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Gesteinbehrmaschine.
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ist in einem Rohre eingeschlossen, das in dem Bohrloche festgekeilt werden kann und mit einer Wasserpumpe, einem Druckmesser und Abschlussmitteln versehen ist. Sinkt der Wasserdruck im Bohrrohre, ao ist zu erkennen, dass der Bohrer in einen alten Stollen eingedrungen ist.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Bohrmaschine in Ansicht und Fig. 2 im Längsschnitt.
Fig. 3-6 veranschaulichen Einzelheiten. Fig. 7 zeigt das Bohrrohr in Verbindung mit der Pumpe.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem den Bohrer 6 und dessen hohles Gestänge 46 einschliessenden Rohre 41, das mit einem Hahn 12, den Abdichtungsschiebem 3. 5 und Fest- klemmvorrichtungen 1/, 18, 15 versehen ist. Das Gestänge ist mit einer Feststellstrebe 2 mit herausschraubbarer Spitze 3 verbunden, die in Boden und Decke des Stollens befestigt wird.
Der Bohrer 6 besitzt Schneiden 51, die unterbrochen sind. damit sie sich nicht festsetzen können. Das hohle Gestänge 46, das durch eine Vorschub-und Antriebschraube 4 mittels einer Kurbel 1 in Umdrehung versetzt wird, ist am einen Ende des Rohres 41 durch eine Stopf- buchse 22, 48 abgedichtet. Am anderen Ende ist das Rohr 41 mit Dichtungsschei ben 19 und Gummi- ringen 20 ausgestattet, durch welche das Rohr im Bohrloche gas-und wasserdicht eingesetzt werden kann. Die Befestigung des Rohres im Bohrloche erfolgt durch zwei Eisenkeile 17 mit Haken 50 und Stützplatten 18. Die Keile werden mit den stärkeren Enden nach innen in das Bohrloch eingesetzt, während die Haken 50 mit einen Zugkopf 13 des Rohres 41 mittels Schraubenbolzen 15 verbunden werden.
Beim Anziehen der Muttern-M zwängen sich die Keile zwischen die Stützplatten 18 und legen sich im Bohrloche fest. Bei weiterem Anziehen presst sich dann das Rohr 41 gegen den Absatz 45 des Bohrloches und dichtet hier gas-und wasserdicht ab.
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rohres gegen das Bohrgestänge, wenn dieses zwecks Auswechselung der Bohrerspitze 7 herausgeholt wird, da für diesen Zweck die Htopfbüchse 22 entfernt werden muss. Nur wenn die Bohrerschneiden durch die Kissen 35 hindurchgehen, wird Wasser ausströmen, was jedoch nur kurze Zeit andauert und daher belanglos ist. Ist das Bohrgestänge ganz herausgeholt, su wird das Rohr 41 durch einen Hahn 12 geschlossen.
Das Rohr 41 kann nach Entfernen der Stopfbüchse 22 und Abschrauben des vor der Muffe 4, gelegenen Gestängeteils mit einer Pumpe 26 in Verbindung gebracht werden. Zu diesem Zwecke wird die Pumpe mittels einer besonderen Mutter 54 auf dem Rohre 41 befestigt, wobei die Verbindung der Pumpe mit der Mutter durch eine die Welle 55 lose umgebende Stopfbüchse 52 er-
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Excenter 53 der Welle 51 angetrieben.
Die Pumpe hat einen doppelten Zweck. Zunächst dient sie dazu, durch das hohle Gestänge Wasser zu treiben, das durch eine Öffnung 8 an der Bohrerspitze austritt und den Bohrschmant im Rohre 41 nach einem Hahne 11 mit sich führt, durch welchen der Bohrschmant entleert werden kann.
Wird der Hahn geschlossen, so kann mittels eines auf das Rohr 41 aufgesetzten Druck- messers 16 festgestellt werden. ob der Bohrer in einen alten Stollen eingedrungen ist. Denn in diesem Falle würde das Wasser seinen Druck verlieren, indem es durch die Bohreröffnung < ' und das Rohr 41 frei in den alten Stollen ausfliesst.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gesteinbobrmaschine, insbesondere zum Aufsuchen alter Stollen, dadurch gekennzeichnet. dass dieselbe aus einem in einem Rohre angeordneten hohlen Bohrgestänge besteht, durch welches
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das Anbohren eines alten Stollens feststellen zu können.
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