AT36476B - Einrichtung zur Gewichtsprüfung von Geschossen und ähnlichen Körpern. - Google Patents

Einrichtung zur Gewichtsprüfung von Geschossen und ähnlichen Körpern.

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AT36476B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Gewichtsprüfung von Geschossen   und ähnlichen   Körpern. 



   Bei dem bisher gebräuchlichen Verfahren zur Prüfung von Geschossen und ähnlichen Körpern mittels selbsttätig arbeitender Wägemaschinen erfolgte die Prüfung auf zu schweres, 
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 Höhenlagen angeordneten Anschlägen vorbei, welche das Geschoss von dem Wagebalken abstreiften und somit eine Sonderung in 3 Klassen ,,zu schwer", ,,zu leicht" und ,,richtig"   vornahmen.   



   Einem solchen Verfahren haften jedoch verschiedene Mängel an.   Zunächst erfordert   dasselbe eine   Schrägstellung   und Führung des Wagehalkens. wodurch das erforderliche freie Schwingen desselben verhindert und die   Genauigkeit der Wägung erheblich beeinträchtigt   wird. Sodann bedingt dieses Verfahren einen sehr weiten Ausschlag des Wagebalkens, was abgesehen von einer weiteren   Beeinträchtigung   der   Genauigkeit unnutig viet Zeit erfordert   und die produktive Leistung verringert. 
 EMI1.2 
 seitliche Verschiebungen und Erschütterungen derselben hervorgerufen werden, was dann eine weitere Veranlassung zu Stockungen und Ungenauigkeiten führt. 



     Schliesslich   ist auch das vollständige Festhalten des Wagebalkens in Ruhestellung während der   Aufbringung   der Geschosse schwierig, da jeder   Batken der Verschiedenheit   
 EMI1.3 
 



   Bei dem neuen Vorfahren und der zu seiner   Ausübung dienenden Vorrichtung ist   das bisherige System der Wägung des Geschosses mit Hilfe eines einzigen Wagebalkens 
 EMI1.4 
 unterworfen wird. 



  Der Gang des Verfahrens ist der folgende : Das zur ersten Station gebrachte Geschoss gelangt auf einen   zunächst   vollstandig 
 EMI1.5 
   nachdem   er von der Arretierung freigegeben ist und wirft das   Geschoss   in den unter ihm befindlichen Abfallkanal ab, durch den es einem   Sammelbehälter zugeführt wird.   



   Bei Unterschreitung des höchsten zulässigen Gewichtes jedoch wird das Geschoss zur zweiten Station und auf einen zweiten Wagebalken weitergeleitet, von dem es bei Hinhaltung des richtigen Gewichtes abgeworfen wird, und durch einen zweiten Kanal in einen zweiten Sammelbehälter gelangt. Ein zu leichtes   Geschoss hingegen überschreitet auch diese   zweite Station und wird hinter   derselben durch   einen dritten Kanal in einen dritten   Sammelbehälter abgeführt.   



   Dieses Verfahren hat einerseits gegenüber dem früheren den Vorteil weit grösserer Ge- 
 EMI1.6 
 andererseits gestattet es bei zweckdienlicher Ausbildung der maschinellen Einrichtung die Erzielung einer   erheblich grösseren   Leistung. 

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   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausübung des gekennzeichneten Verfahrens veranschaulicht und zwar zeigt Figur   I   einen senkrechten Schnitt durch dieselbe, Figur 2 eine Aufsicht. 



   Die Maschine besteht im Wesentlichen aus dem mit Hilfe einer entsprechend ausgebildeten   Antriebs-und Schaltvorrichtung ?, b   in schrittweise Umdrehung versetzten   Transportteller c,   welcher zur Aufnahme und Weiterbeförderung der Geschosse mit schlitzförmigen Aussparungen d versehen ist. Im Kreise um diesen Teller herum sind in mehreren gleichen Abständen je 2 Wagebalken e und 6'angeordnet, an deren hinteren Enden die Gegengewichte angebracht sind. Die mit Hilfe der Zuführungsrohre f, f1, f2, f3 und f4 zugebrachten Geschosse werden von den Schlitzen   d   aufgenommen, so dass bei der Drehung des Tellers c immer gleichzeitig je 1 Geschoss dem Wagehalkon e und   e'zugeführt   wird. 



  Während der Zufuhrung der Geschosse findet ein Festhalten   sämtlicher   Wagebalken durch eine Feststellvorrichtung   statt. * Diese   besteht aus einem mittels Hebel-und Daumen- 
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 einen Haltestift   'trägt.   (Fig. 1). Diese Stifte stellen sich gegen das Schalenende eines jeden Wagebalkens, sodass während der Zubringung der Geschosse sämtliche Wagebalken gleichzeitig festgehalten werden. Sind die Geschosse zur Ruhe gekommen, so geht der Ring g mit   seinen   Stiften   g'abwärts   und die Wagebalken e, e'werden zum Ausschlagen freigegeben. 



   Ist das auf den Wagebalken e gebrachte Geschoss zu schwer, so fällt es hier ab und gelangt durch den Abfallkanal h in einen Sammelbehälter. Unterschreitet das Geschoss hingegen das höchstzulässige Gewicht, so wird es nach Feststellung der Wagebalken durch die Vorrichtung   g   von der Scheibe c weiterbefördert, um auf dem zweiten Wagebalken e' einer nochmaligen   Gewichtsprüfung   unterworfen zu werden. Bei Einhaltung des richtigen Gewichtes schlägt der   Wagebalken el aus   und wirft das Geschoss durch den Kanal h' (Fig. 2) in einen zweiten Sammelbehälter ab ; bei Unterschreitung des richtigen Gewichtes dagegen wird das Geschoss von der Scheibe c weitertransportiert und fällt erst hinter dem Wagebalken e'durch den Abfallkanal h2 in einen dritten   Behälter   ab.

   Auf diese Weise wird die   Sondorung   der Geschosse nach 3 Gewichtsklassen je in einem besonderen Sammelbehälter erreicht. Während des Weitertransportes und der Aufbringung der Geschosse auf die Wage-   biüken worden,   wie bereits erwähnt, die Wagebalken durch die Vorrichtung g festgehalten, was wesentlich zur Genauigkeit der Wägung beiträgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1).   Hinrichtung xur Gewicbtsprüfung   von Geschossen und ähnlichen Körpern mittels selbsttätiger Wägevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass der zu wiegende Körper an zwei Stationen der   Gewichtsprüfung   unterworfen wird, derart, dass bei Überschreitung des 
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 mit richtigem Gewicht abfallen, während zu leichte Stücke nach einer dritten Abfallstelle   weitergeführt werden.  

Claims (1)

  1. 2). Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine EMI2.3 wiegenden Stücke zu je 2 hintereinander angeordneten Wagebalken (e, e') bringt, von denen der erste (e) Geschosse mit zu hohem, der zweite (e') solche mit richtigem Gewicht abwirft, während zu leichte Geschosse nach einer dritten Abfallstelle weitergeführt werden.
    H) Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine auf-und abwärts bewegbare Schiene (Ring g), welche mit einer den Wagebalken entsprechenden Anzahl Haltestiften (g') versehen ist.
AT36476D 1907-07-01 1907-07-01 Einrichtung zur Gewichtsprüfung von Geschossen und ähnlichen Körpern. AT36476B (de)

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