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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Nährmitteln, die ein durch Milchsäurebakterien fermentiertes Produkt der wertvollen Bestandteile von Getreidekeimen in hohen Konzentrationen enthalten, welche wohlschmeckender als die Getreidekeime mit ihrem unangenehmen Geruch, Geschmack und ihrer Verderblichkeit sind, wobei Getreidekeime mit Milchsäurebakterien fermentiert werden.
Die gesundheitsfördernden Eigenschaften und der Nährwert von durch Milchsäurebakterien fermenterten Milchprodukten, h. h. koagulierter Milch, sind seit vielen Jahren bekannt, und es wurden zahlreiche Vorschläge zuderen Herstellung gemacht. Es wurde auch schon versucht, solche koagullerte Milchprodukte herzustellen, wobei Getreidekeime oder Extrakte daraus eingesetzt wurden.
So wurde beispielsweise ein Verfahren zur Herstellung von koagulierter Milch vorgeschlagen, wobei eine sehr kleine Menge eines aus Keimen ausgelaugten Produkts zugesetzt wurde, um eine Wachstumshemmung der Milchsäurebakterien bei Abweichungen des PH-Wertes von einem optimalen Bereich infolge der Bildung von Milchsäure zu verhindern (JP-PS 4156/1930) ; sowie ein Verfahren zur Herstellung eines koagulierten Milchprodukts, wobei ein natürlich fermentiertes Produkt einer Mischung bestehend aus einem Reiskeimpulver, einem Reis-Kojipulver und einer fettarmen Milch mit einer separat hergestellten koagulierten Milch vermischtwird (JP-PS 5213/ 1932) und ein Verfahren zur Züchtung von Milchsäurebakterien in Milch, welcher eine sehr kleine Menge eines aus Reiskleie ausgelaugten Produkts zugesetzt wurde (JP-PS 26474/65).
In der DE-OS 2249964 ist ein Verfahren beschrieben, worin eine Mischung aus einem teilweise abge- schöpften Weizenkelmpulverund Yoghurtfermentiert wird, und die erhaltene fermentierte Brühe wird ausgepresst, um die flüssigen Komponenten zu entfernen, so dass die Feststoffkomponentenin Form von Flocken erhalten werden. Die so erhaltenen Produkte können mit Wasser oder organischen Lösungsmitteln extrahiert und der Extrakt entsprechend kondensiert oder getrocknetwerden, wobei also die fermentierte Produkte der gemischten Feststoffkomponenten extrahiert werden.
Der Nachteil dieser Produkte besteht darin, dass sie einen unangenehmen Geruch sowie einen eigenartig unerwünschten, insbesondere bitteren Geschmack und insgesamt ein wenig appetitliches Aussehen und einen
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ten bestehende Produkt fühlt sich zu dem auf der Zunge unangenehm an.
Es Ist bekannt, dass Getreidekeime hochwertige Proteine, essentielle Fettsäuren, die im menschlichen Körper nicht aufgebaut werden können, z. B. Linolsäure, Nikotinsäure oder Pantothensäure, verschiedene
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ausgewogene Kombination von Nährstoffen enthalten, die häufig in den von Menschen üblicherweise eingenommenenNahrungsmittelnund Getränkenfehlenund hervorragende Wirkung beispielsweise auf die Verbesserung der physischen Konstitution, Unterstützung der Langlebigkeit, Hauternährung, Förderung der Gesundheit und Heilung gewisser Krankheiten haben.
Dennoch wurde bisher nur In ganz geringem Umfang der Vorschlag gemacht, ein durch Milchsäurebakterienfermentiertes Nährmittel aus Getreidekeimen als solchen oder den daraus extrahierten nützlichen Bestandteilen herzustellen. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Extraktion der nützlichen Bestandteile von Keimen ein äusserst schwieriges Verfahren und die Ausbeute dabei gering ist ; ihre schlechte Geniessbarkeit und Trinkbarkeit sowie Verderblichkeit standen ebenfalls Versuchen entgegen, geeignete fermentierte Produkte aus Getreidekeimen für den menschlichen Genuss herzustellen.
Die den oben angeführten älteren Vorschlägen zugrundeliegende technische Idee bestand tatsächlich vielmehr meist bloss darin, eine kleine Menge an aus Keimen extrahierten Bestandteilen zu verwenden, um die Fermentationvon Milchkom- ponenten durch Milchsäurebakterien bei der Herstellung von koagulierter Milch zu fördern.
Eswurdenintensive Untersuchungen durchgeführt, um durch Milchsäurebakterien fermentierte Produkte der extrahierten Bestandteile von Getreidekeimen herzustellen und dabei gefunden, dass ein ausgezeichnet essund trinkbares, durch Milchsäurebakterien fermentiertes Produkt von Getreidekeimen erhalten werden kann, indem ein Kulturmedium, das als Hauptbestandteil einen wässerigen Extrakt aus Getreidekeimen enthält, mit Milchsäurebakterien beimpftund die Bakterien gezüchtet werden.
Es wurde ebenfalls gefunden, dass ein hochwertiges Nährmittel, das ein durch Milchsäurebakterien fermentiertes Produkt von Getreidekeimen enthält hergestellt werden kann, indem ein Kulturmedium, das als Hauptbestandteil einen wässerigen Extrakt von Getreidekeimen, der durch Extraktion der Getreidekeime mit heissem Wasser in Gegenwart einer Stärkehydrolase (dieses Extraktionsverfahren ist in der JP-OS 36375/73 beschrieben) enthält, mit Milchsäurebakte- rien beimpft wird und die Bakterien darin gezüchtet werden.
Die oben angeführte JP-PS 26474/65 offenbart, dass die Förderung des Wachstums der Milchsäurebakterien nach dem dort beschriebenen Verfahren auf die geeignete Konzentration von Milch oder einem fettarmen Milchpulver und die geeignete Menge und Temperatur des zugesetzten, aus entfetteter Reiskleie ausgelaugten Produkts sowie auf den synergistischen Effekt der In dem ausgelaugten Produkt vorhandenen Basen, Vitamine und Spurenmetalle zurückzuführen ist, und beschreibt ein Verfahren zur Züchtung von Milch-
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4Milchlösung wesentlich ist.
Im Gegensatz dazu wurde gefunden, dass man durch Fermentieren der extrahierten Bestandteile von Ge- treidekeimenin Gegenwartvon MilchsäurebakterienunterVerwendung eines Kulturmediums, das den Extrakt der Keime oder die Keime selbst enthält, ohne dass Milch vorhanden sein müsste, eine ausgezeichnete Zu- nahme der Bakterienpopulation erreicht werden kann, und dass das erfindungsgemässe Verfahren Im Gegensatz zu der anzunehmenden Unbrauchbarkeit der Getreidekeime für den menschlichen Genuss ein durch Milchsäu- rebakterien fermentiertes Getreidekeimprodukt, das sehr gut geniessbar und trinkbar ist, ergibt.
Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur rentablen Herstellung von Nährmitteln, die ein durch
Milchsäurebakterien fermentiertes Produkt von Getreidekeimen enthalten durch Fermentierung von Getreidekeimen mit Milchsäurebakterien, wobei diese Nährmittel gut geniessbar und trinkbar sind und vorteilhafte Wirkungen beispielsweise auf die Verbesserung der physischen Konstitution, die Unterstützung der Langlebigkeit, Ernährung der Haut, Förderung der Gesundheit und Heilung gewisser Krankheiten haben. Dieses Verfahren ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass man ein einen Wasserextrakt von Getreidekei- men als Hauptbestandteil enthaltendes Kulturmedium mit Milchsäurebakterien beimpft und die Milchsäurebakterien darin züchtet.
Der vorteilhafterweise beim erfindungsgemässen Verfahren eingesetzte wässerige Extrakt der Getreidekeime als Kulturmedium enthält nur die wertvollen, wasserlöslichen Komponenten der Getreidekeimeund nicht deren Feststoffkomponenten. Die erfindungsgemäss erhaltenen Produkte sind gegenüber den bekannten Produkten wesentlich vitaminreicher und fühlen sich auf der Zunge gut an und haben keinerlei unangenehmen Geschmack oder Geruch.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor.
Das beim erfindungsgemässen Verfahren verwendete Kulturmedium besteht hauptsächlich aus einem wässerigen Extrakt von Getreidekeimen. Das Kulturmedium enthält meist zumindest 25 Vol. -%, vorzugsweise zumindest etwa 35Vol. -%und insbesondere zumindest etwa 50 Vol.-% Extrakt. Der Extrakt hat vorzugsweise einen Feststoffgehalt von zumindest etwa 2%, insbesondere zumindest etwa 5% und besonders vorteilhaft zumindest 10%, bezogen auf sein eigenes Gewicht.
Die Extraktion der Getreidekeime wird mit heissem Wasser vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen zumindest 600Cund, dem Siedepunkt des Extraktionssystems durchgeführt. Die Menge des als Extraktionmittel verwendeten Wassers und die Extraktionstemperatur können zweckmässig verändert werden, z. B. entsprechend der Gattung, Form oder Korngrösse des Keims.
So wird beispielsweise im Falle eines Weizenkeimpulvers eine wässerige Aufschlämmung durch Zusatz von etwa 10 1 Wasser zu etwa 1 kg des Pulvers hergestellt, etwa 30 min auf etwa 900C erwärmt, etwa 2 bis 3 min leicht sieden gelassen und dann einer Flüssigkeits/Feststoff-Abscheidung, beispielsweise unter Verwendung eines Filtertuchs unterworfen, so dass man einen Extrakt mit einem Feststoffgehalt von etwa 3, 5 bis 4% erhält. Wenn die Extraktionstemperatur zu niedrig ist, nimmtdie Konzentration der extrahierten Komponenten ab, und zu hohe Extraktionstemperaturen erschweren die Extraktion und Abscheidung.
Esist daher erwünscht, mässigeExtraktionstemperaturen anzuwenden. Die Extraktion kann in einer ein- zigenoder in mehreren Stufen durchgeführt werden, und es gibt keine besondere Beschränkung in dieser Hinsicht.
Die Getreidekeime, beispielsweise von Reis und Weizen, können entweder als solche oder nacheiher Entfettung verwendet werden. Das Extraktionswasser kann gewünschtenfalls einen Sucrosefettsäureester, einen Sorbitanfettsäureester oder ein Emulgiermittel oder ein oberflächenaktives Mittel enthalten, dessen Einnahme erlaubt ist. Die Form des als Ausgangsmaterial verwendeten Keimmaterials ist nicht beschränkt ; es kann als Pulver, grob pulverisiertes Produkt oder als gequetschtes Produkt vorliegen.
Die Konzentration der extrahierten Komponenten kann gesteigert werden, indem die Keime mit heissem Wasser in Gegenwart einer Stärkehydrolase extrahiert werden. Die Stärkehydrolase ist bekannt und im Handel erhältlich. Beispiele für solche Enzyme sind a-Amylase, Malzamylase, Diastase, Taka-diastase und Gluco-amylase. Ferner kann die Stärkehydrolase beim erfindungsgemässen Verfahren zusammen mit Cellulasen oder Proteasen verwendet werden. Die Verwendung von Amylasen, die Proteasen enthalten, wird bevorzugt, da sie einen erhöhten Gehalt an B-Vitamen oder Nicotinsäure im fermentierte Produkt bewirken, und die Stabilität der proteinhaltigen Komponenten des Endprodukts erhöhen (indem die Abtrennung der proteinhaltigen Komponenten verhindert wird).
Die Menge der Stärkehydrolase variiert entsprechend der Wirkung, den Eigenschaften und der enzymati- schen Einheit des eingesetzten Enzym-Mittels sowie entsprechend den Eigenschaften und der Art dereinge- setzten Getreidekeime. In vielen Fällen sind Mengen von etwa 0, 1 bis 5, 0 Gew.-%, bezogen auf die als Ausgangsmaterial eingesetzten Keime ausreichend. So kann z. B. ein pulverförmiges Enzym-Präparat mit 5000 Einheiten/g in einer Menge von etwa 0, 2 bis 0, 5 Gew.-% eingesetzt werden.
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Wie oben ausgeführt, liegt die Extraktionstemperatur vorzugsweise zwischen etwa 60OC und dem Siedepunkt des Extraktionssystems. Die Extraktionstemperatur kann während der Extraktion stufenweise verän- dert oder Imwesenüiohenwährend der gesamten Extraktionsdauer konstant gehalten werden. Wenn eine proteasehaltige Amylase verwendet wird, wird die Extraktion vorzugsweise vorerst zwischen Zimmertemperatur und etwa 450C und dann bei der oben angegebenen Temperatur ausgeführt.
Die Menge des Extraktionswassersist nicht besonders kritisch und beträgt z. B. zumindest 2 Gew.-Teile, beispielsweise 2 bis 10 Gew.-Teile, bezogen auf die eingesetzten Getreidekeime.
Die Art des Extraktionsgefässes oder die Beheizungsmethode kann frei gewählt werden, und jede Gattung von Behältern und jede Art der Erwärmung, die eine Heisswasserextraktion gestatten, können verwendet werden.
Die Extraktion kann gewünschtenfalls bei erhöhtem Druck ausgeführt werden. Vor der Extraktion können die als Ausgangsmaterial eingesetzten Getreidekeime mit Wasser gewaschen oder mit einem geeigneten Desinfektionsmittel, z. B. unterchloriger Säure, pasteurisiert werden. Ferner kann die Ausgangs-Keimauf- schlämmung oder -suspension gewünschtenfalls in einer gewünschten Stufe, beispielsweise während ihres Transports oder der Extraktion, blanchiert werden. Während der Extraktion kann gerührt werden, und die Erwärmung kann durch Dampf erfolgen. Das Ausgangs-Keimmaterial kann auch in eine Säule gepackt werden, und das Extraktionsmittel kann durch die Säule geleitet werden, um die nützlichen Komponenten der Keime zu extrahieren.
Die Extraktion kann ferner kontinuierlich oder ansatzweise ausgeführt werden.
Die Extraktionsdauer istnicht kritischund kann zweckmässig beispielsweise je nach dem Extraktionsverfahren und den Extraktionsbedingungen verändert werden. Meist reichen 1/2 bis 3 h aus.
Nach der Extraktion wird die Flüssigkeitvom Feststoff abgetrennt und der Extrakt wird gesammelt. Für diese Trennung kann jedes bekannte Flüssigkeits/Feststoff-Trennverfahren angewendet werden. Die Feststoff/Flüssigkeits-Trennung und Filtration kann gewünschtenfalls durch Verwendung eines organischen oder anorganischen Fällmittels unterstützt werden. Bei der Abscheidung können Filtrierhilfen oder Fällmittel, z. B. Diatomeenerde, Kaolin oder Poly (natrlumacrylat), verwendet werden. Der erhaltene Wasserextrakt kann entweder unmittelbar oder nach Konzentration auf bekannte Weise, jedoch ohne wesentliche thermische Veränderungen des Produkts hervorzurufen, verwendet werden.
Er kann aber auch auf bekannte Weise zu einem Pulver getrocknet werden, ohne dass das Produkt eine wesentliche thermische Veränderung erfährt, das dann wieder in der gewünschten Konzentration gelöst wird. Die Verarbeitung zu Pulver kann durch Eindampfen oder Trocknen bei vermindertem Druck und niedrigen Temperaturen, vorzugsweise durch Sprühtrocknen bei Zimmertemperatur oder Wärme, oder durch Gefriertrocknen, erfolgen.
Beim erfindungsgemässen Verfahren wird ein Kulturmedium, das den erhaltenen Wasserextrakt der Getreidekeime als Hauptbestandteil enthält, verwendet. Das Kulturmedium kann gewünschtenfalls zusätzlich kleinere Mengen an Kulturmediumkomponenten und/oder trink-und essbaren Bestandteilen enthalten. Die Mengenanteile dieser sekundären Komponenten sollen nicht derart sein, dass die Anteile der nützlichen Komponenten des Wasserextraktes der Getreidekeime sehr klein werden, wie dies der Fall bei der herkömmlichen Produktion von koagulierter Milch ist.
Beispiele für diese Zusätze sind tierische Proteine, wie Milch, fettarme Milch oder Molke ; pflanzliche proteinhaltige Materialien wie Sojabohnenmilch, Juices von Getreideblättern oder getrocknete Produkte der Getreideblatt-Juices ! Kohlenhydrate wie Stärke und Zucker ; Eierschalen ; sowie Hefeextrakte, essbare Pflanzenextrakte, Malzextrakt und Fruchtjuices.
Beim erfindungsgemässen Verfahren wird das oben beschriebene Kulturmedium mit Milchsäurebakterien beimpft, und diese werden darauf gezüchtet. Das Kulturmedium wird auf übliche Weise hitzesterilisiert und mit Milchsäurebakterien, beispielsweise Lactobacillus bulgaricus, der in einem Kulturmedium von fettar-
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werden bei einergeeigneten Temperatur von z. B. etwa 38 bis 400C gezüchtet. Andere bekannte und zur Ver- fügung stehende Milchsäurebakterien s ind z. B. Lactobacillus acidophilus, Streptococcus lactis und Streptoco- ccus thermophilus.
Besonders günstige Resultate werden beim erfindungsgemässen Verfahren erhalten, wenn ein Extrakt, der erhalten wurde, indem Getreidekeime mit heissem Wasser in Gegenwarteiner Stärkehydrolase extrahiert werden, als Hauptbestandteil des Kulturmediums verwendet wird. Die Bakterienflora nimmt bei diesem Ausführungsbeispiel, im Vergleich mit jenem Fall, wo ein in Abwesenheit des Enzyms erhaltener Extrakt verwendet wird, besonders rasch zu.
Es wird angenommen, dass dieses Extraktionsverfahren eine bedeutende Zunahme der Extraktmenge bewirkt und eine sehr einfache Extraktion gestattet und dass der Zusatz der Stärkehydrolase zur Bildung von Zuckemführt, die für die Milchsäurefermentation unter Verwendung von Milchsäurebakterien erforderlich sind, und dass Substanzen, die das Wachstum der Milchsäurebakterienfördern, in grösserem Ausmass extrahiert werden können.
Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltenen Nährmittel, die ein durch Milchsäurebakterien fermentiertes Produkt von Getreidekeimen enthalten, sind in der so hergestellten Form ausgezeichnet ge-
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niessbar-und trinkbar. Sie können aber auch gewünschtenfalls mit Zusätzen wie aromatischen Substanzen, Süssstoffen, herkömmlicher koagulierter Milch, Essenzen wie Vanille-, Orangen- oder Zitronenessenzen, raffiniertem Zucker, Glukose, Bienenhonig, Stärkesirup oder Lakritzenextrakt vermischt werden, um spezielle Nährmittel, die durch Milchsäurebakterien fermentierte Getreidekeime enthalten, herzustellen.
Ferner können die Nährmittel auf herkömmliche Weise unter Bedingungen getrocknet werden, die keine wesentlichen thermischen Veränderungen der Produkte bewirken, wie beispielsweise Trocknen bei vermindertem Druck und niedrigen Temperaturen, vorzugsweise Sprühtrocknen bei Zimmertemperatur oder unter Hitze oder Gefriertrocknen. Die getrockneten Produkte werden als solche eingenommen oder als stärkende Nährmittelzusätze für die verschiedensten Nahrungsmittel verwendet.
Erfindungsgemäss kann also einfermentiertes Produkt eines Extrakts der Komponenten von Getreidekeimen hergestellt werden, das nützliche Bestandteile in vielen Variationen und Mengen erhält und das in ver- schiedenen Lebensmitteln sowie gesundheitsfördernden oder pharmazeutischen Präparaten eingesetztwerden kann.
Die fermentierte Produkte sowie die daraus hergestellten Trockenprodukte können auch als Tier- oder Geflügelfutter oder-futterzusatz, als therapeutische oder prophylaktische Mittel für Tiere oder zur Förderung des Wachstums oder des Eierlegens verwendet werden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung noch näher.
Beispiel 1 : (a) 1 kg Weizenkeime werden in einen rostfreien 20-1 Stahlbehälter eingetragen, und 10 l Wasserwer- den zugesetzt. Die Mischung wird leicht gerührt, um eine Suspension der Keime herzustellen. Die
Suspension wird 40min auf etwa 900C erhitzt und schliesslich 2 bis 3 min sieden gelassen ; dann wird sie stehen gelassen und filtriert, um die im heissen Wasser löslichen Komponenten zu extrahieren.
Der Rückstand wird leicht ausgedrückt und mit dem Filtrat vereinigt ; man erhält 7 1 einer milchi- gen gelblichweissen Flüssigkeit mit einer Feststoffkonzentration von etwa 3 Gew.-%. Die Flüssigkeit wird bei vermindertem Druck auf l, 3 l eines Keimextrakts (A) mit einer Feststoffkonzentration von
15% eingeengt.
(b) 1 kg Weizenkeime werden in einen rostfreien 20-1 Stahlbehälter eingetragen, und 10 1 Wasserwer- den zugesetzt. Dann wurden 5 g s-Amylase zugesetzt. Die verwendete a-Amylase hat 7500 Enzym- einheiten (1 Enzymeinheit ist definiert als die Wirksamkeit von 1 g des Enzyms, das auf 10cm3 einer l% lgen Stärkelösung wirkt und das Ausmass der Färbung der Stärke durch Jod innerhalb 1 min bei 40OC um 1% reduziert). Die Mischung wird durch Rühren gründlich dispergiert und, ausgehend von
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auf dieselbe Weise wie unter (1) beschrieben behandelt, und man erhält 7, 51 einer Fermentationsflüssigkeit. Das Filtrat hat eine Feststoffkonzentration von etwa 4%.
Die Flüssigkeitwirduntervermindertem Druck auf l, 9 l eines Keimextrakts (B) mit einer Feststoffkonzentration von 15% eingeengt.
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Glaskolben eingetragen und mit einem Baumwollstopfen verschlossen. Er wird auf bekannteweise in einem Autoklaven sterilisiert und abkühlen gelassen, so dass man ein Kulturmedium mit einem PH-
Wert von etwa 6, 5 erhält.
Jedes der erhaltenen Kulturmedien wird mit 60 cm3 einer Kultur von Lactobacillus bulgaricus beimpft, der dann 24,48, 72 bzw. 94 h bei 38 bis 400C gezüchtet wird. Am Ende jeder Fermentationsperlode wird eine Probe von etwa 10 cm3 aus jedem der fermentierten Produkte entnommen, und die Bakterienpopulation wird bestimmt (die Anzahl aktiver Lactobacillus-Zellen).
Zum Vergleich wird dieselbe Fermentation mit 11 eines Kulturmediums (15 Gew,-% -%Konzentration, das durch Zusatz von 1400 cm3 Wasser zu 210 g fettarmer Milch erhalten wurde, durchgeführt.
Die Resultate sind aus Tabelle 1 ersichtlich.
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Tabelle 1
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<tb>
<tb> Extrakt <SEP> (A) <SEP> Extrakt <SEP> (B) <SEP> Vergleichsversuch
<tb> Fermentations- <SEP> Sänregehalt <SEP> PH <SEP> Bakterienpo- <SEP> S{uregehalt <SEP> pH <SEP> Bakterienpo- <SEP> säuregehalt <SEP> pH <SEP> Bakterienpodauer <SEP> (%) <SEP> pulation <SEP> (%) <SEP> pulation <SEP> (%) <SEP> pulation
<tb> (Stunden)
<tb> 24 <SEP> 0,84 <SEP> 4,5 <SEP> 0, <SEP> 9 <SEP> x10 <SEP> 1, <SEP> 20 <SEP> 4, <SEP> 2 <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> x <SEP> 109 <SEP> 1,87 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> x <SEP> 109 <SEP>
<tb> 48 <SEP> 1,22 <SEP> 4,1 <SEP> 2,1x109 <SEP> 1,84 <SEP> 3,5 <SEP> 3,0x109 <SEP> 2,55 <SEP> 3,3 <SEP> 2,8x109
<tb> 72 <SEP> 1, <SEP> 37 <SEP> 3,7 <SEP> 2, <SEP> 8x109 <SEP> 2, <SEP> 12 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> x <SEP> 109 <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> 3, <SEP> 2 <SEP> 2, <SEP> 9 <SEP> x <SEP> 109 <SEP>
<tb> 94 <SEP> 1,38 <SEP> 3,
6 <SEP> 3,1x109 <SEP> 2,30 <SEP> 3,4 <SEP> 3,6x109 <SEP> 3,03 <SEP> 3,2 <SEP> 2,1x109
<tb>
Anmerkung : Der Säuregehalt wird bestimmt, indem die Fermentationsflüssigkeit mit In-Natriumhydroxyd titiert wird (berechnet als Milchsäure (Gew.-/Vbl.-%). Die Bakterienpopulation (Anzahl der aktiven Zellen) ist die Anzahl der Milchsäurebakterienzellen pro Kubikzentimeter der Fer- mentationsflüssigkeit.
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Die nach einer Fermentationsdauer von 72 h erhaltenen Fermentationsflüssigkeiten werden jeweils auf ihren Gehalt an Vitamin B, B , Bg, F und H, Nikotinsäure und Calcium untersucht. Die Resultate sind aus Tabelle 2 ersichtlich
Tabelle 2
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<tb>
<tb> Substanzen <SEP> Extrakt <SEP> (A) <SEP> Extrakt <SEP> (B) <SEP> Vergleich
<tb> Vitamin <SEP> B, <SEP> 0, <SEP> 50 <SEP> mg% <SEP> 0, <SEP> 61 <SEP> mg% <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> mg%
<tb> Vitamin <SEP> B2 <SEP> 0, <SEP> 28 <SEP> mg% <SEP> 0, <SEP> 32 <SEP> mg% <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> mg%
<tb> Vitamin <SEP> B6 <SEP> 184, <SEP> 0 <SEP> g% <SEP> 202,0 g% <SEP> 52 g%
<tb> Vitamin <SEP> F <SEP> 10, <SEP> 5 <SEP> mg% <SEP> 13, <SEP> 6 <SEP> mg% <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> mg%
<tb> Vitamin <SEP> H <SEP> 11, <SEP> 2 <SEP> mg% <SEP> 15, <SEP> 4 <SEP> mg% <SEP> 2,
<SEP> 2 <SEP> mg% <SEP>
<tb> (Blotin)
<tb> Kikotinsäure <SEP> 61, <SEP> 0 <SEP> mg% <SEP> 78, <SEP> 0 <SEP> mg% <SEP> 41, <SEP> 5 <SEP> mg% <SEP>
<tb> Calcium <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> mg% <SEP> 0, <SEP> 28 <SEP> mg% <SEP> 0, <SEP> 01mg% <SEP>
<tb>
Aus den in Tabelle 1 und 2 gezeigten Resultaten ist ersichtlich, dass die durch Milchsäurebakterien fermentierten Produkte der Getreidekeime der koagulieren Milch weit überlegen sind.
Beispiel 2 : 101 Wasser werden zu 1 kg Weizenkeimen zugesetzt, und 5 g a-Amylase werden hinzugefügt. DieMischung wird ausreichend gerührt, nach und nach 40 min auf 75 bis 800C erhitzt und 2 bis 3 min sanft sieden gelassen. Das Produkt wird mit Hilfe eines Filtertuchs filtriert, und der Rückstand wird leicht ausgepresst, so dass man 7, 5 1 eines Filtrats erhält. Diese hat eine Extraktkonzentration von 4% und einen PH-Wert von 6, 5.
Das Filtrat wird unter vermindertem Druck auf etwa 1, 91 eines Keimextrakts mit einer Extraktkonzen-
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einem Baumwollstopfen verschlossen. Er wird auf übliche Weise in einem Autoklaven sterilisiert und rasch auf etwa 380C abgekühlt. Das erhaltene Kulturmedium wird mit 200 cm3 einer Kultur von Lactobacillus bulgaricus beimpft.
Die Mischung wird gut geschüttelt und in einen Inkubator bei 38 bis 400C gegeben.
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<tb>
<tb> Fermentationsdauer <SEP> Säuregehalt <SEP> PH-Wert
<tb> (Stunden) <SEP> (%)
<tb> 24 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 7 <SEP>
<tb> 48 <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP>
<tb> 72 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP>
<tb>
Nach Ablauf von 72 h wird die Fermentationsflüssigkeit entnommen, und 3, 3 kg Kristallzucker wer-
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säureesters in einer kleinen Menge Wasser zugesetzt. Die Mischung wird in einer Homogenisiervorrichtung behandelt, und man erhält einen hellgelbgrauen homogenen Sirup.
Beispiel 3 : 1001 Wasser werden zu 10kg Weizenkeimen hinzugefügt, und die Mischung wird etwa 30 min auf etwa 900C erhitzt, um heisswasserlösliche Komponenten zu extrahieren. Die Mischung wird 2 bis 3 min sieden gelassen und durch einen Stoffsack filtriert. Der Rückstand wird leicht ausgequetscht, so dass man 70 1 eines Filtrats erhält, das gelb ist und etwas schillert, Der Extraktgehalt des Filtrats beträgt etwa 3%. Das Filtrat wird unter vermindertem Druck auf 161 eines Keimextrakts mit einer Extraktkonzentration von 12% eingeengt. 500 g Lactose werden zugesetzt, und die Mischung wird etwa 30 min zwecks Sterilisierung auf etwa 900C gehalten und dann rasch auf 40 C abgekühlt. Die Mischung wird dann mit 11 einer Kultur von Lactobacillus bulgaricus beimpft und gerührt.
Die Mischung wird dann bei 37 bis 400C gehalten, um die Milchaäurefermentation durchzuführen.
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<tb>
<tb> Fermentationsdauer <SEP> Säuregehalt <SEP> PH-Wert
<tb> (Stunden) <SEP> (%)
<tb> 24 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 48 <SEP> 1, <SEP> 6 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 72 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP>
<tb>
Beispiel 4 : 101 Wasser werden zu 1 kg Reiskeimen zugesetzt und die Mischung wird unter Rühren dispergiert. Die Mischung wird 30 min auf etwa 900C erhitzt, dann 2 bis 3 min leicht siedengelassen und durch eine Gaze filtriert. Man erhält 6, 3 1 eines Filtrats mit einer Extraktkonzentration von 3% und einem pH-Wertvon 6, 6.
Das Filtrat wird bei vermindertem Druck auf etwa 1, 61 eines Reiskeimextrakts mit einer 12%igenLösungeinesfettarmen Milchpulvers werden zugesetzt, und die Mischungwird etwa 30 min bei etwa 900C sterilisiert. Die Mischungwird abgekühlt, und man erhält ein Kulturmedium für die Milchsäurefermentation. Das Kulturmedium wird mit230cm3 einer Kultur vonLactobacillus bulgaricus beimpft und bei 38 bis 400C gehalten, um die Milchsäurefermentation durchzuführen.
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<tb>
<tb>
Fermentationsdauer <SEP> Säuregehalt <SEP> PR-Wert <SEP> Bakte <SEP> rienpopulation <SEP>
<tb> (Stunden) <SEP> (%) <SEP> pro <SEP> cm3 <SEP> der <SEP> Fermentationsflüssigkeit
<tb> 24 <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 2, <SEP> 7 <SEP> x <SEP> 109 <SEP>
<tb> 48 <SEP> 1, <SEP> 76 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> x <SEP> 109 <SEP>
<tb> 72 <SEP> 1, <SEP> 95 <SEP> 3,4 <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> X <SEP> 109 <SEP>
<tb>
Nach Ablauf von 72 h wird die Fermentationsflüssigkeit entnommen und in einer Homogenisiervorrichtung behandelt. Man erhälteine homogene, trübe Flüssigkeit, der 1, 5 kg Kristallzucker, 1, 0 kg Stärkesirup, 18 g eines Saccharosefettsäureesters sowie eine kleine Menge Orangenaroma zugesetzt werden und die nochmals in einer Homogenisiervorrichtung homogenisiert wird.
Der erhaltene Sirup wird als Originalessenz für aktive Lactobazillen enthaltende Getränke verwendet.
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dieses Produkt 4 TageBeispiel 5 : 10 l Wasser werden zu 1 kg Weizenkeimen und 5 g a-Amylase zugesetzt, und die Mischung wird unter Rühren dispergiert. Die Dispersion wird nach und nach erwärmt und 40 min auf 75 bis 800C gehalten. Sie wird wieder erwärmt und schliesslich 2 bis 3 min sanft sieden gelassen. Das Produkt wird filtriert, und man erhält 7,41 eines Filtrats mit einer Rtraktkonzentration von 4,8% und einem pH-Wert von 6, 7.
Das Filtrat wird bei vermindertem Druck zu 2, 71 einer konzentrierten Flüssigkeit mit einer Extraktkonzentration von 12% eingeengt. Die konzentrierte Flüssigkeit wird sterilisiert, und 2000 cm3 der sterilisierten Flüssigkeit werden mit 800 cm3 einer 12%igen Lösung eines fettarmen Milchpulvers gemischt und mit 100 cm3 einer Kultur von Lactobacillus bulgaricus beimpft, um die Milohsäurefermentation durchzuführen.
Nach Ablauf von 48 h hat die Fermentationsflüssigkeit einen Säuregehalt von 2,2%, und nach Ablauf von
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bei 700C sterilisiert. Man erhält 5, 2 I einer Originalessenz für lactobazillenfermentierte Getränke.
Beispiel 6 : 101 Wasser werden zu lkgWeizenkeimen zugesetzt, und 2, 5 g einer im Handel erhältlichen -Amylase werden hinzugefügt. Die Mischung wird nach und nach erhitzt und schliesslich 2 bis 3 min sanft sieden gelassen. Das Produktwird auf etwa 550C abgekühlt, und 2,5 g Glucoamylase werden zugesetzt.
Die Mischung wird gerührt, 5 h auf etwa 550C gehalten, wieder erwärmt und 2 bis 3 h sanft sieden gelassen.
Die Mischung wird durch eine Gaze filtriert. Man erhält 7, 91 eines Filtrats.
Das Filtratwird unter vermindertem Druck auf 2, 51 einer konzentrierten Flüssigkeit mit einer Extraktkonzentration von 15% eingeengt. Die Flüssigkeit wird sterilisiert, auf die oben beschriebene Weise abgekühlt und mit 120 cm3 einer Kultur von Lactobacillus bulgaricus beimpft, um die Milchsäurefermentation durchzuführen.
Nach Ablauf von 72h hat die Fermentationsflüssigkeit einen Säuregehalt von 2,3% und einen pH-Wert von 3, 4 ; sie enthält 2,6 x 109/cm3 aktive Lactobazillen. 1, 0 kg Kristallzucker und 800 g Stärkesirup werden in etwa 11 Wasser gelöst. Die Lösung wird gekocht, gekühlt und mit sterilisiertem Wasser auf 2,51 verdünnt.
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Diese Mischung wird dem Fermentationsprodukt zugesetzt und ausreichend emulgiert. Man erhält eine Originalessenz für lactobazillenhaltige Getränke. Diese wird auf das etwa 2, 5fache ihres Ausgangsvolumens verdünnt, und man erhälteinlaotobazillenfermentiertes Getränk. Wenn es einen Monat bei etwa 5 C gelagert wird, enthält es 1, 0 x 109/cm3 aktive Zellen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Nährmitteln, die ein durch Milchsäurebakterien fermentiertes ProduktvonGetreidekeimenenthalten, durchfermentierungvonGetreidekeimenmitMilchsäurebakterlen,dadurch gekennzeichnet, dass man ein einen Wasserextrakt von Getreidekeimen als Hauptbestandteil enthaltendes Kulturmedium mit Milchsäurebakterien beimpft und die Milchsäurebakterien darin züchtet.