AT370216B - Moebelverbinder - Google Patents

Moebelverbinder

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AT370216B
AT370216B AT458980A AT458980A AT370216B AT 370216 B AT370216 B AT 370216B AT 458980 A AT458980 A AT 458980A AT 458980 A AT458980 A AT 458980A AT 370216 B AT370216 B AT 370216B
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Blum Gmbh Julius
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Description


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    Die Erfindung bezieht sich auf einen Möbelverbinder zum Verbinden zweier im rechten Winkel befindlicher Möbelteile, mit zwei dübelkopfartigen Gehäusen, die jeweils in eine Bohrung in einem Möbelteil einsetzbar sind und einer Spann- und Halteeinrichtung in einem der Gehäuse, die als zweizinkige Gabel ausgeführt ist, die seitlich aus dem Gehäuse heraus und mit ihren freien Enden in eine stirnseitige Öffnung des zweiten Gehäuses hineinragt, wo sie in Montagelage nach innen gerichtete Vorsprünge dieses Gehäuses mit Ansätzen hintergreift, und zwischen den Zinken der Gabel im ersten Gehäuse ein Spreizteil gelagert ist, der die Zinken der Gabel in Montagelage auseinander drückt. 



  Derartige Möbelverbinder finden insbesondere im industriellen Möbelbau immer mehr verbreitete Verwendung. Ihre Aufgabe ist es einmal, die den Möbelkorpus bildenden Teile des Möbels, nämlich den Unterboden, Oberboden und die Seitenwände so zusammenzuhalten, dass dem Möbelkorpus eine ausreichende Stabilität gegeben ist und weiters werden mit derartigen Möbel verhindern die Fachböden eines Schrankes od. dgl. mit den Möbelseitenwänden verbunden. 



  Derartige Möbelverbinder sollen im Inneren des Möbels anschlagbar sein und nach aussen abgedeckt sein. Des weiteren soll man mit dem notwendigen zur Verspannung oder Verklemmung dienenden Werkzeug einen leichten Zugriff haben, was in vielen Fällen dadurch erschwert wird, dass die einzelnen Teile des Möbelverbinders sich naturgemäss in den Ecken des Möbels befinden. 



  In vielen Fällen wird gewünscht, dass das Bohren der Befestigungslöcher für die einzelnen Teile des Möbel verbinders nur flachseitig erfolgen muss, so dass ein zeitaufwendiges Manipulieren mit den Fachböden und den Seitenwänden vermieden wird, was in manchen Fällen sogar ein Umrüsten der verwendeten Bohrautomaten notwendig macht. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, einen Möbelverbinder der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der sich dadurch auszeichnet, dass er schnell und einfach gelöst werden kann, was insbesondere dann von Bedeutung ist, wenn einzelne Teile eines Möbels beispielsweise Fachbretter ausgewechselt werden sollen bzw. im Möbel versetzt werden sollen. 



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Zinken der Gabel innen an die Gehäusewand angespritzt bzw. einstückig mit dem Gehäuse aus Kunststoff gespritzt sind, wobei die Drehachse des Spreizteils schräg zu den Zinken der Gabel ausgerichtet ist und dass das zweite Gehäuse im Bereich der Öffnung, in die die Zinken der Gabel ragen, doppelwandig ausgebildet ist, und dass an den inneren Wänden Vorsprünge ausgebildet sind. 



  Die Kunststoffzinken der Gabel sind im Gehäuse elastisch gelagert und lösen sich selbsttätig von ihrer Verankerung im zweiten Gehäuse, wenn der Spreizteil ausser Funktion gebracht wird. 



  Um einen glatten Übergang beim Spreizen der Zinken zu erzielen ist vorgesehen, dass die Seitenflächen des Spreizteils, die parallel zu seiner kurzen Querschnittsachse verlaufen, gewölbt sind. 



  Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben. Die Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch zwei Möbelteile im Bereich ihrer Verbindungsstelle und durch einen erfindungsgemässen Möbelverbinder, die Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt entlang der Linie I-I der Fig. l, die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf eines der Gehäuse des Möbelverbinders und die Fig. 4 und 5 zeigen schematisch einen Bereich der Teile der Spann- und Halteeinrichtung. 



  Der erfindungsgemässe Möbelverbinder besteht im wesentlichen aus zwei Gehäusen-l und 3-. Das Gehäuse-3-, das die eigentlichen Teile der Spann- und Halteeinrichtung trägt, ist in ein Fachbrett-9-flachseitig eingesetzt. Dieses Gehäuse -3-- ist ein seitlich abgeschnittener Zylinder, dessen gerade Fläche mit der Stirnfläche des Fachbrettes --9-- abschliesst. 



  Im Gehäuse-3-sind Zinken-4', 4"-einer Gabel-4-angeordnet, u. zw. ist die Gabel-4-in Montagelage horizontal ausgerichtet.   
 EMI1.1 
 

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Die   Zinken-4', 4"-tragen   an ihren freien Enden   Ansätze --7-- und   diese hintergreifen in Montagelage   Vorsprünge --8--,   die innen im   Gehäuse --1-- ausgebildet   sind. 
 EMI2.1 
 wobei die Flächen 21, die parallel zu seiner kürzeren Querschnittsachse ausgerichtet sind, ge- wölbt sind. Diese Flächen   2'sind   die eigentlichen Spreizflächen. 



   Der Spreizteil --2-- ist im   Gehäuse --3-- drehbar   gelagert und mittels eines Werkzeuges, beispielsweise eines Schraubenziehers verdrehbar. 



   Beim Zusammensetzen der Teile des Möbelverbinders,   d. h.   vor dem Verspreizen, befindet sich der Spreizteil --2-- in der in der Fig. 4 gezeigten Lage. Wenn die   Zinken-4', 4"-in   das Ge-   häuse-l-eingeführt   sind, wird der Spreizteil --2-- mittels eines geeigneten Werkzeuges, beispielsweise eines Schraubenziehers, verdreht und kommt in die in der Fig. 5 gezeigte Lage. Dadurch werden die   Zinken --4', 4"-- auseinander   gedrückt und an die   Vorsprünge --8-- des   Gehäuses--1--gepresst. 



   Die Klemmwirkung der beiden Teile wird noch dadurch verbessert, dass das   Gehäuse-l-   im Bereich der   Vorsprünge --8-- doppelwandig   ausgebildet ist, die   Vorsprünge --8-- die   an der   Innenwand-l'-des Gehäuses-l-angeformt   sind federn entgegen den   Ansätzen --7--.   



   Um den Zugriff des Werkzeuges zum Verspreizen zu erleichtern, ist der Spreizteil --2-wie aus der Fig. 1 ersichtlich,   schräg   im Gehäuse --3-- gelagert, d.h. seine Drehachse befindet sich in einem Winkel zur Basis des   Gehäuses --3-- und   zu den   Zinken-4', 4"-.   



   Es ist leicht ersichtlich, dass der erfindungsgemässe Möbelverbinder auch durch Verdrehen des Spreizteils --2-- leicht gelöst werden kann und ohne weitere Umstände neu verriegelt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Möbelverbinder zum Verbinden zweier im rechten Winkel befindlicher Möbelteile, mit zwei dübelkopfartigen Gehäusen, die jeweils in eine Bohrung in einem Möbelteil einsetzbar sind und einer Spann- und Halteeinrichtung in einem der Gehäuse, die als zweizinkige Gabel ausgeführt ist, die seitlich aus dem Gehäuse heraus und mit ihren freien Enden in eine stirnseitige Öffnung des zweiten Gehäuses hineinragt, wo sie in Montagelage nach innen gerichtete Vorsprünge dieses Gehäuses mit Ansätzen hintergreift, und zwischen den Zinken der Gabel im ersten Gehäuse ein Spreizteil gelagert ist, der die Zinken der Gabel in Montagelage auseinander drückt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (4', 4") der Gabel (4) innen an die Gehäusewand angespritzt bzw.
    einstückig mit dem Gehäuse (3) aus Kunststoff gespritzt sind, wobei die Drehachse des Spreizteils (2) schräg zu den Zinken (4', 4") der Gabel (4) ausgerichtet ist und dass das zweite Gehäuse (1) im Bereich der Öffnung (5), in die die Zinken (4', 4") der Gabel (4) ragen, doppelwandig ausgebildet ist, und dass an den inneren Wänden (1') Vorsprünge (8) ausgebildet sind.
AT458980A 1980-09-12 1980-09-12 Moebelverbinder AT370216B (de)

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ATA458980A ATA458980A (de) 1982-07-15
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