AT372634B - Vorrichtung zum stempeln eines giessstranges - Google Patents

Vorrichtung zum stempeln eines giessstranges

Info

Publication number
AT372634B
AT372634B AT232282A AT232282A AT372634B AT 372634 B AT372634 B AT 372634B AT 232282 A AT232282 A AT 232282A AT 232282 A AT232282 A AT 232282A AT 372634 B AT372634 B AT 372634B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
casting strand
pressing tongs
stamp
casting
stamping
Prior art date
Application number
AT232282A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA232282A (de
Original Assignee
Stangl Kurt Dipl Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stangl Kurt Dipl Ing filed Critical Stangl Kurt Dipl Ing
Priority to AT232282A priority Critical patent/AT372634B/de
Publication of ATA232282A publication Critical patent/ATA232282A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT372634B publication Critical patent/AT372634B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/1233Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for marking strands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Stempeln eines Giessstranges mit Hilfe von in einem parallel zum Stempelgut verschiebbaren Stempelträger gelagerten, mit Prägezei- chen versehenen Stempeln. 



   Giessstränge werden im allgemeinen nach ihrer Unterteilung stirnseitig mit Hilfe von Stem-   i   peln gekennzeichnet, die verschiebbar in einem Stempelträger gelagert sind und mit Hilfe eines
Schlagzylinders gegen das Stempelgut geschlagen werden. Dabei werden die einzelnen Stempel nach- einander eingeschlagen, um mit einem Schlagzylinder das Auslangen finden zu können. Allerdings ist für diesen Fall eine entsprechende Steuerung erforderlich, die den jeweils benötigten Stem- pel über eine Verschiebung des Stempelträgers vor den Schlagzylinder bringt, was mit einem ent- sprechenden Steueraufwand verbunden ist. Diese bekannten Stempelvorrichtungen müssen auf die
Querschnittsform und Grösse des Giessstranges eingestellt werden, um sicherzustellen, dass die einzu- prägenden Zeichen innerhalb der Stirnfläche des Giessstranges zu liegen kommen.

   Ausserdem kann der Stempelvorgang nur bei stillstehendem Giessstrangstück durchgeführt werden. Da darüber hinaus die Platzverhältnisse nach der Querteileinrichtung einer Stranggiessanlage üblicherweise beengt sind, ergibt sich häufig die Schwierigkeit, die Stempelvorrichtung in nicht störender Weise anbrin- gen zu können, insbesondere bei einem nachträglichen Einbau einer solchen Vorrichtung. Das
Platzangebot vor der Querteileinrichtung eines Giessstranges würde das Vorsehen einer Stempel- maschine vor der Giessstrangteilung als empfehlenswert erscheinen lassen, doch wäre hiefür eine
Stempelung des kontinuierlich bewegten Giessstranges auf seiner Umfangsfläche erforderlich, was ein Mitbewegen der Stempelvorrichtung mit dem Giessstrang notwendig macht. 



   Stempelmaschinen, die parallel zum Stempelgut verschiebbar geführt sind, und gleichlau- fend zum Stempelgut angetrieben werden, sind zwar bekannt, doch eignen sich diese bekann- ten Vorrichtungen nicht für das Stempeln eines Giessstranges, weil die durch das Einschlagen der
Stempel bedingten Querkräfte auf den Giessstrang unerwünscht sind. Ausserdem ist eine aufwendige
Gleichlaufsteuerung für den Verstellantrieb der Stempelvorrichtung erforderlich. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und eine Stem- pelvorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe Giessstränge in einfacher Weise vor der Quer- teileinrichtung auf ihrer Umfangsfläche mit Prägezeichen versehen werden können. 



   Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die ge- stellte Aufgabe dadurch, dass der Stempelträger auf einer Backe einer den Giessstrang umfassen- den Presszange angeordnet ist, die aus einer anschlagbegrenzten Grundstellung entgegen einer
Rückstellkraft parallel zum Giessstrang verschiebbar gelagert ist. 



   Wegen der Anordnung des Stempelträgers auf einer Presszange, die den Giessstrang um- fasst, können die Prägezeichen der Stempel ohne Schlagbelastung des Giessstranges in dessen Ober- fläche eingedrückt werden, wobei sich stets ein Widerlager für den Giessstrang durch die zweite
Zangenbacke ergibt. Das beim Stempelvorgang auftretende Festklemmen der Presszange an den Giess- strang kann in vorteilhafter Weise zur Mitnahme der Presszange ausgenutzt werden, wenn die Press- zange parallel zum Giessstrang verschiebbar gelagert ist. Auf Grund einer solchen Konstruk- tion kann ein gesonderter Antrieb   für die   Presszange mit einer entsprechenden Gleichlauf- steuerung vollkommen entfallen.

   Da die Masse einer Presszange trotz ausreichender Presskräfte ver- gleichsweise klein gehalten werden kann, ergeben sich hinsichtlich der Beschleunigung der Press- zange über die Mitnahme durch den Giessstrang keine besonderen Schwierigkeiten. 



   Die Rückstellung der Presszange in eine anschlagbegrenzte Ausgangsstellung kann dabei vor- teilhaft durch eine Rückstellkraft bewirkt werden, die durch eine Gewichtsbelastung oder durch
Federkraft sichergestellt werden kann. Diese Rückstellkraft kommt automatisch beim Öffnen der
Presszange zur Wirkung und sorgt für ein Rückbewegen der Presszange in die Ausgangsstel- lung. 



   Ist mit keinem geraden Verlauf des Giessstranges zu rechnen, so muss bei einer Lagerung der Presszange für eine entsprechende Beweglichkeit Sorge getragen werden, wenn nicht über die
Presszange Führungskräfte auf den Giessstrang ausgeübt werden sollen. Sehr einfache Konstruktionsbedingungen ergeben sich in diesem Zusammenhang, wenn die Presszange um die zum Giessstrang parallele Gelenkachse zwischen den beiden Zangenbacken verschwenkbar gelagert ist. Eine solche schwenkbare Lagerung der Presszange erfordert selbstverständlich eine Abstützung der Presszange im nicht betätigten Zustand. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beim Schliessen der Presszange wird sich im allgemeinen ein Schlupf zwischen den Zangenbacken und dem Giessstrang nicht vermeiden lassen. Die dabei auftretende Gleitreibung kann zu einem übermässigen Verschleiss der Prägezeichen der Stempel führen. Um einen solchen Verschleiss zu ver- meiden, kann in weiterer Ausbildung der Erfindung der Stempelträger oder die ihn aufnehmende
Backe der Presszange wenigstens einen in Zangenschliessrichtung über die Prägezeichen der Stempel vorragenden, gegen die Kraft einer Feder einschiebbaren Mitnehmerkörper aufweisen. Bei einer derartigen Konstruktion tritt die Gleitreibung lediglich zwischen den Mitnehmerkörpern und dem
Giessstrang auf, so. dass die Stempel geschont werden.

   Die auf die Mitnehmerkörper wirkenden Feder- kräfte müssen selbstverständlich so bemessen sein, dass die durch sie bedingten Klemmkräfte eine sichere Mitnahme der Presszange bewirken. Zum Einpressen der Prägezeichen werden die Mitnehmer- körper bei der Betätigung der Zange gegen die Kraft der Feder eingeschoben und die Stem- pel gegen die Oberfläche des Giessstranges gedrückt. 



   Damit die Vorrichtung an sehr unterschiedliche Querschnittsgrössen von Giesssträngen angepasst werden kann, kann schliesslich die Maulweite der Presszange einstellbar sein. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Stempeln eines Giessstranges in einer schematischen Seiten- ansicht und Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. 



   Wie der Fig. 1 entnommen werden kann, besteht die dargestellte Vorrichtung im wesentlichen aus einer   Presszange --1--,   die mit ihren beiden Backen --2 und 3-- den zu stempelnden Giess-   strang --4-- umfasst.   Da die   Zangen backe --2-- mit   einem   Stempelträger --5-- versehen   ist, der die als Walzen ausgebildeten Stempel --6-- so hält, dass jeweils eines der umfangsseitigen Präge- zeichen gegen den   Giessstrang --4-- vorragt,   werden bei einer Zangenbetätigung über die Betäti- gungszylinder --7-- die jeweils eingestellten Prägezeichen in die Giessstrangoberfläche eingedrückt. 



  Wegen der Bewegung des   Giessstranges --4-- in   seiner Längsrichtung muss dafür gesorgt werden, dass sich die Presszange --1-- während des Stempelvorganges mit dem Giessstrang mitbewegt. Zu diesem Zweck ist die Gelenkachse --8-- zwischen den beiden Zangenbacken-2 und 3-beidseits verlängert und axial verschiebbar in zwei Drehlagern --9-- gelagert. Zufolge dieser Lagerung kann die Presszange parallel zum   Giessstrang --4-- verschoben   und gleichzeitig um die Gelenk-   achse --8-- verschwenkt   werden, so dass die   Fresszange-l-die   Bewegungen des Giessstranges --4-- mitmachen kann. Es bedarf daher keines gesonderten Verschiebeantriebes für die Presszange --1--, die durch das Anklemmem am   Giessstrang --4-- von   diesem in axialer Richtung mitgenommen wird.

   Bewegungen quer zum   Giessstrang --4-- sind   dabei ebenfalls möglich, weil die Drehbarkeit um die Gelenkachse --8-- gegeben ist. Diese Drehbarkeit um die Gelenkachse --8-- erfordert allerdings eine   Abstützung --10-- für   die Presszange --1-- im nicht betätigten Zustand. 



   Um nach dem Eindrücken der Prägezeichen der   Stempel --6-- die Presszange --1-- wieder   in ihre Ausgangslage zurückführen zu können, die im Ausführungsbeispiel durch den Anschlag an das eine Drehlager --9-- bestimmt wird, wird die Presszange --1-- im Rückstellsinn durch eine   Rückstellkraft -11-- belastet,   die beispielsweise von einer Gewichts- oder Federbelastung herrühren kann. Nach dem Öffnen der Zangenbacken --2, 3-- wird die Zange --1-- über die Rückstellkraft --11-- in die in Fig. 2 dargestellte Ausgangslage zurückgestellt. Nach einem entsprechenden Weiterdrehen der die Stempel --6-- bildenden Walzen über einen Stelltrieb --12-- kann eine neue Kennzeichnung in den   Giessstrang --4-- durch   ein Beaufschlagen der Betätigungszylin-   der --7-- eingeprägt   werden. 



   Zur Vermeidung eines Verschleisses der Prägezeichen beim Aufsetzen der Stempel --6-- auf den   Giessstrang --4-- sind   am   Stempelträger --5-- beidseits   der   Stempel --6-- Mitnehmerkör-   per --13-- vorgesehen, die gegen die Kraft einer Feder --14-- einschiebbar im Stempelträger --5-- gelagert sind und in ihrer anschlagbegrenzten Grundstellung über die Prägezeichen der Stempel --6-- vorragen.

   Da diese   Mitnehmerkörper --13-- vor   den Stempeln --6-- auf den Giess-   strang --4-- aufgesetzt werden..   wird die   Presszange --1-- über   diese   Mitnehmerkörper --13-- be-   schleunigt, so dass   schlupfbedingte   Verschleisserscheinungen an diesen Mitnehmerkörpern --13-auftreten, die als Verschleissteile ausgetauscht werden können. 



   Damit grössere Unterschiede hinsichtlich der Querschnittsabmessungen des Giessstran-   ges --4-- berücksichtigt   werden können, kann die Maulweite der Presszange --1-- durch ein Ver- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 setzen der   Backe --2-- eingestellt   werden, wie dies in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Stempeln eines Giessstranges mit Hilfe von in einem parallel zum Stempelgut verschiebbaren Stempelträger gelagerten, mit Prägezeichen versehenen Stempeln, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempelträger (5) auf einer Backe (2) einer den Giessstrang (4) umfassenden Presszange   (1)   angeordnet ist, die aus einer anschlagbegrenzten Grundstellung entgegen einer Rückstellkraft (11) parallel zum Giessstrang (4) verschiebbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Presszange (1) um die zum Giessstrang (4) parallele Gelenkachse (8) zwischen den beiden Zangenbacken (2, 3) verschwenkbar gelagert ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempelträger (5) oder die ihn aufnehmende Backe (2) der Presszange (1) wenigstens einen in Zangenschliessrichtung über die Prägezeichen der Stempel (6) vorragenden, gegen die Kraft einer Feder (14) einschiebbaren Mitnehmerkörper (13) aufweist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Maulweite der Presszange (l) einstellbar ist.
AT232282A 1982-06-16 1982-06-16 Vorrichtung zum stempeln eines giessstranges AT372634B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT232282A AT372634B (de) 1982-06-16 1982-06-16 Vorrichtung zum stempeln eines giessstranges

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT232282A AT372634B (de) 1982-06-16 1982-06-16 Vorrichtung zum stempeln eines giessstranges

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA232282A ATA232282A (de) 1983-03-15
AT372634B true AT372634B (de) 1983-10-25

Family

ID=3532213

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT232282A AT372634B (de) 1982-06-16 1982-06-16 Vorrichtung zum stempeln eines giessstranges

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT372634B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA232282A (de) 1983-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2142570B2 (de) Mechanische Pulverpresse, insbesondere Metallpulverpresse
AT208681B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verpackungsbehältern
EP0593395B1 (de) Spreizvorrichtung zum Spreizen von Klemmrücken beim Binden von Blättern
DE3140548C1 (de) Doppelbandpresse
DE3941648A1 (de) Vorrichtung zum einkaemmen und binden von gestanzten einzelblaettern
DE2054820C3 (de) Querfördereinrichtung an Mehrstufenpressen für die Herstellung von Muttern, Bolzen oder dergleichen Massenartikel
DE2935156A1 (de) Pressform, insbesondere fuer keramische formteile
AT372634B (de) Vorrichtung zum stempeln eines giessstranges
DE8007087U1 (de) Formwerkzeug, insbesondere fuer eine verpackungsmaschine, mit einem formstempel
DE3119081A1 (de) Vorrichtung zum einschieben von produkten in behaeltnisse
DE2724886C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von schalenartigen Werkstücken
DE2751019C3 (de) Korkenkompressionsvorrichtung für Verkorkungsmaschinen von Flaschen o.dgl
DE3144397A1 (de) &#34;einzeltypenpraegevorrrichtung&#34;
DE3220805C2 (de) Papierbogen-Zusammentragmaschine
DE2511218C2 (de) Vorrichtung zum Verschließen eines mit einem waagerechten Randstreifen versehenen Behälters mit einem Deckel
DE1761408B1 (de) Drahtheftmaschine mit rotierendem Heftzylinder
DE1652754C3 (de) Revolverstanze
DE4129029A1 (de) Flachbett-stanzmaschine zum stanzen von flachen gegenstaenden, insbesondere boegen aus papier, pappe oder dergleichen
DE650937C (de) Verbundwerkzeug zur Herstellung von Knoepfen mit Annaehoese aus einer T-foermigen Metallschiene
DE2249500A1 (de) Plombierzange (bandverschliessvorrichtung)
DE1652639C (de) Biegestanze
DE512293C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Eckverlaschungen bei Schachtelwerkstuecken
DE872525C (de) Papiervorschubeinrichtung, insbesondere fuer Telegrafengeraete
DE634890C (de) Faltvorrichtung an Einhuellmaschinen
DE19640119C2 (de) Biegewerkzeug

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee