AT366970B - Zweikanal-klimaanlage fuer schienenfahrzeuge - Google Patents

Zweikanal-klimaanlage fuer schienenfahrzeuge

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AT366970B
AT366970B AT349779A AT349779A AT366970B AT 366970 B AT366970 B AT 366970B AT 349779 A AT349779 A AT 349779A AT 349779 A AT349779 A AT 349779A AT 366970 B AT366970 B AT 366970B
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shaft
channel air
conditioning
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ATA349779A (de
Inventor
Ignaz Ing Engel
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Friedmann Kg Alex
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0018Air-conditioning means, i.e. combining at least two of the following ways of treating or supplying air, namely heating, cooling or ventilating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweikanal-Klimaanlage für Schienenfahrzeuge, wobei ein Kanal als Grundleistungskanal einen in seiner Temperatur geregelten Luftstrom als ständig vorhandenen Grundanteil und der zweite Kanal einen Luftstrom führt, von dem der Zusatzanteil für jedes Abteil getrennt und von Thermostaten in den Abteilen geregelt abzweigbar ist, und bei der zur Steuerung der Ausströmquerschnitte aus dem Grund- und dem Zusatzkanal Klappen vorgesehen sind, die gegenläufig bewegbar sind und in allen Regelstellungen einen in Summe im wesentlichen konstanten Querschnitt freigeben. 



   Eine derartige Klimaanlage wurde   z. B.   durch die AT-PS Nr. 326175 bekannt. Bei dieser sind die Auslässe der Kanäle mittels zweier um parallellaufende Achsen schwenkbarer Klappen oder mittels einer Klappe und einem Drehschieber gesteuert, wobei diese Elemente jeweils über ein Gestänge miteinander bewegungsschlüssig verbunden sind. Dadurch ergibt sich ein relativ komplizierter Aufbau mit einer erheblichen Anzahl an gelenkigen Verbindungen, die eine entsprechende Wartung erfordern und relativ empfindlich sind. 



   Weiters wurde durch die DE-AS 1237607 eine Zweikanal-Klimaanlage bekannt, bei der die Summe der freigegebenen Ausströmquerschnitte des Grund- und des Zusatzkanals ebenfalls konstant bleibt, doch erfolgt die Steuerung mit nur einer Klappe, die durch einen Schlauch gebildet ist, der zwischen zwei Klemmleisten befestigt und mittels einer an der Steuerwelle über Federn abgestützten Spannleiste gespannt ist. Dabei ist durch Verdrehen der Steuerwelle der an der Spannleiste anliegende Bereich des Schlauches zwischen zwei voneinander distanzierten, parallelliegenden Dichtleisten bewegbar. Der Nachteil dieser Lösung liegt darin, dass insbesondere bei grösseren Längen ein Verwinden der Klappe kaum zu vermeiden ist, wozu die auftretende ungleiche Spannung in den Wänden des Schlauches beiträgt. 



   Ziel der Erfindung ist, eine Zweikanal-Klimaanlage der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, welche die Nachteile der bekannten Lösungen vermeidet und die sich insbesondere durch einen einfachen Aufbau der Steuerung der Kanalauslässe sowie durch eine hohe Zuverlässigkeit auszeichnet. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass jede Klappe von einer Feder beaufschlagt ist, welche die Klappe von der Dichtfläche weg gegen einen um eine parallel zur Schwenkachse der Klappe verlaufende Achse drehbaren, die Klappe in Schliessstellung bewegenden Nocken drückt, wobei die den beiden Klappen zugeordneten Nocken auf einer gemeinsamen Welle angeordnet und gegeneinander um   1800 verdreht   sind.

   Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass auch dann, wenn die Klappe lange Zeit nicht betätigt wird, diese trotz der unvermeidlichen Staubablagerungen sicher einer Steuerbewegung der Nocke folgt, da eben die Feder eine Bewegung der Klappe bei einer Verdrehung der Nocke erzwingt. Ausserdem sind durch die Formgebung der Nocken die freigegebenen Durchströmquerschnitte wählbar. Ausserdem ergibt sich durch die Anordnung der Nocken auf einer gemeinsamen Welle ein einfacher und unkomplizierter Aufbau der Steuerung der Auslässe der Kanäle. 



   Besonders günstige Verhältnisse, die einen sehr störungsarmen Betrieb auch dann gewährleisten, wenn die Klappen über lange Zeit nicht betätigt werden, ergeben sich, wenn die Feder jeder Klappe an einem an dieser angeordneten Arm angreift, der oberhalb der Dichtebene der zugeordneten Klappe über deren Rand vorragt und der eine Bohrung zur Aufnahme der Schwenkachse aufweist, welche ihrerseits in den Seitenwänden einer stirnseitig offenen Kammer gelagert ist, welche eine zugeordnete Klappe enthält und auf die Auslassöffnung des von dieser gesteuerten Kanals aufgesetzt ist. Dabei ergibt sich nicht nur ein in konstruktiver Hinsicht einfacher Aufbau, sondern es wird auch das Eindringen von Staub in den Bereich der Dichtflächen und der Lagerstellen durch die aufgesetzte Kammer erschwert, welche zumindest Schutz gegen von oben absinkenden Staub bietet.

   Ausserdem wird durch diese Massnahmen erreicht, dass die Klappen, ausser in ihrer voll geschlossenen Lage, frei in der Kammer gehalten sind und durch die Feder eine erzwungene Bewegung der Klappe bei Verdrehung des Exzenters sichergestellt wird. Darüber hinaus zeichnet sich diese Steuereinrichtung durch einen sehr montagefreundlichen Aufbau aus. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. l eine erfindungsgemässe Zweikanal-Klimaanlage, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in   Fig. l, Fig. 3   einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen Steuereinrichtung, Fig. 4 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Steuereinrichtung und Fig. 5 einen Schnitt gemäss 

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 der Linie V-V in Fig.   4.   



   In Fig. l und 2 ist die Anwendung der erfindungsgemässen Klimaanlage bei einem Schienenfahr- 
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 in- ist mit einem Verteilkanal --24-- über eine in Fig. 3 bis 5 dargestellte Steuereinrichtung   - 9   bzw.   16-- verbindbar,   der mit   Luftauslassöffnungen --3-- versehen   ist, die unterhalb des Niveaus der Sitze --4-- angeordnet sind und verschiedene Form und Grösse aufweisen können. Die Luft strömt hier, wie durch die Pfeile --3'-- angedeutet, aus.

   Der hinter dem Zusatzkanal - 1-- liegende Grundleistungskanal --2-- ist ebenfalls über die erwähnte Steuereinrichtung mit einem bzw. mehreren   Schächten --5-- verbindbar,   die bis über die Oberkanten der Fenster --6-hochgezogen sind, und erst oberhalb dieser, wie durch die   Pfeile --7'-- angedeutet,   Luftauslass-   öffnungen --7-- aufweisen.   Weiters sind noch bis zu den Unterkanten der Fenster --6-- und dort 
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 --6'-- versehenetisch gesteuerte Klappe wahlweise vom Verteilkanal oder über einen Schacht --5-- bzw. einen mit diesem verbundenen weiteren Verteilkanal beaufschlagbar sind. 



   Aus Fig. 3 ist eine Ausführungsform einer Steuereinrichtung --9-- zur Dosierung der aus dem Grundleistungskanal --2-- und dem Zusatzkanal-l-in gegenseitiger Abhängigkeit austretenden Luftströme dargestellt. Diese Steuereinrichtung --9-- weist in Längsrichtung des Schienenfahrzeuges, also senkrecht zur Zeichenebene, versetzt angeordnete, gleich grosse,   z. B.   viereckige Öffnungen --10 und 11-- der Kanäle --1 und 2-- auf, zu welchen auch in der verschiebbaren Gleitplatte --12-- des Schiebers --13-- deckungsgleiche Druchbrüche --10', 11'-- koaxial angeordnet sind.

   Der Schieber --13-- bzw. dessen Deckplatte weist ebenfalls entsprechende   Durchbrüche --10",   11"-- auf, die in Längsrichtung des Fahrzeuges um die Abmessung eines Durchbruches in Längsrichtung weniger gegeneinander versetzt sind als die   Durchbrüche-10', 11'-.   Dadurch ist sichergestellt, dass bei einer gegenseitigen Lage von Gleitplatte --12-- und Deckplatte des Schiebers 
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 voll überdeckt und daher geschlossen ist. 



   An der den   Kanälen --1 und 2-- abgekehrten   Seite des Schiebers --13-- sind zwei Hutzen   --14, 15-- auf   diesen aufgesetzt, von denen die Hutze --14-- gegen die unter dem Niveau der Sitze -   angeordneten Luftauslassöffnungen-3-- und   die zweite Hutze --15-- gegen den Schacht - zu offen ist. Durch die beiden Hutzen --14, 15-- wird ein Verstauben des Schiebers --13-von oben her weitgehend verhindert. Dabei entsteht auch die Möglichkeit, mittels der Hutzen den gesamten Verschiebeweg des Schiebers --13-- zu überdecken und auch eine Einströmung der Luft in den Schacht --5-- in horizontaler Richtung zu erzwingen, wodurch ein weitgehend vollkommener Staubschutz erreichbar ist. 



   Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Steuereinrichtung --16-- ist in Fig. 4 und 5 dargestellt. Bei dieser sind zwei Klappen --17, 17'-- vorgesehen, die in getrennten, im Bereich von   Öffnungen --10, 11-- der Kanäle --1 und 2-- angeordneten   und nur einseitig offenen 
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 ausserhalb ihrer Dichtebene schwenkbar gelagert.

   An diesem Arm --18-- greift unten eine Druckfeder --21-- an, welche den Arm --18-- gegen eine mittels einer parallel zur Schwenkachse --20-verlaufenden   Welle --22-- drehbare Nocke --23-- drückt.   Wie aus der strichliert in Fig. 4 dargestellten Lage der   Klappe --17'-- und   der Fig. 5 ersichtlich ist, sind die Klappen-17, 17'-, sobald sie ihre Schliessstellung verlassen haben, frei in der jeweiligen Kammer-19, 19'-gehalten, wodurch ein Steckenbleiben auf Grund einer Verschmutzung verhindert ist.

   Die   Nocken-23, 23'-   der beiden Klappen-17, 17'-sind auf der Welle --22-- gegeneinander verdreht angeordnet, so dass bei einer Verdrehung der Welle --22-- stets eine Klappe in Schliessrichtung und die andere in Öffnungsrichtung bewegt wird und daher bei völligem Verschluss eines Kanals der Ausströmquerschnitt des andern Kanals voll geöffnet ist. 



   Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, strömt die Luft aus dem Zusatzkanal --1-- über die Öffnung 

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 - 10--, die   Klappe --17'-- in   einen Verteilkanal --24--, der mit den unter dem Niveau der Sitze -   angeordneten Luftauslassöffnungen-3-- versehen   ist und gegen den Schacht --8--, der vom Grundleistungskanal -2-- über die   Öffnung --11--,   die Klappe --17-- und die Kammer --19-- beschickbar ist, abgegrenzt ist. Im Bereich des zusätzlichen, bis zur Fensterunterkante reichenden Schachtes --8-- ist die Trennwand --25-- zwischen Verteilkanal --24-- und Schacht --5-- in nicht dargestellter Weise entweder mit Öffnungen vesehen oder es ist eine   z.

   B.   thermostatisch gesteuerte Klappe vorgesehen, welche entweder einen Überströmquerschnitt zwischen Verteilkanal --24-- und Schacht --8-- oder einen solchen zwischen dem Schacht --5-- und dem Schacht --8-- freigibt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Zweikanal-Klimaanlage für Schienenfahrzeuge, wobei ein Kanal als Grundleistungskanal einen in seiner Temperatur geregelten Luftstrom als ständig vorhandenen Grundanteil und der zweite Kanal einen Luftstrom führt, von dem der Zusatzanteil für jedes Abteil getrennt und von Thermostaten in den Abteilen geregelt abzweigbar ist, und bei der zur Steuerung der Ausströmquerschnitte aus dem Grund- und dem Zusatzkanal Klappen vorgesehen sind, die gegenläufig bewegbar sind und in allen Regelstellungen einen in Summe im wesentlichen konstanten Querschnitt freigeben, dadurch gekennzeichnet, dass jede Klappe (17, 17') von einer Feder (21) beaufschlagt ist, welche die Klappe (17, 17') von der Dichtfläche weg gegen einen um eine parallel zur Schwenkachse (20) der Klappe verlaufende Achse drehbaren,

   die Klappe in Schliessstellung bewegenden Nocken (23,23') drückt, wobei die den beiden Klappen (17, 17') zugeordneten Nocken (23,23') auf einer gemeinsamen Welle (22) angeordnet und gegeneinander um   1800 verdreht   sind.

Claims (1)

  1. 2. Zweikanal-Klimaanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (21) jeder Klappe (17, 17') an einem an dieser angeordneten Arm (18) angreift, der oberhalb der Dichtebene der zugeordneten Klappe (17, 17') über deren Rand vorragt und der eine Bohrung zur Aufnahme der Schwenkachse (20) aufweist, welche ihrerseits in den Seitenwänden einer stirnseitig offenen Kammer (19, 19') gelagert ist, welche eine zugeordnete Klappe (17,17') enthält und auf die Auslassöffnung des von dieser gesteuerten Kanals (1, 2) aufgesetzt ist.
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