AT351700B - Elektromagentische kokille zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen giessen von straengen od.dgl. - Google Patents

Elektromagentische kokille zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen giessen von straengen od.dgl.

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AT351700B
AT351700B AT882077A AT882077A AT351700B AT 351700 B AT351700 B AT 351700B AT 882077 A AT882077 A AT 882077A AT 882077 A AT882077 A AT 882077A AT 351700 B AT351700 B AT 351700B
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ring conductor
ring
conductor
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electromagnetic
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ATA882077A (de
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Getselev Zinovy N
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/01Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths without moulds, e.g. on molten surfaces
    • B22D11/015Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths without moulds, e.g. on molten surfaces using magnetic field for conformation, i.e. the metal is not in contact with a mould

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Kokille zum kontinuierlichen oder diskonti- nuierlichen Giessen von Strängen od. dgl., bestehend aus mindestens einem   z. B.   aus Kupfer hergestellten
Ringleiter mit Kastenprofil, welcher an Stromschienen angeschlossen ist, aus einem oberhalb des
Ringleiters angeordneten elektromagnetischen ringförmigen Schirm und aus einer an der Aussenseite sowie gegebenenfalls an der Innenseite des Ringleiters angeordneten ringförmigen Leitung für Kühlflüssigkeit, die auf die Strangoberfläche aufgespritzt wird. Bei derartigen Kokillen (s.   z.

   B.   GB-PS Nr. 1, 157, 977) wird die Umfangsfläche des Stranges mit Hilfe des von dem stromdurchflossenen Ringleiter erzeugten elektromagnetischen Feldes geformt, und es ist ohne weiteres einzusehen, dass die geometrische Gestalt dieser Umfangsfläche bzw. deren Abweichung von ihrer Sollform weitgehend von der räumlichen
Feldverteilung abhängt. Bei den bekannten elektromagnetischen Kokillen ist die Gleichmässigkeit der Feld- verteilung im Bereich der Anschlussstellen des Ringleiters an die Stromschienen gestört ; das elektro- magnetische Feld ist dort geschwächt. Als Folge ergeben sich Abweichungen zwischen der kreisrunden
Sollgestalt des Strangquerschnittes un der Istgestalt ; denn der gegossene Strang weist in diesem Bereich ine bis zu 4 mm hohe Ausbeulung auf. 



   Ziel der Erfindung ist die Behebung dieses Nachteiles. Dieses Ziel ist mit einer elektromagnetischen
Kokille des eingangs umrissenen Aufbaues erreichbar, bei welcher erfindungsgemäss in den Bereichen seitlich der beiden Anschlussstellen der Stromschienen an den Ringleiter letzterer bis auf die dem Strang zugewendete Wand entfernt ist und bei welcher in jede der beiden so gebildeten Ausnehmungen ein im
Querschnitt U-förmiger Einsatz eingesetzt ist, der durch die Wand zum Kastenprofil des Ringleiters ergänzt wird, wobei die Länge des Einsatzes mindestens dreimal so gross wie die Dicke des Ringleiters ist und der Einsatz aus einem Metall,   z. B.   aus Stahl hergestellt ist, dessen spezifischer elektrischer
Widerstand grösser als der des Metalles des Ringleiters ist.

   Zufolge der Anordnung der Einsätze ist der ringförmige Querschnitt des Ringleiters dort in zwei Abschnitte unterteilt, nämlich in einen dem Strang zugekehrten Innenabschnitt aus gut leitendem Metall und aus einem sich über die Ober-,   die Aussen-und   die Unterseite des Querschnittes erstreckenden Abschnitt aus schlechter leitendem Material. Im Bereich der Einsätze fliesst der grössere Teil des zugeführten Gesamtstromes durch den Innenabschnitt des
Ringleiterquerschnittes, so dass die Feldschwächung beseitigt ist und das elektromagnetische Feld auch in
Nähe der Anschlussstellen ausreichend vergleichmässigt wird, soferne die Einsätze über eine genügend lange Strecke reichen. 



   Die Erfindung ist imfolgenden an Hand einer in den Zeichungen dargestellten beispielsweisen
Ausführungsform näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe elektromagnetische Kokille in einem
Achsenschnitt, Fig. 2 diese Kokille in teilweise geschnittener Draufsicht und Fig. 3 einen Schnitt nach der
Linie III-III in Fig. 2. 



   Die dargestellte Kokille ist zum Giessen von massiven Strängen mit Kreisquerschnitt bestimmt und weist einen kreisringförmigen   Kokillenkörper-3-- aus isolierendem   Material auf, in dem zwei Ringkanäle   --4, 5--four   eine Kühlflüssigkeit, z. B. Wasser, ausgebildet sind. Der   Kokillenkörper --3-- kann   aus zwei miteinander verbundenen Teilen bestehen, die je einen der beiden   Ringkanäle--4, 5--enthalten,   ist mit drei Pratzen versehen und mittels in diese eingeschraubter   Stellschrauben --2-- an   einer ringförmigen   Grundplatte --1-- abgestützt.    



   Die Innenwandung des   Kokillenkörpers --3-- ist   von radialen, von dem oberen Ringkanal --4-- ausgehenden und von schräg abwärts gerichteten, von dem tiefer gelegenen Ringkanal --5-- ausgehenden   Austrittskanälen --6-- für   Kühlflüssigkeit durchsetzt. In den   Kokillenkörper--3--ist   ein über dessen
Innenwandung um einen vorgegebenen Abstand vorspringender, mit einem   Kühlkanal --14-- versehener  
Ringleiter --9-- mit Kastenprofil eingesetzt. Oberhalb des   Ringleiters --9-- ist   ein zu diesem paralleler, ringförmiger und kühlbarer, elektromagnetischer Schirm --16-- angeordnet. Der Querschnitt des Schirmes - hat die Gestalt eines rechtwinkeligen Dreieckes.

   Die Hypothenuse ist dem Ringleiter --9-- zugekehrt und bildet mit der anliegenden lotrechten Kathete eine innerhalb des Ringleiters liegende
Spitze. Von den beiden Enden des offenen Ringleiters --9-- geht je eine Stromschiene --10-- in Form eines Vierkantrohres aus. Die beiden Schienen --10-- sind zu einem bifilaren Leiter zusammengefasst und - voneinander mit einer möglichst dünnen elektrisch isolierenden   Zwischenlage --11-- getrennt.   Von jeder der beiden Ausschlussstellen ausgehend ist von dem Ringleiter --9-- ein Teil seiner Wandung abgenommen,   u. zw.   über jeweils eine   Länge --1--,   die wenigstens dreimal so gross wie die Breite --a-- des Kastenprofiles des Ringleiters --9-- ist.

   Das Kastenprofil des Ringleiters ist hier also bis auf die dem Strang 

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   Zur Erprobung der Erfindung wurden zwei runde massive Stränge verglichen, die mit elektromagnetischen Kokillen gegossen worden waren, von denen jede mit einem kupfernen und hohlen Ringleiter von 15 mm Breite ausgestattet war und die hinsichtlich ihrer Abmessungen   übereinstimmten.   Bei der einen Kokille waren die Anschlussstellen der Stromschienen herkömmlich, bei der andern im Einklang mit der Erfindung ausgebildet,   d. h.   mit über eine Länge von 50 mm reichenden Einsätzen aus nichtrostendem Stahl versehen. Bei den aus der bekannten Kokille stammenden Strängen wurden von der Kreisgestalt um 2 bis 4 mm abweichende Querschnitte festgestellt, wogegen die Abweichungen bei mit der erfindungsgemässen Kokille gegossenen Strängen höchstens 0, 5 mm betrugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elektromagnetische Kokille zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Giessen von Strängen od. dgl., bestehend aus mindestens einem z. B. aus Kupfer hergestellten Ringleiter mit Kastenprofil, welcher an Stromschienen angeschlossen ist, aus einem oberhalb des Ringleiters angeordneten elektromagnetischen ringförmigen Schirm und aus einer an der Aussenseite sowie gegebenenfalls an der Innenseite des Ringleiters angeordneten ringförmigen Leitung für Kühlflüssigkeit, die auf die Strangoberfläche aufgespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bereichen seitlich der beiden Anschlussstellen der Stromschienen (10) an den Ringleiter (9) letzterer bis auf die dem Strang (7) zugewendete Wand (13) entfernt ist und dass in jede der beiden so gebildeten Ausnehmungen ein im Querschnitt U-förmiger Einsatz (12)
    eingesetzt ist, der durch die Wand (13) zum Kastenprofil des Ringleiters ergänzt wird, wobei die Länge (1) des Einsatzes (12) mindestens dreimal so gross wie die Dicke (a) des Ringleiters (9) ist und der Einsatz aus einem Metall, z. B. aus Stahl hergestellt ist, dessen spezifischer elektrischer Widerstand grösser als der des Metalles des Ringleiters (9) ist.
AT882077A 1977-12-09 1977-12-09 Elektromagentische kokille zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen giessen von straengen od.dgl. AT351700B (de)

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ATA882077A ATA882077A (de) 1979-01-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3201725A1 (de) * 1979-09-24 1983-07-28 Kaiser Aluminum & Chemical Corp., 94643 Oakland, Calif. Verfahren zum giessen von leichtmetallerzeugnissen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3201725A1 (de) * 1979-09-24 1983-07-28 Kaiser Aluminum & Chemical Corp., 94643 Oakland, Calif. Verfahren zum giessen von leichtmetallerzeugnissen

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