
 EMI2.1 
 jeweiligen Kippglieds --13, 14-- verbunden ist, so dass beim Auftreten einer Sättigungsspannung oberhalb eines vorbestimmten einstellbaren Pegels ebenfalls eine Abschaltung der Treiberstufen   - 4, 5-und   der Transistoren --Tl und   T2-- erfolgt,   wie oben beschrieben wurde. 



   Die Rücksetzung der beiden Kippglieder --12 und 13-- erfolgt in der Weise, dass am Ende des Kurzschlusses von der jeweiligen Treiberstufe --4, 5-- ein Rücksetzsignal zum Rücksetz-Eingang R des jeweiligen Kippglieds --12, 13-- geleitet wird. Beispielsweise wird das Rücksetzsignal jeweils von einem, in der Treiberstufe vorhandenen Transistor (nicht dargestellt) abgenommen und über ein Widerstand- und Entkopplungsnetzwerk (nicht dargestellt) dem Rücksetz-Eingang R zugeführt. Das Rücksetzsignal führt beispielsweise während der Einschaltdauer der Transistoren 
 EMI2.2 
    --12, 13-- unwirksam,gliedes --12-- zugeführt   wird.

   Desgleichen wird der Ausgang des Kippgliedes --12-- gegebenenfalls über einen   Verstärker --19--,   dem Setz-Eingang des   Kippgliedes --13-- zugeführt.   Durch diese gegenseitige Koppelung der Kippglieder --12, 13-- wird erreicht, dass beim Auftreten eines 
 EMI2.3 
 ein Stromwandler und ein Strom-Komparator genügen, da der Strom des Schalttransformators durch beide Transistoren fliesst. Aus Sicherheitsgründen sind jedoch zwei Stromwandler --8, 9-- und zwei Strom-Komparatoren --10, 11-- vorgesehen. 
 EMI2.4 
 dessen   Primär- und   Sekundärwicklungen in Serie liegend, gegensinnig gewickelt sind.

   Der Sekundärstrom (Schweissstrom) des   Übertragers --20-- induziert   dadurch in dessen Primärwicklung eine Gegen-EMK, welche umso grösser ist, je grösser die Stromänderung im Lastkreis,   d. h.   in der Licht- 
 EMI2.5 
 induktive Kopplung des Schalttransformators --3-- auch auf den Stromanstieg des Kollektorstromes der    Transistoren--T1 und T 2--aus   und begrenzt diesen. 



   In   Fig. 2a   ist der zeitliche Verlauf des Kollektorstromes IC bei Normalbetrieb unter Verwen- 
 EMI2.6 
 erkennbar. In Fig. 2b ist der Kurzschlussfall unter gleichen Bedingungen   d. h.   mit di - Begrenzung dargestellt, wobei der Abschaltpegel durch den Strom-Komparator bei zirka 110A liegt. Trotz des Kurzschlusses ist die schraffiert dargestellte Strom-Zeitfläche gross genug, um eine einwandfreie Tropfenablösung zu gewährleisten. Die Fig. 2c zeigt einen Kurzschlussfall ohne   di - Begrenzung.   Es ist ersichtlich, dass die wesentlich geringere Strom-Zeitfläche für eine einwandfreie Tropfenab- lösung nicht ausreicht, wodurch die Qualität der Schweissung vermindert wird. 



   Durch die erfindungsgemässe Schutzschaltung werden somit folgende Vorteile erzielt :
1. Durch die Strom- und -Spannungs-Komparatorens wird eine rasche Abschaltung im Kurz- schlussfall erzielt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 



   3. Die Stromanstiegsgeschwindigkeit di sinkt mit steigender Belastung. at
4. Es werden keine zusätzlichen Verluste verursacht, welche   z. B.   bei Entlastungsnetzwerken auftreten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schutzschaltung für ein elektronisches Schweissgerät, wobei als Stellglied für den Schweissstrom und/oder die Schweissspannung ein geregeltes Schaltnetzgerät vorgesehen ist, welches primärseitig geregelt und mit Transistoren als Schalter ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überwachung der Sättigungsspannung der Transistoren    (T , T)   erste Komparatoren (16,17) vorgesehen sind, dass zur Begrenzung des Kollektorstromes der Transistoren (Tl, T) zweite Komparatoren (10,11) vorgesehen sind, wobei die Ausgänge der ersten und der zweiten Komparatoren (16,17, 10,11) dem Setz-Eingang (S) zweier Kippglieder (12,13) zugeführt sind, deren Ausgänge, gegebenenfalls über Verstärker (14,15) den Treiberstufen (4,5) der Transistoren    (tu,     T)   zugeführt sind,

   so dass beim Auftreten einer zu hohen Sättigungsspannung und/oder eines 
 EMI3.2 
 därkreis des Schalttransformators (3) ein zusätzlicher Übertrager (20) vorgesehen ist, dessen   Primär- und   Sekundärwicklung in Serie liegend gegenseitig gewickelt sind, so dass durch die Gegenspannung der Sekundärwicklung der Stromanstieg in Abhängigkeit vom Schweissstrom begrenzt wird. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. Setz-Eingang (S) des andern Kippgliedes (12,13) verbunden ist, so dass beim Setzen eines Kippgliedes gleichzeitig auch das andere Kippglied gesetzt wird.
AT229582A 1981-10-27 1982-06-14 Schutzschaltung fuer ein elektronisches schweiss- geraet AT375289B (de)

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DE8282890153T DE3277803D1 (en) 1981-10-27 1982-10-25 Electronic welding device
EP19820890153 EP0078252B1 (de) 1981-10-27 1982-10-25 Elektronisches Schweissgerät
US06/436,891 US4521672A (en) 1981-10-27 1982-10-26 Electronic welding apparatus

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4445503C1 (de) * 1994-12-20 1996-04-18 Manfred Heberle Schaltungsanordnung zur Steuerung der Schweißtaktfolge bei einem Kondensatorschweißgerät
CN104400187A (zh) * 2014-11-29 2015-03-11 成都深思科技有限公司 一种工位维修电弧焊机的优化电源

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CN104400187A (zh) * 2014-11-29 2015-03-11 成都深思科技有限公司 一种工位维修电弧焊机的优化电源
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