AT351456B - Verfahren zur abtrennung von emulgierten oder suspendierten stoffen aus abwasser mittels elketroflotation und flotationszelle zur durch- fuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur abtrennung von emulgierten oder suspendierten stoffen aus abwasser mittels elketroflotation und flotationszelle zur durch- fuehrung des verfahrens

Info

Publication number
AT351456B
AT351456B AT44477A AT44477A AT351456B AT 351456 B AT351456 B AT 351456B AT 44477 A AT44477 A AT 44477A AT 44477 A AT44477 A AT 44477A AT 351456 B AT351456 B AT 351456B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
wastewater
electrodes
emulsified
carrying
Prior art date
Application number
AT44477A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA44477A (de
Original Assignee
Stamicarbon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon filed Critical Stamicarbon
Priority to AT44477A priority Critical patent/AT351456B/de
Publication of ATA44477A publication Critical patent/ATA44477A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT351456B publication Critical patent/AT351456B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/46Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods
    • C02F1/461Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods by electrolysis
    • C02F1/465Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods by electrolysis by electroflotation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/1437Flotation machines using electroflotation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/46Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods
    • C02F1/461Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods by electrolysis
    • C02F1/46104Devices therefor; Their operating or servicing
    • C02F1/46109Electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abtrennung von emulgierten oder suspendierten Stoffen aus Ab- wasser mittels Elektroflotation, insbesondere aus Abwasser, das aus Naphthacrackanlagen stammt und ins- besondere auch aus Wasser, das nach der biologischen Reinigung kommunaler Abwässer anfällt, wobei das
Abwasser mit den suspendierten Stoffen durch horizontal in einem bestimmten Abstand voneinander angeord-   neten,   mit Perforationen versehenen Elektroden nach oben strömt und die sich oberhalb der oberen Elektro- de sammelnde Schicht flotierter Materialien entfernt wird. 



   Das Flotationsprinzip findet in vielen Sparten der Technik Anwendung unter anderem bei der Abwasser- reinigung. Die Erzeugung   einer grossen Menge   winziger Gasbläschen zu diesem Zweck mittels Elektrolyse ist ebenfalls bekannt und wird   z.   B. in der DE-PS Nr. 1203702 beschrieben. Die äusserst geringen Abmessungen der mittels Elektrolyse erzeugten Gasbläschen ermöglicht es, die Flotationstechnik auf wässerige Emulsio- 
 EMI1.1 
 bot. Für einen optimalen Verlauf dieser Flotation, die hauptsächlich in der Flüssigkeitskolonne über der un- teren, relativ grossmaschigen Elektrode stattfindet, werden sowohl Chemikalien wie eine ständige Energie- zufuhr benötigt. Ausserdem ist die Behandlungszeit mit 10 bis 15 min relativ lang. 



   Aus der AT-PS Nr. 176183 ist ein Verfahren bekannt, wobei Gasblasen mittels grossmaschiger, perfo- rierter Elektroden erzeugt werden. Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein zweistufiges diskontinuier- liches Verfahren, wobei in der ersten Stufe mittels hoher Stromstärke Ausflockung stattfindet. Nach der
Ausflockung werden mit wesentlich niedrigeren Stromstärken die ausgeflockten Teilchen flottiert. 



   Dieses Verfahren braucht notwendig viel Energie, und auch die Investitionskosten sind hoch. Ausserdem ist ein diskontinuierliches Verfahren für grosstechnische Verwendung nicht geeignet. 



   Aus der AT-PS Nr. 270517, wie aus der obengenannten DE-PS, ist ein Verfahren zur Elektroflotation von Abwasser bekannt. Dieses Verfahren hat dieselben Nachteile wie das Verfahren mittels der DE-PS. 



   Aufgaben der Erfindungsindnunmehr eine wesentliche Verkürzung der Behandlungszeit bei der Elektro- flotation von Emulsionen, Dispersionen oder kolloidalen Lösungen, eine beachtliche Einsparung an Energie- kosten und eine Abschaffung des Gebrauches von Flotationschemikalien. Eine weitere Aufgabe ist eine Ver- kleinerung der erforderlichen Vorrichtung bei   gleichbleibender Flotationskapazität.   



   Gemäss der Erfindung wird dies bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die untere horizontal gelagerte Elektrode Perforationsöffnungen von maximal 5 mm aufweist, die gross genug sind,   um einen kontinuierlichen Durchsatz der Flüssigkeit von unten durch die Öffnungen und Inder Folge   eine gleichmässige, aufsteigende Bewegung der mit Gasbläschen versehenen Flüssigkeitsstrahlen zu gewährlei- sten. 



   Der Durchmesser der Öffnungen in der unteren Elektrode beträgt zumindest etwa 0,5 und vorzugsweise
3 mm. Nach dem bekannten Stand der Technik hat man nicht erkannt, dass die Grösse der Öffnungen der unte- ren Elektrode von entscheidender Bedeutung für einen guten Wirkungsgrad der Vorrichtung ist. 



   Gemäss dem   erfindungsgemässen Verfahren   verbinden sich suspendierte oder emulgierte Partikeln an den
Elektroden mit den Gasbläschen, sobald diese sich bilden. 



   Das Wesen der Erfindung beruht nun darauf, dass diese Haftung zwischen Bläschen und Partikeln in diesem Fall bedeutend schneller zustande kommt. Die Behandlungszeit wird dadurch beträchtlich kürzer, während der Energieverbrauchniedriger ist. Gemäss der Erfindung ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Durchmesser der Öffnungen der unteren Elektrode nicht grösser als 5 mm ist.   Gemässdem erfindungsge-   mässen Verfahren brauchen keine Flockungschemikalien zugesetzt werden. 



   Beim   erfindungsgemässen   Verfahren wird man die untere Elektrode vorzugsweise als Kathode arbeiten lassen. Wenn die untere Elektrode als Anode dient, tritt ebenfalls Flotation auf, obwohl die Bedingungen dann nicht optimal sind. Dadurch können die Elektroden umgeschaltet werden, ohne die Flotation zu stören. Dies kann bei der Reinigung der Elektroden von Bedeutung sein, an denen sich während der Flotation im Wasser gelöste Salze absetzen können. Diese könnte die Entwicklung von Gasbläschen an   den Elektroden ungünstig be-   einflussen. Abhängig von der Konzentration der im Wasser befindlichen Salze ist eine automatisch gesteuerte kurzfristige Umpolung der Elektroden möglich. Weiter wird die Strömungsrichtung des Wassers vorzugsweise der   Bewegungsrichtung der Gasbläschen   entgegengesetzt sein.

   BeiAbwässern, deren verunreinigte Bestandteile keinen Anlass zu Verstopfung der perforierten Elektroden geben können,   könnendieStrömungsrich-   tungen von Abwasser und Gasbläschen auch übereinstimmen. 



   Das vorliegende Verfahren eignet sich besonders gut zur   Abscheidungvon übelriechenden   emulgierten ölartigen Bestandteilen aus dem Abwasser von   Naphthacrackanlagen   und in   biologischenAbwasserreinigungs-   anlagen,   z.   B. lässt sich der biologische Schlamm auf sehr effektive Weise entfernen. Überraschenderweise hat sich weiterhin gezeigt, dass durch Zusatz von emulgiertem Öl an das Abwasser von   Naphthacrackanlagen   die Geruchszahl weiter herabgesetzt werden kann als ohne diesen Zusatz. 



   Für die Ausführung des   erfindungsgemässen Verfahrens   können bekannte Vorrichtungen, z. B. gemäss der DE-PS Nr. 1203702, unter Anwendung von Elektroden gemäss der Beschreibung der Erfindungbenutztwerden. Dank der grösseren Flotationskapazität kann mit derselben Vorrichtung ein grösserer Durchsatz erreicht 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 werden. Auf Wunsch kann man die Flüssigkeitskolonne über den Elektroden kleiner machen. 



   Die Erfindung betrifft auch eine Flotations zelle zur Ausführung des   erfindungsgemässen Verfahrens,   wel- che im wesentlichen aus einem Gefäss mit einer Zufuhrleitung für wässerige Emulsionen, Dispersionen oder kolloidale Lösungen, mit einer Abfuhrleitung für behandeltes Wasser und mit einem Ablass für flotierten Schaum besteht, welches Gefäss mit zwei übereinanderliegenden Elektroden aus perforiertem Material mit
Anschlüssen für eine anzulegende Spannung versehen ist. Die Flotationszelle wird dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Öffnungen im Material der unteren Elektrode nicht mehr als 5 mm   beträgt,  
Die Erfindung wird an Hand der nachstehenden Beispiele erläutert. 



    Beispiel l : In einer Elektroflotation-Versuchsanlage mit austauschbaren Elektroden und einer ein-    stellbaren Höhe der Flüssigkeitskolonne über den Elektroden wird eine zu diesem Zweck hergestellte Emul- 
 EMI2.1 
 und nach der Behandlung wird der Ölgehalt bestimmt. 



   Tabelle I 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Versuch <SEP> d <SEP> Q <SEP> h <SEP> t <SEP> i <SEP> C
<tb> Nr. <SEP> mm <SEP> 1/dm2. <SEP> h <SEP> mm <SEP> min <SEP> A/dm2 <SEP> mg/l
<tb> vorher <SEP> nachher
<tb> 1 <SEP> 8 <SEP> 0 <SEP> 250 <SEP> 15 <SEP> 2 <SEP> 305 <SEP> 300
<tb> 2 <SEP> 8 <SEP> 10 <SEP> 250 <SEP> 15 <SEP> 2 <SEP> 290 <SEP> 290
<tb> 3 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 21 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> 2 <SEP> 295 <SEP> 260
<tb> 4 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 21 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> 2 <SEP> 300 <SEP> 34
<tb> 
 
Darin bezeichnet : d = die Maschenweite der Kathode in mm ;
Q= die durch die Elektroden strömende Flüssigkeitsmenge in Liter je dm2 je h ; h = die Höhe der Flüssigkeitskolonne über der oberen Elektrode in mm ; t = die Verweilzeit der Emulsion in der Anlage in min ;

   i = die elektrische Stromdichte zwischen den Elektroden in Ampere je dm   2 ;  
C = die Ölkonzentration vor und nach der Behandlung in mg je Liter. 



   Bei den Versuchen 1 und 3 steht die Flüssigkeit in der Zelle still. Wie man sieht (Versuch Nr. 4) tritt eine wesentliche Verringerung des Ölgehalts nur dann auf, wenn die Flüssigkeit durch die Elektroden strömt und die Maschenweite der Kathode gering ist. 
 EMI2.3 
 deutung der Abkürzungen im Kopf der Tabelle sei auf Tabelle I verwiesen. 



   Tabelle II 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> Versuch <SEP> d <SEP> Q <SEP> h <SEP> t <SEP> i <SEP> Effekt <SEP> der <SEP> Behandlung
<tb> Nr. <SEP> mm <SEP> 1/dom <SEP> h <SEP> mm <SEP> mm <SEP> A/dm2
<tb> Trübe <SEP> Geruch
<tb> 5 <SEP> 8 <SEP> 10 <SEP> 250 <SEP> 15 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> kein <SEP> Effekt <SEP> kein <SEP> Effekt
<tb> 6 <SEP> 8 <SEP> 10 <SEP> 250 <SEP> 15 <SEP> 6 <SEP> kein <SEP> Effekt <SEP> kein <SEP> Effekt <SEP> 
<tb> 7 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 250 <SEP> 15 <SEP> 2 <SEP> geringer <SEP> Effekt <SEP> ;

   <SEP> geringe <SEP> Verbesserung
<tb> es <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> eine
<tb> geringe <SEP> Ölabtrennung <SEP> beobachten
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Tabelle n (Fortsetzung) 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Versuch <SEP> d <SEP> Q <SEP> h <SEP> t <SEP> i <SEP> Effekt <SEP> der <SEP> Behandlung
<tb> Nr. <SEP> mm <SEP> 1/dm2.

   <SEP> h <SEP> mm <SEP> min <SEP> A/dm2
<tb> Trübe <SEP> Geruch <SEP> 
<tb> 8 <SEP> 4 <SEP> 10 <SEP> 250 <SEP> 15 <SEP> 2 <SEP> deutlich <SEP> wahrnehm- <SEP> deutliche <SEP> 
<tb> bares <SEP> Verschwinden <SEP> Verbesserung
<tb> der <SEP> Trübe
<tb> 9 <SEP> 4 <SEP> 10 <SEP> 83 <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> deutlich <SEP> wahrnehm- <SEP> deutliche <SEP> 
<tb> bares <SEP> Verschwinden <SEP> Verbesserung
<tb> der <SEP> Trübe
<tb> 10 <SEP> 1 <SEP> 10 <SEP> 83 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> deutlich <SEP> wahrnehm-deutliche
<tb> bares <SEP> Verschinden <SEP> Verbesserung
<tb> der <SEP> Trübe
<tb> 11 <SEP> 1 <SEP> 10 <SEP> 33 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> es <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> keine <SEP> es <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> nur
<tb> Trübe <SEP> mehr <SEP> beob- <SEP> noch <SEP> ein <SEP> leichter,

  
<tb> achten <SEP> nicht <SEP> störender
<tb> Ölgeruch <SEP> beobachten
<tb> 12 <SEP> 1 <SEP> 40 <SEP> 133 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> es <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> keine <SEP> es <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> nur
<tb> Trübe <SEP> mehr <SEP> beob-noch <SEP> ein <SEP> leichter, <SEP> 
<tb> achten <SEP> nicht <SEP> störender
<tb> Ölgeruch <SEP> beobachten
<tb> 
   Auch hier sieht man wieder, dass ein deutlicher Effekt nur dann zu beobachten ist, wenn die Flüssigkeit durch die Elektroden strömt, und dass der Effekt umso grösser ist, desto geringer die Maschenweite der Elektroden, insbesondere die der Kathode, ist. Eine lange Verweilzeit gibt keinen merklich besseren Effekt, wie die Versuche Nr. 11 und 12 zeigen ; der Einfluss der Stromdichte (i) ist gering. 



  B eis pie 1 3 : Das Abwasser einer Naphthacrackanlage hat eine Geruchszahl von 4600. Nach der Behandlung gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren ist die Geruchszahl nur noch 2000. Demselben Wasser wird nun zunächst Kühlöl zugesetzt. Dadurch steigt die Geruchszahl auf 21000 an. Nach der Behandlung beträgt die Geruchszahl nur noch 600. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Abtrennungvonemulgierten oder suspendierten Stoffen aus Abwasser mittels Elektro- flotation, insbesondere aus Abwasser, das aus Naphthacrackanlagen stammt und insbesondere auch aus Wasser, das nach der biologischen Reinigung kommunaler Abwässer anfällt, wobei das Abwasser mit den suspendierten Stoffen durch horizontal in einem bestimmten Abstand voneinander angeordneten, mit Perforationen versehenen Elektroden nach oben strömt und die sich oberhalb der oberen Elektrode sammelnde Schicht flotierter Materialien entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die untere horizontal gelagerte Elektrode Perforationsöffnungen von maximal 5 mm aufweist, die gross genug sind, um einen kontinuierlichen Durchsatz der Flüssigkeit von unten durch die Öffnungen und in der Folge eine gleichmässige,

   aufsteigende Bewegung der mit Gasbläschen versehenen Flüssigkeitsstrahlen zu gewährleisten.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadur c h g e kenn z e ic hn et, dass der Durchmesser der Öffnungen der unteren Elektrode zumindest etwa 0, 5 bis 3 mm beträgt. EMI3.2 Abwasser aus Naphthacrackanlagen zusätzlich Öl in das Gemisch einemulgiert wird.
    4. Flotationszelle zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, welche im we- sentlichen aus einem Gefäss mit einer Zufuhrleitung für wässerige Emulsionen, Dispersionen oder kolloidale Lösungen, mit einer Abfuhrleitung für behandeltes Wasser und mit einem Ablass für notierten Schaum be- steht, welches Gefäss mit zwei übereinanderliegenden Elektroden aus perforiertem Material mit Anschlüssen für eine anzulegende Spannung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Perforationsöffnungen in der unteren Elektrode maximal 5 mm beträgt.
AT44477A 1977-01-25 1977-01-25 Verfahren zur abtrennung von emulgierten oder suspendierten stoffen aus abwasser mittels elketroflotation und flotationszelle zur durch- fuehrung des verfahrens AT351456B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT44477A AT351456B (de) 1977-01-25 1977-01-25 Verfahren zur abtrennung von emulgierten oder suspendierten stoffen aus abwasser mittels elketroflotation und flotationszelle zur durch- fuehrung des verfahrens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT44477A AT351456B (de) 1977-01-25 1977-01-25 Verfahren zur abtrennung von emulgierten oder suspendierten stoffen aus abwasser mittels elketroflotation und flotationszelle zur durch- fuehrung des verfahrens

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA44477A ATA44477A (de) 1978-12-15
AT351456B true AT351456B (de) 1979-07-25

Family

ID=3490772

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT44477A AT351456B (de) 1977-01-25 1977-01-25 Verfahren zur abtrennung von emulgierten oder suspendierten stoffen aus abwasser mittels elketroflotation und flotationszelle zur durch- fuehrung des verfahrens

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT351456B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA44477A (de) 1978-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2930194C2 (de) Vorrichtung zum Aufbereiten von Abwasser
DE1942698C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur mehrstufigen biologischen Behandlung von Abwasser
DE2710373A1 (de) Wirbelkoagulationsverfahren und -vorrichtung zum reinigen von abwasser
DE2545909A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur entfernung von schmutzstoffen aus abwasser
DE2616214A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entwaessern von abfallstoffen aus der abwasserbehandlung
DE2545875A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur entfernung von schmutzstoffen aus abwasser
DE2215107A1 (de) Verfahren zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere zur Behandlung von Wasser, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE102012207731A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Vorreinigung von Wasser,insbesondere Meerwasser
DE3029842C2 (de) Verfahren und Apparat zur elektrochemischen Abwasserreinigung
DE3031773A1 (de) Anlage zur elektrochemischen schmutzwasserreinigung
DE2644357B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von verunreinigtem Wasser
CH615894A5 (de)
DE4235834C2 (de) Vorrichtung zur Behandlung von Abwässern
DE2223172A1 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Fluessigkeiten durch Elektroflotation
DE10136645A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Ernte mikrobieller Biomasse aus einem Kultivationssystem
DE2358077B2 (de) Gleichstrom-Flotationskläreinrichtung
DE1209553B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausscheiden der Loesungsmittelkomponente einer ionenhaltigen Fluessigkeit in einer elektrodialytischen Zelle
CH644569A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum behandeln von abwasser.
AT351456B (de) Verfahren zur abtrennung von emulgierten oder suspendierten stoffen aus abwasser mittels elketroflotation und flotationszelle zur durch- fuehrung des verfahrens
DD146938A5 (de) Verfahren und anlage zur wasseraufbereitung,abwasserreinigung und reinigung des verunreinigten wassers
DE2125741A1 (de) Verfahren zur Reinigung von Abwässern
DE3832209A1 (de) Verfahren zur reinigung von tensidhaltigen oel-wasser-emulsionen
EP0082809B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Abscheidung von in einer verunreinigten Flüssigkeit enthaltenen Stoffen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3707905C1 (en) Process and apparatus for flotation, in particular for waste water purification
DE2604674A1 (de) Hochwirksames belebtschlamm-verfahren

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
RER Ceased as to paragraph 5 lit. 3 law introducing patent treaties