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Die Erfindung betrifft verbesserte Dentalzementmassen mit einem Gehalt an in Form von nichtfaserigen Einzelteilchen vorliegenden anorganischen Füllstoffen, einem Bindemittel auf (Meth) acrylat-Basis, einem Peroxydkatalysator zum Polymerisieren des Bindemittels und einem Polymerisationsaktivator, die gegebenenfalls in zweiteiliger Form vorliegen.
Und zwar befasst sich die Erfindung mit verbesserten Dentalzementmassen, in denen Trimethacrylat- und Triacrylat-Monomerester von aliphatischen Triolen der nachstehend angegebenen Gruppe entweder allein oder bevorzugt mit andern Monomeren in dem Bindemittelsystem für den anorganischen Füllstoff in hoch gefüllten Zahnwiederherstellungssystemen verwendet werden : Glycerin, l, l, l-Trimethyloläthan, 1, 1, 1-Trimethylolpropan sowie 1, 1, 1-Trimethylolbutan, wobei das Bindemittelgemisch nach demAuspolymerisieren und der Füllstoff im wesentlichen gleiche Brechungsindices aufweisen.
Diese Trimethaerylat- und Triaerylat-Monomerester bestehen aus Glycerintrimethacrylat
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:Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA), Trimethylolbutantrimethacrylat (TMBTMA) sowie
Trimethylolbutantriacrylat (TMBTA).
Diese Trimethacrylat- sowie die nahe verwandten Triacrylat-Monomeren werden als Bindemittel für den anorganischen Füllstoff in hochgefüllten Wiederherstellungssystemen verwendet. In den erfindungsgemäss bevorzugten Zementmassen besteht der Füllstoff aus feinteiligem Quarz, während sich das Bindemittel aus einer Mischung aus Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und einer Diphenyloxyd/Methacrylat-Mono- mermischung zusammensetzt, wobei das Harz des Bindemittelsystems im wesentlichen den gleichen Brechungsindex wie der Quarz aufweist.
Einige dieser Triacrylat-und Trimethacrylat-Monomerester von aliphatischen Triolen, wie beispielsweise Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA), sind bekannt
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Textilprodukten, als Plastisole, zur Herstellung von künstlichen Gebissen, zum Kompoundieren von Kautschuk sowie für andere Anwendungszwecke, für welche sich di-und trifunktionelle Acrylmonomeren als geeignet erwiesen haben, in den Handel gebracht. Es wurde nunmehr gefunden, dass dann, wenn eines dieser Monomeren in dem Bindemittelsystem von hochgefüllten Dentalverbundstoffen zum direkten Füllen von Zähnen verwendet wird, in überraschender Weise wesentlich verbesserte Ergebnisse erzielt werden, u. zw. im Gegensatz zu den bekannten Alternativen.
In der US-PS Nr. 3, 066, 112 werden typische bekannte hochgefüllte Dentalverbundstoffe beschrieben.
Es werden dort Zahnfüllmaterialien aus von mit Vinylsilan behandeltem geschmolzenem Siliciumdioxyd und einem Bindemittel beschrieben, das aus dem Kondensationsprodukt von 2 Mol Methacrylsäure und dem Diglycidyläther von Bisphenol oder wahlweise 2 Mol Glycidylmethacrylat mit 1 Mol Bisphenol A besteht, wobei das Bindemittel als BIS-GMA bezeichnet wird. Infolge der hohen Viskosität muss das BIS-GMA bis zur Konsistenz eines mittleren Sirups unter Verwendung geeigneter reaktiver Monomeren verdünnt werden, beispielsweise Methylmethacrylat, Äthylenglykoldimethacrylat sowie Tetraäthylenglykoldimethacrylat. Bei
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füllenden Hohlraum eingefüllt, in welchem es durch Polymerisation des organischen Materials aushärtet.
In der FR-OS Nr. 2J. 77. 718 werden Zahnrestaurationsmassen beschrieben, die als Füllmaterial spezielle Fasern, nämlich sogenannte "Whiskers", suspendiert in einem flüssigen Polyacrylatharz, enthalten. Wesentlich kommt es hiebei auf die spezielle Ausbildung der genannten Fasern an, während der Harzkomponente untergeordnete Bedeutung zukommt, wie schon allein aus der grossen Variationsmöglichkeit der hiefür in Betracht kommenden Systems ersichtlich ist.
Einige der bekannten Zahnwiederherstellungsmassen sind als Verbundstoffe bekanntgeworden und stellen eine sehr wertvolle Klasse von Wiederherstellungsmaterialien in der modernen Zahntechnologie dar.
Eine Vielzahl dieser Massen ist im Handel erhältlich. In einer Veröffentlichung von Frank H. Freeman von der Kerr Manufacturing Company, Detroit, Michigan, die in Houston, Texas, am 21. März 1969 der Dental Materials Group, North American Division, International Association for Dental Ressearch präsentiert worden ist, sind die besten der im Handel erhältlichen Verbundstoffe zusammengefasst, die im allgemeinen Druckfestigkeiten zwischen ungefähr 1960 und 2380 kg/cm2 (28 000 bis 34 000 psi) besitzen.
Für bestimmte Zwecke, beispielsweise zur Wiederherstellung der hinteren Zähne, sind jedoch höhere Druckfestigkeiten erwünscht. Daher wurden in derartigen Fällen Silberamalgam-Wiederherstellungsmittel im allgemeinen gegenüber den Wiederherstellungsmaterialien des Verbundstofftyps infolge der erzielbaren höheren Druckfestigkeiten, die in der Grössenordnung von 2800 kg/cm2 (40 000 psi) oder darüber liegen, bevorzugt.
Verschiedene anorganische Füllmaterialien wurden für eine Verwendung zur Herstellung von Dentalverbundstoffen vorgeschlagen, wobei der Füllstoff in feinteiliger Form mit dem Bindeharz vermischt wird. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eines der bevorzugten Füllmaterialien ein feinteiliger kristalliner Quarz ist.
Quarz ist nicht nur gegenüber einem Abrieb sehr widerstandsfähig, sondern liefert auch infolge seiner transparenten Natur Füllungen mit verbessertem Aussehen, wobei die Füllungen kaum wahrnehmbar sind, wenn das eingesetzte Bindeharz einen Brechungsindex besitzt, der im wesentlichen der gleiche ist wie derjenige des eingesetzten Quarzfüllstoffes.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung von neuen Zahnwiederherstellungsmassen des Verbundstofftyps, welche die gewünschte hohe Druckfestigkeit zeigen. Durch die Erfindung sollen Wiederherstellungsmassen des Zahnverbundstofftyps mit verbesserter Festigkeit geschaffen werden, wobei der Füllstoff vorzugsweise aus feinteiligem Quarz besteht. Da der Brechungsindex des Bindemittels und des Füllstoffes im wesentlichen gleich sind, sind die Wiederherstellungsmittel gegenüber der natürlichen Zahnstruktur nach ihrem Einsatz kaum sichtbar. Durch die Erfindung sollen ferner Zahnwiederherstellungsmassen zur Verfügung gestellt werden, welche alle Vorteile der bisher bekannten verbundstoffartigen Wiederherstellungsmassen und weniger Nachteile aufweisen, die diesen Massen anhaften. Diese und andere Ziele der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung näher hervor.
Die vorstehend umrissenen Aufgaben werden durch Einsatz von einem oder mehreren Trimethacrylatoder Triaerylat-Estern eines aliphatischen Triols der Gruppe, bestehend aus Glycerin, Trimethyloläthan, Trimethylolpropan und Trimethylolbutan, entweder allein oder zusammen mit andern Monomeren in dem monomeren Bindemittelsystem gelöst. Aliphatische Ketten, die länger als Butan sind, sind im allgemeinen nicht zweckmässig, da sie zu einem Erweichen des erhaltenen Bindeharzes neigen.
Die auf diese Weise hergestellten Monomeren bestehen aus Glycerintrimethacrylat (GTMA), Glycerintriacrylat (GTA), wobei diese Verbindungen durch die Formel
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wiedergegeben werden, worin R in jedem Falle für H oder CH steht, sowie Monomeren der Formel
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ist.Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA),
Trimethylolbutantrimethacrylat (TMBTMA), Trimethylolbutantriacrylat (TMBTA).
Zur Herstellung des Wiederherstellungs-Verbundstoffes wird das monomere Bindemittelsystem mit einer grösseren Menge eines anorganischen Füllmaterials, beispielsweise einem mit Silan behandelten geschmolzenen Siliciumdioxyd, einem kristallinen Quarz od. dgl., vermischt, wobei der Füllstoff den Hauptteil, beispielsweise 70 bis 90 Gew.-% des erhaltenen Verbundstoffes ausmacht, vorzugsweise ungefähr 75 bis 85 Gew.-%. Der bevorzugte Füllstoff besteht aus kristallinem Quarz. Nach der Polymerisation und dem Aushärten bildet der Verbundstoff ein hartes und wasserunlösliches Füllmaterial mit der gewünschten hohen Druckfestigkeit. Weitere Einzelheiten sind den nachfolgenden Ausführungen sowie den die Erfindung erläuternden Beispielen zu entnehmen.
Im einzelnen ist bezüglich der erfindungsgemässen Zahnwiederherstellungsmassen folgendes zu bemerken :
Die Trimethacrylat- und Triacrylat-Ester von aliphatischen Triolen, die erfindungsgemäss in Frage kommen, bieten jeweils besondere Vorteile, wenn sie als Bindemittel für anorganische Füllmaterialien verwendet werden. Insbesondere lassen sich leicht harte und wasserunlösliche Zahnwiederherstellungsmassen mit den gewünschten hohen Druckfestigkeiten herstellen. Darüber hinaus ermöglicht die geringe Viskosität der monomeren Masse ihre Verwendung bei der Formulierung von Verbundstoff-Wiederherstellungsmassen, ohne dass dabei die Notwendigkeit besteht, die Viskosität herabsetzende Verdünnungsmittel einzusetzen.
Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass andere polymerisierbare Monomeren, beispielsweise das vorstehend erwähnte BIS-GMA, in die Zahnmassen zusammen mit dem Monomeren aus einem Trimethacrylat oder Triacrylat eines aliphatischen Triols gegebenenfalls eingesetzt werden können, wobei Verbesserungen bezüg- lich Druckfestigkeit und Aussehen erzielt werden. Das Trimethacrylat- oder Triacrylat-Estertriolmonomere sollte jedoch in dem Bindemittelsystem in Mengen von wenigstens 10 Gew.-%, bezogen auf die eingesetzten Bindemittelmonomeren, verwendet werden.
Wie bereits erwähnt wurde, werden die erfindungsgemässen Verbundstoff-Wiederherstellungsmassen durch Vermischen der Monomermasse mit einer grösseren Menge eines in Form von Einzelteilchen vorliegenden anorganischen Füllmaterials hergestellt, wobei das letztere den Hauptanteil des erhaltenen Verbundstoffes, beispielsweise ungefähr 70 bis 90 und vorzugsweise ungefähr 75 bis 85 Gew.-%, ausmacht. Es kön- nen viele anorganische Füllmaterialien verwendet werden. Repräsentative Beispiele für derartige Materialien sind Siliciumdioxyd, Glaskügelchen, Aluminiumoxyd, geschmolzenes Siliciumdioxyd, geschmolzener oder kristalliner Quarz od. dgl. Die Teilchengrösse des Füllmaterials schwankt im allgemeinen von Submikrongrösse bis ungefähr 125 g, wobei die durchschnittliche Teilchengrösse zwischen ungefähr 15 und 30 J.
I. und vorzugsweise zwischen ungefähr 20 und 25 J. liegt.
Das in Form von Einzelteilchen vorliegende anorganische Füllmaterial sollte vorzugsweise mit einem Verzahnungsmittel behandelt werden, um das Verbinden mit dem Harz zu verbessern. Verzahnungsmittel sowie eine Methode eines Einsatzes dieser Mittel gehen aus der erwähnten US-PS Nr. 3, 066, 112 hervor.
Verzahnungsmittel, die sich als besonders geeignet erwiesen haben, sind die sehr gut wirkenden äthylenisch ungesättigten Organosilanverbindungen, wie beispielsweise y-Methacryloxypropyltrimethoxysilan, Vinyltrichlorsilan, Vinyltriäthoxysilan, Vinyltrimethoxysilan, Vinyltriacetoxysilan od. dgl.
Eine Initiierung der Polymerisation, welche bewirkt, dass der Verbundstoff zu einer harten Masse aus-
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härtet, wird in zweckmässigerweise bei Zimmertemperatur durchgeführt, beispielsweise bei ungefähr 25 bis 30 C, u. zw. durch Einmengen in die Formulierung eines Peroxydpolymerisationskatalysators sowie eines
Aktivators, welcher bewirkt, dass eine schnelle Zersetzung des Peroxyds erfolgt, wodurch Polymerisations- - induzierende freie Radikale gebildet werden.
Man kann viele bekannte Peroxyd-Polymerisationskatalysatoren verwenden, wobei Benzoylperoxyd, 2, 4-Dichlorbenzoylperoxyd und 4-Chlorbenzoylperoxyd repräsentative Beispiele sind. Der Katalysator wird im allgemeinen in Mengen von 0, 1 bis 1, 0 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des oder der vorliegenden aktiven Monomeren, eingesetzt.
In ähnlicher Weise wird ein Aktivator-oder Beschleunigermaterial, das eine Zersetzung des Katalysa- tors verursacht, in der Formulierung eingesetzt, wobei beispielsweise N, N-Dialkylaniline und N, N-Di- alkyltoluidine erwähnt seien.
Der Aktivator wird im allgemeinen in Mengen eingesetzt, die zwischen ungefähr 0, 1 und 1, 0 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des oder der vorliegenden Monomeren, schwanken. Es können zwar verschiedene
Aktivatoren verwendet werden, Aminaktivatoren des durch die folgende Formel wiedergegebenen Typs sind jedoch besonders wirksam :
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In dieser Formel steht R für Wasserstoff oder Methyl, während X Methyl, Äthyl oder Hydroxyäthyl ist.
Ein bevorzugter Aktivator ist N, N-di- (2-Hydroxyäthyl)-p-toluidin.
Zur Vereinfachung der Handhabung können die Verbundstoff-Zahnfüllmassen in Form von Pasten formuliert werden, die für ein leichtes Vermischen durch den Zahnarzt oder einen andern Verbraucher geeignet sind. Beispielsweise kann eine Paste (A) formuliert werden, welche das harzbildende Monomere, anorganischen Füllstoff und Aktivator enthält, während eine zweite Paste (B) das Monomere, den Füllstoff sowie das Peroxyd enthalten kann, wobei ungefähr die gleichen Mengen an Monomerem und Füllstoff in jeder Paste aus Zweckmässigkeitsgründen vorliegen, eine Beschränkung auf derartige Mengenverhältnisse jedoch nicht gegeben ist. Beim Vermischen der zwei Pasten wird die Polymerisation des oder der Monomeren initiiert, wobei die Verarbeitungs- oder Härtungszeit durch Verwendung einer mehr oder weniger grossen Aktivatormenge variierbar und steuerbar ist.
Eine typische Formulierung der Pasten A und B gemäss dieser Ausführungsform unter Einsatz einer bevorzugten Monomermischung ist folgende :
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<tb>
<tb> Komponente <SEP> Paste <SEP> A <SEP> Paste <SEP> B
<tb> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP>
<tb> Silan-behandelter <SEP> Quarz <SEP> 82, <SEP> 0 <SEP> 82, <SEP> 0 <SEP>
<tb> *CMDPO-25 <SEP> MA <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Trimethylolpropantrimethacrylat <SEP> (TMPTMA) <SEP> 11, <SEP> 0 <SEP> 11, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Beschleuniger <SEP> A <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP>
<tb> Benzoylperoxyd <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP>
<tb>
* CMDPO-25 MA ist eine Mischung aus polymerisierbaren Methacrylatestern von Diphenyloxyd.
Diese Methacrylatester weisen eine Methacryloxygruppe oder Methacryloxygruppen auf, die mit dem Diphenyloxydkern über einfache Methylenbrücken verknüpft sind. Die Monomeren werden durch die allgemeine Formel
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<tb>
<tb> Position <SEP> der <SEP> Bezeichnung <SEP> % <SEP> des <SEP> Monomeren <SEP> in
<tb> Gruppe <SEP> R <SEP> der <SEP> Mischung
<tb> 0 <SEP> Mono-CMDPO <SEP> 0 <SEP> - <SEP> 20% <SEP>
<tb> p <SEP> Mono-CMDPO <SEP> 6 <SEP> - <SEP> 8% <SEP>
<tb> o, <SEP> p' <SEP> di-CMDPO <SEP> 20-23% <SEP>
<tb> p, <SEP> p' <SEP> di-CMDPO <SEP> 46-50% <SEP>
<tb> o, <SEP> p, <SEP> p' <SEP> tri-CMDPO <SEP> 13-23%
<tb> o, <SEP> p, <SEP> o', <SEP> p' <SEP> tetra-CMDPO <SEP> 1-2%
<tb>
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:
1-Mischung1, 3-bis-[2, 3-di- (Methacryloxy) -propoxy]-benzol (RGTMA) der Formel :
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2, 2-bis- [3- (3-Methacryloxy-2-hydroxypropoxy)-phenyl]-propan (BJS-GMA) der Formel :
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1,3-bis-(3-Methacryloxy-2-hydroxypropoxy)-benzol (RGDMA) der Formel :
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2,2-bis-[4-(2-Methacryloxyäthoxy)-phenyl]-propan (SR-348) der Formel :
EMI6.4
di- (2-Methacryloxyäthyl) -diphenylsilan der Formel :
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di- (2-Methacryloxymethyläthoxy)-diphenylsilan der Formeln :
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und Methacrylatestern (CMDPO-25 Methacrylat), in welchen eine Methacryloxygruppe oder Methacryloxygruppen an Diphenyloxydkernen über einfache Methylenbrücken verbunden sind, wobei die Monomeren der allgemeinen Formel
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besitzen einen relativ niedrigen Brechungsindex, wobei ihr Brechungsindex so gering sein kann, dass es schwierig ist, den Brechungsindex des Bindemittels des Bindemittelharzes demjenigen des Glases anzupassen. Soll daher Glas als Füllstoff verwendet werden, dann ist ein Glas auszuwählen, das einen Brechungsindex besitzt, der derartig hoch ist, dass er im wesentlichen dem Brechungsindex des Harzbindemittels in der fertigen Wiederherstellungsmasse angepasst ist.
Beispiel l : Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) mit 81, 5% Quarzfüllstoff und
1, 3% eines kolloidalen Siliciumdioxyds
Kristallquarz wird in einer Porzellankugelmühle soweit vermahlen, dass die Teilchen durch ein
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worauf während einer Zeitspanne von 1 h auf 800C erhitzt wird. Die Säure wird abfiltriert, worauf der Quarz mit Wasser so lange gewaschen wird, bis das ablaufende Wasser einen pH-Wert von 6 bis 7 erreicht hat.
Der Quarz wird anschliessend in einer offenen Glasschale bei einer Temperatur von 540C getrocknet.
Eine wässerige Silanlösung wird in der Weise hergestellt, dass 0, 4 ml Essigsäure und 10g y-Meth- acryloxypropyltrimethoxysilan in 200 ml Wasser eingebracht werden, worauf schnell bei Zimmertemperatur gerührt wird. Es wird eine Aufschlämmung aus dem mit Säure gewaschenen Quarz und der Silanlösung hergestellt. Die Flüssigkeit wird dann von dem Quarz auf einem Keramikfilter in der Weise abgesaugt, dass so wenig wie möglich Wasser auf dem Quarz zurückbleibt. Der Quarz wird dann erneut bei 540C in einem Glastrog getrocknet. Während des Trocknens wird er häufig gerührt, um eine Kuchenbildung zu vermeiden. Der erhaltene mit Silan behandelte Quarz wird zur Herstellung der nachfolgend beschriebenen Pasten verwendet.
Zwei Pasten werden hergestellt, die im wesentlichen hinsichtlich ihrer Zusammensetzung identisch sind, mit der Ausnahme, dass eine Benzoylperoxyd als weitere Komponente und die andere N, N-di- (2-Hydro- xyäthyl)-p-toluidin enthält, Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) ist das einzige Monomere indiesem System.
Die Zusammensetzungen der Pasten sind wie folgt :
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<tb>
<tb> Paste <SEP> A <SEP> Gew.-%
<tb> Trimethylolpropantrimethacrylat
<tb> (TMPTMA) <SEP> 16, <SEP> 9 <SEP>
<tb> N, <SEP> N-di- <SEP> (2-Hydroxyäthyl)-p- <SEP>
<tb> - <SEP> toluidin <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Mit <SEP> Silan <SEP> behandelter <SEP> Kristallquarz <SEP> 81, <SEP> 6 <SEP>
<tb> Mit <SEP> Silan <SEP> behandeltes <SEP> kolloidales
<tb> Siliciumdioxyd <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Paste <SEP> B <SEP> Gew.-%
<tb> Trimethylolpropantrimethacrylat
<tb> (TMPTMA) <SEP> 16, <SEP> 9 <SEP>
<tb> Benzoylperoxyd <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Mit <SEP> Silan <SEP> behandelter <SEP> Kristallquarz <SEP> 81, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Mit <SEP> Silan <SEP> behandeltes <SEP> kolloidales
<tb> Siliciumdioxyd <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP>
<tb>
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Ein Chromatographierohr mit einer Abmessung von 38 x 230 mm wird mit 60 g eines Adsorptions- zwecken dienenden Aluminiumoxyds mit Einer Teilchengrösse von 80 bis 200 mesh (0, 075 bis 0, 175 mm) gefüllt. Die Säule wird mit Petroläther angefeuchtet, worauf die filtrierte und getrocknete Lösung tropfenweise durchgeleitet wird. Es sind ungefähr 3, 5 h erforderlich, um die Lösung durch die Säule zu schicken.
Die farblose chromatographierte Lösung wird mit 0, 024 g p-Methoxyphenol in einen Destillierkolben eingebracht, worauf das Lösungsmittel bei einer Badtemperatur von 40 bis 500C sowie unter Wasserpumpendruck destilliert wird. Die letzten wenigen ml des Lösungsmittels werden mit einer Ölpumpe unter Drucken von 5,0 bis 2,5 mm Hg abgepumpt. Der in dem Destillationskolben zurückbleibende Rückstand besteht aus CMDPO-25 MA, einem farblosen und geruchlosen Öl, das 156 g wiegt und eine Viskosität von weniger als 100 cP bei 25 C und einen Brechungsindex ND bei 30 C von 1, 5489 aufweist. Das NMR-Spektrum zeigt, dass keine nicht umgesetzten Chlormethylgruppen oder andere Verunreinigungen in dem Produkt vorliegen. Das Homopolymere von CMDPO-25 MA besitzt einen Brechungsindex von 1, 588.
Anschliessend an die in Beispiel l beschriebene Arbeitsweise, wobei jedoch als Bindemittelmonomeres andere Mischungen aus Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und CMDPO-25 MA verwendet werden, wird eine Reihe von Zylindern hergestellt. Die Zylinder werden nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode auf ihre Festigkeit getestet.
Die relativen Festigkeiten der Klebstoffzylinder, welche unter Verwendung verschiedener Mischungen aus Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und CMDPO-25 MA hergestellt worden sind, sowie der Brechungsindex des Bindemittelpolymeren, der in jedem Falle ermittelt wird, sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst :
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Tabelle
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<tb>
<tb> Bindemittel <SEP> Brechungsindex <SEP> Druckfestigkeit <SEP> Zugfestigkeit <SEP> Biegemodul
<tb> Gewichts- <SEP> Bindemit- <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2
<tb> Gewichts- <SEP> Monomeres <SEP> telpolymeren
<tb> teile
<tb> 30 <SEP> CMDPO-25 <SEP> MA <SEP> 1,535 <SEP> 2818,9 <SEP> 485,1 <SEP> 0,171 <SEP> x <SEP> 106
<tb> 70 <SEP> TMPTMA
<tb> 39 <SEP> CMDPO-25 <SEP> MA <SEP> 1,545 <SEP> 3236,1 <SEP> 487,2 <SEP> 0,154 <SEP> x <SEP> 106
<tb> 61 <SEP> TMPTMA
<tb> 50 <SEP> CMDPO-25 <SEP> MA <SEP> 1, <SEP> 551 <SEP> 2618, <SEP> 0 <SEP> 467, <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 147 <SEP> x <SEP> 106
<tb> 50 <SEP> TMPTMA
<tb>
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Beispiel 3 :
Verbundstoff aus Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und gemischten Methacryloxymethyldiphenyloxyden (CMDPO-25 MA) mit
82% Quarzfüllstoff und unter seiner Verwendung durchgeführte Zahn- wiederherstellung
Unter Einsatz einer Mischung aus 39 Gew.-Teilen einer ohromatographierten CMDPO-25 MA-Mischung und 61 Gew.-Teilen Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) als Bindemittelmonomeres und des gemäss Beispiel 1 hergestellten Silan-behandelten Quarzes werden die folgenden Pasten hergestellt :
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<tb>
<tb> Paste <SEP> A <SEP> Gew.-Telle
<tb> Trimethylolpropantrimethacrylat <SEP> 11, <SEP> 0 <SEP>
<tb> (TMPTMA)
<tb> CMDPO-25MA <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP>
<tb> (Dimethylacryloxymethyldiphenyloxyd)
<tb> N, <SEP> N-di- <SEP> (2-Hydroxyäthyl)-p- <SEP>
<tb> - <SEP> toluidin <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP>
<tb> Mit <SEP> Silan <SEP> behandelter <SEP> Kristallquarz <SEP> 82, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Paste <SEP> B <SEP> Gew.-Teile
<tb> Trimethylolpropantrimethacrylat <SEP> 11, <SEP> 0 <SEP>
<tb> (TMPTMA)
<tb> CMDPO-25 <SEP> MA <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP>
<tb> (Dimethylacryloxymethyldiphenyloxyd)
<tb> Benzoylperoxyd <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP>
<tb> Mit <SEP> Silan <SEP> behandelter <SEP> Kristallquarz <SEP> 82, <SEP> 0 <SEP>
<tb>
Gleiche Gewichtsteile der Pasten A und B werden während einer Zeitspanne von 30 s miteinander vermischt.
Zylinder, die 82% Quarzfüllstoff enthalten, werden nach der in Beispiel 2 beschriebenen Methode zur Durchführung von Druckfestigkeitstests, Zugfestigkeitstests sowie Rockwell-Härtetests ausgeformt. Ferner werden Probestäbe zur Ermittlung des Biegemodul mit einer Länge von 31, 7 mm, einer Breite von 6,3 mm und einer Dicke von 1,5 mm ausgeformt, Der Modultest erfolgt über eine Spannweite von 25 mm.
Die Ergebnisse dieser Tests sind folgende :
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<tb>
<tb> Druckfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 3413, <SEP> 9 <SEP> : <SEP> ! <SEP> : <SEP> 141, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Zugfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 490, <SEP> 7 <SEP> 37, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Biegemodul, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 180 <SEP> x <SEP> 106 <SEP> ! <SEP> : <SEP> 0, <SEP> 007 <SEP> X <SEP> 106 <SEP>
<tb> Rockwell-Härte <SEP> (F-Skala) <SEP> 103
<tb>
Dieses Zweipastensystem wird dazu verwendet, eine mesiookklusale Wiederherstellung (Klasse II) einer Kaufläche des zweiten rechten Kinnbackenzahns eines Zahnpatienten durchzuführen. Der Zahn wird zur Füllung durch übliches Bohren präpariert, beispielsweise durch ein Bohren, wie es bisher im Zusammenhang mit Silberamalgam-Wiederherstellungen durchgeführt worden ist.
Die Basis des Hohlraumes wird mit einer Zinkoxyd/Eugenol-Zementunterlage ausgekleidet. Ein Metallformband wird dann um den Zahn gelegt, wobei Keile angebracht werden, um Überhänge zu vermeiden und eine entsprechende axiale Kontur zu gewährleisten.
Ungefähr gleiche Mengen der Pasten A und B werden während einer Zeitspanne von ungefähr 20 s auf einer überzogenen Papiermischunterlage vermischt. Die gemischte Paste wird dann unter Einhaltung eines
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üblichen Einfülldruckes zum Ausfüllen von Unterschneidungen eingebracht. Das Wiederherstellungsmittel geliert zu einer harten Masse ungefähr 2 min nach der Einbringung. 5 min nach der Einbringung wird das Formband sorgfältig entfernt. Die Füllung wird mit einem feinen wassergekühlten Diamantschleifgerät und anschliessend mit einem feinen Grünstein und anschliessend mit einem geschmierten feinen Granulitschleifgerät endbearbeitet. Die fertige wiederhergestellte Stelle ist fest und dauerhaft und übt in hervorragender Weise in dem Mund des Patienten ihre Funktion aus.
Bei einer gelegentlichen Untersuchung wird kein Unterschied zwischen der wiederhergestellten Stelle und dem benachbarten Zahnschmelz festgestellt. Die wiederhergestellte Stelle ist nicht wahrnehmbar.
Beispiel 4 : Verbundstoff aus Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und gemischten Methacrylat/Aoetat-Estom von Trimethylolpropan (ACET) und 81% Quarzfüllstoff
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Trimethylolpropan handelt, wird wie folgt hergestellt : Eine Lösung der folgenden Bestandteile wird über 8 g
Molekularsieben des Typs 4A getrocknet : 33, 6 g (0, 25 Mol) Trimethylolpropan, 108 ml Aceton (Reagens- grad), 61, 0 g (0, 77 Mol) Pyridin (Reagensgrad) und 0, 04 g p-Methoxyphenol. Die getrocknete Lösung wird in einen 500 ml-Dreihalskolben filtriert, der mit einem Thermometer, Kühler, mechanischem Rührer und Tropftrichter versehen ist.
Die Lösung wird gerührt und in Abständen in einem Trockeneis/Aceton-Bad gekühlt, um die Temperatur zwischen -5 und +50C zu halten, während 53, 4 g (0, 51 Mol) eines redestillierten Methacrylylchlorids (Kp. 43 bis 44 C/97 mm Hg) tropfenweise während einer Zeitspanne von 24 min zugesetzt werden. Dann werden 20, 4 g (0, 26 Mol) Acetylchlorid während einer Zeitspanne von 8 min bei der gleichen Temperatur zugegeben. Das Kúh1bad wird entfernt, worauf die Reaktionsmischung während einer Zeitspanne von 4, 5 h gerührt wird.
Die Reaktionsmischung wird zur Entfernung von Pyridinhydrochlorid filtriert, das mit 200 ml eines kalten trockenen Benzols gewaschen wird. Das Acetonfiltrat wird in 450 g Wasser und 150 g Eis eingegossen.
Diese wässerige Lösung wird mit den 200 ml Benzol extrahiert, das zum Waschen des Pyridinhydrochlorids verwendet worden ist. Die wässerige Lösung wird dann mit drei weiteren 200 ml-PortionenBenzol extrahiert. Die vereinigten Benzolextrakte werden mit zwei 100 ml-Portionen einer 5%igenNatriumbicarbonat- lösung sowie mit zwei 100 ml-Portionen Wasser gewaschen. Die Benzollösung wird getrocknet und filtriert, worauf 0, 024 g di-tert. Butylhydrochinon in ihr aufgelöst werden. Das Benzol wird dann zuerst unter dem Druck einer Wasserpumpe und dann unter einem Druck von weniger als 5 mm unter Einsatz einer Ölpumpe abgedampft.
Der Rückstand, der nach dem Abdampfen des Lösungsmittels erhalten wird, besteht aus den gemischten Methacrylat/Acetat-Estern (ACET), einer fast wasserhellen und beweglichen Flüssigkeit mit einem süssen Geruch (N' 0 1, 4592), der in einer Menge von 28, 3 g anfällt. Aus dem integrierten NMR-Spektrum werden Flächen, die den olefinischen Protonen (an den Methacrylatanteilen) und den Äthylprotonen (an den Trimethylolpropananteilen) proportional sind, erhalten. Durchschnittlich enthalten die gemischten Ester 1, 75 Methacrylatester-Gruppen pro Molekül sowie 1, 25 Acetatester-Gruppen pro Molekül.
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise wird ein Bindemittelmonomeres aus 40 Gew.-% gemischten Methacrylat/Acetat-Estern von Trimethylolpropan und 60 Gew.-% Trimethylolpropantrimethacrylat hergestellt. Gleiche Gewichtsteile der Pasten A und B werden während einer Zeitspanne von 30 s vermischt, worauf Proben ausgeformt und nach einem 24-stündigen Eintauchen in Wasser mit einer Temperatur von 380C getestet werden.
EMI12.2
<tb>
<tb>
Druckfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 2965, <SEP> 9 <SEP> : <SEP> ! <SEP> : <SEP> 148, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Zugfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 465, <SEP> 5 <SEP> : <SEP> ! <SEP> : <SEP> 47, <SEP> 6 <SEP>
<tb> Biegemodul, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 166 <SEP> x <SEP> 10 <SEP> 0, <SEP> 0103x <SEP> 106 <SEP>
<tb> Brechungsindex <SEP> des <SEP> Bindemittels <SEP> l, <SEP> 512 <SEP>
<tb>
Beispiel 5 : Verbundstoff aus Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und 1, 3-bis-[2, 3-di- (Methacryloxy) -propoxy]-benzol (RGTMA) und
82% Quarzfüllstoff
Ein Monomeres des als RGTMA bezeichneten Typs, u. zw.
Resorcinglycidyltetramethacrylat (I1), wird wie folgt hergestellt :
<Desc/Clms Page number 13>
EMI13.1
In einen 21-Dreihalskolben werden 600 g (5, 10 Epoxyäquivalente) Resorcindiglycidyläther, 430 g (5, 00 Mol) Methacrylsäure, 5, 0 g Triphenylphosphin sowie 0, 5 g p-Methoxyphenol gegeben. Ein Wasserküh- ler wird auf den Kolben aufgesetzt, worauf der Inhalt kontinuierlich während einer Zeitspanne von48 h unter Erhitzen in einem Ölbad auf eine Temperatur von 80 bis 850C gerührt wird.
Die Reaktionsmischung besteht zu diesem Zeitpunkt im wesentlichen aus Resorcinglycidyldimethacrylat (I), einer gelben viskosen Flüssigkeit mit folgenden Eigenschaften :
Gewicht pro Epoxyäquivalent : 33 643
Säurezahl : 3, 2 mg KOH/g n30 1, 5268
EMI13.2
Eine Lösung aus den nachfolgend angegebenen Bestandteilen wird über Nacht über 10 g Molekularsieben des Typs 4A getrocknet : 100 g (0,51 Mol) Resorcinglycidyldimethacrylat (1), 150 ml Aceton (Reagensgrad), 51,6 g (0,51 Mol) Triäthylamin und 0,04 g p-Methoxyphenol. Die getrocknete Lösung wird in einen 500 mlDreihalskolben filtriert, der mit einem Thermometer, Kühler, mechanischen Rührer und Tropftrichter versehen ist.
Die Lösung wird gerührt und in Abständen in einem Eis/Wasser-Bad zur Aufrechterhaltung einer Temperatur zwischen 24 und 300C gekühlt, während 53, 2 g (0,51 Mol) eines redestillierten Methacrylylchlorids (Kp. 430C/96 mm Hg) während einer Zeitspanne von 1 h zugesetzt wird.
Die Reaktionsmischung wird in 600g Wasser und 200g Eis gegossen. Das Wasser wird mit zwei 400 mlPortionen Diäthyläther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte werden nacheinanderfolgend mit zwei 100 ml-Portionen Wasser gewaschen. Die gewaschene Ätherlösung wird über Molekularsieben getrocknet und filtriert, worauf 0,012 g Phenothiazin zugesetzt werden. Der Äther wird unter dem Druck einer Wasserpumpe abgedampft, während der Rest desselben unter einem Druck von 4 mm Hg entfernt wird. Das
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Nach der in Beispiel l beschriebenen Arbeitsweise wird ein Bindemittelmonomeres aus 48,5 Gew.-% l, 3-bis-[2, 3-di- (Methacryloxy) -propoxy]-benzol (II) und 51,5 Gew.-% Trimethylolpropantrimethacrylat hergestellt.
Gleiche Gewichtsteile der Pasten A und B werden während einer Zeitspanne von 30 s miteinander vermischt, worauf Proben ausgeformt und nach einem 24-stündigen Eintauchen in Wasser mit einer Temperatur von 38 C getestet werden :
<Desc/Clms Page number 14>
EMI14.1
<tb>
<tb> Druckfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 3046,1 <SEP> ¯ <SEP> 144,1
<tb> Zugfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 511,7 <SEP> ¯ <SEP> 19,6
<tb> Biegemodul, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 189 <SEP> x <SEP> 106 <SEP> :
<SEP> 0, <SEP> 0078 <SEP> x <SEP> 106 <SEP>
<tb> Rockwell-Härte <SEP> (H-Skala.) <SEP> 113
<tb> Brechungsindex <SEP> 1, <SEP> 540 <SEP>
<tb>
Beispiel 6 : Verbundstoff aus Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und 2, 2-bis- [4- (3-Methacryloxy-2-hydroxypropoxy)-phenyl]-propan (BJS-GMA) mit 77, 1% Quarzfüllstoff und 2, 9% eines kolloidalen Siliciumdioxyds
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise, wobei jedoch als Bindemittelmonomeres andere Mischungen von Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und BIS-GMA eingesetzt werden, wird eine Reihe von Proben hergestellt.
Die Festigkeit des Verbundstoffes sowie der Brechungsindex des Bindeharzes sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst :
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Tabelle für Beispiel 6
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<tb>
<tb> Bindemittel <SEP> Brechungsindex <SEP> Druckfestigkeit <SEP> Zugfestigkeit <SEP> Biegemodul
<tb> Gewichts- <SEP> Moomeres <SEP> des <SEP> Bindemit- <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2
<tb> teile <SEP> telpolymeren <SEP>
<tb> teile
<tb> 25 <SEP> BIS-GMA <SEP> 1, <SEP> 513 <SEP> 2979, <SEP> 3 <SEP> 488, <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 136 <SEP> x <SEP> 106
<tb> 75 <SEP> TMPTMA
<tb> 50 <SEP> BIS-GMA <SEP> 1, <SEP> 539 <SEP> 2898, <SEP> 0 <SEP> 518, <SEP> 7 <SEP> 0, <SEP> 139 <SEP> x <SEP> 106
<tb> 50 <SEP> TMOTMA
<tb> 62 <SEP> BIS-GMA <SEP> 1, <SEP> 545 <SEP> 2939, <SEP> 3 <SEP> 567, <SEP> 0 <SEP> 0,
<SEP> 160 <SEP> x <SEP> 106
<tb> 38 <SEP> TMPTMA
<tb>
<Desc/Clms Page number 16>
Beispiel 7 : Verbundstoff aus Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA) mit
82% Quarzfüllstoff Unter Einsatz von 18Gew.-% Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA) als Bindemittelmonomeres an Stelle von Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) und 82 Gew.-% eines feinteiligen kristallinen Quarzes als Füllstoff wird das Beispiel 1 wiederholt. Das Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA) wirkt in der Zementzubereitung im wesentlichen in der gleichen Weise wie das Trimethylolpropantrimethacrylat (TMPTMA) gemäss Beispiel 1, wobei ein Unterschied hauptsächlich darin besteht, dass die Reaktion etwas exothermer zu sein scheint.
Die zu Wiederherstellungszwecken verwendbare Zementmasse besitzt folgende Eigenschaften :
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<tb>
<tb> Druckfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 3258, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Zugfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 571, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Biegemodul, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 193 <SEP> x <SEP> 106
<tb> Rockwell-Härte <SEP> auf <SEP> der <SEP> 30T-Skala <SEP> 69
<tb>
Beispiel 8 :
Verbundstoff aus Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA) und
BIS-GMA mit Quarzfüllstoff
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise, wobei jedoch als Bindemittelmonomeres andere Mischungen aus Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA) und BIS-GMA verwendet werden, wird eine Reihe von
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<Desc/Clms Page number 17>
Tabelle für Beispiel 8
EMI17.1
<tb>
<tb> Bindemittel <SEP> Gew.-% <SEP> Brechungsindex <SEP> Druckfestigkeit <SEP> Zugfestigkeit <SEP> Biegemodul
<tb> Monomeres <SEP> Gewichtsteile <SEP> des <SEP> Quarzes <SEP> in <SEP> des <SEP> Bindemit- <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2
<tb> Monomeres <SEP> Gewichtsteile
<tb> des <SEP> Bindemittels <SEP> der <SEP> Zementmasse <SEP> telpolymeren
<tb> BIS-GMA <SEP> 12,5 <SEP> 80 <SEP> 1,519 <SEP> 2607,1 <SEP> 438,9 <SEP> 0,160 <SEP> x <SEP> 102
<tb> TMPTA <SEP> 87,
<SEP> 5 <SEP>
<tb> BIS-GMA <SEP> 25 <SEP> 80 <SEP> 1, <SEP> 523 <SEP> 2472, <SEP> 4 <SEP> 466, <SEP> 9 <SEP> 0, <SEP> 143 <SEP> x <SEP> 106 <SEP>
<tb> TMPTA <SEP> 75
<tb> BIS-GMA <SEP> 50 <SEP> 79, <SEP> 7 <SEP> 1, <SEP> 536 <SEP> 2714, <SEP> 2 <SEP> 520, <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 153 <SEP> x <SEP> 106 <SEP>
<tb> TMPTA <SEP> 50
<tb> BIS-GMA <SEP> 75 <SEP> 77, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 554 <SEP> 2423, <SEP> 7 <SEP> 553, <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 143 <SEP> x <SEP> 106 <SEP>
<tb> TMPTA <SEP> 25
<tb>
<Desc/Clms Page number 18>
Beispiel 9 :
Weitere Beispiele für Wiederherstellungsmassen, die unter Einsatz von
TMPTMA hergestellt werden und Brechungsindices innerhalb eines Be- reiches von 1, 5 bis 1, 6 aufweisen
Unter Verwendung einer Monomerenmischung, die TMPTMA zusammen mit einem andernausgewählten Monomeren enthält, als Bindemittel sowie feinteiligem kristallinen Quarz als Füllmaterial werden Wiederherstellungsmassen nach der in Beispiel 1 beschriebenen Weise hergestellt. Diese Massen sind zusammen mit den Brechungsindices des Bindeharzes sowie der Wiederherstellungsmasse nach dem Härten in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Die Massen passen sich gut der natürlichen Zahnstruktur an. Werden sie in einen Zahn als Füllung eingesetzt, dann sind sie kaum bei einer gelegentlichen Untersuchung festzustellen.
Tabelle für Beispiel 9
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<tb>
<tb> Bindemittel <SEP> Brechungsindex <SEP> Brechungsindex
<tb> Gewichts- <SEP> Monomeres <SEP> des <SEP> Bindemit- <SEP> des <SEP> gehärteten
<tb> Gewichts- <SEP> monomeres <SEP> telpolymeren <SEP> Verbundstoffs
<tb> teile
<tb> 27,7 <SEP> TMPTMA <SEP> 1,545 <SEP> 1,545 <SEP> ¯ <SEP> 0,005
<tb> 72,3 <SEP> l, <SEP> 3-bis-(3-Methacryioxy-2-hydroxypropoxy)-benzol <SEP> (RGDMA)
<tb> 41, <SEP> 0 <SEP> TMPTMA <SEP> 1,545 <SEP> 1,545 <SEP> ¯ <SEP> 0,005
<tb> 0 <SEP> 59,0 <SEP> 2,2-bis- <SEP> [4-(2-Methacryloxyäthoxy)-
<tb> - <SEP> pheny <SEP> !]-propan <SEP> (SR-348)
<tb> 21,0 <SEP> TMPTMA
<tb> 55,0 <SEP> di- <SEP> (2- <SEP> Methacryloxy-l-methyläthoxy) <SEP> - <SEP>
<tb> - <SEP> diphenylsilan <SEP> 1, <SEP> 545 <SEP> 1, <SEP> 545 <SEP> 0, <SEP> 005 <SEP>
<tb> 24,0 <SEP> di- <SEP> (2-Methacryloxy-2-methyläthoxy)
-
<tb> - <SEP> diphenylsilan <SEP>
<tb> 33, <SEP> 9 <SEP> TMPTMA <SEP> 1,545 <SEP> 1, <SEP> 545 <SEP> : <SEP> ! <SEP> : <SEP> 0, <SEP> 005
<tb> 66, <SEP> 1 <SEP> di- <SEP> (2-Methacryloxyäthyl)-diphenylsilan
<tb>
Beispiel 10 : Weitere erläuternde Beispiele für Wiederherstellungsmassen, die unter
Einsatz von TMPTA hergestellt werden und Brechungsindices innerhalb des Bereiches von 1, 5 bis 1, 6 besitzen
Unter Einsatz einer Monomerenmischung, die TMPTA zusammen mit einem andern ausgewählten Monomeren enthält, als Bindemittelmonomeres sowie feinteiligem kristallinen Quarz als Füllstoff werden Wiederherstellungsmassen nach der in Beispiel 1 beschriebenen Weise hergestellt. Diese Massen sind zusammen mit den Brechungsindices des Bindeharzes sowie der Wiederherstellungsmassen nach dem Härten in der folgenden Tabelle zusammengefasst.
Die Massen passen sich gut der natürlichen Zahnstruktur an. Werden sie in einen Zahn als Füllung eingesetzt, dann sind sie kaum bei einer gelegentlichen Untersuchung zu bemerken.
<Desc/Clms Page number 19>
Tabelle für Beispiel 10
EMI19.1
<tb>
<tb> Bindemittel <SEP> Brechungsindex <SEP> Brechungsindex <SEP>
<tb> Gewichts- <SEP> Monomeres <SEP> des <SEP> Bindemit- <SEP> des <SEP> gehärteten
<tb> teile <SEP> telpolymeren <SEP> Verbundstoffes <SEP>
<tb> 23, <SEP> 2 <SEP> TMPTA <SEP> 1,545 <SEP> 1,545 <SEP> ¯ <SEP> 0,005
<tb> 76, <SEP> 8 <SEP> 1,3-bis-(3-Methacryloxy-2-
<tb> - <SEP> hydroxypropoxy)-benzol <SEP>
<tb> (RGDMA)
<tb> 35, <SEP> 3 <SEP> TMPTA <SEP> 1,545 <SEP> 1,545 <SEP> ¯ <SEP> 0,005
<tb> 64, <SEP> 7 <SEP> 2,2-bis-[4-(2-Methacryloxy-
<tb> äthoxy) <SEP> -phenyl] <SEP> -propan <SEP>
<tb> (SR-348)
<tb> 17, <SEP> 5 <SEP> TMPTA <SEP> 1,545 <SEP> 1,545 <SEP> ¯ <SEP> 0,005
<tb> 57, <SEP> 5 <SEP> di-(2-Methacryloxy-1-methyl-
<tb> äthoxy) <SEP> -diphenylsilan <SEP>
<tb> 25, <SEP> 0 <SEP> di-(2-Methacryloxy-2-methyl-
<tb> äthoxy) <SEP> -diphenylsilan
<tb> 28,
<SEP> 9 <SEP> TMPTA <SEP> 1,545 <SEP> 1,545 <SEP> ¯ <SEP> 0,005
<tb> 71, <SEP> 1 <SEP> di- <SEP> (2-Methacryloxyäthyl)- <SEP>
<tb> -diphenylsilan
<tb>
Beispiel 11 : Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise werden Wiederherstellungszementmassen unter Verwendung von Glycerintrimethacrylat (GTMA) in einem Falle sowie Trimethyloläthantri- methacrylat (TMÄTMA) als Bindemittel in einem andern Falle hergestellt. Der Rest des Wiederherstellungszements besteht aus Füllstoff, der, bezogen auf die gesamte Zementmasse, aus 82 Gew.-% eines feinteili- gen kristallinen Quarzes und 0, 68 Gew.-% eines kolloidalen Siliciumdioxyds besteht.
In jedem Falle sind die physikalischen Eigenschaften des Zements ausgezeichnet, wie aus folgender Tabelle hervorgeht :
Tabelle für Beispiel 11
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<tb>
<tb> Bindemittel- <SEP> Druck- <SEP> Zugfestig- <SEP> Biegemodul <SEP> Rockwell-Härte
<tb> System <SEP> festigkeit <SEP> keit <SEP> kg/om2 <SEP> 30T-Skala <SEP>
<tb> kg/cm2 <SEP> kg/cm2
<tb> GTMA <SEP> 3005, <SEP> 7 <SEP> 528, <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 158 <SEP> x <SEP> 106 <SEP> 75
<tb> TMÄTMA <SEP> 3241, <SEP> 6 <SEP> 505, <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 169 <SEP> x <SEP> 106 <SEP> 75
<tb>
Wenn auch die Wiederherstellungszementmassen ein gutes Aussehen besitzen, so lässt sich ihr Aussehen durch Vermischen des monomeren Bindemittels mit einem andern Monomeren oder mit andern Monomeren des vorstehend angegebenen Typs verbessern,
da auf diese Weise der Brechungsindex des Bindeharzes auf einen Wert innerhalb des gewünschten Bereiches von 1, 525 bis 1. 565 gebracht werden kann. Eine Anpassung an den Brechungsindex des Quarzes (1,545) kann im wesentlichen dadurch erfolgen, dass als Bindeharz entweder eine Monomerenmischung aus 31, 0 Gew.-Teilen GTWA und 69, 0 Gew.-TeilenBIS-GMA, bezogen auf das Gewicht des Bindemittels, oder 18,5 Gew.-Teilen TMÄTMA und 71,5 Gew.-Teilen BIS-GMA verwendet wird.
<Desc/Clms Page number 20>
Zur Erläuterung der Erfindung wurden die Trimethacrylat (TMPTMA)-und Triacrylat (TMPTA)-Mono- merester von 1, 1, 1-Trimethylolpropan im Zusammenhang mit der Herstellung von Wiederherstellungs- zementmassen verwendet. Sie zeigen ferner die Ähnlichkeit zwischen den Methacrylat- und Acrylatmonome- ren sowie die Art, in welcher Brechungsindices innerhalb eines Bereiches von 1, 525 bis 1, 565 durch Zu- menging von Monomeren der angegebenen besonderen Gruppe erhalten werden können. Diese Lehre ist auf die Trimethacrylat- und Triacrylatester von allen offenbarten aliphatischen Triolen anwendbar.
Die Vorteile der erfindungsgemässen Zahnwiederherstellungsmassen gehen aus den vorstehenden Aus- führungen hervor. Man sieht, dass bei einer Verwendung der erfindungsgemässen Monomeren als Bindemittel zusammen mit anorganischen Füllmaterialien in der beschriebenen Weise Massen erhalten werden, die merklich verbesserte Zugfestigkeiten und ein verbessertes Aussehen besitzen. Derartige Zahnwieder- herstellungsmassen eignen sich besonders zum Füllen von Zähnen, beispielsweise zur Wiederherstellung der hinteren Zähne, bei denen eine hohe Druckfestigkeit angestrebt wird. Die bevorzugten Massen vereinigen in sich ein ausgezeichnetes Aussehen mit einer hohen Festigkeit.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dentalzementmasse mit einem Gehalt an in Form von nicht faserigen Einzelteilchen vorliegenden anorganischen Füllstoffen, einem Bindemittel auf (Meth) acrylat-Basis, einem Peroxydkatalysator zum Poly- merisieren des Bindemittels und einem Polymerisationsaktivator, gegebenenfalls in zweiteiliger Form, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Hauptanteil, beispielsweise 70 bis 90 Gew.-%, eines gege- benenfalls In bekannter Weise mit einem Silanmaterial behandelten feinteiligen Füllstoffes und ein polymer- sierbares Bindemittel enthält, das aus einem Monomeren der Formeln
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nach dem Auspolymerisieren und der Füllstoff im wesentlichen gleiche Brechungsindices aufweisen.