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Einrichtung zur Gewichtsprüfung von Geschossen und ähnlichen Körpern.
Bei dem bisher gebräuchlichen Verfahren zur Prüfung von Geschossen und ähnlichen Körpern mittels selbsttätig arbeitender Wägemaschinen erfolgte die Prüfung auf zu schweres,
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Höhenlagen angeordneten Anschlägen vorbei, welche das Geschoss von dem Wagebalken abstreiften und somit eine Sonderung in 3 Klassen ,,zu schwer", ,,zu leicht" und ,,richtig" vornahmen.
Einem solchen Verfahren haften jedoch verschiedene Mängel an. Zunächst erfordert dasselbe eine Schrägstellung und Führung des Wagehalkens. wodurch das erforderliche freie Schwingen desselben verhindert und die Genauigkeit der Wägung erheblich beeinträchtigt wird. Sodann bedingt dieses Verfahren einen sehr weiten Ausschlag des Wagebalkens, was abgesehen von einer weiteren Beeinträchtigung der Genauigkeit unnutig viet Zeit erfordert und die produktive Leistung verringert.
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seitliche Verschiebungen und Erschütterungen derselben hervorgerufen werden, was dann eine weitere Veranlassung zu Stockungen und Ungenauigkeiten führt.
Schliesslich ist auch das vollständige Festhalten des Wagebalkens in Ruhestellung während der Aufbringung der Geschosse schwierig, da jeder Batken der Verschiedenheit
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Bei dem neuen Vorfahren und der zu seiner Ausübung dienenden Vorrichtung ist das bisherige System der Wägung des Geschosses mit Hilfe eines einzigen Wagebalkens
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unterworfen wird.
Der Gang des Verfahrens ist der folgende : Das zur ersten Station gebrachte Geschoss gelangt auf einen zunächst vollstandig
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nachdem er von der Arretierung freigegeben ist und wirft das Geschoss in den unter ihm befindlichen Abfallkanal ab, durch den es einem Sammelbehälter zugeführt wird.
Bei Unterschreitung des höchsten zulässigen Gewichtes jedoch wird das Geschoss zur zweiten Station und auf einen zweiten Wagebalken weitergeleitet, von dem es bei Hinhaltung des richtigen Gewichtes abgeworfen wird, und durch einen zweiten Kanal in einen zweiten Sammelbehälter gelangt. Ein zu leichtes Geschoss hingegen überschreitet auch diese zweite Station und wird hinter derselben durch einen dritten Kanal in einen dritten Sammelbehälter abgeführt.
Dieses Verfahren hat einerseits gegenüber dem früheren den Vorteil weit grösserer Ge-
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andererseits gestattet es bei zweckdienlicher Ausbildung der maschinellen Einrichtung die Erzielung einer erheblich grösseren Leistung.
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Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausübung des gekennzeichneten Verfahrens veranschaulicht und zwar zeigt Figur I einen senkrechten Schnitt durch dieselbe, Figur 2 eine Aufsicht.
Die Maschine besteht im Wesentlichen aus dem mit Hilfe einer entsprechend ausgebildeten Antriebs-und Schaltvorrichtung ?, b in schrittweise Umdrehung versetzten Transportteller c, welcher zur Aufnahme und Weiterbeförderung der Geschosse mit schlitzförmigen Aussparungen d versehen ist. Im Kreise um diesen Teller herum sind in mehreren gleichen Abständen je 2 Wagebalken e und 6'angeordnet, an deren hinteren Enden die Gegengewichte angebracht sind. Die mit Hilfe der Zuführungsrohre f, f1, f2, f3 und f4 zugebrachten Geschosse werden von den Schlitzen d aufgenommen, so dass bei der Drehung des Tellers c immer gleichzeitig je 1 Geschoss dem Wagehalkon e und e'zugeführt wird.
Während der Zufuhrung der Geschosse findet ein Festhalten sämtlicher Wagebalken durch eine Feststellvorrichtung statt. * Diese besteht aus einem mittels Hebel-und Daumen-
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einen Haltestift 'trägt. (Fig. 1). Diese Stifte stellen sich gegen das Schalenende eines jeden Wagebalkens, sodass während der Zubringung der Geschosse sämtliche Wagebalken gleichzeitig festgehalten werden. Sind die Geschosse zur Ruhe gekommen, so geht der Ring g mit seinen Stiften g'abwärts und die Wagebalken e, e'werden zum Ausschlagen freigegeben.
Ist das auf den Wagebalken e gebrachte Geschoss zu schwer, so fällt es hier ab und gelangt durch den Abfallkanal h in einen Sammelbehälter. Unterschreitet das Geschoss hingegen das höchstzulässige Gewicht, so wird es nach Feststellung der Wagebalken durch die Vorrichtung g von der Scheibe c weiterbefördert, um auf dem zweiten Wagebalken e' einer nochmaligen Gewichtsprüfung unterworfen zu werden. Bei Einhaltung des richtigen Gewichtes schlägt der Wagebalken el aus und wirft das Geschoss durch den Kanal h' (Fig. 2) in einen zweiten Sammelbehälter ab ; bei Unterschreitung des richtigen Gewichtes dagegen wird das Geschoss von der Scheibe c weitertransportiert und fällt erst hinter dem Wagebalken e'durch den Abfallkanal h2 in einen dritten Behälter ab.
Auf diese Weise wird die Sondorung der Geschosse nach 3 Gewichtsklassen je in einem besonderen Sammelbehälter erreicht. Während des Weitertransportes und der Aufbringung der Geschosse auf die Wage- biüken worden, wie bereits erwähnt, die Wagebalken durch die Vorrichtung g festgehalten, was wesentlich zur Genauigkeit der Wägung beiträgt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1). Hinrichtung xur Gewicbtsprüfung von Geschossen und ähnlichen Körpern mittels selbsttätiger Wägevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass der zu wiegende Körper an zwei Stationen der Gewichtsprüfung unterworfen wird, derart, dass bei Überschreitung des
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mit richtigem Gewicht abfallen, während zu leichte Stücke nach einer dritten Abfallstelle weitergeführt werden.