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Die Erfindung betrifft einen Fernsprechapparat, bei dem die Handapparateschnur in eine an der Unterseite der Grundplatte befindliche U-förmige Nut eingelegt ist, die sich etwa distanziert von der
Herausführung der Handapparateschnur aus dem Inneren des Apparates zur wahlweisen Führung derselben zu einer der beiden Seitenkanten des Gehäuses bzw. der Grundplatte in zwei Zweige teilt, wobei die Handapparateschnur eine mit ihr fest verbundene Knickschutztülle aufweist, die in das bei der linken Seitenkante oder der rechten Seitenkante der Grundplatte befindliche Ende der Nut einsetzbar ist.
Bei den im allgemeinen üblichen Gehäusen für Fernsprechapparate ist die mit dem Handapparat verbundene Anschlussschnur an der Rückseite des Apparates zugentlastet aus dem Inneren des Apparates herausgeführt, was aber den Nachteil hat, dass die Handapparateschnur oftmals über den Fernsprechapparat gezogen wird, wodurch der Gabelumschalter unbeabsichtigt betätigt werden und ein laufendes Gespräch unterbrochen werden kann. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekanntgeworden, die Handapparateschnur seitlich aus dem Gehäuse herauszuführen. Befindet sich diese Herausführung auf der linken Seite des Gehäuses, so sind Rechtshänder benachteiligt, weil für diese die Gefahr besteht, dass die Handapparateschnur über den Fernsprechapparat gezogen wird. Befindet sich die Herausführung hingegen auf der rechten Gehäuseseite, so sind wieder Linkshänder benachteiligt.
Durch die DE-PS Nr. 1275141 ist nun eine Herausführung einer Handapparateschnur bei Fernsprechapparaten bekanntgeworden, bei der die Grundplatte des Fernsprechapparates eine T-förmig ausgebildete Nut aufweist, deren Enden auf beiden Seiten der Grundplatte als offene Durchführung enden und mit einem dem Abstrich des T entsprechenden Nutenstück zur Zuführungsseite der Anschlusssehnur zu gerichtet ist, das mit der Symmetrieachse der Grundplatte deckungsgleich angeordnet ist, wobei eine in die Nut eingelegte Handapparateschnur von einem die Nut verschliessenden Abdeckstreifen gehalten wird. Das jeweils tüllenfreie Nutende wird dabei mit einem Passpfropfen verschlossen.
Diese Ausführung ermöglicht es zwar, die Handapparateschnur wahlweise links oder rechts vom Gehäuse weg zu führen, doch ist ein bedarfsweiser Wechsel von links nach rechts oder umgekehrt verhältnismässig aufwendig und meist nur mit besonderen Hilfsmitteln möglich, zumal bei einem solchen Wechsel auch stets der Abdeckstreifen von der einen Seite abgehoben und auf der andern Seite wieder eingesetzt werden muss.
Da bei dieser bekannten Ausführung der aus der Nut herausgeführte Teil der Handapparateschnur mit einer Knickschutztülle versehen ist und zu deren Halterung die Enden des Nutenstückes je mit einem U-förmigen Bund versehen sind, besteht bei einem Ortswechsel oder einem Abheben des Fernsprechapparates von seiner Unterlage die Gefahr, dass die Handapparateschnur mit der Knickschutztülle aus der Halterung gerissen wird und damit auch der Abdeckstreifen mit der Handapparateschnur aus der Nut fällt.
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Seitenkanten etwa gleich lange Nuten mit U-förmigem Querschnitt angebracht sind, in die die Handapparateschnur wahlweise auf der linken oder rechten Seite einlegbar und vom Fernsprechapparat wegführbar ist, wobei in den Nuten selbst Einrastmittel zur Halterung der eingelegten Handapparateschnur vorgesehen sind, die als an den Seitenwänden der Nuten hervorstehende Nasen ausgebildet sind. Diese Nasen erfordern fertigungsbedingte Durchbrechungen der Grundplatte, über die das Gehäuseinnere mit dem Äusseren in Verbindung steht, so dass nicht nur Staub, sondern auch Schadinsekten in das Gehäuseinnere eindringen können.
Darüber hinaus weist diese Ausführung den Nachteil auf, dass die Handapparateschnur in Richtung ihrer Längserstreckung nicht zugentlastet ist, da keine Knickschutztülle vorgesehen ist, und das Herausnehmen der Handapparateschnur zufolge der sie in der Nut haltenden Nasen mit Schwierigkeit verbunden ist.
Das Ziel der Erfindung besteht nun darin, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden und nicht nur eine wahlweise Herausführung der Handapparteschnur zu schaffen, die trotz einwandfreier Halterung der Handapparateschnur in der Nut eine einfache Umlegung der Herausführung ohne besondere Hilfsmittel ermöglicht, sondern auch eine exakte Verankerung einer Knickschutztülle ohne Öffnung des Gehäuses bei gleichzeitiger Zugentlastung in der Längsrichtung der Handapparateschnur und senkrecht hiezu gewährleistet.
Erfindungsgemäss weist hiezu die Gehäuseunterseite bzw. die Grundplatte an den an ihren beiden Seiten liegenden Enden der Nutenzweige je eine wannenförmige, als Tüllenaufnahme dienende Ausnehmung auf, in der die in sie einsetzbare Knickschutztülle zur Herbeiführung einer Zugentlastung der
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Handapparateschnur sowohl in Richtung senkrecht zur Grundfläche als auch in Richtungen, die parallel zur Grundfläche liegen, nach aussen verschiebbar und mit dem Gehäuse bzw. der Grundplatte bajonettartig verbunden ist, wobei an den Seitenwänden der Verzweigungen der Nut und gegebenenfalls auch des gemeinsamen Teilstückes derselben zur Klemmung der in sie eingesetzten Handapparateschnur im wesentlichen senkrecht zur Grundfläche verlaufende Klemmstege angeordnet sind.
Durch die Verankerung der Knickschutztülle wird eine Zugentlastung der Handapparateschnur nach allen Beanspruchungsrichtungen erreicht, so dass diese auch bei grober Behandlung in ihrer Verankerung bleibt, wobei der in die Nut eingelegte Teil der Handapparateschnur, die zufolge der Verankerung der
Knickschutztülle durch keinerlei äussere Kräfte beansprucht wird, durch die Klemmstege einerseits sicher gehalten wird, anderseits aber nach Entfernen der Knickschutztülle aus der Verankerung einfach aus der
Nut herausziehbar ist. Die Handapparateschnur kann rasch und problemlos ohne besondere Hilfsmittel von der einen auf die andere Seite der Grundplatte verlegt werden.
Darüber hinaus werden zufolge der
Fixierung der Handapparateschnur durch die Klemmstege Durchbrüche im Apparateunterteil vermieden, so dass die Nut gegen das Gehäuseinnere über ihre gesamte Länge verschlossen ist und damit nicht nur termitensicher, sondern auch gegen äussere Eingriffe und gegen das Eindringen von Fremdkörpern gesichert ist.
Vorteilhafterweise weist die Knickschutztülle eine in die Ausnehmung der Gehäuseunterseite bze. der
Grundplatte einsetzbare Verdickung auf, die im Querschnitt in Richtung zur Seitenkante unter Bildung zumindest einer senkrecht zur Grundfläche liegenden Anschlagfläche verjüngt ist, wobei die Ausnehmung den in sie eingesetzten verjüngten Teil umgreifende, gegen die Mittellinie der Ausnehmung gerichtete
Ansätze aufweist, deren Stirnflächen voneinander in einem Abstand distanziert sind, der gleich oder etwas grösser als der Durchmesser des in Richtung zum Handapparat liegenden, an die Verdickung anschliessen- den Teiles der Knickschutztülle ist und wobei die Längserstreckung der Ausnehmung bis zu den Ansätzen zumindest gleich der Längsabmessung der Verdickung der Knickschutztülle ist.
Dadurch wird eine besonders einfache Verankerung der Knickschutztülle in der Grundplatte erreicht, da diese Verankerung durch blosses Einlegen der Knickschutztülle bzw. deren Verdickung in die Ausnehmung und durch
Verschieben derselben nach aussen herstellbar und in umgekehrter Reihenfolge ebenso leicht wieder lösbar ist.
Zweckmässigerweise weist die Knickschutztülle ein an die Verdickung in Richtung des zum Apparateinneren führenden Teiles der Handapparateschnur anschliessendes, insbesondere aus elastischem Material bestehendes Klemmstück auf, dessen Längserstreckung zumindest gleich der Längserstreckung der Ausnehmung bis zu den Ansätzen vermindert um die Längserstreckung des unverjüngten Teiles der Verdickung ist. Durch Eindrücken des Klemmstückes in die Ausnehmung der Grundplatte wird ein selbsthemmender Effekt erzielt, da die Knickschutztülle durch das Klemmstück elastisch seitlich nach aussen gedrückt wird.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Verdickung der Knickschutztülle als rechtwinkeliges Prisma ausgebildet, das zur Bildung der Verjüngung in Richtung zum Handapparat im Querschnitt mit gegen die Grundfläche gerichtetem Abstrich T-förmig ausgebildet ist und die Ausnehmung an ihrem an der Seitenkante des Gehäuses bzw. der Grundplatte liegenden Ende zwei zueinander gerichtete, in die durch den Balken und den Abstrich der T-förmigen Verjüngung gebildete Nuten der Knickschutztülle eingreifende Ansätze aufweist, deren in Längsrichtung der Knickschutztülle verlaufende Länge zumindest angenähert gleich der Länge der T-förmigen Verjüngung des rechtwinkeligen Prismas ist, wobei die Länge der Ausnehmung von den senkrecht zur Längserstreckung der Knickschutztülle liegenden Anschlagflächen der Ansätze bis zu der von der Seitenkante des Gehäuses bzw.
der Grundplatte abgewandten, senkrecht zur Grundfläche liegenden Stirnfläche zumindest gleich der Gesamtlänge des Prismas, die Tiefe der Ausnehmung gleich der Höhe des Prismas der Knickschutztülle und die Breite der Ausnehmung gleich der Breite des Prismas ist, und wobei das Prisma streng passend in die Ausnehmung einsetzbar und gegen die Seitenkante des Gehäuses bzw. der Grundplatte bei gleichzeitigem Umfassen der T-förmigen Verjüngung durch die Ansätze verschiebbar ist. Hiemit wird nicht nur eine einfache Fertigung der Verankerung, sondern auch eine formschöne und handliche Ausführung erreicht.
Vorteilhafterweise weist bei einem erfindungsgemässen Fernsprechapparat mit einer Grundplatte, bei der die Länge beider Verzweigungen zuzüglich des gemeinsamen Teiles der Nut von der Ausnehmung bis zur Herausführung aus dem Apparateinneren gleich ist, zumindest eine der Verzweigungen zur
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Verwendung gleicher Längen des zwischen der Ausnehmung und der Herausführung aus dem Apparate- inneren liegenden Teiles der Handapparateschnur auch bei verschiedenen Breiten des Gehäuses bzw. der
Grundplatte bzw. bei gegenüber der Längsmittellinie des Gehäuses bzw. der Grundplatte versetzter
Herausführung aus dem Apparateinneren bogen-bzw. mäanderförmige Teile auf.
Dies bringt den Vorteil mit sich, dass ein und dieselbe Handapparateschnur, die in üblicher Weise auch im Gehäuseinneren zugentlastet ist, für die verschiedenartigsten Gehäuse oder Grundplatten verwendbar ist, gleichgültig, ob das Gehäuse bzw. die Grundplatte schmal oder breit gehalten oder die Einführung in das Gehäuseinnere in der Längsmittellinie des Gehäuses bzw. der Grundplatte oder seitlich zu dieser versetzt angeordnet ist.
Stets kann die gleiche Länge der Handapparateschnur zwischen der äusseren Knickschutztülle und der
Einführung in das Apparateinnere beibehalten werden, was fertigungstechnisch von wesentlichem Vorteil ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in denen einige Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Fig. l zeigt eine Untersicht eines Fernsprechapparategehäuses verhältnismässig breiter
Bauart, Fig. 2 eine Untersicht eines Fernsprechapparategehäuses schmälerer Bauart, Fig. 3 eine erfindungsgemäss ausgebildete Knickschutztülle im Schrägriss, Fig. 4 eine der Aufnahme der in Fig. 3 dargestellten Knickschutztülle dienende, gleichfalls im Schrägriss dargestellte Ausnehmung einer
Grundplatte und Fig. 5 eine in die Ausnehmung nach Fig. 4 eingesetzte Knickschutztülle nach Fig. 3.
In Fig. 1 ist stark vereinfacht die Untersicht eines Fernsprechapparategehäuses bzw. des Unterteiles eines solchen dargestellt, wobei an der Grundfläche --1-- vier Füsse --2, 3,4, 5-angeordnet sind, auf denen der Fernsprechapparat ruht. Diese Untersicht zeigt eine dem Einlegen einer nicht dargestellten
Handapparateschnur dienende U-förmige, nach unten, also dem Betrachter zugewandt, offene Nut --6--, die sich etwas distanziert von der Herausführungsstelle --7-- der Handapparateschnur aus dem Inneren des Apparates zur wahlweisen Führung derselben zur Seitenkante --8-- bzw. zur Seitenkante --9-- :
in zwei Zweige-10, 11-teilt, an deren Enden wannenförmige Ausnehmungen --12, 13--, die dem Einlegen und Verankern von in dieser Figur nicht dargestellten mit der Handapparateschnur fest verbundenen
Knickschutztüllen dienen, vorgesehen sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Herausführungsstelle - gegenüber der Symmetrielinie --14-- seitlich versetzt angeordnet, wodurch die direkte Verbindunglinie von der Herausführungsstelle --7-- zur Ausnehmung --12-- kleiner ist als die direkte Verbindunglinie von der Herausführungsstelle --7-- zur Ausnehmung --13--. Da nun die Länge des in die Nut --6-bzw.
in die Zweige --10, 11-- derselben einzulegenden Teilstückes der Handapparateschnur gleich ist und demgemäss die Gesamtlänge der Nut von der Ausnehmung --12-- bis zur Herausführungsstelle --7-- gleich sein muss der Gesamtlänge der Nut von der Ausnehmung --13-- bis zur Herausführungsstelle --7--, ist der Zweig --10-- teilweise in Form eines Bogens-15-- geführt, wohingegen der Zweig --11-- sich im wesentlich geradlinig von der Herausführungsstelle --7-- zur Ausnehmung --13-- erstreckt. Damit die in die Nut --6-- und deren Zweige --10 bzw. 11-- e :
inzulegende Handapparateschnur in der Nut festgehalten wird, sind an den Seitenwänden der Zweige --10, 11-- zur Klemmung einer eingelegten Handapparateschnur im wesentlichen senkrecht zur Bodenfläche verlaufende Klemmstege --16-- angeordnet.
In Fig. 2 ist die Untersicht eines Apparategehäuses dargestellt, das gegenüber dem Apparategehäuse nach Fig. 1 schmäler ist, wobei für die gleichen Teile beider Zeichnungen die gleichen Bezugszeichen Verwendung finden. Um nun auch bei solchen Apparategehäusen die bei einem Apparategehäuse nach Fig. 1 zur Verwendung gelangende Apparateschnur ohne Veränderung verwenden zu können, die Länge der Handapparateschnur zwischen den Ausnehmungen und der Herausführungsstelle also eine Konstante ist, weisen bei diesem Ausführungsbeispiel beide Zweige --10, 11-- bogenförmige Teile --17, 18-- auf, so dass die Gesamtlänge der Nuten von allen Ausnehmungen --12, 13-- bis zur Herausführungsstelle --7-- für beide Arten von Apparategehäusen gleich ist.
Wie erwähnt, ist die mit der Handapparateschnur fest verbundene Knickschutztülle nach ihrem Einlegen in eine der wannenförmigen Ausnehmungen --12, 13-- mit dem Apparategehäuse bzw. dessen Unterteil verriegelt, indem die Knickschutztülle zur Herbeiführung einer Zugentlastung der Handapparateschnur nach ihrem Einsetzen in eine der Ausnehmungen --12, 13-- sowohl in Richtung senkrecht zur Grundfläche als auch in Richtungen, die parallel zur Grundfläche liegen, in der Ausnehmung --12 bzw. 13-nach aussen verschiebbar und mit dem Apparategehäuse bzw. dessen Unterteil bajonettartig verbindbar ist.
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Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der bezüglichen Verankerung ist in den Fig. 3 bis 5 dargestellt.
In Fig. 3 ist im Schrägriss eine mit einer Handapparateschnur fest verbundene Knickschutztülle dargestellt, die eine in eine wannenförmige Ausnehmung --12-- (Fig.4) beispielsweise einer Grundplatte od. dgl. eines Fernsprechapparategehäuses einsetzbare Verdickung --19-- aufweist, die bei diesem
Ausführungsbeispiel als rechtwinkeliges Prisma ausgebildet ist.
Diese Verdickung --19-- ist im Querschnitt in Richtung zur Seitenkante --8-- unter Bildung von senkrecht zur Grundfläche-l-liegenden Anschlagflächen --20, 21-- verjüngt, indem das die Verdickung --19-- bildende Prisma in Richtung zu dem zum Handapparat führenden Teil --22-- der Handapparateschnur mit gegen die Grundfläche --1-- gerichtetem Abstrich eine T-förmige Verjüngung --23-- aufweist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, weist die Ausnehmung --12-- gegen ihre Mittellinie gerichtete Ansätze --24, 25--auf, die die Verjüngung --22-- in dem in die Ausnehmung --12-- eingesetzten und nach aussen verschobenen Zustand der Verdickung --19-- umgreifen, indem die zueinander gerichteten Ansätze --24, 25--in die durch den Balken und den Abstrich der T-förmigen Verjüngung --23-- gebildeten Nuten - -26, 27-- eingreifen.
Der Abstand der einander zugewandten Stirnflächen --28, 29-- der Ansätze --24, 25-- ist dabei etwas grösser als der Durchmesser des in Richtung zum Handapparat liegenden, an die Verdickung --19-anschliessenden Teiles --30-- der Knickschutztülle, so dass der Teil --30-- leicht senkrecht zur Grundfläche-l-zwischen den Ansätzen --24, 25-- hindurchgeführt werden kann.
Die Längserstreckung der Ausnehmung --12-- von der an dem dem Einlegen des Teiles --31-- der Handapparateschnur dienenden Zweig --10-- der Nut liegenden Stirnfläche --32-- bis zu den Anschlagflächen --33, 34-- der Ansätze-24, 25-ist grosser als die Gesamtlänge, die Tiefe der Ausnehmung --12-- gleich der Höhe und die Breite der Ausnehmung --12-- gleich der Breite des die Verdickung --19-- bildenden Prismas. Die in Längsrichtung der Knickschutztülle verlaufende Länge der Ansätze --24, 25-- ist gleich der Länge der T-förmigen Verjüngung --23-- des rechtwinkeligen Prismas.
Die Knickschutztülle weist ferner ein an die Verdickung --19-- in Richtung des zum Apparateinneren führenden Teiles --31-- der Handapparateschnur anschliessendes, aus elastischem Material bestehendes Klemmstück --35-- auf, dessen Längserstreckung etwas grösser ist als die Längserstreckung der Ausnehmung --12-- von deren Stirnfläche --32-- bis zu den Anschlagflächen --33, 34-- der Ansätze - -24, 25-- vermindert um die Längserstreckung des unverjüngten Teiles der Verdickung --19--.
Um nun die Knickschutztülle fest und nach allen Richtungen zugentlastet mit dem Gehäuse bzw. dem Bodenteil desselben oder einer Grundplatte zu verbinden, wird der Teil --30-- senkrecht zur Grundfläche - zwischen den Ansätzen-24, 25-hindurchgeführt und die prismenförmige Verdickung --19-- in die wannenförmige Ausnehmung --12-- gedrückt. Hierauf wird die Knickschutztülle in Richtung zur
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--8-- mitAnschlagflächen --20, 21-- an den Anschlagflächen --33, 34-- anschlagen. Hierauf wird das Klemmstück --35-- in die Ausnehmung --12-- und der zum Apparateinneren führende Teil --31-- der Handapparateschnur in den Zweig --10-- der Nut gedrückt.
Da die Knickschutztülle fest mit der Handapparateschnur verbunden ist, wird ein nach aussen gerichteter Zug an dem Teil --22-- der Handapparateschnur über die Anschlagflächen --21, 22-- der Verdickung --19-- an den Ansätzen --24, 25-- abgefangen, durch die die Knickschutztülle auch gegen ein Herausziehen senkrecht zur Grundfläche-l-gesichert ist. Die Klemmstege --16-- müssen demzufolge nur das Eigengewicht des in das Apparateinnere führenden Teiles - der Handapparateschnur halten. Gegen eine Verschiebung der Knickschutztülle in Richtung zum Zweig --10-- der Nut ist sie durch das Klemmstück --35-- gesichert.
Fig. 5 zeigt einen Teil einer Bodenplatte od. dgl. mit in die Ausnehmung --12-- eingelegter und mit der Bodenplatte verriegelter Knickschutztülle.
Das Lösen der Verbindung der Knickschutztülle mit dem Gehäuse bzw. einer Grundplatte od. dgl. erfolgt dadurch, dass zunächst das Klemmstück --35-- aus der Ausnehmung --12-- herausgenommen und hierauf die Verdickung --19-- in Richtung zur Stirnfläche --32-- um die Länge des verjüngten Teiles - verschoben wird, so dass die Knickschutztülle senkrecht zur Grundfläche-l-und mit ihr der im Zweig --10-- liegende Teil --31-- der Handapparateschnur von der Grundfläche-l-abgehoben werden kann.
Soll die Knickschutztülle an die andere Seite verlegt werden, so wird sie analog der dargelegten Vorgangsweise mit ihrer Verdickung --19-- beispielsweise in der Ausnehmung --13-- (Fig. l) verankert und der Teil --31-- der Handapparateschnur in den Zweig --11.. der Nut gedrückt.
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Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Insbesondere können die Verdickung --19-- und deren Verjüngung im Querschnitt auch kreisförmig, oval, trapezförmig od. dgl. ausgebildet sein. Die Ansätze --24, 25-- können zusammen mit dem verjüngten Teil der Verdickung --19-- auch eine Schwalbenschwanzführung bilden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fernsprechapparat, bei dem die Handapparateschnur in eine an der Unterseite der Grundplatte befindliche U-förmige Nut eingelegt ist, die sich etwas distanziert von der Herausführung der
Handapparateschnur aus dem Inneren des Apparates zur wahlweisen Führung derselben zu einer der beiden Seitenkanten des Gehäuses bzw. der Grundplatte in zwei Zweige teilt, wobei die Handapparate- schnur eine mit ihr fest verbundene Knickschutztülle aufweist, die in das bei der linken Seitenkante oder der rechten Seitenkante der Grundplatte befindliche Ende der Nut einsetzbar ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Gehäuseunterseite bzw.
die Grundplatte an den an ihren beiden Seiten liegenden Enden der Nutenzweige (10,11) je eine wannenförmige, als Tüllenaufnahme dienende
Ausnehmung (12,13) aufweist, in der die in sie einsetzbare Knickschutztülle zur Herbeiführung einer
Zugentlastung der Handapparateschnur sowohl in Richtung senkrecht zur Grundfläche (1) als auch in
Richtungen, die parallel zur Grundfläche (1) liegen, nach aussen verschiebbar und mit dem Gehäuse bzw. der Grundplatte bajonettartig verbunden ist, wobei an den Seitenwänden der Verzweigungen (10,11) der
Nut (6) und gegebenenfalls auch des gemeinsamen Teilstückes derselben zur Klemmung der in sie eingesetzten Handapparateschnur im wesentlichen senkrecht zur Grundfläche verlaufende Klemmstege (16) angeordnet sind.