AT37247B - Kraftanlage für gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe. - Google Patents

Kraftanlage für gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe.

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AT37247B
AT37247B AT37247DA AT37247B AT 37247 B AT37247 B AT 37247B AT 37247D A AT37247D A AT 37247DA AT 37247 B AT37247 B AT 37247B
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constant
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adiabatic
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Alfred Buechi
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Alfred Buechi
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in den Fig. 5 und 6 gezeichneten Entropiediagramme näher erläutert : Es stellt Punkt 1 den Anfangszustand der Ladung   dar. Zunächst   findet nun eine möglichst isothermische Vorverdichtung statt. Wenn z. B. die Abkühlung bis auf die Anfangstemperatur stattfindet, so befindet sich der Punkt   2,   der den Zustand beim Eintritte in das   Zylinderaystem   darstellt, auf der Isotherme 
 EMI2.2 
 Linipnzug 1-2 nähert sich also der Wirksamkeit der   Kühlung   entsprechend einer Isotherme, d. h. einer Horizontalen im Diagramme der Fig. 5 und 6 mehr oder weniger.

   Der Linienzug 2-3 entspricht der nun folgenden   adiabatischen Nachverdichtung ;   durch den Linienzug   3--4   ist in den Fig. 3 und 5 die Verpuffung bei nahezu konstantem Volumen und in den Fig. 4 und 6 die Verbrennung bei konstantem Drucke dargestellt. Von 4 bis 6 findet die adiabatische Expansion statt Zieht man durch den Punkt 2 die Linie konstanten Volumens, so erhält man in ihrem Schnittpunkt mit der Expansionslinie 4-6 den Punkt 5, wo die Verbrennungsgase aus dem Zylindersysteme austreten und in den Düsenring o der Turbine eintreten. 



   Betrachtet man nun speziell die Entropiediagramme nach den Fig. 5 und 6, so ergibt sich, dass   du'im Zylindersystem   umgesetzte Wärmeenergie, die durch die Fläche 2, 3, 4, 5, 2 dargestellt wird, den Hauptteil der zur Ausnützung verfügbaren Wärmemengen des ganzen Prozesses darstellt, d. h. da13 die   Arbeitsabgabp vom Zylindersysteme   wesentlich grösser ist als jene der Turbine allein. 



   Nun kann aber durch Änderung der isothermischen Vorverdichtung das Grössenverhältnis zwischen den Arbeitsanteilen der Kolbenmaschine und der Turbine verändert werden. Wird nämlich die isothermische Vorverdichtung z. B. bis zum Punkt 2'fortgesetzt, so erhält man die punktiert gezeichneten   Diagrammfiguren 1, 2', 3', 4',   5', 6', 1 in den Fig. 5 und 6 ; jetzt hat man   eine Temperaturdifferenz 5'-6'statt   blos   5-6,   wie in den Diagrammen   1.   2,   3. 4,   5,6, 1 für die Turbine zur Verführung; dabei ist aber die im Zylindersystem ausnützbare Temperatur- 
 EMI2.3 
 1, 2, 5, 6 1, d. h. bei erhohter Vorverdichtung steigt auch der Arbeitsanteil der Turbine am Prozesse.

   Dies kann unter Umständen dahin   fiihren,   dass der Arbeitsanteil der Turbine   grösser   wird als der der Kolbenmaschine. 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 Turbine Arbeitsgase von solcher Temperatur zuzuführen, die eine Erhaltung der Turbinen- . schaufeln gewährleistet. 



   Die Vorrerdichtung und die darauf erfolgende Abkuhlung des Brennstoffgemisches oder 
 EMI2.6 
 ganz oder teilweise in Geschwindigkeit umsetzen. 



   Damit die heschriebene Kraftanlage vorteilhaft arbeitet, soll die Einführung der Auspuffgase in den Sammelraum o und die   Zuströmung aus   diesem zur Turbine eine möglichst ununter-   brochent sein   d. h. die   Druck-und Temperaturverhältnisse mi   Düsenraum sollen bei einer bestimmten Belastung möglichst konstante sein. Dazu eignet sich besonders eine Kolbenmaschine mit radial zur Welle angeordneten Zylindern und ein ringförmiger die Düsen für die Turbine be-   sjtzender Sammelraum.   



   Der   Kompressor und die Turbine können   auch gegenläufig arbeiten ; ferner kann das Zyhndersystem der Kolbenmaschine um die Welle b auch drehbar angeordnet werden. 
 EMI2.7 


Claims (1)

  1. EMI3.1 1. Kraftanlage für gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe, bei der die am Arbeitsverfahren teilnehmenden Kraftmittel eine isothermische Vorverdichtung, eine adiabatische Nachverdichtung eine Verbrennung (bei gleichbleibendem Rauminhalte oder gleichbleibendem Drucke), eine adiabatische Expansion und eine Ausströmung bei gleichbleibendem Drucke durchmachen, dadurch gekennzeichnet, dass die adiabatische Nachverdichtung, die Verbrennung, sowie ein Teil der adiabatischen Expansion in Kolbenmaschinen derart stattfindet, dass die Auspuffgase dieser Maschinen beim Überströmen in eine Turbine, wo sie zur weiteren Arbeitsleistung herangezogen werden, keine höhere Temperatur besitzen als bei einer ohne isothermische Vorverdichtung arbeitenden Maschine,
    trotz einer der Grösse dieser Vorverdichtung proportionalen Druckerhöhung und sich daraus ergebender grösserer Arbeitsleistung dieser Auspuffgase in der Turbine.
    2. Kraftanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspuffleitungen (n) der radial um die Welle angeordneten Zylinder (a) der Kolbenmaschine in mindestens einen die Düsen (q) fiir die Turhinp (p) bêsitzenden Sammelraum (o) münden, um die aus der Kolben- maschine stosswerse austretenden Abgase bei möglichst gleichbleibender Temperatur und möglichst gleichbleidendemDruckeinununterbrochenemStromderTurbinezuzuführen.
AT37247D 1906-07-14 1906-07-14 Kraftanlage für gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe. AT37247B (de)

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AT37247B true AT37247B (de) 1909-05-10

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0394763A1 (de) * 1989-04-27 1990-10-31 Josef Pirc Verbrennungsmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0394763A1 (de) * 1989-04-27 1990-10-31 Josef Pirc Verbrennungsmotor

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