AT363760B - Verfahren zum aufbringen von zusatzwerkstoff vorzugsweise aus chrom-nickelstahl in folienform auf werkstuecke aus eisenkohlenstofflegierungen, vorzugsweise gusseisenwerkstuecke - Google Patents
Verfahren zum aufbringen von zusatzwerkstoff vorzugsweise aus chrom-nickelstahl in folienform auf werkstuecke aus eisenkohlenstofflegierungen, vorzugsweise gusseisenwerkstueckeInfo
- Publication number
- AT363760B AT363760B AT123480A AT123480A AT363760B AT 363760 B AT363760 B AT 363760B AT 123480 A AT123480 A AT 123480A AT 123480 A AT123480 A AT 123480A AT 363760 B AT363760 B AT 363760B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- workpieces
- cast iron
- chrome
- additive material
- nickel steel
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/22—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
- B23K35/24—Selection of soldering or welding materials proper
- B23K35/30—Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550 degrees C
- B23K35/3053—Fe as the principal constituent
- B23K35/308—Fe as the principal constituent with Cr as next major constituent
- B23K35/3086—Fe as the principal constituent with Cr as next major constituent containing Ni or Mn
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
- B23K20/22—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded
- B23K20/227—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded with ferrous layer
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D5/00—Heat treatments of cast-iron
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Aufbringen von Zusatzwerkstoff vorzugsweise aus Chrom-Nickelstahl in Folienform auf Werkstücke aus Eisenkohlenstofflegierungen, vorzugsweise Gusseisenwerkstücke mittels eines Energiestrahls, durch den sowohl die auf das Werkstück aufgelegte Folie als auch die Werkstückoberfläche aufgeschmolzen und dadurch die feste Verbindung hergestellt wird.
Ein solches Verfahren ist bereits zum Anheften von Blech auf Gusseisenrippen verwendet worden (Giesserei 63,1976, Nr. 11, S. 318).
Dabei ergibt sich allerdings keine mit dem Werkstück überall gleichmässig verbundene und verschleissfeste Oberfläche. Wenn auch im Vergleich zu weiter bekanntgewordenen Verfahren einer
EMI1.1
die Härte und die Widerstandsfähigkeit gegen Oberflächenverschleiss häufig nicht aus.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, das Verfahren der eingangs geschilderten Gattung so zu verbessern, dass an den Stellen besonderer Verschleissgefahr Werkstücke aus Eisenkohlenstoffver- bindungen mit einer ausreichend widerstandsfähigen Oberfläche versehen werden, die im Zuge des
Verfahrens gut bearbeitbar ist, im fertigen Zustand eine ausreichende Zähigkeit und damit geringe
Rissanfälligkeit besitzt und ihre hohe Härte auch unter langdauernder Wärmeeinwirkung bis
970 K beibehält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Tiefe des aufgeschmolzenen
Werkstück-Oberflächenbereiches im wesentlichen der Dicke der der Oberflächenform angepassten Folie entspricht, dass die Zonen des durch den Energiestrahl aufgeschmolzenen Materials einander lücken- los überdecken und dass gegebenenfalls das mit der Folie versehene Werkstück nach Bearbeitung der rohen Oberfläche auf Anlasstemperatur erwärmt wird.
Dadurch wird erreicht, dass im Bereich der Aufschmelzzone eine Legierung entsteht, die ledeburitischem Chromstahl ähnlich ist und eine mit dem Erwärmen auf Anlasstemperatur gesteigerte
Härte und Verschleissfestigkeit besitzt. Vor dieser Erwärmung kann bei Bedarf eine entsprechende spanabhebende Bearbeitung durchgeführt werden, um die für die Funktion des Werkstückes notwen- dige Oberflächengüte zu erzielen. Das Endgefüge weist eine ausreichende Zähigkeit auf, die das
Entstehen von Rissen durch Eigenspannungen oder mechanische Beanspruchung ausschliesst. Durch die auf grössere Distanz wirksame Oberflächenbehandlung mittels Elektronenstrahls und durch des- sen örtlich eng begrenzten Wirkbereich kann die beschriebene Behandlung auch an schwer erreichbaren Oberflächenbereichen sehr genau durchgeführt werden.
Der behandelte Bereich ist exakt ein- grenzbar, im übrigen kann das Werkstück und seine Oberfläche die Eigenschaften aufweisen, die für den jeweiligen Einsatzzweck gefordert werden. Man findet somit auch mit geringerwertigem und billigem Material das Auslangen.
Vorteilhaft ist es, wenn ein mit einer Folie aus Stahl mit einem Gehalt von 17 bis 20% Chrom, 5 bis 11% Nickel und gegebenenfalls 5 bis 8% Mangan versehenes Werkstück aus Gusseisen auf eine Temperatur von ungefähr 970 K erwärmt und anschliessend für etwa 1 h auf dieser Anlasstemperatur gehalten wird. Versuche haben gezeigt, dass sich dabei ein Gefüge ausbildet, das besonders hohe Härte und Verschleissfestigkeit auch bei langdauernder Hitzeeinwirkung ergibt.
Wendet man das erfindungsgemässe Verfahren zur Ventilsitzarmierung bei Zylinderköpfen für Hubkolben-Brennkraftmaschinen an, so wird zweckmässig auf dem Ventilsitz eine kegelstumpfförmige, mit Nasen od. dgl. zur Lagefixierung am Ventilsitz versehene Folie mit einer Energiestrahlführung im wesentlichen in Sitzumfangsrichtung, vorzugsweise in Spiralform, durch Aufschmelzen aufgebracht. Infolge der Hitzeeinwirkung der heissen Brenngase auf die Ventile und damit auf die Ventilsitzflächen erübrigt sich das gesonderte Erwärmen auf Anlasstemperatur. Dieses ergibt sich vielmehr in einfacher Weise automatisch beim Motorbetrieb.
An Hand des folgenden Beispiels soll die Durchführung des Verfahrens näher erläutert werden :
Auf einen Zylinder mit 30 mm al und 30 mm Höhe aus Gusseisen GG-25 (3, 5% C, 0, 5% Mn, 1, 5% Si, 0, 05% P, 0, 02% S) wurde eine Folie aus Stahl (19% Cr, 8, 5% Ni, 7% Mn) mit 0, 5 mm Dicke aufgelegt und der Zylinder dann in die Arbeitskammer einer Elektronenstrahl-Schweissmaschine eingebracht. Nach Evakuierung der Kammer wurde die Aufschmelzbehandlung durchgeführt, wobei der Gusszylinder 0,5 mm aufgeschmolzen wurde. Die gesamte Schmelztiefe betrug daher 1 mm. Die Be-
<Desc/Clms Page number 2>
schleunigungsspannung betrug 120 kV, der Strahlstrom 2 mA und die Strahl-Fortschrittsgeschwin- digkeit 10 mm/s.
Die Kreiswedelung wurde mit 200 Hz und 1 mm Durchmesser bei Strahlführung in geraden Bahnen mit 0,4 mm Abstand von Bahn zu Bahn durchgeführt. Danach erfolgte eine Oberflächenbearbeitung durch Fräsen mit anschliessendem Erwärmen auf 970 K und Halten auf dieser Temperatur für 1 h. Dabei wurde eine Oberflächenhärte von 740 HV1 erzielt, die sich in erwünschter Weise über die ganze 1 mm dicke aufgeschmolzene Zone erstreckte.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Aufbringen von Zusatzwerkstoff vorzugsweise aus Chrom-Nickelstahl in Folienform auf Werkstücke aus Eisenkohlenstofflegierungen, vorzugsweise Gusseisenwerkstücke mittels eines Energiestrahls, durch den sowohl die auf das Werkstück aufgelegte Folie als auch die Werkstückoberfläche aufgeschmolzen und dadurch die feste Verbindung hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des aufgeschmolzenen Werkstück-Oberflächenbereiches im wesentlichen der Dicke der der Oberflächenform angepassten Folie entspricht, dass die Zonen des durch den Energiestrahl aufgeschmolzenen Materials einander lückenlos überdecken und dass gegebenenfalls das mit der Folie versehene Werkstück nach Bearbeitung der rohen Oberfläche auf Anlasstemperatur erwärmt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einer Folie aus Stahl mit einem Gehalt von 17 bis 20% Chrom, 5 bis 11% Nickel und gegebenenfalls 5 bis 8% Mangan versehenes Werkstück aus Gusseisen auf eine Temperatur von etwa 970 K erwärmt und anschliessend für etwa 1 h auf dieser Anlasstemperatur gehalten wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, zur Ventilsitzarmierung bei Zylinderköpfen für Hubkolben-Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Ventilsitz eine kegelstumpfförmige, mit Nasen od. dgl. zur Lagefixierung am Ventilsitz versehene Folie mit einer Energiestrahlführung im wesentlichen in Sitzumfangsrichtung, vorzugsweise in Spiralform, durch Aufschmelzen aufgebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123480A AT363760B (de) | 1980-03-06 | 1980-03-06 | Verfahren zum aufbringen von zusatzwerkstoff vorzugsweise aus chrom-nickelstahl in folienform auf werkstuecke aus eisenkohlenstofflegierungen, vorzugsweise gusseisenwerkstuecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123480A AT363760B (de) | 1980-03-06 | 1980-03-06 | Verfahren zum aufbringen von zusatzwerkstoff vorzugsweise aus chrom-nickelstahl in folienform auf werkstuecke aus eisenkohlenstofflegierungen, vorzugsweise gusseisenwerkstuecke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA123480A ATA123480A (de) | 1981-01-15 |
| AT363760B true AT363760B (de) | 1981-08-25 |
Family
ID=3509504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123480A AT363760B (de) | 1980-03-06 | 1980-03-06 | Verfahren zum aufbringen von zusatzwerkstoff vorzugsweise aus chrom-nickelstahl in folienform auf werkstuecke aus eisenkohlenstofflegierungen, vorzugsweise gusseisenwerkstuecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT363760B (de) |
-
1980
- 1980-03-06 AT AT123480A patent/AT363760B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA123480A (de) | 1981-01-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2834282C3 (de) | Verfahren zur Verbindung von aus austenitischen Manganhartstahlguß bestehenden Herzstücken mit aus Kohlenstoffstahl bestehenden Schienen | |
| DE1675314B1 (de) | Schweissverbindung einer rohrplatte mit mehreren rohren | |
| DE4237405C3 (de) | Kraftstoffeinspritzvorrichtung für eine Brennkraftmaschine und Verfahren zur Herstellung eines festen Kerns für diese Einspritzvorrichtung | |
| DE69502916T2 (de) | Schweissverfahren durch Schmelzen von Bauteilen aus Gusseisen mit Kugel-Graphit | |
| DE2741567C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von durch Umschmelzhärten gehärteten Oberflächen | |
| DE3221312A1 (de) | Stahlrohr | |
| CH670786A5 (de) | ||
| AT363760B (de) | Verfahren zum aufbringen von zusatzwerkstoff vorzugsweise aus chrom-nickelstahl in folienform auf werkstuecke aus eisenkohlenstofflegierungen, vorzugsweise gusseisenwerkstuecke | |
| DE3532451C2 (de) | ||
| DE3010227C2 (de) | Verfahren zum Aufbringen einer Folie aus hochlegiertem Stahl auf Werkstücke aus Gußeisen | |
| DE69421198T2 (de) | Wärmenachbehandlungsverfahren einer Schweissverbindung zwischen zwei verschiedenen legierten Stahlgegenständen | |
| DE3418555C1 (de) | Verfahren zum Umschmelzhaerten der Oberflaeche von Zylindern aus kohlenstoffhaltigem Gusseisen | |
| WO1999002298A1 (de) | Verfahren zum schweissen von formkörpern aus aufgekohltem, hitzebeständigem stahl | |
| DE68908705T2 (de) | Vorrichtung und verfahren zum diffusionsverchromen von gegenständen. | |
| DE2926699C2 (de) | Verfahren zur Verfestigung einer Ringnut in einem Kolben aus Aluminiumlegierung | |
| DE2344270A1 (de) | Verfahren zur verbesserung der verschleisseigenschaften der laufflaechen von graugussnockenwellen in brennkraftmaschinen | |
| DE739169C (de) | Verfahren zur Vermeidung der Schweissrissigkeit von Staehlen | |
| WO2000001858A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer verengung in einer zylinderbohrung | |
| DE2135667A1 (de) | Verfahren zum herstellen von werkstuecken mittels elektronenstrahlschweissung | |
| DE3001503C2 (de) | Verfahren zur Härtesteigerung von hochbelasteten Ventilsitzen für Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE1450425C3 (de) | Zylinderdeckel für Kraft- und Arbeitsmaschinen | |
| CH659300A5 (de) | Zylinderlaufbuechse. | |
| DD214657A1 (de) | Laufflaeche von kolbenringen | |
| DE836358C (de) | Oberflaechenhaerteverfahren | |
| DE3212857A1 (de) | Verfahren zum herstellen einer austenitischen plattierung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee | ||
| UEP | Publication of translation of european patent specification | ||
| REN | Ceased due to non-payment of the annual fee |