AT357268B - Sterilisationsanlage - Google Patents

Sterilisationsanlage

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AT357268B
AT357268B AT569478A AT569478A AT357268B AT 357268 B AT357268 B AT 357268B AT 569478 A AT569478 A AT 569478A AT 569478 A AT569478 A AT 569478A AT 357268 B AT357268 B AT 357268B
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AT569478A
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ATA569478A (de
Inventor
Alfred Lehner
Original Assignee
Odelga Gmbh
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens
    • A47J27/16Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • A61L2/07Steam

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Sterilisationsanlage mit einem, vorzugsweise eckigen Querschnitt aufweisenden, ein-oder doppelwandigen Autoklaven bzw. Behälter, der Einrichtungen zum Erhitzen, insbesondere zur Erhitzung mit Dampf, zum Evakuieren, zum Einleiten von Wasserdampf und zum Belüften des Innenraumes sowie Steuer- und Regelorgane hiefür aufweist, wobei eine oder zwei Beschickungs- öffnung (en) jeweils mit einer vorzugsweise mittels einer in einer Nut angeordneten Dichtung abdichtbaren Tür verschlossen ist bzw. sind, und gegebenenfalls durch die Tür (en) ein Beschickungswagen auf Führungen einfahrbar ist. 



   Derartige Sterilisationsanlagen dienen zum Abtöten von schädlichen Keimen, die sich auf chirurgischen Instrumenten und Geräten   od. dgl.   befinden. 



   Der Vorgang der Sterilisation von Geräten od. dgl. in derartigen Sterilisationsanlagen mit einem dampfbeheizten Autoklaven, der entsprechende Rohrleitungen, Steuer- und Regelorgane aufweist, läuft wie folgt   ab :  
Der Autoklav bzw. Behälter wird durch eine Beschickungsöffnung beschickt, indem ein mit den zu sterilisierenden Geräten beladener Beschickungswagen auf entsprechenden Führungen bzw. Schienen   od. dgl.   in den Autoklaven eingeführt wird. Daraufhin wird die Tür geschlossen indem sie vor die Öffnung verschoben oder verschwenkt wird und der Behälter evakuiert. In den evakuierten und vorgeheizten Behälter wird Sattdampf bis vorzugsweise zu einem Überdruck von etwa 2, 5 bar (bei etwa   134 C)   eingeströmt.

   Dieser heisse Dampf bewirkt die Sterilisation und wird einen bestimmten Zeitraum im Behälter belassen. Nach Abströmen des Dampfes wird nochmals evakuiert und beheizt, um das Behälterinnere und die Geräte völlig zu trocknen, worauf über Sterilfilter das Innere des Behälters wieder belüftet wird. Daraufhin kann die Tür geöffnet werden und das sterilisierte Gut entnommen werden. 



   Die Autoklaven weisen üblicherweise rechteckigen bzw. quadratischen Querschnitt auf, wobei Länge, Breite und Tiefe sowie die Höhe der Führungen für den Beschickungswagen in bezug auf den Erdboden genormt sind. Die Abdichtung der Tür erfolgt mittels einer in einer umlaufenden Nut angeordneten Dichtung, die durch   Luft- oder Dampfdruckbeaufschlagung   gegen die Tür dichtend anpressbar ist. 



   Es sollen nun Vorkehrungen getroffen werden, dass die Tür beim Öffnen nicht am Behälterrand schabt bzw. streift und das Öffnen behindert bzw. dass Beschädigungen auftreten. Ferner soll eine gute Abdichtung und Halterung der Tür sowohl beim Evakuieren, als auch beim Dampfeinleiten gewährleistet werden, ohne aufwendige konstruktive Halterungen vorsehen zu müssen. 



   Erfindungsgemäss wird dies bei einer Sterilisationsanlage der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass zur Führung und Halterung der Tür zwei beidseits der Tür (en) bzw. Beschickungsöffnung (en) angeordnete Führungsleisten od. dgl. mit Führungsnuten vorgesehen sind, in denen die Tür (en) mit seitlichen Randteilen verschiebbar, insbesondere höhenverschiebbar, gelagert ist bzw. sind. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Führungsleisten in eine Richtung senkrecht zur Behälteröffnung federnd bzw. elastisch verschiebbar an Versteifungsrippen des Behälters oder Tragstützen angeordnet sind. 



   Vorteilhaft ist es, wenn die Führungsleisten an jeweils zumindest zwei Einstellzapfen befestigt sind, die in einem Lager, vorzugsweise in einer Führungshülse, auf den Versteifungsrippen oder Tragstützen gegen die Wirkung einer das Lager bzw. die Führungshülse und die Führungsleiste auseinanderdrückenden Feder verschiebbar gelagert sind. 



   Dabei ist es zweckmässig, wenn die Einstellzapfen an ihrem Ende Kontermuttern zur Einstellung des Abstandes zwischen der Tür und dem Behälterrand bzw. der Behälteröffnung bzw. zur Begrenzung des Gleitweges der Einstellzapfen tragen. 



   Bei der erfindungsgemässen Sterilisationsanlage wird ein Streifen der Tür an der Behälterwand vermieden, da im geöffneten Zustand bzw. Ruhezustand die Tür von der Behälteröffnung entfernt angeordnet bzw. abgedrückt ist. Wird der Behälter evakuiert, so wird die Tür gegen den Druck der Federn gegen die Behälteröffnung gedrückt, liegt satt an und ist durch die umlaufende Dichtung gedichtet. Herrscht im Behälter Überdruck, wird die Tür von den Führungsleisten und den Einstellzapfen vor der Öffnung gehalten und die von innen druckbelastete Dichtung presst sich gegen die Tür und bewirkt die Dichtung.

   Herrscht im Behälter normaler   Aussendruck,   so ist die Stellung der Tür vor der Behälteröffnung durch die Länge der Einstellzapfen, die durch die Kontermuttern einstellbar ist, gegeben und es können durch Einstellen des Abstandes zwischen Tür und Behälterwand das Kratzen der Tür 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 vermieden und der Weg der umlaufenden Dichtung zwischen ihrer Dicht- und Ruhestellung optimal eingestellt werden. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. 



   Fig. 1 zeigt schematisch einen   Behälter --7-- einer   Sterilisationsanlage, dessen   Öffnung --10-- mit   
 EMI2.1 
    --2-- verschiebbaren Tür --1-- verschliessbarTür --1-- ist   eine in einer umlaufenden Nut --11-- angeordnete Dichtung --8-- vorgesehen, die mittels Luft- oder Dampfdruck gegen die Tür pressbar ist (Fig.   2).   Am   Behälter --7-- sind   an einer oder mehreren Versteifungsrippe   (n)-9-mit   zumindest zwei   Einstellzapfen --3-- Führungsleisten --2--   gelagert, in deren Nut --12-- die seitlichen Randteile der   Tür-l-verschiebbar   sind. An Stelle an den Versteifungsrippen --9-- ist eine Lagerung auch an beliebigen andern stabilen Tragteilen möglich. 



   Die Einstellzapfen --3-- gleiten in Führungshülsen --5--, welche in die Versteifungsrippen --9-eingeschweisst sind. Zwischen der   Führungshülse --5-- und   der   Führungsleiste --2-- ist   eine Feder --4-- 
 EMI2.2 
 versucht. Durch Kontermuttern --6-- ist die Länge der Einstellzapfen --3-- und somit der Abstand zwischen der   Tür --1-- und   der   Öffnung     --10-- des Behälters --7-- einstellbar.   



   Eine anders ausgeführte Federbelastung der Einstellzapfen ist möglich. So ist   z. B.   eine Belastung der Kontermuttern mittels einer Blattfeder oder die Belastung der Führungsleisten mittels nicht auf den Einstellzapfen angeordneten Federn ebenfalls möglich.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Sterilisationsanlage mit einem, vorzugsweise eckigen Querschnitt aufweisenden, ein-oder doppelwandigen Autoklaven bzw. Behälter, der Einrichtungen zum Erhitzen, insbesondere zur Erhitzung mit Dampf, zum Evakuieren, zum Einleiten von Wasserdampf und zum Belüften des Innenraumes sowie Steuer- und Regelorgane hiefür aufweist, wobei eine oder zwei Beschickungsöffnung (en) jeweils mit einer, vorzugsweise mittels einer in einer Nut angeordneten, Dichtung abdichtbaren Tür verschlossen ist bzw. sind, und gegebenenfalls durch die Tür (en) ein Beschickungswagen auf Führungen einfahrbar ist, da- EMI2.3 (2) in eine Richtung senkrecht zur Behälteröffnung (10) federnd bzw. elastisch verschiebbar an Versteifungsrippen (9) des Behälters (7) oder Tragstützen angeordnet sind.
    3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Führungsleisten (2) an jeweils zumindest zwei Einstellzapfen (3) befestigt sind, die in einem Lager, vorzugsweise in einer Führungshülse (5), auf den Versteifungsrippen (9) oder Tragstützen gegen die Wirkung einer das Lager bzw. die Führungshülse (5) und die Führungsleiste (2) auseinanderdrückenden Feder (4) verschiebbar gelagert sind.
    4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Einstellzapfen (3) an ihrem Ende Kontermuttern (6) zur Einstellung des Abstandes zwischen der Tür (1) und dem Behälterrand bzw. der Behälteröffnung (10) bzw. zur Begrenzung des Gleitweges der Einstellzapfen (3) tragen.
AT569478A 1978-08-04 1978-08-04 Sterilisationsanlage AT357268B (de)

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ATA569478A ATA569478A (de) 1979-11-15
AT357268B true AT357268B (de) 1980-06-25

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ID=3578627

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0221580A1 (de) * 1985-11-05 1987-05-13 Marten Dirk E. Barel Vorrichtung zur Sterilisation von Steinwolle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0221580A1 (de) * 1985-11-05 1987-05-13 Marten Dirk E. Barel Vorrichtung zur Sterilisation von Steinwolle

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ATA569478A (de) 1979-11-15

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