AT347450B - Verfahren zur herstellung neuer imidazol- derivate und ihrer salze - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer imidazol- derivate und ihrer salze

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AT347450B
AT347450B AT105976A AT105976A AT347450B AT 347450 B AT347450 B AT 347450B AT 105976 A AT105976 A AT 105976A AT 105976 A AT105976 A AT 105976A AT 347450 B AT347450 B AT 347450B
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hydrogen
imidazo
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Michio Nakanishi
Tomio Muro
Tohru Nakao
Kiyoshi Ogawa
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Yoshitomi Pharmaceutical
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer und therapeutisch wertvoller Imidazolderivate der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin   R1   und R2 unabhängig voneinander je Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen,   X   und X2 unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, und der Ring P einen Pyridin-, einen Pyrimidin- oder einen Thiazolring darstellen, sowie ihrer pharmazeutisch anwendbaren Salze. 



     In der obigenDefinition umfasst die Alkylgruppe Methyl, Äthyl,   Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, sek.Butyl und t-Butyl, die Alkoxygruppe umfasst Methoxy, Äthoxy, Propoxy, Isopropoxy, Butoxy und Isobutoxy und das Halogen umfasst F, Cl und Br. 



   Das Ringsystem 
 EMI1.2 
 in der oben angegebenen Formel (I) wie auch in den weiteren Formeln hat eine der folgenden Bedeutungen   (1) - (3),    
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 
 EMI1.7 
 
 EMI1.8 
 Propanol, Butanol, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd oder ein Gemisch davon), in Gegenwart einer Säure, wie Chlorwasserstoff-, Bromwasserstoff-, Jodwasserstoff-, Fluorwasserstoff-, Schwefel-, Salpeteroder Phosphorsäure, oder einer Base, wie Lithiumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Natriumhydroxyd, Kalzium- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 hydroxyd oder Bariumhydroxyd, bei 0 bis 1500C durchgeführt. 



   Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel (II) können z. B. dadurch hergestellt werden, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 worin   R1,     R2,   X2 und Y wie vorher definiert sind und Hal Halogen wie Cl oder Br bedeutet, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 worin jedes Symbol wie vorher definiert ist und die Aminogruppe in 2-Stellung des Ringes P steht, in einer alkoholischen Lösung bei einer Temperatur von 0 bis   1500C   zur Umsetzung gebracht wird. 



   Besonderes Beispiel für die Herstellung einer Verbindung der allgemeinen Formel (II) :
Eine Mischung von 47 g Äthyl-2- [4-   (chloracetyl)-phenyl]-propionat,   100 ml Äthanol und 30 g 2-Aminopyridin wird 2 h am Rückfluss erhitzt. Das Äthanol wird unter vermindertem Druck abdestilliert und zu dem Rückstand Wasser hinzugefügt. Die Mischung wird mit Benzol extrahiert, mit Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert, wobei ein rötlichbraunes Öl erhalten wird. Zu diesem Öl wird Isopropyläther hinzugefügt, der kristalline Niederschlag   abfiltriert, aus 1sopropyläther   umkristallisiert und ergibt 22 g Äthyl-2- - [4- (imidazol-   [1, 2-a]-pyridin-2-yl) -phenyl1-propionat   in Form farbloser Schuppen mit einem   Fp. von1l0   bis 1120C. 



   Die Verbindungen der Formel (I) können in üblicher Weise mit verschiedenen anorganischen oder organischen Säuren, wie Chlorwasserstoff-, Bromwasserstoff-, Jodwasserstoff-, Fluorwasserstoff-,   Schwe-   fel-, Salpeter-, Phosphor-, Malon-,   Malein-, Fumar- und   Oxalsäure, in die Säureadditionssalze übergeführt werden ; sowie alternativ in üblicher Weise in die entsprechenden Metallsalze (wobei das Metall z. B. 



  Na, K, Ca, Mg oder Al sein kann), in die entsprechenden Ammoniumsalze oder die entsprechenden Additionssalze mit organischen Basen, wie Diäthylamin, Diisopropylamin, Morpholin und Piperazin, umgewandelt werden. 



   Die Verbindungen der Formel (I), worin R1   und R2   voneinander verschieden sind, sind optisch aktive oder racemische Verbindungen. Die racemischen Verbindungen können in üblicher Weise in zwei Enantiomeren getrennt werden. 



   Die Verbindungen der Formel (I) und ihre pharmazeutisch anwendbaren Salze haben analgetische und entzündungshemmende Wirkung, wie z. B. durch die folgenden Versuche gezeigt wird. Die Bezeichnungen A bis E stehen für die folgenden Verbindungen : 
A : 2-   [4- (Imidazo- [l, 2-a]-pyridin-2-yl)-phenyl]-propionsäure,  
B : 2-   [3-Chlor-4- (imidazo- [l, 2-a]-pyridin-2-yD-phenyl]-propionsäure,  
C : 2- [3-Fluor-4-(imidazo-[1,2,-a]-pyridin-2-yl)-phenyl]-propionsäure, 
 EMI2.3 
 :E : 2-   [ 3-Chlor-4- (imidazo- [2, 1-b]-thiazol- 6-yl) -phenylJ -propinsäure.   



   Analgetische Wirkung   (Phenylchlnon-Methode) :  
Nach der Methode von Hendershot et al. (J. Pharmacol. Exptl. Therap. 125,237 [1959]) wurde einer Gruppe von 6 männlichen dd-Mäusen, mit einem Gewicht von je 20 g, eine Testlösung, die eine Testverbindung enthielt, oral verabreicht und 1 h später 0, 2 ml/20 g Körpergewicht einer 0,   02%igen o-Phenyl-p-benzochi-   non-Lösung intraperitoneal injiziert. Die Frequenz der so hervorgerufenen Stretch-Symptome wurde 30 min gemessen, mit denen einer Kontrollgruppe verglichen und der Prozentsatz an Hemmwirkung berechnet. 



    ED,   die für eine 50%ige Hemmwirkung erforderliche Dosis, wurde aus der Empfänglichkeits-Dosis-Kurve berechnet. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Entzündungshemmende Wirkung : (i)   Carrageenin-Ödem-Methode :  
Nach der Methode von   Winter et al. (Proe, Soc, Exptl. Biol. Med,, 111,   544 [1962]) wurde einer Gruppe von 5 männlichen Donryu-Ratten mit einem Gewicht von je etwa 130 g eine Testlösung, die eine Testverbindung enthielt, oral verabreicht. Eine Stunde später wurden 0, 05 ml einer   l% igenCarrageenitrLosung als   entzündungserregende Substanz suboutan in die Pfote des Hinterfusses injiziert. Zwei Stunden nach Verabreichung der entzündungserregenden Substanz wurde die Grösse der Pfote gemessen, um den Zunahme-Prozentsatz gegenüber der Grösse vor der Verabreichung zu erhalten. Das Verhältnis der Grössenzunahme zwischen   einer Kontrollgruppe und einer Testgruppewurde als Prozentsatz an Hemmwirkung berechnet.

   ED, die für eine 50%ige Hemmwirkung erforderliche Dosis, wurde aus der Empfänglichkeits-Dosis-Kurve berechnet.   



   (ii) Ultraviolett-Erythem-Methode :
Der von den Haaren befreite Unterleib von 250 bis 450 g schweren Meerschweinchen wurde mit einer Gummiplatte bedeckt, die 3 Löcher mit 7 mm Durchmesser aufwies und mit dem Licht einer Quecksilberdampflampe (300 W) aus einer Entfernung von 15 cm 150 s bestrahlt. Zwei Stunden später wurde das Ausmass des gebildeten Erythems nach der Methode von Winter et al. (Arch. Intern.   Pharmacodyn., 116,   261, [1958]) bestimmt   (1   für ausgeprägtes Erythem,   0, 5   für undeutliches Erythem und 0 für kein Erythem) und die Wirksamkeitsrate berechnet, wobei von dem Kriterium ausgegangen wurde, dass 1, 5 oder weniger der gesamten Bestimmungen wirksam waren.

   Gleiche Mengen der Testlösung wurden je 1 h vor und 1 h nach der Bestrahlung oral verabreicht.    ED , die   für eine 50%ige Hemmwirkung erforderliche Dosis, wurde aus der Emp-   fänglichkeits-Dosis-Kurve berechnet.    



   Ergebnisse : 
Tabelle I : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Verbindungen <SEP> ED <SEP> (mg/kg) <SEP> p. <SEP> o.
<tb> 



  Phenylchinon <SEP> Carrageenin-Ödem <SEP> Ultraviol.
<tb> 



  Erythem
<tb> A <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 6
<tb> B <SEP> 0,2 <SEP> 25 <SEP> 1
<tb> C <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 25 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> D <SEP> 13 <SEP> 50 <SEP> 2,5
<tb> E <SEP> 0, <SEP> 5-1 <SEP> 100 <SEP> 5
<tb> 
 
Auf Grund der verschiedenen Tests, einschliesslich der oben angegebenen, können die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen der Formel (I) sowie ihre pharmazeutisch anwendbaren Salze ohne Gefahr als analgetische, antipyretische und entzündungshemmende Mittel, u. zw. entweder allein oder in Form einer pharmazeutischen Zubereitung, die im wesentlichen eine therapeutisch wirksame Menge der Verbindung im Gemisch mit einem geeigneten, üblichen Trägerstoff oder Zusatz enthält, oral, percutan oder als Injektion verabreicht werden, ohne dem Patienten Schaden zuzufügen. 



   Die pharmazeutische Zubereitung kann in Form von Tabletten, Granalien, Pulvern oder Kapseln für die orale Verabreichung ; in Form einer injizierbaren Lösung für die subcutan oder intramuskuläre Verabreichung ; oder als Creme, Salbe, Gelee oder Suppositorien für örtliche Anwendung vorliegen. Die Wahl der Trägerstoffe wird durch die bevorzugte Art der Verabreichung, die Löslichkeit der Verbindungen und die pharmazeutische Standard-Praxis bestimmt. 



   Das folgende Beispiel zeigt die Anwendung einer erfindungsgemäss herstellbaren Verbindung für pharmazeutische Zwecke :
25 mg Tabletten werden durch Mischen der folgenden Bestandteile hergestellt : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Verbindung <SEP> (A) <SEP> 25 <SEP> mg
<tb> Lactose <SEP> 44 <SEP> mg
<tb> Kornstärke <SEP> 28 <SEP> mg
<tb> Mikrokristalline <SEP> Cellulose <SEP> 20 <SEP> mg
<tb> Methylcellulose <SEP> 0, <SEP> 9 <SEP> mg <SEP> 
<tb> Talk <SEP> 2 <SEP> mg
<tb> Magnesiumstearat <SEP> 0, <SEP> 9 <SEP> mg <SEP> 
<tb> 120,8 <SEP> mg
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Eine 0,   5%ige Injektionslösung   wird durch Mischen der folgenden Bestandteile hergestellt :

   
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Verbindung <SEP> (A) <SEP> 0,5%
<tb> Natriumchlorid <SEP> 0, <SEP> 9%
<tb> Destilliertes <SEP> Wasser <SEP> 98, <SEP> 6%
<tb> 100, <SEP> 0%
<tb> 
 
Die übliche tägliche Dosis der Verbindung (1) oder eines Salzes derselben liegt bei Erwachsenen bei ungefähr 50 bis 150 mg. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Beispielen näher erläutert. 



   Beispiel l : Eine Mischung aus 5, 2 g Äthyl-4- (imidazo-   [l, 2-a]-pyridin-2-yl)-phenylacetat, 20ml   Äthanol,   0, 96   g Natriumhydroxyd und 5 ml Wasser wird 10 min bei Raumtemperatur gerührt. Das Äthanol wird unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand in Wasser gelöst. Die Lösung wird durch Zusatz von verdünnter Salzsäure auf pH 6 eingestellt. Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen, aus Äthanol umkristallisiert und ergibt 2, 3 g 4- (Imidazo-   [l, 2-al-pyridin-2-yl)-phe-   nylessigsäure in Form farbloser Kristalle mit einem Fp. von 217 bis 221 C (unter Zersetzung). 
 EMI4.2 
 unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand in Wasser gelöst. Die Lösung wird durch Zusatz von verdünnter Salzsäure auf pH 6 eingestellt.

   Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen, aus Methanol umkristallisiert und ergibt 4 g 2- [4-   (Imidazo- [1, 2-al-pyridin-2-yl)-phenyl]-pro-   pionsäure in Form farbloser Kristalle, welche unter Zersetzung bei 244 bis 2460C schmelzen. Das entsprechende Hydrochlorid schmilzt bei 210 bis 211 C. 



     Beispiel 3 :   Eine Mischung aus 6 g Äthyl-4-   (imidazo- [1, 2-a]-pyrimidin-2-yl)-phenylacetat, 30 ml   Äthanol,   1,     1 g   Natriumhydroxyd und 5 ml Wasser wird 10 min bei Raumtemperatur gerührt. Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Äthanol gewaschen und sodann in Wasser gelöst. Die Lösung wird durch Zusatz von verdünnter Salzsäure auf PH 6 eingestellt. Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und ergibt 3, 2 g 4-   (Imidazo- [1, 2-a]-pyrimidin-2-yl)-phenylessigsäure   in Form farbloser Kristalle, die unter Zersetzung bei 264 bis 265 C schmelzen. 



   Beispiel 4 : Eine Mischung von 4, 4 g Äthyl-2-[4-(imidazo-[1,2-a]-pyrimidin-2-yl)-phenyl]-propionat, 50 ml Äthanol, 0,72 g Natriumhydroxyd und 5 ml Wasser wird unter Rückfluss 2 h erhitzt. Das Äthanol wird abdestilliert und zu dem Rückstand Aceton hinzugefügt. Der kristalline Niederschlag wird in Wasser gelöst und die Lösung durch Zusatz von verdünnter Salzsäure auf PH 6 eingestellt. Der   kristallineNie-   
 EMI4.3 
 Äthanol,   0, 96   g Natriumhydroxyd und 5 mlWasserwerden 10 min bei Raumtemperatur gerührt. Das Äthanol wird unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand in Wasser gelöst. Die Lösungwirddurch Zusatz von verdünnter Salzsäure auf pH 6 eingestellt.

   Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und ergibt 2, 9 g 4- (Imidazo-[2,1-b]-thiazol-6-yl)-phenylessigsäure in Form farbloser Kristalle, welche unter Zersetzung bei 248 bis 2490C schmelzen. 



   Beispiel6 :EineMischungvon2g4-(Imidazo-[1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenylacetonitril,10mleisessig und 10 ml konzentrierter Salzsäure wird unter Rückfluss 1 h erhitzt. Das Lösungsmittel wird unter vermindertem Druck abdestilliert und zu dem Rückstand Wasser hinzugefügt. Die Mischung wird mit 10%igem Natriumhydroxyd alkalisch gemacht und dann filtriert. Das Filtrat wird durch Zugabe von   10%iger Sal. zsäure   auf pH 6 eingestellt.

   Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und ergibt 1, 2 g 4- (Imidazo- [l,   2-a]-pyridin-2-yl)-phenylessigsäure   in Form farbloser Kristalle, welche unter Zersetzung bei 220 bis   2220C schmelzen,  
Beispiel 7 : Eine Mischung von 1 g 4- (Imidazo-   [1, 2-a]-pyridin-2-yl) -phenylacetamid,   5 ml Eisessig und 5 ml konzentrierter Salzsäure wird unter   Rückfluss   1 h erhitzt. Das Lösungsmittel wird unter vermindertem Druck abdestilliert und zu dem Rückstand Wasser hinzugefügt. Die Mischung wird mit 10%igem Natriumhydroxyd alkalisch gemacht und dann filtriert. Das Filtrat wird durch Zugabe von   10% iger Salzsäure   auf pH 6 eingestellt.

   Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und ergibt 0, 8 g 4- (Imidazo- [1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenylessigsäure in Form farbloser Kristalle, die unter Zersetzung bei 220 bis   222 C   schmelzen. 



    Beispiel 8 : Eine Mischung von 0, 9 g 4- (Imidazo- [l, 2-a]-pyridin-2-yl)-phenylacetothiomorpholid,    20 ml Äthanol und 20 ml 2n-Natriumhydroxyd wird unter Rückfluss 5 h erhitzt. Das Äthanol wird abdestilliert und der Rückstand in Wasser gelöst. Die Lösung wird durch Zusatz von Salzsäure auf pH 5 eingestellt. Der kristalline Niederschlagwird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und ergibt 0,3 g 4- (Imidazo- [1, 2-a] -pyri- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

   din-2-yl)-phenylessigsäure   in Form blassgelber Kristalle, die unter Zersetzung bei 217 bis 2210C schmelzen. 



   Die Ausgangsverbindung 4- (Imidazo- [1,   2-a]-pyridin-2-yl)-phenylacetothiomorpholid,   kann z. B. wie folgt hergestellt werden :
Eine Lösung von Methylmagnesiumjodid (hergestellt aus 3, 6 g Magnesium und 22 g Methyljodid) in 40 ml Äther wird tropfenweise einer Mischung von 6, 5 g 4- (Imidazo-   [1, 2-a]-pyridin-2-yl) -benzonitril   und 50 ml Tetrahydrofuran unter Rühren auf einem Eisbad hinzugefügt. Die Mischung wird unter Rückfluss 3 h erhitzt und anschliessend mit Salz und   Eis gekühlt.   Zuerst werden tropfenweise 100   mu 50% igue   Schwefelsäure und hierauf Wasser zu der Reaktionsmischung hinzugefügt ; anschliessend wird die gesamte Mischung durch Zugabe von 20%igem Natriumhydroxyd auf PH 8 eingestellt.

   Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen, aus Dimethylformamid umkristallisiert und ergibt   4,   2   g 2- (4-Acetylphenyl)-imidazo-   -   [1, 2-a]-pyridin   in Form farbloser Kristalle mit einem Fp. von 209 bis   210 C.     2, 2   g des auf diese Weise erhaltenen 2-   (4-Acetylphenyl-imidazo- [1, 2-a]-pyridins   werden mit 0, 45 g Schwefel und 10 ml Morpholin unter Rückfluss 6 h erhitzt. Die Reaktionsmischung wird gekühlt und Äthanol hinzugefügt.

   Der kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Äthanol gewaschen und ergibt 1, 4 g 4- (Imidazo-   [1, 2-a]-pyridin-2-yl) -   - phenylacetothiomorpholid in Form gelblich-brauner Kristalle mit einem Fp. von 204 bis    2060C,  
Bei Anwendung des in den obigen Beispielen beschriebenen Verfahrens, aber unter Verwendung äquivalenter Mengen der entsprechenden Ausgangsmaterialien können auch die folgenden Verbindungen hergestellt werden : 
1. 4- (6-Chlor-imidazol- [1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenylessigsäure,
Fp. = 263 bis 2650C unter Zersetzung ; 
2.4- (7-Methyl-imidazo- [1,2-a]-pyridin-2-yl]-phenylessigsäure,
Fp. = 238 bis 242 C unter Zersetzung ;

   
3.4- (7-Methoxy-imidazo- [1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenylessigsäure, 
4. 3-Fluor-4- (imidazo- [1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenylessigsäure,
Fp. = 194 bis   1960C ;   
5. 3-   (Imidazo- [1, 2-a]-pyridin-2-yl)-4-methylphenylessigsäure,  
Fp. = 187 bis   187, 50C ;   
6.   5-Fluor-2-   (imidazo-   [l, 2-a]-pyridin-2-yl)-phenylessigsäure,  
Fp. = 170 bis 1730C unter Zersetzung ; 
7. 2- [4-(6-Chlor-imidazo-[1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenyl]-propionsäure,
Fp. = 255 bis   256 C   unter Zersetzung ; 
8. 2- [3-Fluor-4- (imidazo- [1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenyl]-propionsäure,
Fp. = 210 bis 2130C unter Zersetzung ; 
9. 2- [3-Chlor-4-(imidazo-[1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenyl]-propionsäure,
Fp. = 208 bis 2090C unter Zersetzung ;
Hydrochlorid, Fp. = 218 bis 2190C ;

   
10. 2- [3-Methoxy-4- (imidazo- 2-al-pyridin-2-yl)-phenyl]-propionsäure; 
 EMI5.1 
 [2- (Imidazo- [l, 2-a)-pyridin-2-yl.)-phenyl]-propionsäure ;Fp. = 155 bis   1600C ;   13. 2- [5-Chlor-2- (imidazo-[1,2-a]-pyridin-2-yl)-phenyl]-propionsäure,
Fp. = 188 bis 1890C unter Zersetzung ; 14. 3- (Imidazo- [1,2-a]-pyrimidin-2-yl)-4-methylphenylessigsäure-Halbhydrat, 
 EMI5.2 
 
21915. 3- (Imidazo- [2,1-b]-thiazol-6-yl)-4-methylphenylessigsäure,
Fp. =207bis208 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer Imidazolderivate der allgemeinen Formel EMI6.1 worin R1 und R2 unabhängig voneinander je Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, X1 und X2 unabhängig voneinander je Wasserstoff, Halogen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen und der Ring P einen Pyridinring, Pyrimidinring oder Thiazolring darstellen, wobei das Ringsystem EMI6.2 eines der folgenden ist : EMI6.3 EMI6.4 EMI6.5 EMI6.6 Gruppe hydrolysierbare Gruppe ist, nämlich eine Carbonsäure-ester-, -amid-, -thioamid- oder -nitrilgruppe, einer Hydrolyse unterworfen wird und die so erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel (I) gewünschtenfalls in ihr Salz umgewandelt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung neuer Imidazolderivate der allgemeinen Formel EMI6.7 worin B1 und R2 unabhängig voneinander je Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, Xl Wasserstoff, Halogen oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen und X2 Wasserstoff, Halogen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen darstellen, dadurch ge- <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 EMI7.2 EMI7.3 wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung neuer Imidazolderivate der allgemeinen Formel EMI7.4 worin R1 und R2 unabhängig voneinander je Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, X1 Wasserstoff, Halogen oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen und X Wasserstoff, Halogen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen darstellen, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI7.5 EMI7.6 einer Hydrolyse unterworfen wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung neuer Imidazolderivate der allgemeinen Formel EMI7.7 l 2 l worin R und R unabhängig voneinander je Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, X Wasserstoff, Halogen oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, X2 Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl- gruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen und der Ring P'einen Pyriml- din-oder Thiazolring darstellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI7.8 <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 EMI8.2
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