AT373002B - Suesswasserspeicher - Google Patents

Suesswasserspeicher

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AT373002B
AT373002B AT278982A AT278982A AT373002B AT 373002 B AT373002 B AT 373002B AT 278982 A AT278982 A AT 278982A AT 278982 A AT278982 A AT 278982A AT 373002 B AT373002 B AT 373002B
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Laing Oliver
Laing Karsten
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B11/00Arrangements or adaptations of tanks for water supply
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/78Large containers for use in or under water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kommuniziert über die Schlauchleitungen --17-- mit dem beschriebenen Rohrsystem. Durch den Spei- cher hindurch führen Schlauchleitungen --18--, die unterhalb des Speichers durch Gewich- te --19-- beschwert sind. Durch die Beschwerung --19-- ergeben sich geringe Absenkun- gen --20-- in der nach oben weisenden Wandung --11--, so dass auf den Speicher niedergehendes
Regenwasser zur   Schlauchleitung --18-- hinströmt   und dann durch diese hindurch in das Meer- wasser eintritt. Auf der unteren   Wandung --1-- bewirken Gewichte --19-- Ausstülpungen   um den
Betrag --21--.

   Das austretende Süsswasser strömt deshalb entsprechend dem Pfeil 22 nach aussen, so dass sich unter dem Speicher keine Süsswassernester bilden, die zu unerwünschten Spannungszu- ständen der   Membran-l-führen   können. Als Werkstoff für die Ringbereiche --4, 5,6, 12,13,
14-- eignet sich insbesondere ein Glasfasergewebe, welches mit einem Polymeren, insbesondere Fluor- äthylen, imprägniert ist. 



   Fig. 2 zeigt die Ausbildung einer einfacheren Ausführung, insbesondere für kleinere Speicher. 



   Die   Wandungen --I'und 11'-- müssen   eine gewisse Festigkeit aufweisen, um gegen Verletzungen gefeit zu sein, so dass die Wandstärke Werte von 0, 5 mm nicht unterschreiten sollte. Die Zugbelast- barkeit liegt bei Glasfaserfolien bei einer Wandstärke von 0, 5 mm bereits so hoch, dass bedeuten- de Spannungen durch die Folie selbst aufgenommen werden können. Da die Grösse der Radial-und der Ringkräfte in erster Näherung von der geodätischen   Höhe --23-- abhängig   ist, eignet sich dieses Prinzip besonders für Speicher, bei denen die geodätische Höhenerstreckung weniger als
30 m beträgt. 



   Aus der Verteilung der Spannungspfeile 24 ist zu entnehmen, dass die grösste Span- nung 25 in der Höhe des Wasserspiegels 15 herrscht. 



   Fig. 3 zeigt den Randbereich eines Speichers für die Jahresspeicherung von Heisswasser. Der
Aufbau der äusseren Hülle entspricht der des Speichers gemäss Fig.   1,   wobei die Seile der Über- sicht halber nicht gezeigt sind. Im Inneren sind eine zweite Wandung --30-- und der Zwischen-   raum --31-- vorgesehen,   der mit porösen, wasserbeständigen   Stoffen --32, 33--, z. B.   geknautschter, extrem dünner Aluminium-Folie, und mit Wasser gefüllt ist. Der unterste Bereich --34-- ist nicht isoliert. Die nach oben weisende   Membran --11"-- bildet   mit einer zweiten Folie --33-- einen Hohl- raum, der mit   Schaumstoff --37-- gefüllt   ist.

   An Stelle von Schaumstoff können auch Lagen aus
Plastik-Metallfolie --38-- treten, die durch abstandshaltende, verformte Folien --39-- auf Abstand gehalten werden. Die untere Membran --1"-- ist nicht isoliert. Die darunter liegende Wasser- schicht --35-- bildet, da sie sich stabil schichtet, die Isolierschicht. Ein Abfliessen des isolieren- den   Wasserkörpers --35-- wird   durch die   Schürze -36-- verhindert.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Süsswasserspeicher für grosse Süsswassermengen mit Membranen bildenden Wandungen aus flexiblen Werkstoffen, der von offenen Gewässern aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass sein spez. Gewicht sowohl im ungefüllten als auch im gefüllten Zustand niedriger liegt als das spez. Gewicht des ihn umgebenden Wassers und dass er über Seile mit dem Boden oder dem Ufer des Gewässers verankert ist.

Claims (1)

  1. 2. Süsswasserspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Höhenerstreckung zur horizontalen Erstreckung grösser ist als 1 : 10.
    3. Süsswasserspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher aus zwei betriebsmässig nicht auf Zug belasteten Membranen besteht, die durch Ringbereiche miteinander verbunden sind und dass sowohl die Radialkräfte als auch die Umfangskräfte der ringbereichbildenden Wandelemente (4, 5,6, 12,13, 14) über Seile (7,8) abgefangen und in eine horizontale, zugbelastbare Platte eingeleitet werden.
    4. Süsswasserspeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Platte als Seilnetz (10) ausgebildet ist.
    5. Süsswasserspeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte mit Schwimmern (16) ausgerüstet ist, die ein Absinken der Platte bei ungefülltem Speicher verhindern.
    6. Süsswasserspeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllkurve der ringbereichbildenden Wandungen (12,13, 14) aus einer ersten Spirallinie von geringer vertikaler Er- <Desc/Clms Page number 3> streckung besteht, die einen Schnitt des oberhalb der Gewässeroberfläche (15) liegenden Bereiches darstellt und einer zweiten Spirallinie von grosser vertikaler Erstreckung entspricht, die einen Schnitt des unterhalb der Gewässeroberfläche (15) liegenden Wandbereiches bildet, wobei die Abschnitte mit der stärksten Krümmung (14,14a) zusammenfallen und bis zur Peripherie des Speichers reichen.
    7. Süsswasserspeicher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringwandungsbereich aus Wandabschnitten mit geringer vertikaler Erstreckung besteht, die voneinander durch über den Umfang verlaufende Seile (22,23) getrennt sind.
    8. Süsswasserspeicher nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand der Seile (22,23) proportional mit dem Krümmungsradius der Spirallinie ändert.
    9. Süsswasserspeicher nach den Ansprüchen 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seile (22,23) über eine Vielzahl sich mit radialer Komponente erstreckender und gleichmässig über den Umfang verteilter Zugseile (7,8) mit der Platte (10) verbunden sind.
    10. Süsswasserspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Speicher hindurch Schlauchleitungen (18) führen, die beschwert sind und dadurch die nach oben weisende Membran um den Betrag (24) kegelig verformen, so dass ein definierter Abfluss für Regenwasser gewährleistet ist.
    11. Süsswasserspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unter der Gewässeroberfläche (15) liegenden Randwandungsbereiche doppelwandig ausgeführt sind und zwischen sich Wasser und Körper (31) aufnehmen, die eine Konvektion des eingeschlossenen Wassers verhindern, so dass dieses Wasser als Wärmedämmschicht wirkt.
    12. Süsswasserspeicher nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die nach oben weisende Wandung (32) doppelwandig ausgebildet ist und isolierende Körper (33) einschliesst.
    13. Verfahren zur Nutzung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Speichers über eine Schlauchleitung sowohl mit der Mündung eines Flusses zur Ladung des Speichers als auch mit einem Irrigationssystem zur Ausbringung desselben kommuniziert.
AT278982A 1982-07-19 1982-07-19 Suesswasserspeicher AT373002B (de)

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