AT351416B - Verfahren zum miteinander verkleben zweier koerper - Google Patents

Verfahren zum miteinander verkleben zweier koerper

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AT351416B AT879377A AT879377A AT351416B AT 351416 B AT351416 B AT 351416B AT 879377 A AT879377 A AT 879377A AT 879377 A AT879377 A AT 879377A AT 351416 B AT351416 B AT 351416B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/12Making thereof; Selection of particular materials

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zum miteinander Verkleben zweier Körper. 



  Die Erfindung betrifft ein insbesondere im Skibau vorteilhaft anwendbares Verfahren zum miteinander Verkleben zweier Körper, also insbesondere Skibauteile, bei welchem zumindest der eine Körper an seiner dem andern zugewandten Fläche mit einer Zwischenlage aus einem Material niedrigen E-Moduls, wie z. B. einem elastischen oder plastischen Polymeren, verbunden wird, welche Körper nach dem Aufbringen eines unter Wärmezufuhr aushärtenden Klebers auf die miteinander zu verklebenden Oberflächen über diese Zwischenlage (n) unter Anwendung von Druck und Wärmezufuhr miteinander verklebt werden. 



  Bei einem Skifabrikationsverfahren, bei dem ein Klebeverfahren dieser Art vorteilhaft zur Anwendung gelangen kann, werden die Skier nämlich aus mehreren zumindest angenähert plattenförmig ausgebildeten Bauteilen hergestellt, die miteinander verklebt werden. Dazu werden die zu verklebenden Oberflächen der einzelnen Bauteile mit einem heiss aushärtenden Kleber bestrichen, die Bauteile dann in einer Form in der gewünschten Lage zueinander fixiert und das Ganze dann unter Einwirkung von Druck und Zufuhr von Wärme miteinander verklebt. 



  Die bei der Beanspruchung eines so hergestellten Skis auf Biegung von den Klebefugen aufzunehmenden Verformungen sind im allgemeinen umso grösser, umso steifer das Material der zu verklebenden Bauteile ist, wobei in der Klebfuge umso grössere Scherkräfte auftreten, umso grösser diese aufzunehmenden Verformungen bzw. umso geringer die Dicken der Klebefugen sind. Mit dem genannten bekannten Verfahren zum Verkleben zweier Körper wird nun erreicht, dass sich diese Scherkräfte in Grenzen halten. Die bei einer Biegebeanspruchung in der Verklebungsregion auftretende Verformung wird nun im wesentlichen von der Zwischenlage aus einem Material niedrigen E-Moduls, welche meist als Gummi-Zwischenlage ausgeführt ist, aufgenommen. 



  Die Wirkung solcher Gummi-Zwischenlagen sei nun an Hand von Verklebungen zweier Körper hohen E-Moduls in zwei Vergleichsversuchen demonstriert. 



  Im ersten Versuch wird eine Phenolharz-Schichtpressstoffplatte mit glatter, jedoch haftfähiger Oberfläche sowie von 10 mm Stärke und 50 mm Breite mit einer 0, 5 mm starken Aluminium-Lamelle gleicher Fläche mit Hilfe eines Epoxy-Klebstoffes in einer Klebepresse bei einer Temperatur von 1200C sowie einem Druck von zirka 80 N/cm2 während einer Zeit von 15 min verklebt. Beim zweiten Versuch wird die gleiche Verklebung hergestellt, jedoch mit dem Unterschied, dass eine 0, 13 mm dicke Gummifolie in die Klebfuge eingelegt wird. 



  Zur Beurteilung der Qualität der Verklebungen dient die in einem Trommelschälversuch bestimmte Schälfestigkeit. Dazu wird die Aluminiumlamelle über eine Schältrommel von 110 mm Durchmesser abgeschält und die dazu erforderliche Schälkraft bestimmt, welche, bezogen auf die Breite der abgezogenen Lamelle, die Schälfestigkeit in N/50 mm ergibt. 



  Die dabei erreichten Schälfestigkeiten betragen : 1. bei der Verklebung ohne Gummi-Zwischenlage 50 bis 90 N/50 mm und 2. bei der Verklebung mit Gummi-Zwischenlage 4500 N/50 mm. 



  Die Einfügung der Gummi-Zwischenlage bewirkt also eine ganz enorme Steigerung der Schälfestigkeit. 



  Welche Klebefugen z. B. im Skibau vor allem für die Einfügung einer Gummifolien-Zwischenlage in Frage kommen, wird nun an Hand der Zeichnung, welche einen solchen Ski schematisch im Querschnitt darstellt, beispielsweise erläutert. 



  Der Skikörper besteht aus einem Kernverbund mit einem Kern --1--, der von zwei Seitenkanten --2-- aus faserverstärktem Phenolharz eingefasst ist. Dieser Kernverbund wird nun an seiner Unter- bzw. Oberseite mit einem mehrschichtigen Aufbau versehen. 



  Dieser mehrschichtige Aufbau besteht nun an der Ski-Unterseite aus einer tragenden Aluminiumlamelle - sowie aus dem von Stahlkanten --4-- eingefassten mit einer Kanteneinlage --5-- hinterlegten Laufflächenbelag --6--, während er an der Ski-Oberseite ausser der tragenden Aluminiumlamelle --3-- ein beiderseits von Aluminiumoberkanten --7-- eingefasstes Glasfaserlaminat --8-- sowie einen Kunststoffdeckbelag --9-- umfasst. 



  Alle diese angeführten Skibauteile werden bei der Skiherstellung nun mit dem aus Kern-l--und Seitenkanten --2-- bestehenden Kernverbund bzw. untereinander, wie eingangs der Beschreibung bereits angedeutet, in eine Form unter Einwirkung von Druck und Zufuhr von Wärme gleichzeitig miteinander verklebt.' Für die Einführung der dünnen Gummifolie kommen nun hauptsächlich die mit --10-- bezeichneten Klebestellen zwischen den Aluminiumlamellen --3-- einerseits und den Seitenkanten --2--, den Stahlkanten - sowie den Aluminiumoberkanten --7--, anderseits, in Frage, welche Bauteile alle aus Materialien mit hohem E-Modul bestehen. 



  Das Einbringen der wegen der geringen Breite der Klebestellen --10-- entsprechend schmalen Gummifolienstreifen in die Form ist nun arbeitsmässig aufwendig und erfordert eine grosse manuelle Geschicklichkeit.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Art <SEP> der <SEP> Beschichtungs-Schälfestigkeit
<tb> Beschichtung <SEP> stärke <SEP> in <SEP> mm <SEP> in <SEP> N/50 <SEP> mm
<tb> A <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> 4700
<tb> A <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 3500
<tb> B <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 2500
<tb> C <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 1700
<tb> D <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 800
<tb> E <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 500
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verkleben zweier Körper, insbesondere Skibauteile, bei welchem zumindest der eine Körper an seiner dem andern zugewandten Fläche mit einer Zwischenlage aus einem Material niedrigen E-Moduls, wie z. B. einem elastischen oder plastischen Polymeren, verbunden wird, welche Körper nach dem Aufbringen eines unter Wärmezufuhr aushärtenden Klebers auf die miteinander zu verklebenden Oberflächen unter Anwendung von Druck und Wärmezufuhr über diese Zwischenlage (n) miteinander verklebt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Bildung der Zwischenlage (n) bestimmte Material in flüssigem Zustand auf die Oberfläche von zumindest einem der miteinander zu verklebenden Körper aufgebracht und das Material der Zwischenlage (n) danach - gegebenenfalls unter Zufuhr von Wärme-in den Festzustand übergeführt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an einem der miteinander zu verklebenden Körper das Aufbringen des Zwischenlagenmaterials über einen Teilbereich der zur Verklebung bestimmten Oberfläche erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenlagenma- terial ein in Form einer Schmelze aufgetragenes elastisches oder plastisches Polymeres eingesetzt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenlagenmaterial ein in Form einer Lösung aufgetragenes elastisches oder plastisches Polymeres eingesetzt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenlagenmaterial ein in Form einer Dispersion aufgetragenes elastisches oder plastisches Polymeres eingesetzt wird.
    6. Verfahren nachAnspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildungdes Zwischen- lagenmaterials eine reaktive Kunstharz-Härtermischung, welche gegebenenfalls noch ein Lösungsmittel enthält, eingesetzt wird.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des aufgebrachten Zwischenlagenmaterials 0, 03 bis 0, 5 mm beträgt.
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese Dicke 0, 08 bis 0, 3 mm beträgt.
AT879377A 1977-12-09 1977-12-09 Verfahren zum miteinander verkleben zweier koerper AT351416B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0031412A1 (de) * 1979-12-27 1981-07-08 Chemie Linz Aktiengesellschaft Skibauteil
FR2622464A1 (fr) * 1987-11-03 1989-05-05 Rossignol Sa Ski de piste et son procede de fabrication
FR2627700A1 (fr) * 1988-02-25 1989-09-01 Salomon Sa Procede d'assemblage d'un ski par soudage, et structure de ski ainsi obtenue

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AT401352B (de) * 1988-02-25 1996-08-26 Salomon Sa Verfahren zum herstellen eines skis und nach diesem verfahren hergestellter ski

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